3. ALLgEmEINES gEoplast - Wasserspeicher werden im Rotationsschmelzverfahren aus formstabilen Polyethylen gefertigt. die behälter sind ausschließlich für Erdverlegung mit umgebender bettung konzipiert – somit ist der Tank nicht geeignet für eine oberirdische Aufstellung. Es ist besonders darauf zu achten, scharfkantige und spitze gegenstände, auch beim Transport, fernzuhalten. bei vor- betonierten Schieberkammern dürfen keine starren Verbindungsleitungen verwendet werden (Leitungen nicht einbeto- nieren!).
4. SICHERHEITSHINWEISE • Zur Reinigung des Tanks ist dieser vorher vollständig zu entleeren, sonst besteht Ertrinkungsgefahr. • Das Betreten des Tanks darf nur in Anwesenheit einer zweiten Person erfolgen. • Bei Regenwasseranlagen muss ein Hinweisschild „Kein Trinkwasser“ angebracht werden. • Elektrische Installationen dürfen nur von Fachbetrieben durchgeführt werden. •...
5. CHECkLISTE bei der Planung und dem Einbau der Regenwassernutzungsanlage sind die bestehenden Normen und Regelwerke sowie die unfallverhütungsvorschriften zu beachten. 5.1 Baugrund Vor der Installation müssen folgende Punkte unbedingt abgeklärt sein: • Die bautechnische Eignung des Bodens nach DIN18196 •...
5.8 Befahrbarkeit der Regenwasserkugeltank ist grundsätzlich für den Einbau im begehbaren bereich (200 kg) ausgelegt. Sollte der Tank im befahrbaren bereich eingebaut werden (für 600 kg Radlast) ist die richtige Abdeckung zu wählen und der Einbau laut Punkt 7.3 durchzuführen. Ab einer belastung über 600kg Radlast, ist eine fachgerechte betondecke zu betonieren, die eine Lastableitung ins Erdreich gewährleistet.
6. EINbAu uNd moNTAgE 6.1 baugrube Tankgröße 2000 L 4000 L 5000 L 6000 L Länge 2542 mm 3100 mm 3250 mm 3300 mm Breite 2542 mm 2940 mm 3090 mm 3340 mm Tiefe 2200-2700 mm 2300-2700 mm 2400-2600 mm 2600-3100 *böschungswinkeln lt.
6.1.1 Hanglage/böschung statisch geprüfte Stützmauer bei bestehender hanglage ab 3% Gefälle im umkreis von 5m zum Wassertank muss eine statisch geprüfte Stützmauer zur Aufnahme des Erddrucks errichtet werden. die Stützmauer muss mindestens 80cm vom behälter entfernt sein und die größe in den Außenmassen des behälters um mindestens 50cm überschreiten.
6.1.4 Einbau neben gebäude Wird der behälter neben gebäuden installiert ent- spricht der mindestabstand der grubentiefe. www.geoplast.com GEOplast – innovations for life...
6.2 Einsetzen und Verfüllen die behälter sind stoßfrei mit geeignetem gerät in die vorbereitete baugrube einzubringen. Inzwischen werden die Zulaufdichtungen am Tankü- berlauf, Zulauf, filterüberlauf und Entnahme am behälter angebracht. mutterboden, Ton, Sand, Lehm und andere bindi- ge böden sind als umhüllungsmaterial ungeeignet. Als umhüllungsmaterial muss ausschließlich Rund- kornkies (körnung 8/16 nach dIN4226) verwendet werden!
6.2.1 EINSETZEN uNd VERfÜLLEN bEI WASSERuNduRCHLäSSIgEm bodEN bei bindigen, wasserundurchlässigen böden ist für eine ausreichende Ableitung (drainage) des Sickerwassers zu sorgen. gegebenenfalls muss die drainageleitung in einem senkrecht eingebauten dN300 kunststoff- oder betonrohr (je nach Tauchdruckpumpe) enden, in dem eine Tauchdruckpumpe eingelassen ist, die das überschüssige Wasser abpumpt. die Pumpe ist regelmäßig zu warten und zu überprüfen.
Montage: • flachdichtung (6) am Teleskopdomschacht (3) unterster Ebene am inneren Rand laut foto aufkleben. • Teleskopdomschacht am behälter aufsetzen (zentrische Position vorgegeben) • mittels beiliegender Schrauben (5) den Tele- skopdomschacht 8x am Tank festschrauben (symmetrisch verteilt, Position außerhalb der dichtung) 7.1.1 montagekit Im montagekit befinden sich alle materialien, welche für die montage des domschachts benötigt werden.
7.2 montage domschachtverlängerung Im falle eines zu tiefen Einbaues bzw. geländeänderungen besteht die möglichkeit, den Einstieg um bis zu 40cm zu erhöhen. ACHTuNg: • Die maximale Gesamtüberschüttung beträgt 50cm ab Behälteroberkante - ein tieferer Einbau des Tanks ist nicht zulässig bzw. erfolgt auf eigene gefahr! Montage: 1.
7.3 Lastfall Tankbehälter Je nach Lastfall ist der Tankbehälter gegen die auftretende Last zu sichern. 7.3.1 Lastfall 1: Tankbehälter wird mit bis zu 200kg belastet (begehbar) Im Lastfall 1 wird der Tankbehälter wie in dieser Anleitung zuvor eingebaut. Es sind keine weiteren Einbaumaßnah- men notwendig.
7.3.2 Lastfall 2: Tankbehälter wird mit bis zu 2,4 Tonnen belastet (600kg Radlast) Im Lastfall 2 ist ein Lastableitungskranz aus beton zu erstellen, um auftretende Lasten ins Erdreich abzuleiten. (1) Abdeckung (max. 600kg Radlast) (2) domschacht (3) Lastableitungskranz aus beton (Ø1000mm, Höhe: 100 mm) (4) deckschicht (grünfläche, Pflastersteine, etc.) (5) Tankbehälter (6) Erdreich...
7.3.3 Lastfall 3: Tankbehälter wird mit bis zu 40 Tonnen belastet Im Lastfall 3 ist eine Lastableitungsplatte aus beton zu erstellen, um auftretende Lasten ins Erdreich abzuleiten. (1) Abdeckung (klasse d400) (2) Lastableitungsplatte aus beton (überragt seitlich, rundum den Tankbehälter um 1m) (3) deckschicht (grünfläche, Pflastersteine, etc.) (4) domschacht (5) Verfüllmaterial...
7.4 Einbau Abdeckung S ch n itt A -A 7.4.1 montage Abdeckung begehbar bis 200kg • Moosgummi Dichtung (5) auf Domschacht platzieren. • Abdeckung (1) auf Domschacht setzen. • Abdeckung (1) an Geländeoberkante ausrich- DN Domschacht ten. • Moosgummi Rundschnur (5) auf ordnungsmä- ßigen Sitz überprüfen.
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S ch n itt A -A 7.4.3 montage Abdeckung befahrbar bis 40 Tonnen • Betonlastableitungsplatte Zu beachten ist die zu erreichende geländeoberkante. distanz Y beachten! • Kunststoffauflagering zentrisch über domschacht platzieren. • Gussabdeckung auf Kunststoffauflagering DN Domschacht setzen. (1) ...gussabdeckung mC-051 1000 mm Ø...
7.5 Sicherheitshinweise • Anforderungen aus der Örtlichkeit, z.B. Frost- und Tausalzbeständigkeit, sind durch die entsprechende betonwahl gemäß dIN1045 bzw. EN206-1 zu berücksichtigen • Die Einbauparameter dieser Einbauanleitung sind dauerhaft zu gewährleisten. 8. WARTuNg uNd REINIguNg die gesamte Anlage ist regelmäßig auf Sauberkeit, dichtheit und Standsicherheit zu prüfen. Alle 5 Jahre fällt eine Wartung der Anlage an.