6. Sicherheitshinweise
Die folgenden Hinweise dienen Ihrer Sicherheit und Zufriedenheit
beim Betrieb des Gerätes. Beachten Sie, dass die Nichtbeachtung
dieser Sicherheitshinweise zu erheblichen Unfallgefahren führen
kann.
Gefahr! Bei Nichtbeachtung dieses Hinweises werden
Leben, Gesundheit und Sachwerte gefährdet.
Die auf dem Gerät angegebene Netzspannung muss mit der
!
örtlichen Netzspannung übereinstimmen. Die Hinweise zum
Betrieb des Gerätes sind zu beachten.
Vor Erstinbetriebnahme müssen die Erdung hergestellt und der
!
Potenzialausgleich durchgeführt werden.
Verlegen Sie die Anschlusskabel stolperfrei mit einer Schlaufe,
!
damit bei Kondenswasser- und/oder Schwitzwasserbildung kein
Wasser ins Gerät läuft, sondern auf den Boden tropft.
Platzieren Sie das Gerät nur auf einer festen, ebenen und
!
möglichst brandresistenten Oberfläche. Vermeiden Sie starke
Magnetfelder in der Nähe. Zu starke Hitzeeinwirkung oder
Wärmestau haben einen negativen Einfluss auf die Lebensdauer.
Platzieren Sie das Gerät nicht direkt über oder in der Nähe von
Heizungsanlagen, offenen Feuerquellen o.ä., wo das Gerät
Hitzeausstrahlung oder Öldämpfen ausgesetzt ist. Platzieren Sie
lüftergekühlte und passiv gekühlte Geräte so, dass die Luft
ungehindert durch die unteren Lüftungsschlitze angesaugt wird
und die Wärme an den oberen Lüftungsschlitzen austreten kann.
Sorgen Sie für eine freie Luftzirkulation und beachten Sie
unbedingt die Einbaulage.
Tropf-, Spritzwasser und hohe Luftfeuchtigkeit schaden dem
!
Gerät. Warten Sie bei Kondenswasserbildung, bis die Feuchtigkeit
abgetrocknet ist. Beachten Sie die Betriebsumgebung laut
spezifischer IP-Schutzklasse.
Gemäß der aktuell gültigen Fassung der EN60729-11 müssen
!
koaxiale Empfangs- und Verteilanlagen den Sicherheits-
anforderungen bezüglich Erdung, Potentialausgleich etc.
entsprechen, sonst können Schäden am Produkt, ein Brand oder
andere Gefahren entstehen. Sicherungen dürfen nur von
autorisiertem Fachpersonal gewechselt werden. Es dürfen nur
Sicherungen des gleichen Typs eingesetzt werden. Bei
Beschädigungen ist das Gerät außer Betrieb zu nehmen.
Installations- und Servicearbeiten dürfen nur von autorisiertem
!
Fachpersonal entsprechend den Regeln der Technik durchgeführt
werden. Schalten Sie vor Beginn der Servicearbeiten die
Betriebsspannung ab und sichern Sie sie gegen Wieder-
einschalten. Um die Störstrahlsicherheit zu garantieren, müssen
sämtliche Geräteabdeckungen nach dem Öffnen wieder fest
verschraubt werden.
Aufgrund erhöhter Blitzeinschlaggefahr dürfen bei Gewitter keine
!
Wartungs- und/oder Installationsarbeiten am Gerät oder der
Anlage vorgenommen werden.
Betreiben und lagern Sie das Gerät nur innerhalb des spezifischen
!
Temperaturbereiches.
Nicht benutzte Teilnehmer-/Stammleitungsausgänge sind mit
!
75 Ohm Widerständen abzuschließen.
7. Programmierung am Gerät
Drück- und Dreh-Schalter
Schalter drücken, um Einstellungen zu bestätigen
!
Schalter 2 Sekunden lang gedrückt halten
!
-> Zugriff auf die Basis-Konfiguration
Schalter drehen, um die Menüs aufzurufen
!
Wichtig:
Zugunsten der schnellstmöglichen Einstellung des Modulators
werden alle Einstellungen erst am Menüende über "Save & Exit"
gespeichert.
LCD-Anzeige nach dem Einschalten:
Erste Zeile:
Anzeige, ob ein HDMI-Signal und dessen Auflösung erkannt wurde
Zweite Zeile:
Modulation des Ausgangssignals /Ausgangsfrequenz
7.1 Basiskonfiguration
Mit Hilfe der nachfolgenden Basiskonfiguration wird der Modulator in
Betrieb genommen. Nur in speziellen Fällen, bei denen detaillierte
Einstellungen vorgenommen werden müssen, sollte die erweiterte
Konfiguration verwendet werden (siehe Kapitel 7.2, S. 4).
Bitte dem Menü Schritt für Schritt folgen. Manche Einstellung
beeinflusst eine oder mehrere der nachfolgenden Einstellungen. Dies
bedeutet z.B., dass Schritt 1 (Country) ggf. Schritt 2 (Output Type)
aufhebt. Wenn z.B. als Ausgangsmodulation "ATSC-T" gewählt
wurde und nachfolgend dann beim Schritt 1 (Country) "Frankreich"
ausgewählt wird, so verändert sich die Ausgangsmodulation
automatisch in "DVB-T" (weil ATSC in Frankreich nicht unterstützt
wird).
Wichtig:
Beim Zusammenschalten mehrerer dieser Modulatoren muss mit
Hilfe der erweiterten Konfiguration zumindest die TSID angepasst
werden, um Kollisionen zu vermeiden. Die Paarung von ONID und
TSID identifiziert den Transponder und darf deshalb innerhalb eines
Netzwerks nur einmal vergeben werden.
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