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Software UFM V5 Betriebshandbuch UFM V5.39M...
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Copyright DATUM: 19/11/20 Copyright by Promess Montage- und Prüfsysteme GmbH Nunsdorfer Ring 29 D-12277 Berlin Federal Republic of Germany...
Vorbemerkungen 1 Vorbemerkungen Das System UFM-NC-MODUL ist ein leistungsfähiges Werkzeug zur schnellen Einrichtung, Änderung, Optimierung und Anpassung von Füge- und Positionieraufgaben. Grundelement ist die elektromechanische Fügeeinheit von PROMESS, bestehend aus: Fügeeinheit mit Motor, Kraftaufnehmer und Wegmessystem, • • dem Leistungsverstärker für den Motor, dem NC-Modul für das NC - gesteuerte Fahren der Fügeprogramme,...
Wählen Sie gegebenenfalls eine andere Sprache für die Installation. Folgen Sie bitte den Anweisungen des Setups Während der Installation werden folgende Verzeichnisse angelegt: • C:\Promess\UFM5 Standard – Installationsverzeichnis (kann aber frei gewählt werden). • Verzeichnis zur Ablage der Laufzeitdaten die während der Programmnutzung erzeugt bzw.
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Sie ihn auch über den Link unter Programme\Promess\UFM5/Service\Backup“ aufrufen. – Windows XP C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Promess\UFM5 C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Promess\UFMRDatabase Da unter Windows XP der Ordner „Anwendungsdaten“ im Standard nicht sichtbar ist, können Sie ihn auch über den Link unter „Programme\Promess\UFM5/Service\Backup“...
Start des Programms 3 Start des Programms Starten Sie das Programm mit Hilfe des installierten Icon. Wenn Sie ihr Netzwerk korrekt eingerichtet haben, öffnet sich der folgende Bildschirm:...
Benutzer- und Rechteverwaltung 4 Benutzer- und Rechteverwaltung Beim Start muss sich grundsätzlich ein Benutzer anmelden. Der Benutzer wird dann mit den entsprechenden Rechten eingeloggt. Soll eine Aktion durchgeführt werden, zu der der aktuelle Benutzer kein Recht hat, muss sich ein Benutzer mit diesem Recht einloggen.
Benutzer- und Rechteverwaltung Fall 2: Es gibt einen Standardbenutzer Ein Benutzer kann als Standardbenutzer deklariert werden. UFM Starten • Der Login-Dialog wird nicht angezeigt, die Software startet direkt • Der Standardbenutzer wird automatisch eingeloggt Ausloggen Fall 1: als Standardbenutzer eingeloggt •...
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Benutzer- und Rechteverwaltung Rechte Code: C = Konfiguration (Service) editieren P = Programm editieren S = Schrittparameter editieren L = Programm laden / senden M = Bewegung starten Es gibt einen nicht löschbaren Benutzer: Admin Ein Benutzer mit Administratorrechten hat das Recht neue Benutzer anzulegen, zu löschen und Rechte zu vergeben.
Benutzer- und Rechteverwaltung Standardbenutzer Es kann ein Standardbenutzer definiert werden. Ist dies der Fall wird beim Programmstart kein Login Dialog angezeigt, sondern der Standardbenutzer automatisch angemeldet. Um einen Benutzer als Standardbenutzer zu aktivieren, markieren Sie ihn in der Benutzerliste und klicken Sie auf die Schaltfläche „Standardbenutzer“. Um den Standardbenutzer zu deaktivieren, betätigen Sie die Schaltfläche erneut.
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Benutzer- und Rechteverwaltung b. Die Hüllkurven dürfen geändert werden (Grafik und Tabelle) c. Programme dürfen gespeichert werden d. Programmvorwahl editieren Programm laden a. Programm laden, um das Programm im NC Modul zu wechseln b. Programm senden Bewegungen a. Start, Step, Stop, Referenzfahrt b.
Log-Funktion 5 Log-Funktion Zur Log-Funktion gelangen Sie über die Benutzerverwaltung Sie benötigen dazu das Konfigurations- oder Administratorrecht. • Log Tabelle Die Log Tabelle hält für die Stationen folgende Ereignisse fest: – Einloggen – Ausloggen – Programmspeichern – Änderungen am Programm –...
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Log-Funktion • Die Log Datei Die Log Dateien werden als *.log für jede Station im Unterverzeichnis „log“ hinter dem ID Pfad gespeichert. Hier werden die Details der Änderungen an den Programmen und der Systemkonfiguration festgehalten. Für jedes Fügeprogramm wird eine gesonderte Log Datei angelegt. –...
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Log-Funktion • Log Datei löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche Log Datei löschen. Wählen Sie die zu löschende Datei mit „Öffnen“ aus und bestätigen Sie dies anschließend mit „Ja“...
Programmoberfläche 6 Programmoberfläche Die Programmoberfläche besteht aus folgenden Elementen, die Sie über das Menü „ Anzeige“ ein- bzw. ausblenden können. Programmname Stationsname Sensoranzeige Menüleiste Teile ID Symbolleiste Pluginleiste Signalverlauf Funktionsliste Messwerte Schrittliste Variable IP Adresse der Station Schrittinformation Statusinformation...
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Programmoberfläche Die Anzeige der Messwerte und Variablen besitzen eine Docking Funktion, d.h. sie können an 4 Positionen angezeigt werden. Mögliche Docking Positionen In jeder dieser Positionen können die Messwerte und Variablen alleine, über- oder nebeneinander dargestellt werden. Die Leiste mit den Sensoranzeigen und Schaltflächen zum Start der Bewegungen kann nicht ausgeblendet werden.
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Programmoberfläche Es werden angezeigt: • Schritt: Nummer des Schritts Folgende Erweiterungen sind optional möglich: Datenaufnahme (DAQ) für diesen Schritt Schritt wird überwacht Schritt enthält Trigger • Funktion: Name der Funktion • Parameter: Wesentlicher Parameter der Funktion • Kommentar: Anzeige eines Kommentars der in einem Schritt eingegeben wurde Überwachte Schritte deren Status NIO ist, werden „rot“, nicht erfasste Messwerte „orange“...
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Programmoberfläche Status, auftretende Fehler werden hier angezeigt Schrittzähler Kommunikationsfehler Wenn die Kommunikation der PC Software zur Station unterbrochen ist, wird dies dadurch angezeigt, dass die IP Adresse der Station violett hinterlegt ist. Teile ID Wenn für die gefertigten Teile Kennzeichnungen (ID’s) erfasst werden, können sie hier angezeigt werden.
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Programmoberfläche Schaltflächen Bei Betätigung der Schaltflächen werden folgende Funktionen ausgelöst. Step: Der nächste Schritt im Programmablauf wird ausgeführt. Start: Der vollständige Programmzyklus wird gestartet. Ref.: Eine Referenzfahrt wird ausgeführt. Stop: Die Programmausführung wird unterbrochen. Fortsetzung mit „Start“ Sensoranzeige Die Werte von Kraft, Weg und weiterer definierter Sensoren können hier angezeigt werden.
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Programmoberfläche Die UFM nimmt den vollen Bildschirm ein. Mit der Funktionstaste F11 können Sie zwischen Vollbild und Normalansicht hin und her wechseln.
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Programmoberfläche Dashboard Hier können Sie zwischen den in der Programmvorwahl zugeordneten Programmen wechseln, außerdem gibt es eine Anzeige für die Teile ID’s, den Status, sowie einen Statuszähler (IO/NIO). Der Statuszähler ist nicht programmbezogen. Aufruf Konfiguration Dashboard Teile ID Status Anzeige Status Zähler Programmwahl...
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Programmoberfläche Konfiguration Dashboard Die Konfiguration ermöglicht die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Programmvorwahl und des Teilezählers. Ferner kann der Teilezähler (Statuszähler) zurückgesetzt werden.
Programmerstellung –––– 7 Programmerstellung Um ein neues Programm zu erstellen, wählen Sie unter dem Menüpunkt „Datei“ „Neu" oder klicken Sie auf die Schaltfläche in der Symbolleiste. Sie erstellen ein Programm dadurch, dass Sie Funktionen in die Schrittliste einfügen. Die Schrittliste wird bei Programmstart linear abgearbeitet. Wählen Sie bitte die gewünschte Funktion aus: Alle Funktionen zur Erstellung von Programmschritten sind auch durch Klick mit der rechten Maustaste in die Schrittliste aufrufbar.
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Programmerstellung Menü über Klick mit der rechten Maustaste in die Schrittliste -Gespeicherte Programme können im Dateimenü unter „Programm öffnen“ wieder aufgerufen oder gelöscht werden. Alle Funktionsschritte können über das Kommentarfeld mit einem einen Kommentar versehen werden, der in der Schrittliste in der Kommentarspalte angezeigt wird.
Programmerstellung 7.1 Bewegungsschritte 7.1.1 Positionieren Dieser Funktionsbaustein dient zum Anfahren beliebiger Positionen, sowohl absolut als auch relativ. Für die Bewegung können für 2 Eingangsgrößen Kurven über den Weg oder die Zeit aufgezeichnet werden. Es kann einer dieser Kurvenverläufe überwacht werden (Siehe Überwachung). Klicken Sie unter Funktion auf die Schaltfläche „Positionieren“...
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Programmerstellung Aufzeichnung Wählen Sie die Signalquellen für X und Y, sowie die Auflösung für die X-Größe. Als führende Größe X der Datenaufnahme kann die Position und die Zeit gewählt werden. Diese Datenaufzeichnung kann überwacht werden. Für eine zweite Datenaufzeichnung über die führende Größe, kann eine zweite Signalquelle gewählt werden.
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Programmerstellung rel. zum Endwert (Y) • Die Hüllkurven werden relativ zum Y Endwerts des Schritts angewendet. Die Differenz zwischen Kurvenendwert und Hüllkurvenpunkt wird durch den Lernvorgang festgelegt. Die Hüllkurve „schwimmt“ also mit dem Y Endwert. Werden Hüllkurvenpunkte anschließend editiert, wird der Abstand entsprechend korrigiert.
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Programmerstellung Werte der Hüllkurvenpunkte nach dem Lernvorgang: Schalter nicht gesetzt. Schalter gesetzt. Es werden Absolutwerte Es werden Relativwerte gespeichert. gespeichert. • rel. zum Endwert (X) Die Hüllkurven werden relativ zum X Endwerts des Schritts angewendet. Die Differenz zwischen Kurvenendwert und Hüllkurvenpunkt wird durch den Lernvorgang festgelegt.
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Programmerstellung Nachdem Sie ihre Überwachungsstrategie festgelegt haben, legen Sie bitte fest über wie viele Punkte und mit welchem Abstand zur Istkurve die Hüllkurve gelernt werden soll.
Programmerstellung 7.1.1.1 Optionen • Zielfenster – Zielfenster ändern Wenn Sie diese Funktion aktivieren, können Sie das vorgegebene Zielfenster für diesen Schritt anpassen. – Stoppbefehl bei Eintritt ins Zielfenster Die Achse bremst bei Eintritt ins Zielfenster an der Stromgrenze (max. Strom) und nicht mit der programmierten Rampe. –...
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Programmerstellung Bei Auftreten von Slip-Stick Effekten ist es möglich, dass es durch große Signalspitzen, die kurz vor der Zielposition gemessen werden, zum Überschießen der Achse kommt. Dies ist darin begründet, dass die Zielposition nach Abbau der Signalspitze mit der parametrierten Bremsrampe nicht mehr erreicht werden kann.
Programmerstellung 7.1.1.2 Trigger Positionieren Aktivieren Sie die Triggerfunktion. Die Triggerfunktion erlaubt es ihnen die Bewegung auf vielfältige Art durch bis zu 7 sequentielle Bedingungen zu beeinflussen. Sie können über die Signaleingänge und die digitalen User Eingänge folgende Parameter verändern: • User Ausgänge •...
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Programmerstellung • nächster Trigger, (Es wird die nächste Triggerbedingung bearbeitet, wenn gesetzt.) vorheriger Trigger, (Springt zurück auf die vorherige Triggerbedingung. • Danach können keine weiteren Trigger gesetzt werden.) Funktion „Filter über“ Die Funktion bewirkt, dass die „Wenn“-Bedingung über einen festgelegten Mindestbereich auftreten muss, damit der Trigger auslöst.
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Programmerstellung • Zählschleife mit „vorheriger Trigger“ Trigger 1: Wenn Kraft > n, dann nächster Trigger und Variable 1 = Variable 1 + 1 Trigger 2: Wenn Kraft < m, dann vorheriger Trigger Vollendung der Triggerkette testen Bei gesetztem Schalter wird der Status auf NIO gesetzt, wenn die Triggerkette nicht vollständig abgearbeitet wird.
Programmerstellung 7.1.2 Fügen auf Signal Dieser Funktionsbaustein dient zum Anfahren eines beliebigen Signals. Für die Bewegung können für 2 Eingangsgrößen Kurven über den Weg oder die Zeit aufgezeichnet werden. Es kann einer dieser Kurvenverläufe überwacht werden (Siehe Überwachung). Klicken Sie unter Funktion auf die Schaltfläche „Fügen auf Signal“ Das nachfolgende Fenster wird geöffnet: Parameter •...
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Programmerstellung maximal 100 % (keine Regelung) der eingegebenen Einpressgeschwindigkeit heruntergeregelt werden. (Einstellung siehe Optionen) Die Minimalgeschwindigkeit der Regelung kann in den Programmparametern an ihr Problem angepasst werden. Überlast • Überlastgrenze: Wählen Sie bitte unter Überlastquelle den Sensor aus, mit dem Sie die Überlast überwachen wollen und geben Sie die Bedingung ein. Aufzeichnung Wählen Sie die Signalquellen für X und Y, sowie die Auflösung für die X-Größe.
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Programmerstellung Aufzeichnung ab Zustellposition • Diese Option ist nur bei Aktivierter Zustellbewegung möglich. Die Aufzeichnung der Kurve beginnt erst mit Erreichen der Zustellposition. • Bündeln auf Schrittende: Die Darstellung der Kurven erfolgt relativ zum Endpunkt des Schritts beim Lernvorgang. Diese Position wird als Nullpunkt dargestellt und die Kurven in negativer Richtung skaliert.
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Programmerstellung ∆Y Obere Hüllkurve ∆Y für Istkurve Istkurve Lernkurve Werte der Hüllkurvenpunkte nach dem Lernvorgang: Schalter gesetzt. Schalter nicht gesetzt. Es werden Relativwerte Es werden Absolutwerte gespeichert. gespeichert. • rel. zum Endwert (X) Die Hüllkurven werden relativ zum X Endwerts des Schritts angewendet. Die Differenz zwischen Kurvenendwert und Hüllkurvenpunkt wird durch den Lernvorgang festgelegt.
Programmerstellung • Live Kurvenübertragung Ist diese Option angewählt, werden die aufgezeichneten Daten noch während der Aufzeichnung im Signalverlauffenster im Tab des entsprechenden Schrittes dargestellt. Ist diese Option angewählt, können die Optionen „Bündeln auf Schrittende“ und „Nur NIO Kurve laden“ nicht angewählt werden. •...
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Programmerstellung Benutzerdefinierte Bremsrate • Bei aktiver Option können Sie hier eine gewünschte Bremsrate eintragen. Sie wird sowohl beim Anfahren der Vorposition, als auch gegebenenfalls beim Anfahren der Zustellposition verwendet. • Abbruchsignal Siehe S. 34.
Programmerstellung 7.1.2.2 Zustellbewegung Aktivieren Sie die Zustellbewegung Die Zustellbewegung wird vor der Vorpostionierbewegung ausgeführt. Tragen Sie die gewünschte Geschwindigkeit ein. Der Wert für die Beschleunigung wird aus den Parametern des „Fügen auf Signal“ übernommen. Der Wert kann bei aktivierter Zustellbewegung nur noch in diesem Fenster geändert werden. Überlast Zustellbewegung •...
Programmerstellung 7.1.2.3 Trigger Fügen auf Signal Aktivieren Sie die Triggerfunktion. Die Triggerfunktion erlaubt es ihnen die Bewegung auf vielfältige Art durch bis zu 7 sequentielle Bedingungen zu beeinflussen. Sie können über die Signaleingänge und die digitalen User Eingänge folgende Parameter verändern: •...
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Programmerstellung • „Wenn“-Bedingung: Kraft >= 3 kN • „Mindestbereich“: 0,5 mm Ergebnis: Der Trigger löst erst aus, wenn die Kraft über eine Verfahrstrecke von 0,5 mm >= 3 kN ist. Vollendung der Triggerkette testen Bei gesetztem Schalter wird der Status auf NIO gesetzt, wenn die Triggerkette nicht vollständig abgearbeitet wird.
Programmerstellung 7.1.3 Regelbaustein Dieser Baustein ermöglicht es jedes angeschlossene Signal über einen bestimmten Zeitraum (Dauer) konstant zu halte, sofern es über die Positionierbewegung beeinflusst werden kann. Das bedeutet die Fügeeinheit bewegt sich innerhalb eines zu definierenden Wegfensters (Min. / Max. Regelposition) vor und (oder) zurück, um die Abweichungen der Regelgröße zu eliminieren.
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Programmerstellung • Wählen Sie die Signalquelle, die Sie regeln möchten.g Tragen Sie bitte die folgenden Parameter ein: Sollwert • Start Regelprofil • Die Eingabe bezieht sich relativ auf den Sollwert. • Signalrichtung Geben Sie an, ob das zu regelnde Signal mit wachsender Position ansteigt oder nicht.
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Programmerstellung Aufzeichnung Während des Regelvorgangs können alle aktivierten Sensoreingänge über die Zeit aufgenommen werden. Die Datenaufzeichnung kann überwacht werden. Für eine zweite Datenaufzeichnung kann eine weitere Signalquelle gewählt werden. Diese Aufzeichnung kann nur durch Kurvenmesswerte überwacht werden. Aktivieren Sie hierzu „Aufzeichnen“. Es können maximal 4000 Messpunkte aufgenommen werden.
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Programmerstellung Im NIO Fall wird die Achse sofort gestoppt. Nur NIO Kurven laden: Bei gesetztem Schalter werden nur NIO – Kurven • zum PC übertragen. • rel. zum Endwert (Y) Die Hüllkurven werden relativ zum Y Endwerts des Schritts angewendet. Die Differenz zwischen Kurvenendwert und Hüllkurvenpunkt wird durch den Lernvorgang festgelegt.
Programmerstellung 7.1.3.1 Profil Regelbaustein Hinweis Der Reiter „Profil“ ist nicht sichtbar, wenn im Reiter „Parameter“ unter „Sollwert“ der Wert „Funktion“ gewählt ist. Regelprofil • Hier können Sie das Verhalten der Verfahrgeschwindigkeit und die Beschleunigung bei Annäherung an den Sollwert beeinflussen. Die Verfahrgeschwindigkeit und Beschleunigung wird mit kleinerer Regelabweichung geringer.
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Programmerstellung Die Triggerfunktion erlaubt es ihnen den Regelvorgang auf vielfältige Art durch bis zu 7 sequentielle Bedingungen zu beeinflussen. Sie können über die Signaleingänge und die digitalen User Eingänge folgende Parameter beeinflussen: • User Ausgänge • Variable • Tara • Geschwindigkeit und Zielposition (Parameter) •...
Programmerstellung Vollendung der Triggerkette testen Bei gesetztem Schalter wird der Status auf NIO gesetzt, wenn die Triggerkette nicht vollständig abgearbeitet wird. 7.1.3.3 Reiter „Funktion“ Im Reiter „Funktion“ haben Sie erweiterte Einstellungsmöglichkeiten für den Sollwert des Regelbausteins. Der Reiter „Funktion“ ist nur sichtbar, wenn Sie im Reiter „Parameter“ unter „Sollwert“...
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Programmerstellung Trapez Mit der Funktion soll eine Vorlast, die über eine bestimmte Zeit geregelt wird, gehalten werden. Anschließend erfolgt ein geregelter Kraftanstieg über die Zeit auf einen bestimmten Kraftwert. Nach Erreichen des Werts wird die Kraft für ein bestimmte Zeit geregelt und anschließend geregelt wieder auf die Vorlast abgesenkt.
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Programmerstellung • Steigung Der Wert mit dem die Rampen des Trapezes geregelt werden. • Maximallast Mit diesem Wert wird das Plateau des Trapezes geregelt. • Vorlast Wert auf den geregelt wird, bevor der Anstieg auf das Plateau erfolgt. Haltezeit • Zeitdauer für die die Kraft konstant gehalten wird.
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Programmerstellung In der Tabelle geben Sie die Signal- und Sollwerte manuell ein (mindestens 2, maximal 15 Wertepaare). Legen Sie unter „Master-Signal“ fest, welches Referenzsignal in der linken Tabellenspalte stehen soll. Die Werte in der Tabelle werden nach Schließen des Popup-Fensters zeilenweise sortiert, aufsteigend nach dem Wert des Master-Signals.
Programmerstellung Die Funktion „Steigung“ ermöglicht einen geregelten Kraftanstieg mit anschließender Haltezeit; im Unterschied zur Funktion „Trapez“ ohne folgenden Kraftabfall. Nach der Steigung wird die Maximallast gehalten; die Zeitspanne ist von der Wahl unter „Abschaltkriterium“ abhängig: • Ist unter „Abschaltkriterium“ der Wert „Wiederholungen“ gewählt, geben Sie die „Haltezeit“...
• Andere Station Um diese Möglichkeiten zu nutzen ist es notwendig, dass Sie die Stationen über den PROMESS-Bus verbunden haben. Wählen Sie eine Variable, der Sie einen Variablenwert einer anderen Station zuordnen wollen. Wählen Sie die Node Adresse dieser Station.
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Programmerstellung Im folgenden Beispiel wird der Variablen 1 der Station der Wert der Variablen 9 der Station mit Node Adresse 13 zugewiesen.
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Programmerstellung Alias Namen Klick löscht alle Variablennamen Sie können für die Variablen freie Alias Namen vergeben, die ihnen dann in den Funktionen angezeigt werden. Diese Namen werden in den Programmdateien gespeichert.
Programmerstellung 7.2.2 Messwerte Es ist möglich Messwerte für die schrittbezogene Messdatenerfassung und für unabhängige Messdatenerfassungen aufzunehmen. Die Anzeige der erfassten Messwerte erfolgt im Messwert Panel. Klick mit der linken Nicht erfasste Messwerte Maustaste auf die werden orange markiert. Bezeichnung des Messwerts markiert den Der Status wird auf NIO gesetzt...
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Programmerstellung Messwert Definition • Messwert Wählen Sie den Messwert den Sie definieren möchten. – Signal Wählen Sie den Signaleingang den Sie erfassen möchten. • Wählen Sie welche Art von Messwert Sie ermitteln möchten: – Istwert Es wird der Wert aufgezeichnet (Y), der bei Ausführung des Schritts anliegt. Es kann ein zweites Signal als X Wert aufgezeichnet, aber nicht überwacht werden –...
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Programmerstellung Alias Namen Sie können für die Messwerte freie Alias Namen vergeben, die ihnen dann in den Funktionen angezeigt werden. Diese Namen werden in den Programmdateien gespeichert. Klick löscht alle Messwertnamen...
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Programmerstellung Bezugspunkt Messwerte können absolut und relativ erfasst werden. Dies wird über den Bezugspunkt festgelegt. • Absolut Bezugspunkt ist der absolute Sensorwert Der Bezugspunkt des Messwerts ist der Ursprung des Koordinatensystems (0/0) der für „Y“ und „X“ gewählten Achsen, Beispiel: Es soll der Max.
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Programmerstellung • Bezugspunkt „Anfang“ Beispiel: Positionierschritt auf abs.70 mm, nach vorherigen Fügen auf Signal => schwimmender Startpunkt Obere Grenze Untere Grenze Max. Wert von X = 0 bis 70 Bezugspunkt Absolut gesehen, schwankt der Start der Messwertaufnahme...
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Programmerstellung • Bezugspunkt „Ende“ Beispiel: Fügen auf Signal => schwimmender Endpunkt Einzelwert 3 mm vor „Block Bezugspunkt...
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Programmerstellung • Bezugspunkt „Wenn“ Positionierschritt auf abs.80, Bezugspunkt wenn Y > 50, max. Wert rel. 10 bis 20 Obere Grenze Untere Grenze Bezugspunkt...
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Programmerstellung X-Trigger Der Punkt der Messwertaufnahme wird durch den X – Trigger bestimmt. Als Trigger können alle aktivierten Sensoreingänge verwendet werden. • Trigger Istwert Keine Trigger Eingabe nötig. • Trigger Einzelwert • Trigger Mittelwert • Trigger Maximalwert • Trigger Minimalwert Wählen Sie den Sensoreingang, der den Trigger auslösen soll und geben Sie die Grenzen ein zwischen denen der Mittelwert, Maximalwert oder Minimalwert gebildet werden soll.
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Programmerstellung Überwachung Aktivieren Sie die Überwachung. Das überwachte Signal wird angezeigt Geben Sie anschließend die Grenzen ein, zwischen den der Messwert liegen muss. Bei einer Grenzwertverletzung wird der Status des Messwerts, sowie der Gesamtstatus zu NIO gesetzt. Optionen • Grenzen rel. zum Bezugspunkt Wählen Sie diese Option, wenn es gewünscht ist, dass die Grenzen mit dem Wert im Bezugspunkt mitschwimmen Beispiel: Maximalwert mit Bezugspunkt Ende...
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Programmerstellung Grenzwertüberwachung „rel. zum Bezugspunkt“, – Schalter „rel. zum Bezugspunkt“ gesetzt Jetzt müssen die Grenzen bezogen auf den Blockwert von 80 N gesetzt werden. Um für eine identische Kurve die Grenzen auf die absoluten Werte OG 40 N und UG 30N zu setzen, müssen für die obere Grenze -40N (40 - 80 = - 40) und für die untere Grenze -50 N (30 –...
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Programmerstellung Aktiviert man den Schalter, ohne die Grenzen relativ anzupassen, passiert folgendes: Die Grenzen liegen für OG bei 120N und UG bei 110N, da zu dem Bezugswert von 80 N 30 N bzw. 40 N addiert werden.
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Programmerstellung Wenn für die Grenzwertüberwachung „rel. Zum Bezugspunkt“ gewählt wird, sind die Grenzen relativ zum Bezugspunkt einzutragen. Abs. Werte anzeigen • Wird diese Option gewählt, wird in der Messwertanzeige für den X Wert der absolute Sensorwert angezeigt, obwohl durch den Trigger die Messwertaufnahme relativ zum Bezugspunkt erfolgt.
Programmerstellung 7.2.2.2 Messwerte aus schrittbezogener Messdatenerfassung (Kurvenmesswerte) Die Messwerte werden aus der Messdatenerfassung des Schritts ermittelt. Für den Schritt muss die Datenaufzeichnung aktiviert werden. Entscheidend für die Messwerterfassung ist die gesetzte Auflösung der führenden Größe X. Um schrittbezogene Messwerte zu erstellen, klicken Sie in den Funktionen „Positionieren“, „Fügen auf Signal“...
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Programmerstellung Es öffnet sich das folgende Fenster: Anzeige Auflösung der X- Achse für diesen Schritt Klicken sie auf die Schaltfläche „+", um einen Messwert zu erzeugen Für einen Schritt können maximal 31 Messwerte definiert werden. Die Kurvenmesswerte und die schrittunabhängigen Messwerte teilen sich die maximale Anzahl von 32 Messwerten und werden gemeinsam in Messwert Panel angezeigt.
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Programmerstellung • Typ Fenster Mit diesem Typ ist es möglich, die in dem Schritt aufgenommene Kurve mit Hilfe der Fenstertechnik zu überwachen. Um ein Fenster zu erzeugen, geben Sie die Min und Max Werte für die X und Y Achse ein. Dadurch sind die 4 Kanten des Fensters räumlich festgelegt. Für die Kanten können Sie 3 verschiede Typen definieren: •...
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Programmerstellung Werden gerichtete Pfeile verwendet, muss das Fenster über diese Kanten betreten bzw. verlassen werden. Wird eine gerichtet Kante nicht geschnitten, sondern nur eine neutrale Kante, so ist das Ergebnis NIO. Werden mehrere gerichtete Pfeile mit gleicher Richtung verwendet, so werden diese über eine „Oder“...
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Programmerstellung • Typ Fläche Ermittelt die Fläche unterhalb einer Kurven oder eines Kurvenabschnitts. • Ein Vorzeichenwechsel des Y Signals beendet die Aufnahme. Wenn Sie die Aufnahme trotzdem fortsetzen wollen, aktivieren Sie unter „Optionen“ das Feld „Alle Flächen addieren“. • Wird eine Bedingung gesetzt, die über die Aufzeichnung der Kurve hinausgeht, wird die Flächenberechnung mit Ende der Aufzeichnung abgeschlossen.
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Programmerstellung • Relativ Bezugspunkt kann sein: − Anfang: Der Start des nächsten Bewegungsschritts Ende: Das Ende des nächsten Bewegungsschritts − Wenn: Der Bezugspunkt ergibt sich aus einer frei programmierbaren Bedingung. • • Genaueres zur Funktionsweise der Bezugspunkte entnehmen Sie bitte dem Kapitel für die unabhängige Messwerterfassung.
Programmerstellung 7.2.3 Verzögerungszeit Sie können während der Abarbeitung des Programmzyklus Wartezeiten programmieren. Die Verzögerungszeit wird in Sekunden eingegeben (Min = 0,001 Sekunden / Max. 9999999 Sekunden = ca. 2777 Stunden), oder als Wert einer Variablen übergeben. 7.2.4 Warten Der Programmablauf wird fortgesetzt, wenn die Bedingung „Wahr“ ist. Für die Bedingung kann eine Timeout Zeit gesetzt werden, innerhalb die Bedingung den Zustand „wahr erreichen muss.
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Programmerstellung Wählen Sie den Eingang aus, den Sie tarieren möchten.
Programmerstellung Sensor Offset nicht testen Wenn der Befehl „Tarieren“ ausgeführt wird, testet die Software, ob die Anzeige der Nennlast noch möglich ist, da durch das Tarieren der nutzbare Bereich des AD Wandlers nicht mehr ausreichen kann. Ist dies der Fall wird folgende Warnung ausgegeben: Sensor Offset Verschiebung Anzeige Tarawert Führen Sie den Mauszeiger auf die Sensoranzeige, um den momentanen Tarawert anzuzeigen.
Programmerstellung Sensor • Wählen Sie den Sensor der kompensiert werden soll. • Signaleingang Wählen Sie das Signal, das zur Berechnung der Dehnungskompensation herangezogen werden soll. • Wert Geben Sie die Dehnung ein, die durch eine bestimmte Kraft (je) erzeugt wird. •...
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Programmerstellung Sie erhalten einen ähnlichen Kurvenverlauf, wie abgebildet. Zoomen Sie gegebenenfalls den Anstieg heraus. Ermitteln Sie aus dem annähernd linearen Bereich des Anstiegs zwei Punkte zur Berechnung des Dehnungsfaktors. Die Koordinaten der Punkte können Sie mit Hilfe des Mauszeigers ermitteln. Positionieren Sie die Maus auf den größten und den kleinsten Punkt im linearen Bereich der Kurve.
Programmerstellung 7.3 Funktionen 2 7.3.1 Bedingter Sprung Mit dieser Funktion können Sie in ihrem Programm Verzweigungen programmieren. Bedingung • Der Sprung wird ausgeführt wird, wenn die eingegebene Bedingung wahr ist. Als linker Operand können verwendet werden: • Alle aktivierten Signaleingänge •...
Programmerstellung 7.3.2 Sprung Mit Hilfe des Sprungbefehls können Sie innerhalb des Programmzyklus zu einem beliebigen Schritt springen. 7.3.3 Ausgang setzen Mit dieser Funktion können Sie die 16 User Ausgänge setzen bzw. zurücksetzen. (Hierzu ist eine Hardware – Erweiterung z.B. Profibus oder I/O Erweiterung nötig, oder Sie deaktivieren die feste Zuordnung der 24 V Schnittstelle in der Promesssteuerung, siehe Stationseinstellungen) Über die Auswahl „Alle“...
Programmerstellung 7.3.4 Status setzen Mit Hilfe dieser Funktion können Sie, falls notwendig, den Gesamtstatus beeinflussen. • IO: Setzt den Status auf IO. • NIO: Setzt den Status auf NIO. Prozess bewerten: Falls während des bisher durchlaufenden Zyklus ein • Fehler aufgetreten ist, wird der Status auf NIO gesetzt. Um „manipulierte“...
Programmerstellung eingegeben werden. Für ID3-5 können maximal 80 alphanumerische Zeichen verwendet werden. • Eingabe Daten / DB Integer 1 Feld zur freien Verfügung, um einen Integer Wert in die Datenbank zu schreiben. • Eingabe Daten / DB String 1 Feld zur freien Verfügung, um einen String in die Datenbank zu schreiben •...
Programmerstellung 7.3.7 Optionen Ist dieser Schritt in die Schrittliste eingefügt und ist bei „Zyklusdaten nicht speichern“ ein Haken gesetzt, werden die Zyklusdaten nicht mehr an Plugins gesendet. 7.4 Simulation Die Funktion „Simulation“ erlaubt es, mit einer Leerfahrt Kraft-Werte zu simulieren, ohne den Pressvorgang tatsächlich ausführen zu müssen.
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Programmerstellung • Es liegt keine Anforderung einer Referenzfahrt vor, und keine Referenzfahrt wird gerade ausgeführt • Es wird kein Fügeprogramm ausgeführt • Es sind pro Signalquelle mindestens zwei Daten vorhanden Klicken Sie Simulation starten (4). Starten Sie einen Zyklus. → Ein Zyklus ohne zu fügendes Teil („Leerfahrt“) wird gefahren. Dabei wird nur das unter (3) angegebene Signal gemessen, wohingegen der Kraft-Wert aus den eingegebenen Daten berechnet wird.
Manuelles Verfahren 8 Manuelles Verfahren Im Menü „Kommando“ finden Sie den Punkt „Manuelles Verfahren“ oder benutzen die Funktionstaste F5. In diesem Fenster können Sie die Achse im Handbetrieb steuern. Öffnen Sie bitte als erstes die Einstellungen und tragen die Parameter ein. •...
Manuelles Verfahren • Analog Hier wählen Sie den Sensoreingang und legen den Wert fest, bei der die Einheit angehalten wird, ähnlich der Funktion „Fügen auf Signal“ Testrichtung − Legt fest in welcher Bewegungsrichtung die Abschaltung über das Signal aktiv sein soll. Diese Funktion ist nur wirksam, wenn Sie über Anlog Ein- bzw.
Manuelles Verfahren 8.2 Handradfunktion Mit dieser Funktion verfährt die Einheit entsprechend der Pulse, die durch einen angeschlossenen digitales Handrad erzeugt werden. Schaltet zwischen Positionier bzw. Analog Modus um. • Übersetzungsverhältnis Hiermit stellen Sie das Verhältnis zwischen Eingangs- und Ausgangsimpulsen ein. Es kann eine Übersetzung von 1:1 bis 1:100 eingestellt werden.
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Manuelles Verfahren • Optimal Ansicht Der Schalter führt dazu, dass die Kurve immer im Grafikfenster optimal skaliert angezeigt wird. Wird der Schalter entfernt erfolgt die Skalierung immer auf die Werte, die gerade angezeigt werden. Reset bei Richtungswechsel • Führt dazu, dass die Kurve nach jedem Richtungswechsel neu aufgebaut wird.
Programme zuvor in eine Zuordnungstabelle eingetragen werden, da der Programmaufruf über die SPS nur mittels binär kodierter Zahlen erfolgen kann. Die Programme können sowohl auf einem PC oder in einen PROMESS PDM Modul abgelegt sein. Wird ein PDM als Speicher verwendet, kann die Einheit ohne PC verwendet werden, wenn keine Datenspeicherung notwendig ist.
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Programmwechsel • Programmzuordnung Die Zuordnung erfolgt durch einen „Doppelklick“ in die Spalte Programm Name, oder mit Hilfe der rechten Maustaste, wählen Sie „Programm zuordnen“. In dem sich öffnenden Dialog wählen Sie bitte das gewünschte Programm aus. • Programmzuordnung löschen Klicken mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und wählen Sie „löschen“...
Programmwechsel 9.2 PDM als Programmspeicher Sie müssen den PDM als Programmspeicher im Menü „Service/Stationseinstellugen/Station“ aktivieren, um die Funktion nutzen zu können. Programmvorwahl Sie erreichen die Zuordnungstabelle über das Dateimenü. Wählen Sie den Menüpunkt „Programmvorwahl“, oder die entsprechende Schaltfläche in der Symbolleiste. •...
Rahmen um das Programmvorwahl Icon In der Statuszeile des Programmwechsel Dialogs: Grün = synchron Rot blinkend = asynchron Magenta = Fehler PROMESS Bus Die Programmzuordnungstabelle des PDM kann nicht gelesen werden. Programme die asynchron sind werden in der Tabelle rot dargestellt...
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Programmvorwahl laden Mit dieser Schaltfläche können Sie eine Programmvorwahl Tabelle laden. Die Tabelle wird mit dem Schließen des Programmzuordnungsdialog auf dem PC unter: C:\ProgramData\Promess\UFM5\UFM\“NC-Modul Pfad“\“Program_PDM Seriennummer.txt“ gespeichert. Dies ist z.B. nützlich, wenn Sie die gleiche Zuordnung an mehreren Stationen verwenden, Sie müssen die Zuordnung dann nicht neu erstellen, sondern können Sie nachdem sie an einer Stationen erstellt wurde, in die anderen geladen werden.
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Programmwechsel • Sortieren Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Programmvorwahldialog, um die Sortierfunktion aufzurufen. Sie können nach folgenden Kriterien sortieren: • # (Programmnummer) • Programmname • Datum PC • Datum PDM • Status (synchron / asynchron)
Grafik 10 Grafik 10.1 Grafikanzeige Innerhalb der Grafikanzeige haben Sie folgende Einstellmöglichkeiten: Anzeige von Messwerten (Fenstern) − Anzeige von Kurvenpunkten Dies ist nur für Messwerte möglich, deren Skalierung zur Achsenskalierung korrespondiert. • Funktionen linke Maustaste: – Ein Klick auf einen Messwert / Kurve in der Legende blendet ihn. –...
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Grafik Obere Grenze Messwert Messwert Untere Grenze Messwert Kurvenpunkt Punkt Hüllkurve Anzeige von Werten der Kurvenpunkte • Führen Sie die Maus über den gewünschten Punkt, es wird ihnen angezeigt: Y-Wert Nr Kurvenpunkt Kurvenpkt. X-Wert Kurvenpkt. • Anzeige von Werten der Messwerte Führen Sie die Maus über Messwert, es wird ihnen angezeigt: Nr.
Grafik 10.2 Anzeige mehrerer Grafiken Sie können die erfassten Messwerte und Kurven in einer zweiten Grafik mit anderen X- und Y-Achsen anzeigen lassen. Nutzen Sie folgende Buttons, um entweder nur die erste oder die zweite Grafik oder beide Grafiken gemeinsam anzuzeigen: In der Grafik 2 sind Bearbeitungsmöglichkeiten und die Anzeige der Überwachung eingeschränkt.
Grafik 10.3.2 Messwerte editieren Um die Messwerte oder Fenster zu grafisch zu editieren, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste in die Grafik oder öffnen Sie das Menü „Grafik“. Aktivieren Sie den Editiermodus durch Klick auf „Messwerte editieren“. Um einen Messwert oder ein Fenster auszuwählen, klicken Sie den Messwert oder eine seiner Grenzen mit der linken Maus an, wenn der Mauszeiger als Hand dargestellt wird.
Grafik 10.3.3 Hüllkurven editieren Um die Hüllkurven ihres Kraft-Weg-Verlaufs zu editieren, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste in die Grafik oder öffnen Sie das Menü „Grafik“. • Obere / Untere Grenze editieren Wählen Sie obere bzw. untere Grenzkurve editieren, wenn Sie einen vorhanden Stützpunkt der Hüllkurve editieren wollen.
Grafik 10.3.4 Überwachungsschritt benennen Mit dieser Funktion können Sie den Reitern der überwachten Schritte individuelle Namen geben. Mit „Ändern“ übernehmen Sie den Namen. 10.4 Tabellarisch editieren Um Stützpunkte der Hüllkurve tabellarisch zu editieren, klicken Sie bitte auf die Schaltfläche oberhalb der Grafikanzeige Es öffnet sich die folgende Tabelle.
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Grafik Kopieren der Tabelle In Kopieren der Tabelle Zwischenablage (Copy) aus der Zwischenablage (Paste) X-Wert Stützpunkt Y-Wert Stützpunkt untere Hüllkurve obere Hüllkurve Y-Wert Stützpunkt untere Hüllkurve X-Wert Stützpunkt obere Hüllkurve...
Grafik 10.5 Kurvenüberlagerung Mit Hilfe dieser Funktion lassen sich die Kurven von bis zu 20 Zyklen überlagern. Programmübergreifend werden die letzten 100 Zyklen im Ram gespeichert. Überlagerungsspeicher Überlagerung „Ein-" löschen bzw. „Ausschalten" Anzahl der Zyklen für die Überlagerung. 10.6 Grafikeinstellungen Hier können Sie die Farbgebung der Grafikelemente, wie Kurven, Messwerte, Hintergrund etc.
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Grafik • Kurven Einstellung der Kurvenfarben und Linienstärken. Messwerte • Einstellung der Messwertfarben, sowie Farbe und Strichstärke für IO bzw. NIO Werte. Außerdem lässt sich die Farbtransparenz für die IO bzw. NIO Farbe der Fläche für Fenstermesswerte zwischen 0 und 100 Prozent einstellen. 2.
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Grafik Aktivieren Sie die zweite Grafik, indem Sie ein Häkchen bei „Aktiviert“ setzen. Wählen Sie dann aus, welche Messwerte auf den X- und Y-Achsen dargestellt werden. Stellen Sie im rechten Bereich bei Bedarf die Skalierung der Achsen ein.
Druck 11 Druck Die Funktion „Drucken“ rufen Sie über das Menü „Datei“ oder die Schaltfläche in der Symbolleiste auf. Es kann zwischen folgenden Druckoptionen gewählt werden: • Kurven Report: Ausdruck der Grafik mit Statusmeldungen für den angezeigten Schritt • Programmlisting: CNC Programm Graph 2 (s.
Service 12 Service Das Servicemenü erlaubt folgende Einstellungen: Sie müssen über Konfigurationsrechte verfügen, um diese Einstellungen zu ändern. 12.1 Stationseinstellungen 12.1.1 Station...
PDM als Programmspeicher Definiert den Speicherort ihre Fügeprogramme. Sie können die Programme auf einem angeschlossenen PC( deaktiviert) oder im PROMESS PDM speichern. Bei Auswahl von PDM als Speicherort, können Sie bei mehreren angeschlossenen PDM die Programme nur in einem der angeschlossenen PDM speichern. Sie können einen PDM nur einer UFM Station zuordnen.
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Service Quit Bit, wenn Achse und DB_Healty bereit Das Quit-Bit wird gesetzt; wenn der Bewegungszyklus beendet und die Daten zum PC übertragen und z.B. in die Datenbank geschrieben wurden (DB Healthy ist gesetzt.) E / A Konfiguration • Handradfunktion Wenn Sie ein Handrad zur manuellen Positionierung verwenden wollen, wählen Sie bitte diesen Punkt an.
Es werden ihnen entsprechend ihres UFM Typs unter Stationsparameter folgende Werte angezeigt: • Min. / Max. Position • Min. / Max. Geschwindigkeit • Min. / Max. Beschleunigung • Min. / Max Bremsrate Diese Werte können Sie nicht editieren, da sie durch Promess vordefiniert sind.
Dieser Eingang ist im Auslieferungszustand korrekt konfiguriert und kalibriert Konfiguration Wählen Sie hier den Eingang über den der Kraftaufnehmer an der UFM angeschlossen ist. Sie haben folgende Möglichkeiten: • PDM-S (Digitaler DMS Verstärker, über PROMESS-BUS angeschlossen.) • Analog am Leistungsteil • Beckhoff-Koppler mit Analogklemme Permanenter Kraftvergleich Es ist möglich, die Kraftwerte zweier Eingänge permanent zu vergleichen.
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Wenn Sie den Krafteingang tarieren, wird automatisch der zu vergleichende Krafteingang tariert. PDM-S Nach Anwahl von PDM-S können Sie den im PROMESS-Bus definierten Link auswählen, dessen Wert für den Krafteingang verwendet werden soll. Um weitere Links zu definieren öffnen Sie bitte die Link List Box, oder definieren...
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Service • Tarieren bei Referenzfahrt Dieser Schalter legt fest, ob der Sensor nach der Durchführung einer Referenzfahrt tariert werden soll (Sensorwert = 0) • Min. und Max Hier legen Sie fest welche Werte in den Funktionen für diesen Eingang minimal bzw. maximal eingegeben werden können. Max.
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Service Nach Klick auf die Schaltfläche „Kalibrierung“ öffnet sich der folgende Dialog: Falls Sie ein neues PDM-S im PROMESS-BUS eingerichtet haben, öffnen Sie bitte den Grundeinstellungsdialog, indem Sie auf die Schaltfläche „Grundeinstellung“ klicken.
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Service Tragen Sie die Empfindlichkeit des DMS Aufnehmer in mV/V, sowie die Nennlast ein. Die zulässige Max. Kraft wird standardmäßig auf 130 % der Nennlast gesetzt. Bestätigen Sie mit „OK“ Sie sehen die folgende Meldung: Wenn Sie wirklich einen neuen PDM-S einrichten wollen, bestätigen Sie erneut mit „OK“.
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+/- 1.25 V – +/- 2.5 V Nehmen Sie anschließend die Kalibrierung wie folgt vor, oder nutzen das PROMESS Kalibrier-Plugin. Kalibrierung PDM-S Sie haben nun die Möglichkeit den Aufnehmer mit Hilfe der Aufnahme von maximal 11 Punkten zu linearisieren. Stellen Sie sicher, dass der Aufnehmer nicht belastet ist und setzen Sie den Nullpunkt durch Klick auf diese Schaltfläche vor Punkt 1.
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Service Betätigen Sie die Schaltfläche zur Übernahme der Kalibrierdaten im PDM-S. • Faktor und Offset in die Windows Zwischenablage kopieren Kopiert die Kalibrierwerte in die Zwischenablage Analog am Leistungssteil Nehmen Sie hier die Einstellungen für den Krafteingang vor. • Faktor / Offset Werden nur angezeigt, sie ergeben sich aus der Kalibrierung(Siehe Kapitel Kalibrierung 12.1.2.4)
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Service Min. und Max • Hier legen Sie fest welche Werte in den Funktionen für diesen Eingang minimal bzw. maximal eingegeben werden können.
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Service Max. mögliche Sensorwerte (max. Wert A/D Wandler) Glättung • Analog 1: Führt eine Filterung für den Kraftwert über 1 bis 8 ms durch. • Nachkommastellen Wählen Sie die gewünschte Anzahl der Nachkommastellen für die Anzeige. • Alias Hier können Sie die Bezeichnung des Kraftaufnehmers frei eingeben. Er wird ihnen anschließend in den Funktionen unter diesem Namen angezeigt.
Service 12.1.2.3 Virtuelle Eingänge 1 – 4 Hier können Sie 4 beliebige Sensoren definieren. Konfiguration • Eingang Wählen Sie hier die Hardwarequelle, an die der Sensor angeschlossen ist. Quellen können sein: PDM-S − Kraft (DMS) − Encoder PDM-A 4 * Analog +/- 10 VDC −...
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Service Variable 64 Variable Drive Com – Erfordert die Konfiguration weiterer UFM Steuerungen im PROMESS-BUS (Siehe 12.5 ) – Optional User Inputs 16 Eingänge − Feldbus, PDM I/O oder Beckhoff I/O Erweiterung nötig Beckhoff Analog Eingänge 4 Analog Eingänge (1 – 4) −...
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Service Wählen Sie eine Wegeinheit müssen Sie festlegen, ob die Signaländerung gleich der Bewegungsrichtung der UFM oder entgegengesetzt ist. Glättung • Führt eine gleitende Mittelwertbildung für den Sensorwert durch. Es kann maximal über 3 Werte gemittelt werden. (Null = Einzelwert) •...
Service 12.1.2.4 Kalibrierung Eingang Analog Leistungsteil Durch Klick auf die Schaltfläche „Kalibration“, gelangen Sie in den Kalibrierdialog. • Eingabe Kalibrierwerte für werksmäßig normierten Sensor Sie können Faktor und Offset der Geradengleichung direkt eingeben, wenn ihr Sensor bereits ein z. B. auf + / - 10 VDC normiertes Ausgangssignal hat. Der Offset wird in diesem Fall in der Regel = Null sein.
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Service Öffnen Sie das Fenster „Manuelles Verfahren“ durch einen Klick auf die Schaltfläche „Manuelles Verfahren“. In diesem Fenster können Sie die Achse im Handbetrieb steuern. Öffnen Sie bitte als erstes die Einstellungen und tragen die Parameter ein. • Positionsänderung Weg der beim Ausfahren bzw. Einfahren relativ verfahren wird. •...
Service Zur Erstellung von Punkt 2 klicken Sie bitte auf die Schaltfläche vor Digitalwert in Punkt 2. Im Fall einer Nachkalibrierung können Sie auch so vorgehen, dass Sie das Verfahren „Analog Ausfahren“ wählen. Wählen als Quelle der Signalgrenze den zu kalibrierenden Aufnehmer und Geben Sie als Grenzwert ca.
Service Berechnung erfolgt jeweils mit dem eingestellten Delta-X. Dies dient dazu die Reaktionsgeschwindigkeit, die durch das „große“ Delta-X träge ist, zu erhöhen. • Glättung Führt eine gleitende Mittelwertbildung für den Sensorwert durch. Es kann maximal über 3 Werte gemittelt werden. (Null = Einzelwert) •...
Service Hiermit können Sie das Ergebnis der Operation multiplikativ beeinflussen. Nachkommastellen • Wählen Sie die gewünschte Anzahl der Nachkommastellen für die Anzeige. • Alias Hier können Sie die Bezeichnung des Eingangs frei eingeben. Er wird ihnen anschließend in den Funktionen unter diesem Namen angezeigt. Einheit •...
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Service • Profibus Einstellungen Tragen Sie hier die Profibus DB Teilnehmeradresse ein, die Sie der Station zuweisen wollen...
Service 12.1.4 PROMESS-BUS Sie können hier die Node Adresse der UFM Steuerung im Bus einstellen, sowie die E/A Erweiterung aktivieren. Weisen Sie eine Adresse immer nur einem Teilnehmer im Bus zu, sonst kann der Bus nicht kommunizieren. E/A Erweiterung Um die E / A Erweiterung zu aktivieren wählen Sie bitte „PDM I/O oder Beckhoff“...
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Service E11 - E15 plus Strobe(E16) dienen zur binär kodierten Übergabe von Programmnummern. A11 – A15 mit Strobe (A16) dienen zur Spiegelung der Programmnummer nach dem Laden des übergebenen Programms. Bei Auswahl von Programmübergabe und Jog haben die Eingänge E8 bis E10 folgenden Funktion: = Jog enable (Muss zur Nutzung der Jog Funktion gesetzt sein) = Jog out...
Überlast Wählen Sie die Quelle deren Sensor bei der Referenzfahrt auf Überlast überwacht werden soll. Tragen Sie anschließend die Grenzwerte ein. (Quelle und Wert sind von PROMESS im Auslieferungszustand voreingestellt. Referenzfahrt Einstellungen • Referenzfahrt mit Bewegung Ist dieser Schalter gesetzt, ist nach dem Einschalten (Power on) eine Referenzfahrt zur Ermittlung des Nullpunkts notwendig.
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Tragen Sie die Geschwindigkeit ein, mit der die Schnelle Nullfahrt durchgeführt werden soll. • Grundstellung Hier können Sie abhängig vom PROMESS Nullpunkt, Benutzeroffset und benutzerdefinierten Positionsgrenzen eine Grundstellungsposition definieren, die bei Referenzfahrt bzw. Nullfahrt angefahren wird. PROMESS Nullpunkt Positionsanzeige = 0...
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Service Freifahren bei Überschreitung der maximal zulässigen Position oder Überlast bei Referenzfahrt. In solchen Situationen können Sie die Achse folgendermaßen freifahren: Wählen Sie bitte im Menü Service =>Stationseinstellungen => Referenzfahrt => Nullpunkt einrichten => Manuelles Verfahren Betätigen Sie die Schaltfläche „Einrichten“. Bestätigen Sie anschließend die folgende Meldung: Fahren Sie nun die Achse frei und kehren Sie anschließend zum Normalbetrieb zurück.
Service 12.1.5.1 Einheit mit Resolver Feedback • Motorposition Es werden Ihnen die Motorumdrehungen und die Position in Inkrementen bzw. mm angezeigt • Initiatorposition Starten Sie eine Referenzfahrt, um die Position des Initiators zu ermitteln. Die Position muss zwischen 8192 und 57344 Inkrementen liegen. Dies ist wichtig, um das Nullpunktsignal des Gebers sicher ermitteln zu können.
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Service Benutzeroffset Das Benutzeroffset ermöglicht es Ihnen die Promess Nullposition der Presse (Referenzposition) zu verschieben. Diese Position wird dann bei Ausführung eine Referenzfahrt bzw. Nullfahrt angefahren. Achtung Ist eine Grundstellung eingetragen, so wird diese angefahren! • Koordinatensystem invertieren Sie können mit diesem Schalter das Koordinatensystem der Bewegungsachse invertieren, das führt zum Tausch von Plus und Minus bei der Verfahrrichtung der...
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Service Invertiert; Benutzeroffset = 0: Positioniergrenzen: 0 bis -100 mm Positionsgrenze (min.): 0 mm Positionsgrenze (max.): - 100 mm Invertiert; Benutzeroffset = 100: Positioniergrenzen: 100 bis 0 mm Positionsgrenze (min.): 100 mm Positionsgrenze (max.): - 0 mm Dieser Schalter hat keine Auswirkung auf die Kurvendarstellung.
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Hier wird Ihnen die Position der Grundstellung relativ zum Promess Nullpunkt und zum Benutzeroffset angezeigt. Die Grundposition (42 mm) ist in diesem Beispiel 47 mm vom Promess Nullpunkt und aufgrund des Benutzeroffsets (5 mm) 42 mm vom Nullpunkt der Einheit entfernt.
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Service Bei der Ermittlung der Einstellmeisterposition dürfen keine federnden Elemente im System vorhanden sein, da sie durch ihre Kennlinie eine exakte Ermittlung der Position verhindern. Die Anlage sollte möglichst steif sein. Kontrollieren Sie nach einem Pressentausch die durchgeführte Benutzeroffsetkorrektur bevor sie weiter fertigen. •...
Sie den Nullpunkt der Einheit verschieben wollen. 12.1.5.2 Einheit mit Absolutwertgeber Feedback ohne Initiator (Line5) Diese Einheiten zeichnen sich dadurch aus, dass im Auslieferungszustand der Abstand zwischen Stempel und Flanschfläche immer gleich ist (z.B.60 mm). Referenzoffset Motoroffset PROMESS Nullpunkt Nullpunkt Motor...
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3800 Umdrehungen liegen. • Promess Nullpunkt Der Promess Nullpunkt wird aus dem Motoroffset und dem Referenzoffset ermittelt. Der Motoroffset kann automatisch ermittelt werden, indem die Einheit gegen den oberen mechanischen Anschlag verfahren wird. Ergeben sich für den Motoroffset vom Auslieferungszustand abweichende Werte wurde mit der Einheit eine Kollision gefahren, die zum Durchrutschen der Kupplung geführt hat.
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Legt fest ob die Suche des Offsets in positiver oder negativer Wegrichtung erfolgen werden soll. Falls Sie von PROMESS eine Austauschpresse erhalten haben, entnehmen Sie die neuen Werte für Motor- und Referenzoffset vom Aufkleber auf der Mechanik und tragen sie die Werte unter „Neuer Wert“ ein.
Service 12.1.5.3 Erweiterte Benutzeroffset Berechnung Diese Funktion berechnet den Benutzeroffset, die Grundstellung, sowie die benutzerdefinierten Positionsgrenzen anhand des Bauraums, sowie der Höhen der Werkzeuge und des Bauteils. Unterkante Stempel Oberwerkzeug Bauteil Bauraum Unterwerkzeug...
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Service Beispiel: Der maximale Bauraum von 100 mm wird um die Höhe von Werkzeug 1 (10 mm), Werkzeug 2 (15 mm) und die Bauteilhöhe (5 mm) reduziert. Daraus ergibt sich ein Benutzeroffset von 70 mm und eine Grundstellung von 70 mm. Bauraum = 100 mm Max.
Service 12.1.5.4 Einheit mit Absolutwertgeber Feedback und Initiator Referenzoffset Motoroffset PROMESS Nullpunkt Nullpunkt Motor...
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Nullpunktsignal des Gebers sicher ermitteln zu können. • Promess Nullpunkt Der Promess Nullpunkt wird aus dem Motoroffset und dem Referenzoffset ermittelt. Der Motoroffset und Referenzoffset können automatisch ermittelt werden. Die Einheit führt dazu eine Referenzfahrt mit Initiatorsuche aus. Um die ermittelten Werte abzuspeichern, klicken Sie bitte auf die Schaltfläche „übernehmen“.
→ Die Schutzkupplung ist jetzt aktiviert. Wenn die Schutzkupplung ausgelöst wurde, gehen Sie wie folgt vor: • In der Software UFM V5 erscheint ein Popup, mit dem Sie den PROMESS Nullpunkt der Fügemechanik prüfen und gegebenenfalls neu einstellen. Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten.
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Service Der Bremsentest wird alle 24 Stunden von der Steuerung durch Anforderung einer Referenzfahrt automatisch ausgeführt. Hier können Sie die Zeit seit dem letzten Bremsentest ablesen. Die Schaltfläche „Bremsentest ausführen“ startet den Test manuell.
Service 12.2 Allgemeine Einstellungen Hier nehmen Sie allgemeine Systemeinstellungen vornehmen. Verbinden Stationen Hier können Sie einstellen, ob sich alle im Netzwerk angeschlossenen Stationen beim Hochlaufen des Programms automatisch am PC anmelden sollen oder ob Sie die Stationen gemäß der Vorwahl verbinden wollen. Die Auswahl führen Sie durch, in dem Sie auf die Schaltfläche „TCP/IP“...
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Modul Reset Bit 8 • Umrichter Trip Bit 9 • ADC Überlast Bit 10 • Haltebremse Bit 11 • PROMESS-BUS Fehler (Kommunikation/Version) Bit 12 • • Motor Überlast Bit 13 • Sensor Konfiguration Bit 14 • Signalgrenze zu früh Bit 16 •...
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Service Größe Sensoranzeige/ Schritt-Register Mit dem Schieberegler könne Sie die Größe folgender Elemente anpassen: – Sensoranzeigen – Reitergröße der Schritte, um zwischen den Grafiken zu blättern – Größe der Start-Button Die ist insbesondere dann nützlich, wenn die Software über einen Touch Bildschirm bedient werden soll.
Service 12.3 Ein-/ Ausgänge Hier können Sie sowohl die digitalen 24 VDC Ein- und Ausgänge, als auch die analogen Eingänge am Unidrive und am Applikationsmodul überprüfen. Hier werden ausgewählte Regelparameter des Unidrive Leistungsteils angezeigt. Die Bedeutung entnehmen Applikationsmodul Sie bitte dem Handbuch Unidrive SP.
Service 12.3.1 E / A Erweiterung Diese Erweiterung ist optional und muss in den PROMESS-BUS“ eingebunden und in den Stationseinstellungen im Menü „Service“ unter PROMESS-BUS“ aktiviert sein. Der Zustand der digitalen Ein- und Ausgänge können hier eingesehen werden – PDM I/O –...
In diesem Fenster können Sie die eingegangen Bits bzw. die Ausgangsbits, die über den Bus übertragen werden kontrollieren. 12.5 PROMESS-BUS Der PROMESS-BUS ermöglicht die Übertragung der Werte von maximal 4 Promess Digital Modulen (PDM), sowie den Austausch von Sensorsignalen und Variablen zwischen maximal 4 UFM Steuerungen (SM-Applications).
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Service = Teilnehmer kommuniziert nicht im Bus Um die Kommunikation der Teilnehmer untereinander zu initiieren, müssen Sie durch Links verknüpft werden. Dies geschieht, in dem Sie einer Quelle ein Ziel zuweisen. Quelle kann sowohl ein PDM Modul, als auch eine UFM Steuerung sein. Ziel kann immer nur eine UFM Steuerung sein.
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Service – In IO/NIO Quelle legen Sie fest, von welcher UFM Steuerung die IO/NIO LED des PDM_S angesteuert wird. • Encoder Wenn ie an den PDM einen zählenden Taster mit den Spuren AB und Z anschließen, können Sie den Taster wenn gewünscht mit dem Z Impuls „nullen“. Setzen Sie dazu den Hacken und wählen Sie die den Zustand der Spuren A und B bei dem der Z Impuls auftritt.
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Um das E/A Modul zu aktivieren und zu konfigurieren siehe Kapitel (Service / PROMESS-BUS) UFM Steuerung (SM-Applications) Es ist möglich über den PROMESS-Bus maximal 4 Sensoreingänge einer UFM Steuerung zu einer anderen Steuerung zu übertragen. Wählen Sie hierzu die Quell- und die Zielsteuerung und anschließend das Signal, dessen Wert von der Quelle auf einen Drive Com Eingang des Ziels übertragen...
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Service Einbindung des Sensor in der Zielstation Um einen Sensor in der Zielstation einzubinden gehen Sie bitte wie folgt vor: Öffnen Sie unter „Service / Stationseinstellungen / Eingänge“ einen virtuellen Eingang. Aktivieren Sie den Eingang. Weisen Sie ihm einen definierten Drive Com Eingang zu. Nun können Sie in den Funktionen den Sensor der anderen Station als Virtuellen Eingang verwenden.
Service 12.6 Sicherer Datenexport Dieses Fenster zeigt für die aktive Station den Zustand der Plugins an, für die das sichere Schreiben von Daten in der UFM Steuerung aktiviert ist. Sicherer Datenexport bedeutet, dass das DB Healthy Bit zur übergeordneten Steuerung (SPS) erst dann gesetzt wird, wenn alle Plugins ihre Zyklusdaten geschrieben haben und dies der UFM Steuerung gemeldet haben.
Es können Parameter aus dem Leistungsteil gelesen und geschrieben werden. Zur Bedeutung der Parameter ziehen Sie bitte das Handbuch Unidrive heran. Nur sehr erfahrene Benutzer sollten Parameter schreiben. Wenn Sie Zweifel über die Bedeutung haben, wenden Sie sich unbedingt an den PROMESS Service. 12.8 Parametersicherung Nach erfolgreicher Inbetriebnahme der Fügemodule empfehlen wir dringend den...
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Service • Erweiterungen – Parameter der PROMESS PDM Module Um die Parameter zu sichern, betätigen Sie bitte die Schaltfläche Namensgebung Sicherungsdatei • Als Name wird eine Kombination aus Typ der UFM und Seriennummer mit der Dateiendung px5 vorgeschlagen. Typ und Seriennummer sind durch einen Unterstrich getrennt.
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Service Führen Sie nach Änderungen unbedingt eine Sicherung der Parameter durch. Ihre alten Sicherungen können danach nicht mehr zurückgespielt.
Service 12.9 Mehrere UFM Instanzen auf einem PC Wenn Sie mehrere Instanzen der UFM auf einem PC betreiben möchten, ist es notwendig den Instanznamen für die Verbindung anzupassen. Erzeugen Sie eine Kopie des Desktop Icon für das Plugin und die UFM. Öffnen Sie jeweils die Eigenschaften der neu erzeugten Icons durch Klick mit der rechten Maus auf das Icon.
Service • an welchem Datum die letzte Schmierung war • wieviel Zyklen seit der letzten Schmierung gefahren wurden • welcher Fügemechanik-Typ verbaut ist. Dieser kann nicht geändert werden. Klicken Sie „Zurücksetzen“, wenn Sie geschmiert haben. Das Datum der letzten Schmierung wird dadurch aktualisiert. 12.10.3 Bereich „Schmierposition anfahren“...
Hilfe 13 Hilfe • Bildschirmtastatur Über die Hilfe können Sie eine Bildschirmtastatur aktivieren. • Über… In diesem Fenster können Sie die Versionsnummer der Software, sowie diverse Firmware Versionen, wie Umrichter, Applications Modul etc., ersehen.
Fehlermeldungen – Ursachen und Abhilfe 14 Fehlermeldungen – Ursachen und Abhilfe 14.1 Einleitung 14.1.1 Arten von Fehlermeldungen In der Software UFM V5 gibt es 29 Fehlermeldungen, von denen aber nur ein Teil Fehlermeldungen im engeren Sinne (im Folgenden „Störungsmeldungen“) sind. Die Fehlermeldungen unterteilen sich in •...
Wählen Sie im Menü Kommando > Fehler zurücksetzen oder drücken Sie F9. Die Fehler werden dadurch quittiert. Dabei prüft das Programm jedoch, ob die Fehler „PROMESS-BUS Fehler“, „Trip Leistungsteil“ oder „ADC Überlast“ weiterhin gemeldet werden. Ist dies der Fall, werden diese Fehler nicht quittiert.
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Fehlermeldungen – Ursachen und Abhilfe Kurve obere / untere Grenze (Qualitätsmeldung) Ursache Abhilfe Die aufgezeichnete Kurve Passen Sie die Hüllkurve oder den Fügeprozess so an, dass die schneidet die obere/untere aufgezeichnete Kurve die Hüllkurve nicht mehr schneidet. Hüllkurve. Kurvenspeicher voll (Qualitätsmeldung) Ursache Abhilfe Der interne Kurvenspeicher...
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Ursache Abhilfe Das Applikationsmodul wurde Starten Sie den Leistungsverstärker neu. zurückgesetzt (Reset). Parameter wurden nicht Kontaktieren Sie den PROMESS Service. gefunden. Die fehlenden Parameter werden in der Fehlermeldung aufgeführt. MW linke / rechte / obere / untere Grenze verletzt (Qualitätsmeldung)
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• durch Unterbrechen des Lichtvorhangs • durch Betätigen des Not-Aus-Schalters Am Leistungsverstärker oder Kontaktieren Sie den PROMESS Service. an einer seiner Komponenten ist ein Fehler aufgetreten. Erkennbar ist dies an den zusätzlichen Fehlermeldungen Drive Trip oder Trip Leistungsteil. Stempel wurde oberhalb des •...
Seite 179
Fehlermeldungen – Ursachen und Abhilfe Ursache Abhilfe Das PROMESS Bus-Kabel ist Stellen Sie sicher, dass das PROMESS Bus-Kabel am nicht oder nicht korrekt Leistungsverstärker und am PDM richtig sitzt. angeschlossen. Das PDM hat keine Stellen Sie eine Spannungsversorgung von 24V am PDM sicher.
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Fehlermeldungen – Ursachen und Abhilfe Ursache Abhilfe Die Überlastquelle für das • Legen Sie unter Kommando > Manuelles Verfahren eine aktive manuelle Verfahren ist nicht Überlastquelle fest. aktiv. Die entsprechende • Aktivieren Sie unter Service > Stationseinstellungen > Eingänge Überlastquelle wird rot die gewünschte Überlastquelle.
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Fehlermeldungen – Ursachen und Abhilfe Ursache Abhilfe Ab Software-Version 5.16.02: Passen Sie im Programmschritt die Obere bzw. Untere Grenze so an, dass sie nicht mehr verletzt wird. Im Programmschritt Messwert • die Option Bei Grenzverletzung Bewegung unterbrechen gewählt • die Obere oder Untere Grenze, die im Programmschritt festgelegt ist, wurde verletzt.
Triggerkette wurde nicht vollständig durchlaufen. Trip Leistungsteil (Störungsmeldung) Ursache Abhilfe Fehler mit Fehlernummer (XX) Kontaktieren Sie mit der Fehlernummer den PROMESS Service. tritt im Leistungsverstärker auf. Überlast (Störungsmeldung) Ursache Abhilfe Die Überlast wurde über- oder Passen Sie die Überlast oder den Prozess so an, dass die Überlast nicht unterschritten.
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Überlastquelle ist nicht aktiv Aktivieren Sie unter Service > Stationseinstellungen > Referenzfahrt die gewünschte Überlastquelle. Referenzfahrt + Überlast / ADC Überlast / PROMESS-BUS Fehler / Not Stopp / Schleppfehler zu groß Zu Ursache und Abhilfe schlagen Sie bei der entsprechenden zweiten Fehlermeldung nach.
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Fehlermeldungen – Ursachen und Abhilfe Ursache Abhilfe Im Programmschritt Wählen Sie einen anderen Node oder verbinden Sie die Station, die mit Positionieren oder Fügen auf dem gewählten Node angesprochen werden soll, über CTNet. Signal ist unter dem Reiter Optionen im Bereich Abbruchsignal ein Node ausgewählt, der nicht verbunden ist.
Zur Kommunikation über Ethernet ist es notwendig dem Unidrive M und ihrem PC ein gemeinsames Netzwerk zuzuweisen Welche Adresse hat der Unidrive M Diese Adresse wird von PROMESS vergeben und steht im Auslieferungsprotokoll der Einheit. Die IP Adresse befindet sich im Auslieferungszustand im Adressbereich:192.168.x.x...
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Kommunikation PC – Unidrive M Punkt zu Punkt Verbindung mit einer Fügeeinheit Cat 5 Crossover...
Kommunikation PC – Unidrive M Sub Net mit mehreren Fügeeinheiten und Switch Switch 15.1 Zuweisung einer IP Adresse UNIDRIVE M Um dem UNIDRIVE M eine IP Adresse zuweisen zu können, benötigen Sie eine funktionsfähige TCP/IP Netzwerkverbindung in ihrem PC. Falls die Netzwerkkarte in ihrem PC noch keine feste IP Adresse hat, weisen Sie ihr bitte eine Adresse zu.
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Kommunikation PC – Unidrive M Wählen Sie die richtige Netzwerkarte Klicken Sie den Button „Search“. Wählen Sie das Modul aus, dessen IP Adresse Sie ändern möchten und geben Sie unter „IP Address“ die gewünschten Werte ein. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Change selected …“...
Kommunikation PC – Unidrive M Führen anschließend einen „Reset“ durch, indem Sie die Stromzufuhr unterbrechen. 15.2 Zuweisung IP Adresse PC Windows XP Öffnen Sie in der Systemsteuerung ihres PC die „Netzwerkverbindungen“. Klicken Sie mit der rechten Maus auf Lan - Verbindung und wählen Sie „Eigenschaften“...
Kommunikation PC – Unidrive M Tragen Sie nun bitte mindestens die IP – Adresse und die Subnetzmaske ein. 15.3 Zuweisung IP Adresse PC Windows 7 Öffnen Sie in der Systemsteuerung ihres PC die „Netzwerk und Freigabecenter“. Klicken Sie auf die Netzwerkverbindung, die Sie mit der UFM verbinden wollen. Es öffnet sich das Eigenschaftsfenster der Verbindung:...
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Kommunikation PC – Unidrive M Wählen Sie Internet Version 4 (TCP/IPv4) und klicken Sie auf die Schaltfläche „Eigenschaften“. Es öffnet sich das folgende Fenster: Tragen Sie nun bitte mindestens die IP – Adresse und die Subnetzmaske ein. Erfragen Sie die Einstellungen gegebenenfalls bei ihrem Sie ihren Netzwerk Administrator.
Kommunikation PC – Unidrive M 15.4 Kein Ethernet Verbindung Falls das von ihnen gewünschte Unidrive nicht gefunden wird kann die Ursache sein, dass der Drive eine IP Adresse außerhalb des Netzes ihres PC Netzes hat. Die IP Adresse des Unidrive M im Auslieferungszustand ist im Auslieferungsprotokoll ihrer Fügeeinheit dokumentiert.
Firmware Update 16 Firmware Update Starten Sie das Programm "Winflash.exe" im Installationsverzeichnis der "UFM_NC.EXE". Bevor Sie mit "Update" fortfahren betätigen Sie bitte den Not-Aus-Taster an ihrer Anlage und schließen Sie alle laufenden Programme auf ihrem PC. Starten Sie das Programm "Winflash.exe" im Installationsverzeichnis der "UFM_NC.EXE".
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Firmware Update Wählen Sie im nächsten Fenster: „Download a compiled program“ => „Next“ • „Suchen“ Sie nach der Datei „CTNet0_Node_12M.bin“, mit der Sie das Update durchführen möchten. Sie finden die Datei im Installationsverzeichnis der UFM Software. Klicken Sie auf „Next“ Wählen Sie „CT-TCP/IP“...
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Firmware Update Tragen Sie die IP Adresse des Unidrive M ein, den Sie updaten möchten. Wählen Sie Slot Passen Sie gegebenenfalls die „Advanced…“ Einstellungen ein. Tragen Sie als TCP Extra Timeout den Wert 3000 ein Tragen Sie als TCP Server Port den Wert 502 ein =>...
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Firmware Update => „Next“ Zum Start des „Downloads“ bitte den roten Button klicken. Schließen Sie unbedingt die UFM Software. Das laufende Update können Sie wenn notwendig mit „Cancel“ abbrechen Beenden Sie das Update mit „Finish“...
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Firmware Update Nach erfolgreichem Update muss das Leistungsteil aus und wieder eingeschaltet werden.
SPS Schnittstelle 17 SPS Schnittstelle Vorbemerkungen Die Schnittstelle ist so aufgebaut, dass ein vollständiger Handshake sichergestellt ist und keine Zeiten beim Signalaustausch programmiert oder berücksichtigt werden müssen. Quittierung Als Betriebsbereitsignal und Bestätigung für die Erkennung eines SPS-Signals dient das Ausgangssignal „Quit“. Signalablaufbeschreibung Signal Funktion...
SPS Schnittstelle Das NC Modul bestätigt, dass das Signal Referenzfahrt Start zurückgesetzt wurde, mit Setzen des Quittungssignals. Falls das Signal Referenzfahrt Start während der Referenzfahrtausführung zurückgenommen wird, bricht die NC die Referenzfahrt ab und das Signal Referenzfahrtanforderung bleibt stehen. 17.2 Referenzfahrt ohne Anforderung Ref_Req Quit Beschreibung:...
SPS Schnittstelle 17.3 Zyklus Start DB_HEALTHY Start Quit Cycle_End ts = Speichern der Daten in die Datenbank Beschreibung: Die SPS setzt das Start-Signal, wenn DB_HEALTHY gesetzt und keine Referenzanforderung anliegt. Das NC Modul quittiert das Signal mit Rücksetzen der Quittierung und dem Zurücksetzen von OK bzw.
SPS Schnittstelle 17.4 Not-Aus während der Bewegung Not-Aus Quit Start Ref_Req Beschreibung: Im Not-Aus-Fall wird die Not-Aus-Kette geöffnet. Die Fügeeinheit reagiert mit einem Anhalten der Bewegung und setzen von Referenzanforderung. Die SPS setzt nach Erkennen der Not-Aus-Situation das Start Signal zurück. Nach Beseitigung der Not-Aus-Situation quittiert die NC den Flankenwechsel des Not-Aus-Signals mit dem Quittierungssignal, wenn das Start-Signal zurückgesetzt worden ist.
SPS Schnittstelle 17.6 Programmnummer Anwahl I Prog. Bit 1 I Prog. Bit 2 I Prog. Bit n I Prog Strobe O Prog. Bit 1 O Prog. Bit 2 O Prog. Bit n O Prog S Ack. Beschreibung: 1. Anlegen der binär codierten Programmnummer 2.
Abgleich des DMS Vorverstärkers 18 Abgleich des DMS Vorverstärkers Falls es notwendig ist den DMS Vorverstärker erneut abzugleichen, gehen Sie bitte wie folgt vor: • Offsetverschiebung Um den Offset (Nullpunktverschiebung) des Kraftaufnehmers zu eliminieren, gleichen Sie ihn mit dem Potentiometer R1 ab. (Siehe Zeichnung des Verstärkers.) Verstellen Sie das Potentiometer bis die Anzeige des Digitalwerts im Kalibrierdialog des Aufnehmers ohne Last ~ Null ist.
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Abgleich des DMS Vorverstärkers Wiederholen Sie diesen Schritt so oft, bis Sie sicher sind, dass das System richtig kalibriert ist. Um die Einheit regelmäßig zu kalibrieren empfiehlt PROMESS ein Kalibrierprogramm zu erstellen. Das Programm kann wie folgt aussehen: Programmschritt Funktion...
PROMESS-Bus 19 PROMESS-Bus Der PROMESS-Bus basiert auf dem CTNet BUS der Firma Control Techniques Er ermöglicht den Anschluss der digitalen PROMESS PDM Module, sowie die Kommunikation der UFM Steuerungen untereinander. Bus Master Node 12 Busabschluss- widerstand Bus Slave Busabschluss- Node 13...
PROMESS-Bus 19.1 Busabschluss. Schließen Sie den Bus bitte unbedingt korrekt mit Abschlusswiderständen ab. Die Bus Datenleitungen müssen mit 82 Ω (0.25W) am SM Applications des Masters und dem letzten Busteilnehmer abgeschlossen werden. • Master Der Abschluss am SM-Applications des Masters erfolgt über Klemmen 6 und 8.
PROMESS-Bus • Abschluss PDM-S, PDM-A,PDM-P Für den Bus - Abschluss auf den Promess Digital Modul PDM ist es möglich den Abschlusswiderstand über einen DIP-Schalter zu zuschalten. Die Lage des Schalters entnehmen Sie bitt der folgenden Zeichnung. DIP - Schalter Abschlusswiderstand...
PROMESS-Bus 19.3 Node - Adresse • SM – Applications Die Einstellung erfolgt über die UFM Software unter: „Service / Stationseinstellungen / PROMESS-BUS“ Folgende Adressen können zugewiesen werden: Funktion Node Adresse Master Slave Slave Slave • PDM-S / PDM-A/PDM-P DIP - Schalter...
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PROMESS-Bus • PDM-I/O Funktion Node Adresse binär kodiert Bit 1 Node Adresse binär kodiert Bit 2 Baudrate 5 Mbit/s 2,5 Mbit/s Nicht genutzt Bootloader Starten Default Parameter Laden...
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PROMESS-Bus Node Adresse DIP 2 DIP 1 (Bit PROMESS (Bit 2) Alle Schalteränderungen werden erst nach dem Ausschalten und erneutem Einschalten aktiv.
Schmierhinweise 20 1 Schmierhinweise Allgemeine Schmierhinweise Alle elektromechanischen Pressen von PROMESS sind nachzuschmieren. Eine Überschmierung sollte vermieden werden. Schmierung Gleitführungen (Nut) Schmierung über die Schmiernippel am Pressengehäuse Schmierung Kugelgewindetrieb Vorgehensweise • Schrauben Sie die Abdeckkappe ab • Fahren Sie die Spindel manuell langsam nach unten, bis Sie an der nun offenen Bohrung die Schmieröffnung der Kugelgewindemutter sehen.
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Man. IO ............. 176 Programmwechsel ..........94 Man. NIO ............176 PROMESS-BUS ..........162 Manuelles Verfahren ........... 90 PROMESS-BUS Fehler ........178 Mathe Fehler ............. 176 Prozess bewerten ..........86 Max Position erreicht ........177 Mehrere UFM Instanzen ........171 Quit Bit Verhalten ..........
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Referenzfahrt Fehlermeldung ......179 Status setzen ............. 86 Referenzfahrt nach Hochlauf ......198 Steigung ............. 56, 132 Referenzfahrt ohne Anforderung ...... 199 Symbolleiste ............21 Regelbaustein ............. 47 Regelprofil ............51 Tabellarisch editieren ........106 Regelprofil Fügen auf Signal ......42 Tabelle ...............
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PROMESS. For more efficiency. PROMESS Gesellschaft für Montage- und Prüfsysteme mbH Nunsdorfer Ring 29 | D-12277 Berlin Fon +49 (0)30 / 62 88 72 - 0 promess@promessmontage.de...