Elektronischer Keilriemenwächter EKW 3.2
Technische Daten
Gehäuse:
Polystyrol, hochschlagfest
Tragschienen-
befestigung:
Für TS 32 und TS 35
Klemmen:
fix auf Grundplatte
Umgebungstemperatur: 0 - +40 °C
Maße:
96 x 48 x 60 mm (L x B x H)
Schutzart:
IP 40
Umgebungsfeuchte:
Klasse F nach DIN 40040 für
Bauelemente
Arbeitsbereich:
100 - 9.000 U/min
Einstellbereich:
100 - 1.000 U/min
Funktionsprinzip:
Unterschreitung
Spannung:
EKW 3.2.1
EKW 3.2.2
Stromaufnahme:
50 mA einschließlich Sensor
Externe Absicherung:
max. 1 A
Schalthysterese:
5 %
Schaltleistung:
Relais 3 A 250 V, AC-1
Ausgänge:
2 Umschaltkontakte
Versorgungsspannung
Sensor:
15 - 18 V DC
Anwendungsbereich
In der Lüftungs-Klimatechnik werden die Geräte zur sicheren
Überwachung der Keilriemen von Ventilatoren eingesetzt. Die
DDC-Regeltechnik oder intelligente Steuerungen sind zwischen-
zeitlich Standard geworden. Deshalb wird die Forderung nach
betriebssicherer und moderner Keilriemenüberwachung immer
dringender. Besonders bei drehzahlgeregelten Ventilatoren gibt
es keine bessere Überwachung der Keilriemen.
230 V 10 %, 50 - 60 Hz
24 V 10 %, 50 - 60 Hz
Sensorik Lüftung Klima | Datenblatt-Nr. 10105 | Version 07-2008_1 | 1
Wirkungsweise
Ein am Lüftergehäuse angebauter elektronischer Näherungs-
geber (Sensor) erfasst die Drehung der Ventilatorwelle durch
Detektion einer auf der Ventilatorwelle mittels Spannband
montierten Halteschraube. Wenn ein Metallteil (Spannschraube)
an der Stirnfläche vorbeifährt, bricht das elektromagnetische
Feld zusammen, Impulse entstehen. Diese werden im Steuer-
gerät ausgewertet. Bei Unterschreiten der eingestellten Dreh-
zahl fällt das Schaltrelais ab. Für den Einsatz im Ex-Bereich
werden Namur-Sensoren eingesetzt, deren Signale über einen
zusätzlichen Ex-Verstärker dem Elektronischen Keilriemen-
wächter zugeführt werden.
Das Gerät ist mit Anlegen der Spannung betriebsbereit,
das interne Relais ist angezogen, Kontakte 5-4 und 8-7 sind
geschlossen. Durch Öffnen des Freigabekontaktes „K" startet
das Steuergerät. Zunächst erfolgt Anlaufüberbrückung für
60 Sekunden, das Relais bleibt angezogen.
Nach Ablauf der Anlaufüberbrückung bleibt das Relais ange-
zogen, solange die eingestellte Drehzahl überschritten ist und
fällt ab bei Unterschreitung. Es erfolgt jetzt eine zwangsweise
Verriegelung, solange bis die Störung beseitigt ist und die
Entriegelung im Gerät mit Taster π oder extern, einzeln oder
zentral durchgeführt wurde.
Anlagenschema
Funktionsdiagramm