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Gebrauchsanweisung
Reinigungs- und Desinfektionsautomat
PG 8581
Lesen Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung
de - DE, AT, CH, LU
vor Aufstellung - Installation - Inbetriebnahme. Da‐
durch schützen Sie sich und vermeiden Schäden.
M.-Nr. 09 211 820
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Inhaltszusammenfassung für Miele professional PG 8581

  • Seite 1 Gebrauchsanweisung Reinigungs- und Desinfektionsautomat PG 8581 Lesen Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung de - DE, AT, CH, LU vor Aufstellung - Installation - Inbetriebnahme. Da‐ durch schützen Sie sich und vermeiden Schäden. M.-Nr. 09 211 820...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Hinweise zur Anleitung ....................... 7 Zweckbestimmung ......................8 Benutzerprofile ........................10 Gerätebeschreibung......................11 Geräteübersicht ........................11 Bedienpult ........................... 12 LED in Tastenfeldern......................13 Sicherheitshinweise und Warnungen ................14 Am Reinigungsautomaten angebrachte Symbole ............... 19 Bedienung .......................... 20 Display Abbildungen......................20 Einschalten ..........................
  • Seite 4 Inhalt Klarspüler..........................46 Klarspüler einfüllen ......................46 Mangelanzeige ........................ 47 Klarspüler dosieren ......................48 Neutralisationsmittel ......................48 Neutralisationsmittel nachfüllen ..................48 Mangelanzeige ........................ 49 Neutralisationsmittel dosieren ..................49 Reiniger..........................50 Flüssigreiniger nachfüllen....................50 Mangelanzeige ........................ 51 Flüssigreiniger dosieren ....................51 Pulverförmige Reiniger dosieren ..................
  • Seite 5 Inhalt Name ändern ........................88 Programmeinstellungen....................89 Programmeinstellungen anpassen ..................89 Programmaufbau ......................... 89 Programmkopf......................... 89 Programmblöcke ......................90 Menü aufrufen ........................91 Programm zurücksetzen...................... 92 Programm ändern ....................... 93 Spülblöcke zuordnen ...................... 94 Wassermenge ändern ..................... 95 Abpumpzeit verlängern ....................96 Klarspüler dosieren ......................
  • Seite 6 Inhalt Aufstellen.......................... 132 Aufstellen und ausrichten ....................132 Unter einer Arbeitsplatte einbauen ..................133 Gerätedeckel entfernen ....................133 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) ................. 134 Elektroanschluss ......................135 Potentialausgleich anschließen ..................135 Elektroanschluss für die Schweiz ..................135 Wasseranschluss......................136 Wasserzulauf anschließen ....................136 AD-Wasseranschluss für kPa Überdruck - druckfest (optional)........
  • Seite 7: Hinweise Zur Anleitung

    Hinweise zur Anleitung Warnungen  Derartig gekennzeichnete Hinweise enthalten sicherheitsrele‐ vante Informationen. Sie warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Lesen Sie die Warnungen sorgfältig durch und beachten Sie die darin angegebenen Handlungsaufforderungen und Verhaltens- regeln. Hinweise Hinweise enthalten Informationen, die besonders beachtet werden müssen.
  • Seite 8: Zweckbestimmung

    Zweckbestimmung Bei diesem Miele Reinigungs- und Desinfektionsautomaten handelt es sich um ein Medizinprodukt der Klasse IIb (93/42/EWG). In diesem Miele Reinigungs- und Desinfektionsautomaten, auch Ther‐ modesinfektor, können wiederaufbereitbare Medizinprodukte aus dem Dentalbereich gereinigt, gespült und thermisch desinfiziert wer‐ den. Dazu sind auch die Informationen der Hersteller der Medizinpro‐ dukte (EN ISO 17664) zu beachten.
  • Seite 9: Spüldruck - Und Sprüharmüberwachung

    Zweckbestimmung Spüldruck - und Sprüharmüberwachung Der Reinigungsautomat verfügt über einen Sensor zur Überwachung des Spüldrucks während der reinigungsaktiven Prozessstufen. Die Spüldrucküberwachung erfolgt gemäß der gemeinsamen Validie‐ rungsleitlinie der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. (DGKH), der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung e.V. (DGSV) und des Arbeitskreis Instrumentenaufbereitung (AKI) in Über‐...
  • Seite 10: Benutzerprofile

    Zweckbestimmung Benutzerprofile Ausführende in Für die Arbeiten in der täglichen Routine müssen die Bedienpersonen der täglichen in die einfachen Funktionen und die Beladung des Reinigungsauto‐ Routine maten eingewiesen und regelmäßig geschult werden. Sie benötigen Kenntnisse in der maschinellen Aufbereitung von Medizinprodukten. Die Arbeiten in der täglichen Routine finden in der Betriebsebene so‐...
  • Seite 11: Gerätebeschreibung

    Gerätebeschreibung Geräteübersicht a Komfort-Türverschluss j Dosierbehälter für pulverförmige Reiniger (optional) b Modulschacht für ein Kommunikations- modul (Rückseite, rechts oben) k Siebkombination c Messfühlerzugang für Validierung l Sockelblende (Oberseite, vorne rechts; nur bei demon‐ m Auf der Rückseite: tiertem Deckel sichtbar) –...
  • Seite 12: Bedienpult

    Gerätebeschreibung Bedienpult a Taste  (Ein/Aus) Reinigungsautomat ein- und ausschalten. b Tasten ,  und  Programmwahltasten. Die Tastenbelegung ist einstellbar. c Taste  (Programmliste) Liste mit allen Programmen für die Programmwahl öffnen. d Display Ausgabe der Bedienoberfläche und Anzeige des Programma‐ blaufs.
  • Seite 13: Led In Tastenfeldern

    Gerätebeschreibung LED in Tastenfeldern In die Tastenfelder des Bedienpultes sind LED Leuchtmittel (Light Emitting Diode) eingelassen. Sie geben Auskunft über den Status des Reinigungsautomaten. Tastenfeld Status Der Reinigungsautomat ist eingeschaltet. Taste  Der Reinigungsautomat ist ausgeschaltet. Programm- Das jeweils hinterlegte Programm wurde wahltasten ausgewählt.
  • Seite 14: Sicherheitshinweise Und Warnungen

    Sicherheitshinweise und Warnungen Dieser Reinigungsautomat entspricht den vorgeschriebenen Si‐ cherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann je‐ doch zu Schäden an Personen und Sachen führen. Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie diesen Reinigungsautomaten benutzen. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an dem Reinigungsautomaten. Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig auf! Bestimmungsgemäße Verwendung ...
  • Seite 15 Sicherheitshinweise und Warnungen  Die elektrische Sicherheit des Reinigungsautomaten ist nur dann gewährleistet, wenn dieser an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass die‐ se grundlegende Sicherheitsvoraussetzung geprüft und im Zweifels‐ fall die Hausinstallation durch eine Fachkraft überprüft wird. Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch ei‐...
  • Seite 16: Qualitätssicherung

    Sicherheitshinweise und Warnungen  Glasbruch kann beim Be- und Entladen zu gefährlichen Verletzun‐ gen führen. Spülgut mit Glasbruch darf nicht im Reinigungsautoma‐ ten aufbereitet werden.  Beim Betrieb des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten die mögliche hohe Temperatur berücksichtigen. Beim Öffnen der Tür un‐ ter Umgehung der Verriegelung besteht Verbrennungs-, Verbrühungs- bzw.
  • Seite 17 Sicherheitshinweise und Warnungen  Prozesschemikalien können unter gewissen Umständen zu Schä‐ den am Reinigungsautomaten führen. Es wird empfohlen, den Emp‐ fehlungen der Hersteller der Prozesschemikalien zu folgen. Bei Schadensfällen und dem Verdacht auf Materialunverträglichkeiten wenden Sie sich an Miele.  Stoffe mit abrasiven Eigenschaften dürfen nicht in den Reinigungs‐...
  • Seite 18 Sicherheitshinweise und Warnungen  Die Wagen, Körbe, Module und Einsätze zur Aufnahme des Spül‐ gutes sind nur bestimmungsgemäß zu verwenden. Spülgut mit Hohlräumen müssen innen vollständig mit Spülflotte durchströmt werden.  Leichtes Spülgut und Kleinteile mit Abdecknetzen sichern oder in Kleinteilesiebschalen legen, damit sie nicht die Sprüharme blockieren.
  • Seite 19: Am Reinigungsautomaten Angebrachte Symbole

    Sicherheitshinweise und Warnungen Am Reinigungsautomaten angebrachte Symbole Achtung: Gebrauchsanweisung beachten! Achtung: Gefahr durch elektrischen Schlag! Entsorgung des Altgerätes  Bitte beachten, dass das Altgerät durch Blut und andere Körper‐ flüssigkeiten, pathogene Keime, fakultativ pathogene Keime kontami‐ niert sein kann und deshalb vor der Entsorgung dekontaminiert wer‐ den muss.
  • Seite 20: Bedienung

    Bedienung Bedienpult Der Reinigungsautomat wird ausschließlich über die Tasten auf dem Bedienpult bedient. Die Tasten sind zu beiden Seiten des Displays auf die Edelstahloberfläche des Bedienpultes aufgedruckt. Das Display selbst ist kein Touchscreen. Für die Bedienung der Tasten drücken Sie einfach auf das jeweilige Tastenfeld.
  • Seite 21: Einschalten

    Drücken Sie die Taste , bis die LED im Tastenfeld aufleuchtet.  Im Display wird daraufhin folgende Anzeige ausgegeben: PG 8581 Sobald der Reinigungsautomat betriebsbereit ist, wechselt die Dis‐ playanzeige und zeigt das zuletzt gewählte Programm, z. B.: Vario TD Dental Temperatur 55 °C...
  • Seite 22: Bedienoberfläche Im Display

    Bedienung Bedienoberfläche im Display Die Bedienoberfläche des Reinigungsautomaten ist in Menüs unter‐ teilt. Die Ausgabe des jeweiligen Menüs erfolgt über das 3-zeilige Dis‐ play im Bedienpult. Darin sind der Name des Menüs (oberste Zeile) und bis zu zwei Me‐ nüpunkte aufgeführt. Der jeweils ausgewählte Menüpunkt ist hell un‐ terlegt, z.
  • Seite 23: Symbole Im Display

    Bedienung Symbole im Display Systemmeldungen  Das  Symbol kennzeichnet Systemmeldungen. Diese geben z. B. Auskunft über niedrige Füllstände in den Vorratsbehältern oder erin‐ nern an den nächsten Wartungstermin. Salz nachfüllen Systemmeldungen werden vor dem Start und am Ende eines Pro‐ gramms ausgegeben und müssen einzeln mit OK oder alle zusammen am Programmende durch Öffnen der Tür bestätigt (quittiert) werden.
  • Seite 24: Einstellungen Im Menü

    Bedienung Einstellungen im Menü In dieser Gebrauchsanweisung sind alle Beschreibungen zur Menü‐ bedienung nach folgendem Schema strukturiert: Eingabepfad Der Eingabepfad beschreibt die vollständige Eingabeabfolge, um zu der jeweiligen Menüebene zu gelangen. Dazu müssen die aufgeführ‐ ten Menüpunkte einzeln mit Hilfe der Pfeiltasten ausgewählt und mit OK bestätigt werden.
  • Seite 25: Tür Öffnen Und Schließen

    Tür öffnen und schließen Elektronische Türverriegelung Der Reinigungsautomat ist mit einem Komfort-Türverschluss ausge‐ stattet. Wird die Tür geschlossen, zieht der Komfort-Türverschluss die Tür automatisch in die Endposition und sorgt so für die notwendige Dichtigkeit. Die Tür ist damit elektronisch verriegelt. Tür öffnen Eine elektronisch verriegelte Tür kann nur geöffnet werden, wenn: –...
  • Seite 26: Tür Über Die Notentriegelung Öffnen

    Tür öffnen und schließen Tür über die Notentriegelung öffnen Die Notentriegelung darf nur betätigt werden, wenn ein normales Öffnen der Tür nicht mehr möglich ist, z. B. bei einem Stromausfall.  Wird die Notentriegelung während eines Programmablaufs be‐ tätigt, können heißes Wasser und Prozesschemie austreten. Es besteht Verbrühungs- , Verbrennungs- bzw.
  • Seite 27: Enthärtungsanlage

    Enthärtungsanlage Wasserhärte Um gute Reinigungsergebnisse zu erzielen, benötigt der Reinigungs‐ automat weiches, kalkarmes Wasser. Bei hartem Leitungswasser legen sich weiße Beläge auf Spülgut und Spülraumwänden ab. Leitungswasser ab einer Wasserhärte von 0,7 mmol/l (4 °dH) muss deshalb enthärtet werden. Das geschieht automatisch während eines Programmablaufs in der eingebauten Enthärtungsanlage.
  • Seite 28: Wasserhärte Einstellen

    Enthärtungsanlage Wasserhärte einstellen Die Wasserhärte kann zwischen 0,2 und 12,6 mmol/l (1 - 70 °dH) ein‐ gestellt werden. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste   Erweiterte Einstellungen  Wasserhärte Wasserhärte °dH (1 ­ 70 °dH ) In der untersten Zeile im Display ist der mögliche Einstellungsbereich angegeben.
  • Seite 29: Einstelltabelle

    Enthärtungsanlage Einstelltabelle °dH °f mmol/l Display °dH °f mmol/l Display 19 *) 10,1 10,3 10,4 10,6 10,8 11,0 11,2 11,3 11,5 11,7 11,9 12,1 12,2 12,4 12,6 *) Werkseitige Einstellung...
  • Seite 30: Regeneriersalz Einfüllen

    Enthärtungsanlage Regeneriersalz einfüllen Verwenden Sie nur spezielle, möglichst grobkörnige Regeneriersalze oder reine Siedesalze mit einer Körnung von ca. 1 - 4 mm. Verwenden Sie keinesfalls andere Salze, wie z. B. Speisesalz, Vieh‐ salz oder Tausalz. Diese können wasserunlösliche Bestandteile ent‐ halten, welche eine Funktionsstörung der Enthärtungsanlage verursa‐...
  • Seite 31 Enthärtungsanlage  Auf keinen Fall Wasser in den Vorratsbehälter füllen! Der Vorratsbehälter könnte beim Salzeinfüllen überlaufen. Füllen Sie maximal so viel Salz in den Vorratsbehälter, dass sich der  Einfülltrichter mühelos wieder zuklappen lässt. Füllen Sie nicht mehr als 2 kg Salz ein. Beim Salzeinfüllen kann Wasser (Salzsole) aus dem Vorratsbehälter verdrängt werden.
  • Seite 32: Salzmangelanzeige

    Enthärtungsanlage Salzmangelanzeige Bei einem niedrigen Füllstand im Salzbehälter werden Sie mit der fol‐ genden Meldung dazu aufgefordert, den Salzbehälter nachzufüllen: Salz nachfüllen Bestätigen Sie die Meldung mit der Taste OK und  füllen Sie das Regeneriersalz wie beschrieben nach.  Wird der Hinweis erstmalig angezeigt, ist je nach eingestellter Was‐...
  • Seite 33: Anwendungstechnik

    Anwendungstechnik Wagen, Körbe, Module und Einsätze Der Reinigungsautomat ist mit je einem Oberkorb und einem Unter‐ korb oder einem Wagen ausrüstbar, die nach Art und Form des zu rei‐ nigenden Spülgutes mit unterschiedlichen Einsätzen und Modulen ausgestattet oder gegen Spezialzubehör ausgetauscht werden kön‐ nen.
  • Seite 34: Oberkorb Höhenverstellen

    Anwendungstechnik Oberkorb höhenverstellen Höhenverstellbare Oberkörbe sind in drei Ebenen um jeweils 2 cm höhenverstellbar, um Spülgut mit unterschiedlichen Höhen aufzuber‐ eiten. Für die Höhenverstellung müssen die Halterungen mit den Laufrollen an den Seiten des Oberkorbs und Wasserankopplung auf der Korb‐ rückseiten versetzt werden.
  • Seite 35 Anwendungstechnik ...mittlere Ebene: Versetzen Sie die Rollenhalterungen beidseitig auf die mittlere Posi‐  tion und schrauben Sie sie fest. Legen Sie die Edelstahlplatte so über die Öffnungen im Wasserzu‐  flussrohr, dass eine der äußeren Öffnungen verdeckt ist. Schrauben Sie die Edelstahlplatte oben bzw. unten mit 2 Schrauben fest. Set‐ zen Sie den Anschlussstutzen so in die mittlere Öffnung der Edel‐...
  • Seite 36: Spülgut Einordnen

    Anwendungstechnik Spülgut einordnen  Bereiten Sie ausschließlich Spülgut auf, die von ihren Herstel‐ lern als maschinell wiederaufbereitbar deklariert sind und beachten Sie dessen spezifische Aufbereitungshinweise. Die Aufbereitung von Einwegmaterial ist nicht zulässig. Für eine angemessene Innenreinigung sind je nach Spülgut spezielle Düsen, Spülhülsen oder Adapter erforderlich.
  • Seite 37 Anwendungstechnik – Um Korrosion zu vermeiden empfiehlt es sich, nur spültechnisch einwandfreie Instrumente aus Edelstahl verwenden. – Klein- und Kleinstteile nur in speziellen Einsätzen oder verschließ‐ baren Siebschalen bzw. Siebeinsätzen aufbereiten. – Spülgut, das ganz oder teilweise aus Kunststoff besteht, muss ther‐ mostabil sein.
  • Seite 38: Proteinnachweis

    Anwendungstechnik Prüfen Sie vor jedem Programmstart folgende Punkte (Sichtkon‐ trolle): – Ist das Spülgut spültechnisch richtig eingeordnet und angeschlos‐ sen? – Wurde das vorgegebene Beladungsmuster eingehalten? – Sind die Lumen/Kanäle von Spülgut mit Hohlräumen für die Spül‐ flotte durchgängig? – Sind die Sprüharme sauber und können sie frei rotieren? –...
  • Seite 39: Instrumente

    Anwendungstechnik Instrumente wie Sonden, Unmittelbar nach der Patientenbehandlung müssen eventuelle Anhaf‐ Pinzetten usw. tungen, wie z. B. Zahnzement, Komposit, Polierpaste oder ähnliches, vor dem Aushärten manuell entfernt werden, z. B. durch Abstreifen an einem Tupfer. Bei Instrumenten mit besonders komplexen Funktionsenden oder be‐ sonders hartnäckigen Anhaftungen kann eine Ultraschallvorbehand‐...
  • Seite 40: Mundspiegel

    Anwendungstechnik Mundspiegel  Nicht alle Glas-hinterlegten Mundspiegel sind maschinell aufbe‐ reitbar. Beachten Sie unbedingt die Angaben der jeweiligen Hersteller. Rhodiumbedampfte Mundspiegel müssen aufgrund ihrer empfindli‐ chen Oberfläche so eingeordnet werden, dass während der Aufberei‐ tung die Spiegelflächen keinen mechanischen Schaden nehmen kön‐ nen, z.
  • Seite 41: Chemische Verfahrentechnik

    Chemische Verfahrentechnik In diesem Kapitel werden häufige Ursachen von möglichen chemischen Wechselwirkungen zwischen eingebrachten Verschmutzungen, Prozesschemikalien und Komponenten des Reinigungsautomaten beschrieben und welche Maßnahmen gegebenenfalls zu ergreifen sind. Dieses Kapitel ist als Hilfestellung gedacht. Sollten bei Ihrem Aufbereitungsprozess unvor‐ hergesehene Wechselwirkungen auftreten oder Sie Fragen zu diesem Thema haben, wen‐ den Sie sich bitte an Miele.
  • Seite 42 Chemische Verfahrentechnik Angeschlossene Prozesschemikalien Wirkung Maßnahmen Die Inhaltsstoffe der Prozesschemikalien – Die Hinweise und Empfehlungen der Her‐ haben einen starken Einfluss auf die Halt‐ steller der Prozesschemikalien sind zu be‐ barkeit und Funktionalität (Förderleistung) rücksichtigen. der Dosiersysteme. – Regelmäßige Sichtprüfung des Dosiersys‐ tems auf Schäden durchführen.
  • Seite 43 Chemische Verfahrentechnik Eingebrachte Verschmutzung Wirkung Maßnahmen Folgende Stoffe können zu einer starken – Spülgut vorher ausreichend mit Wasser Schaumentwicklung beim Reinigen und aus- bzw. abspülen. Spülen führen: – Reinigungsprogramm mit ein- oder mehr‐ – Behandlungsmittel z.B. Desinfektionsmit‐ maligem kurzen Vorspülen mit Kalt- oder tel, Spülmittel usw.
  • Seite 44: Prozesschemikalien Einfüllen Und Dosieren

    Prozesschemikalien einfüllen und dosieren Verwendung von Prozesschemikalien  Verwenden Sie nur spezielle Prozesschemikalien für Reini‐ gungsautomaten und beachten Sie die Anwendungsempfehlungen der jeweiligen Hersteller. Beachten Sie unbedingt deren Hinweise zu toxikologisch unbe‐ denklichen Restmengen.  Vorsicht beim Umgang mit Prozesschemikalien! Es handelt sich dabei zum Teil um ätzende und reizende Stoffe.
  • Seite 45: Dos-Module

    Prozesschemikalien einfüllen und dosieren DOS-Module Bei der Ausstattungsvariante mit dem Dosierbehälter für pulverförmi‐ gen Reiniger  in der Tür kann ein zusätzliches, externes Dosiermo‐ dul (DOS Modul) für flüssige Prozesschemikalien nachgerüstet wer‐ den. Bei der Variante mit dem internen Dosiersystem für Flüssigreiniger ist das nicht möglich.
  • Seite 46: Klarspüler

    Prozesschemikalien einfüllen und dosieren Klarspüler Klarspüler bewirkt, dass das Wasser als Film vom Spülgut abläuft und das Spülgut nach der Aufbereitung schneller trocknet.  Die Inhaltsstoffe des Klarspülers verbleiben nach der Trocknung auf der Oberfläche des Spülgutes. Prüfen Sie deshalb, ob die Verwendung von Klarspüler bezogen auf den Einsatzzweck des Spülgutes unbedenklich ist.
  • Seite 47: Mangelanzeige

    Prozesschemikalien einfüllen und dosieren Füllen Sie den Klarspüler so lange ein, bis dieser an der mit "max."  gekennzeichneten Einfüllkante im Einfülltrichter sichtbar wird. Schließen Sie den Vorratsbehälter.  Wischen Sie eventuell verschütteten Klarspüler gut ab, um starke  Schaumbildung im folgenden Programm zu vermeiden. Mangelanzeige Bei niedrigem Füllstand im Vorratsbehälter für Klarspüler (DOS 2) wer‐...
  • Seite 48: Klarspüler Dosieren

    Prozesschemikalien einfüllen und dosieren Klarspüler Die Einstellung der Dosierkonzentration wird im Kapitel "Erweiterte dosieren Einstellungen / Dosiersysteme" beschrieben. Bleiben nach der Aufbereitung Wasserflecken auf dem Spülgut zu‐ rück: Wählen Sie eine höhere Einstellung  Bleiben nach der Aufbereitung Wolken und Schlieren auf dem Spül‐ gut zurück: Wählen Sie eine niedrigere Einstellung.
  • Seite 49: Mangelanzeige

    Prozesschemikalien einfüllen und dosieren Stellen Sie den Behälter neben den Automaten auf den Fußboden  oder in einen benachbarten Schrank. Achten Sie darauf, dass der Dosierschlauch nicht abgeknickt oder eingeklemmt wird. Gegebenenfalls muss das Dosiersystem entlüftet werden (siehe Ka‐  pitel "Einstellungen ...
  • Seite 50: Reiniger

    Prozesschemikalien einfüllen und dosieren Reiniger  Verwenden Sie nur Reiniger für Reinigungsautomaten. Keine Reiniger für Haushaltsgeschirrspüler verwenden! Reinigungsautomaten mit integriertem Dosiersystem für Flüssigreini‐ ger sind ausschließlich für den Betrieb mit Flüssigreiniger ausgelegt. Der Flüssigreiniger wird über eine Sauglanze aus einem externen Vor‐ ratsbehälter dosiert.
  • Seite 51: Mangelanzeige

    Prozesschemikalien einfüllen und dosieren Stecken Sie die Sauglanze in die Öffnung des Behälters und  schrauben Sie diese wieder fest. Beachten Sie dabei die farbliche Kennzeichnung. Wischen Sie eventuell verschüttete Prozesschemie gut ab.  Stellen Sie den Behälter neben den Automaten auf den Fußboden ...
  • Seite 52: Pulverförmige Reiniger Dosieren

    Prozesschemikalien einfüllen und dosieren Pulverförmige  Bei pulverförmigem Reiniger Staubinhalation vermeiden! Reiniger dosieren Werden Prozesschemikalien verschluckt, können sie Verätzungen in Mund und Rachen verursachen oder zum Ersticken führen. Pulverförmiger Reiniger darf nur dosiert werden, wenn auf der Türin‐ nenseite ein entsprechender Dosierbehälter vorhanden ist. Füllen Sie vor dem Programmstart pulverförmigen Reiniger in den Do‐...
  • Seite 53 Prozesschemikalien einfüllen und dosieren Füllen Sie den Reiniger in die Behälterkammer.  Schließen Sie anschließend die Behälterklappe.   Kontrollieren Sie nach jedem Programmablauf, ob sich der Rei‐ niger vollständig gelöst hat. Ist das nicht der Fall, muss das Programm wiederholt werden.
  • Seite 54: Betrieb

    Betrieb Programm wählen ..über die Wählen Sie ein Programm durch Betätigung einer Programmwahl‐  Direktwahltasten taste ,  oder  aus..aus der Drücken Sie die Taste  und  Programmliste markieren Sie mit Hilfe der Pfeiltasten  und  ein Programm und ...
  • Seite 55 Betrieb Startzeit einstellen Wählen Sie ein Programm.  Betätigen Sie vor dem Programmstart die OK Taste.  Startzeit Stellen Sie die Stunden mit Hilfe der Pfeiltasten  (höher) und   (niedriger) ein und bestätigen Sie die Eingabe mit OK. Bei Betätigung der Taste OK springt die Markierung automatisch wei‐...
  • Seite 56 Betrieb Die An- bzw. Abwahl der Trocknung erfolgt vor dem Programmstart durch Betätigung der Taste . Die LED im Tastenfeld  zeigt an, ob die Zusatzfunktion ein- oder ausgeschaltet ist. Zudem kann die Trock‐ nungszeit des Programms verändert werden. Bei aktivierter Trocknung verlängert sich die Programmlaufzeit. Die Trocknungszeit wird jedoch nicht auf die im Display angezeigte Rest‐...
  • Seite 57: Programmablaufanzeige

    Betrieb Programmablaufanzeige Nach dem Programmstart kann der Programmablauf über das dreizei‐ lige Display nachvollzogen werden. Vario TD Dental Reinigung 1 Restzeit Obere Zeile – Name des Programms. Mittlere Zeile Folgende Parameter können mit Hilfe der Pfeiltasten  und  abge‐ fragt werden: –...
  • Seite 58: Programmabbruch

    Betrieb Programmabbruch  Im Falle eines Programmabbruchs muss das Spülgut erneut aufbereitet werden.  Vorsicht beim Öffnen der Tür! Das Spülgut kann heiß sein. Es besteht Verbrühungs-, Verbren‐ nungs- bzw. Verätzungsgefahr. Abbruch durch Ein Programm bricht vorzeitig ab und im Display wird eine Fehlermel‐ Störung dung ausgegeben.
  • Seite 59: Einstellungen

    Einstellungen  Nachfolgend ist die Struktur des Menüs Einstellungen  aufgeführt. Das Menü umfasst alle relevanten Funktionen zur Unterstützung der täglichen Routinearbeiten. In der Strukturübersicht sind allen Optionen, die dauerhaft eingestellt werden können, Kästchen  angehängt. Die werkseitigen Einstellun‐ gen sind durch Haken  gekennzeichnet. Wie Sie Einstellungen vor‐ nehmen können, ist im Anschluss an die Übersicht beschrieben.
  • Seite 60: Startvorwahl

    Einstellungen  Startvorwahl Um die Startvorwahl nutzen zu können, muss diese freigeschaltet sein. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste   Einstellungen   Startvorwahl Startvorwahl nein – nein Die Startvorwahl ist deaktiviert. – Die Startvorwahl ist freigeschaltet und kann für alle Programme ge‐ nutzt werden.
  • Seite 61: Trocknung

    Einstellungen  Trocknung Für alle Programme mit Trocknungsphase am Programmende kann die Trocknung voreingestellt oder deaktiviert werden (siehe Pro‐ grammtabellen). Die Zusatzfunktion "Trocknungsunterstützung" (Trocknung) beschleu‐ nigt den Trocknungsvorgang am Programmende. Bei aktivierter Trocknung öffnet der Komfort-Türverschluss die Tür am Ende eines Programms einen Spalt weit, wodurch der Wasserdampf aus dem Spülraum entweichen kann.
  • Seite 62: Entlüftung Dos

    Einstellungen  Entlüftung DOS Die Dosiersysteme für flüssige Prozesschemikalien können nur dann zuverlässig dosieren, wenn sich keine Luft im System befindet. Ein Dosiersystem muss nur dann entlüftet werden, wenn: – das Dosiersystem erstmalig genutzt wird oder – der Vorratsbehälter nicht rechtzeitig aufgefüllt bzw. ausgetauscht und somit das Dosiersystem leergesaugt wurde.
  • Seite 63: Sprache

    Einstellungen  Sprache  Die eingestellte Sprache wird für die Displayanzeige benötigt. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste  Einstellungen    Sprache  Das Fahnensymbol  hinter den Menüpunkten Einstellungen  Sprache  dient der Orientierung, für den Fall dass die eingestellte Sprache nicht verstanden wird.
  • Seite 64: Datum

    Einstellungen  Datum Das Datum wird z. B. für die Prozessdokumentation benötigt. Einge‐ stellt werden das Darstellungsformat und das eigentliche Datum. Datumsformat Die Auswahl des Datumsformat bestimmt die Darstellung im Display auswählen und in der Prozessdokumentation. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf: ...
  • Seite 65 Einstellungen  Datum einstellen Das Tagesdatum wird im ausgewählten Datumsformat eingestellt. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste  Einstellungen    Datum  Einstellen Datum Stellen Sie den Tag/Monat mit Hilfe der Pfeiltasten  (höher) und  ...
  • Seite 66: Tageszeit

    Einstellungen  Tageszeit Die Tageszeit wird u.a. für die Prozessdokumentation, die Startvor‐ wahl, das Betriebstagebuch und die Displayanzeige benötigt. Einge‐ stellt wird das Darstellungsformat und die eigentliche Tageszeit. Es erfolgt keine automatische Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit. Bei Bedarf müssen Sie die Umstellung selbst vornehmen. Tageszeitformat Nachfolgend wird das Format zur Darstellung der Tageszeit im Dis‐...
  • Seite 67 Einstellungen  Tageszeit Die Einstellung der Tageszeit erfolg im eingestellten Tageszeitformat. einstellen Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste  Einstellungen    Tageszeit  Einstellen Tageszeit Stellen Sie die Stunden mit Hilfe der Pfeiltasten  (höher) und  ...
  • Seite 68 Einstellungen  Anzeige Bei Bedarf kann im ausgeschalteten Zustand die Tageszeit im Display ausgegeben werden. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste   Einstellungen  Tageszeit  Anzeige  Anzeige keine Anzeige – Die Tageszeit wird nach dem Ausschalten dauerhaft eingeblendet. –...
  • Seite 69: Lautstärke

    Einstellungen  Lautstärke Ein im Bedienpult integrierter akustischen Signalgeber, ein so ge‐ nannten Summer, kann bei nachfolgenden Situationen eine akusti‐ sche Rückmeldungen geben: – Betätigung der Bedientasten (Tastenton) – Programmende – Systemmeldungen (Hinweise) Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf: ...
  • Seite 70: Erweiterte Einstellungen

    Erweiterte Einstellungen Dem Menü Erweiterte Einstellungen sind alle administrative Vorgänge und Einstellungen zugeordnet. Der Zugriff auf das Menü ist durch einen Erweiterte Einstellungen PIN-Code geschützt. Falls Sie nicht über den PIN-Code verfügen, wenden sie sich bitte an einen Anwender mit entsprechenden Zugriffsrechten oder bre‐ chen Sie den Vorgang mit der Taste ...
  • Seite 71 Erweiterte Einstellungen  Programm verschieben  Vario TD Dental  Vario TD Intensiv Special 93°C-10'   Dosiersystem DOS_   aktiv inaktiv   Entlüftung DOS Konzentration   Name ändern  Prüfprogramm nein   Labor   Validierung ...
  • Seite 72: Code

    Erweiterte Einstellungen Code Das Menü Erweiterte Einstellungen umfasst relevante Funktionen und Systemeinstellungen, für die erweiterte Kenntnisse im Bereich der maschinellen Aufbereitung erforderlich sind. Entsprechend ist der Zu‐ griff auf das Menü durch einen vierstelligen Zahlencode, einem PIN- Code, beschränkt.  Bei Verlust des PIN-Codes muss ein neuer Code durch den Miele Kundendienst vergeben werden.
  • Seite 73 Erweiterte Einstellungen PIN-Code ändern Der PIN-Code besteht aus einer vierstelligen Zahl und wird durch die Anwender vergeben. Jede Zahl kann beliebig von 0 bis 9 program‐ miert werden.  Bei Vergabe eines neuen PIN-Codes wird der alte Code über‐ schrieben und dadurch unwiederbringlich gelöscht. Eine Wieder‐ herstellung alter Codes ist somit nicht möglich.
  • Seite 74: Betriebstagebuch

    Erweiterte Einstellungen Betriebstagebuch Im Betriebstagebuch werden die Verbrauchsdaten von Wasser und Prozesschemikalien, sowie Betriebsstunden und Programmabläufe protokolliert. Erfasst wird der gesamte Lebenszyklus der Maschine. Außerdem kann der Miele Kundendienst im Betriebstagebuch eine Empfehlung für den jeweils nächsten Wartungstermin hinterlegen. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf: ...
  • Seite 75: Protokoll

    Erweiterte Einstellungen Wählen Sie eine Option mit Hilfe der Pfeiltasten  und  aus und  bestätigen Sie die Auswahl mit OK. Die Werte aus dem Betriebstagebuch sind unveränderbar. Das Menü beenden Sie mit der Taste .  Protokoll Für die Archivierung der Prozessprotokolle kann zwischen zwei ver‐ schiedenen Protokollformaten gewählt werden.
  • Seite 76: Programmeinstellungen

    Erweiterte Einstellungen Programmeinstellungen Mit Hilfe dieses Menüs können Sie die bestehenden Programme auf spezielle spültechnischen Anforderungen und auf das verwendete Spülgut anpassen oder alle Programme auf die Werkeinstellungen zu‐ rücksetzen. Für die Änderung der Programmeinstellungen werden zusätzliche spezifische Gerätekenntnisse benötigt und sollten daher nur von ver‐ sierten Anwendern oder dem Miele Kundendienst vorgenommen wer‐...
  • Seite 77: Programmfreigabe

    Erweiterte Einstellungen Programmfreigabe Es besteht die Möglichkeit den Zugriff auf einzelne Aufbereitungspro‐ gramme zu sperren. Gesperrte Programme stehen bei der Programm‐ wahl nicht zur Verfügung. So kann z. B. sichergestellt werden, dass nur validierte Programme zum Einsatz kommen. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf: ...
  • Seite 78: Programm Verschieben: Programmwahltasten Belegen

    Erweiterte Einstellungen Programm verschieben: Programmwahltasten belegen Sie können die Programmliste nach Ihren Anforderungen sortieren und dabei die drei Programmwahltasten ,  und  beliebig mit Programmen belegen. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste   Erweiterte Einstellungen ...
  • Seite 79: Dosiersystem

    Erweiterte Einstellungen Dosiersystem Bis zu zwei Prozesschemikalien können pro Spülblock dosiert wer‐ den. Über das nachfolgende Menü können Sie die Dosiersysteme entlüften, bei Bedarf den Namen ändern und für alle Programme die Dosierkonzentration einstellen. Entlüftung DOS Die Dosiersysteme für flüssige Prozesschemikalien können nur dann zuverlässig dosieren, wenn sich keine Luft im System befindet.
  • Seite 80: Prüfprogramm

    Erweiterte Einstellungen Dosierkonzentra‐ Die Dosierkonzentration für flüssige Prozesschemikalien kann z. B. tion für Flüssig‐ bei einem Herstellerwechsel für alle Programme auf einmal angepasst medien einstellen werden. Die Dosierkonzentration ist entsprechend den Angaben der Hersteller bzw. den Erfordernissen an das Aufbereitungsergebniss einzustellen. Der Verbrauch an Flüssigmedien wird im Betriebstagebuch des Au‐...
  • Seite 81: Schnittstelle

    Erweiterte Einstellungen Schnittstelle Miele Reinigungsautomaten bieten die Möglichkeit Aufbereitungspro‐ zesse zu dokumentieren oder den Fernservice durch den Miele Kun‐ dendienst (Miele Remote Service) zu nutzen. Dazu sind die Reini‐ gungsautomaten auf der Rückseite mit einem Modulschacht zur Auf‐ nahme eines Miele Kommunikationsmoduls ausgestattet. Die Kom‐ munikationsmodule erhalten Sie bei Miele.
  • Seite 82 Erweiterte Einstellungen Schnittstelle  Die Konfiguration der Schnittstelle sollte nur durch Fachkräfte konfigurieren erfolgen! Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste   Erweiterte Einstellungen  Schnittstelle Schnittstelle Ethernet RS232 – Ethernet Konfiguration einer Ethernet-Schnittstelle. – RS232 Konfiguration einer seriellen RS-232-Schnittelle.
  • Seite 83 Erweiterte Einstellungen Ethernet – Übertragung Protokolle Nachträgliches Auslesen der Chargenprotokolle (siehe Kapitel - "Prozessdokumentation"). – Status Anzeige des Verbindungsstatus ( – DHCP Die Ethernet-Schnittstelle kann entweder durch ein Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) oder durch Einstellung folgender Pa‐ rameter realisiert werden: –...
  • Seite 84: Wasserhärte

    Erweiterte Einstellungen Wasserhärte Mit Hilfe dieses Menüs können Sie die Enthärtungsanlage auf die Wasserhärte des Leitungswassers programmieren. Das weitere Vorgehen ist im Kapitel "Enthärtungsanlage" beschrie‐ ben. Displayanzeige: Temperatur Während eines Programmablaufs kann über das Display die Spül‐ raumtemperatur abgefragt werden. Ausgegeben wird entweder die aktuelle Ist-Temperatur oder die für den laufenden Spülblock vorgegebene Soll-Temperatur.
  • Seite 85: Display: Helligkeit Und Kontrast

    Erweiterte Einstellungen Display: Helligkeit und Kontrast Mit Hilfe dieses Menüs können Sie die Helligkeit und den Kontrast des Displays anpassen. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste   Erweiterte Einstellungen  Display Display Kontrast Helligkeit –...
  • Seite 86: Abschalten Nach (Auto-Off-Funktion)

    Erweiterte Einstellungen Abschalten nach (Auto-Off-Funktion) Wird der Reinigungsautomat für eine einstellbare Zeit nicht genutzt, schaltet dieser sich automatisch aus. Die Automatische Abschaltung kann wahlweise ein- und ausgeschaltet werden. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste  ...
  • Seite 87: Werkseinstellungen

    Erweiterte Einstellungen Werkseinstellungen Bei Bedarf können alle geänderten Parameter wieder auf die werksei‐ tigen Einstellungen zurückgesetzt werden. Die Parameter der Steue‐ rung und die Programmeinstellungen werden separat zurückgesetzt. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste  ...
  • Seite 88: Name Ändern

    Erweiterte Einstellungen Name ändern Dokumentieren Sie jede Änderung der werkseitigen Einstellungen für einen eventuellen späteren Kundendienstfall. Wurde die Option – Name ändern ausgewählt, wechselt die Displayanzeige zu der folgenden Ansicht: Name ändern In der mittleren Zeile wird der aktuelle Name ausgegeben. Dieser kann mit den Optionen aus der unteren Zeile bearbeitet werden.
  • Seite 89: Programmeinstellungen

    Programmeinstellungen Programmeinstellungen anpassen Die Programmeinstellungen sollten auf die spültechnischen Anforde‐ rungen und auf das verwendete Spülgut ausgerichtet sein. Für die Änderung der Programmeinstellungen werden zusätzliche spezifische Gerätekenntnisse benötigt und sollten daher nur von ver‐ sierten Anwendern oder dem Miele Kundendienst vorgenommen wer‐ den.
  • Seite 90: Programmblöcke

    Programmeinstellungen Programmblöcke Die Reihenfolge der Spülblöcke ist fest vorgegeben und entspricht der in der Programmtabelle (siehe "Programmtabelle"). – Vorspülen 1 Das Vorspülen dient der Entfernung von groben Anschmutzungen und schaumbildenen Substanzen. – Reinigung 1 Abhängig vom Spülgut erfolgt die Reinigung in der Regel bei Tem‐ peraturen von 40 °C bis 60 °C unter Zugabe entsprechender Reini‐...
  • Seite 91: Menü Aufrufen

    Programmeinstellungen Menü aufrufen Ab Werk ist das Menü für die Programmeinstellungen für Anwender gesperrt. Bei Bedarf kann dieses durch den Miele Kundendienst frei‐ geschaltet werden. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste   Erweiterte Einstellungen ...
  • Seite 92: Programm Zurücksetzen

    Programmeinstellungen Programm zurücksetzen Sie können Programme einzeln auf den Auslieferungszustand zurück‐ setzen. Programme, die auf einem freien Speicherplatz gespeichert wur‐ den, werden unwiederbringlich gelöscht.  Programmeinstellung  Programm zurücksetzen Im Display werden zunächst alle Programme aufgelistet. Wählen Sie das Programm mit Hilfe der Pfeiltasten  und  aus ...
  • Seite 93: Programm Ändern

    Programmeinstellungen Programm ändern Die Änderung der Programme erfolgt in zwei Schritten: – Als erstes müssen die Spülblöcke dem Programm neu zugeordnet oder die bestehende Zuordnung erneut bestätigt werden. Nur zuge‐ wiesene Programmblöcke können parametriert werden. – Danach können die Programmparameter verändert werden. Dokumentieren Sie jede Änderung der werkseitigen Einstellungen für einen eventuellen späteren Kundendienstfall.
  • Seite 94: Spülblöcke Zuordnen

    Programmeinstellungen Spülblöcke Jede Programmänderung beginnt mit der Zuordnung der Spülblöcke. zuordnen Vario TD Dental übernehmen Vorspülen 1 Die Zuordnung erfolgt über Mehrfachauswahl. In der Displayanzeige ist allen Spülblöcken ein Kästchen  vorangestellt. Ist der Spülblock dem Programm zugeordnet, ist darin ein Haken zu sehen . Durch Auswahl der Spülblöcke können diese dem Programm zugeordnet oder die Zuordnung wieder entfernt werden.
  • Seite 95: Wassermenge Ändern

    Programmeinstellungen Wassermenge Eine Erhöhung der Wassermenge ist sinnvoll, wenn durch die Struktur ändern des Spülguts viel Wasser gebunden wird oder wenn auf Grund der Art der Anschmutzung (z. B. Blut) und der eingesetzten Prozessche‐ mie mit starker Schaumbildung zu rechnen ist. Die zusätzliche Was‐ sermenge hängt von der Ausführung der eingesetzten Körbe bzw.
  • Seite 96: Abpumpzeit Verlängern

    Programmeinstellungen Abpumpzeit Wenn am Ende eines Spülblocks noch Restwasser im Spülraum ist, verlängern weil z. B. das bauseitige Abwassersystem nicht ausreicht, um das Abwasser aus dem Spülraum in der vorgesehen Zeit abzuleiten, wird folgende Fehlermeldung ausgegeben: Wasserablauf prüfen In diesem Fall kann die Abpumpzeit verlängert werden. Abpumpzeit ...
  • Seite 97: Klarspüler Dosieren

    Programmeinstellungen Klarspüler Nachfolgend können Sie die Dosierung des Klarspülers für die Nach‐ dosieren spülphase aktivieren und die Konzentration einstellen.  Dosierung 1  DOS2 Klarspüler DOS2 Klarspüler nein – nein Die Klarspülmitteldosierung ist deaktiviert. – In dem ausgewählten Programm wird Klarspülmittel dosiert. Wählen Sie eine Option mit Hilfe der Pfeiltasten ...
  • Seite 98: Trocknungsunterstützung

    Programmeinstellungen Trocknungsunter‐ Die Zusatzfunktion "Trocknungsunterstützung" (Trocknung) beschleu‐ stützung nigt den Trocknungsvorgang am Programmende. Bei aktivierter Trocknung öffnet der Komfort-Türverschluss die Tür am Ende eines Programms einen Spalt weit, wodurch der Wasserdampf aus dem Spülraum entweichen kann. Das Spülgut trocknet passiv durch die Restwärme im Spülraum.
  • Seite 99 Programmeinstellungen Vor jedem Programmstart kann die Trocknungszeit ( Zeit Trocknung für einen Programmdurchlauf neu eingestellt und automatisch gespei‐ chert werden (siehe Kapitel "Betrieb / Trocknung an- und abwählen").  Zeit änderbar? Zeit änderbar? nein – nein Die Trocknungszeit kann nicht geändert werden. –...
  • Seite 100: Prozessdokumentation

    Prozessdokumentation Aufbereitungsprozesse dokumentieren Die Aufbereitungsprozesse werden pro Charge dokumentiert. Festge‐ halten wird jeweils eine Gegenüberstellung von Soll- und Ist-Werten. Während des Programmablaufs werden unter anderem folgende Da‐ ten protokolliert: – Maschinentyp und -seriennummer, – Datum, – Programmstart und Programmname, – Chargennummer, –...
  • Seite 101: Kommunikationsmodul Für Externe Archivierung

    Prozessdokumentation Kommunikationsmodul für externe Archivierung Für eine dauerhafte Archivierung der Chargenprotokolle ist auf der Geräterückseite ein Modulschacht zur Aufnahme eines Miele Kommu‐ nikationsmoduls integriert. Die Module ermöglichen die Einrichtung einer Ethernet- oder RS-232 Schnittstelle, mit der die Chargenproto‐ kolle an eine Dokumentationssoftware oder einen Protokoll-Drucker übertragen werden können.
  • Seite 102: Prozessdokumentation Mit Protokolldrucker

    Prozessdokumentation Prozessdokumentation mit Protokolldrucker Die Prozessprotokolle werden über einen direkt angebundenen Proto‐ kolldrucker ausgedruckt und in Papierform archiviert. Grafische Dar‐ stellungen sind nicht enthalten. Die Direktanbindung erfordert ein XKM RS232 10 Med Kommunikationsmodul. Protokollformate Für die Papierarchivierung kann zwischen zwei verschiedenen Proto‐ kollformaten gewählt werden: –...
  • Seite 103: Chargenprotokolle Nachträglich Auslesen

    Prozessdokumentation Chargenprotokolle nachträglich auslesen Der Reinigungsautomat bietet die Möglichkeit, die intern gespeicher‐ ten Protokolle nachträglich auszulesen. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste   Erweiterte Einstellungen  Schnittstelle  Ethernet bzw. RS232 Übertragung Protokolle bzw. Ausdruck Protokolle ...
  • Seite 104: Instandhaltungsmaßnahmen

    Instandhaltungsmaßnahmen Wartung Periodische Wartungen müssen nach 1000 Betriebsstunden oder alle 12 Monate, spätestens nach 18 Monaten durch den Miele Kun‐ dendienst erfolgen. Die Wartung umfasst folgende Punkte: – elektrische Sicherheit nach VDE 0701/0702 – Türmechanik und Türdichtung – Verschraubungen und Anschlüsse im Spülraum –...
  • Seite 105: Routineprüfung

    Instandhaltungsmaßnahmen Routineprüfung Täglich vor Arbeitsbeginn müssen Routineprüfungen durch den Be‐ treiber durchgeführt werden. Für die Routineprüfungen wird ab Werk eine Vorlage für eine entsprechende Checkliste mit ausgeliefert. Folgende Punkte sind zu kontrollieren: – die Siebe im Spülraum, – die Maschinensprüharme sowie die Sprüharme der Wagen und Körbe, –...
  • Seite 106 Instandhaltungsmaßnahmen Drücken Sie die Griffstege zusammen und ziehen Sie das Grobsieb  nach oben heraus. Entnehmen Sie das Feinsieb, das lose zwischen dem Grobsieb und  dem Mikrofeinfilter liegt. Nehmen Sie als Letztes das Flächensieb heraus.  Reinigen Sie die Siebe. ...
  • Seite 107: Sprüharme Prüfen Und Reinigen

    Instandhaltungsmaßnahmen Sprüharme prüfen und reinigen Es kann vorkommen, dass die Düsen der Sprüharme verstopfen - ins‐ besondere dann, wenn die Siebe im Spülraum nicht richtig eingeras‐ tet sind und so grobe Schmutzpartikel in den Kreislauf der Spülflotte gelangen können. Die Sprüharme müssen deshalb täglich mittels Sichtkontrolle auf etwaige Verunreinigungen kontrolliert werden.
  • Seite 108 Instandhaltungsmaßnahmen Sprüharme von Wagen und Körben mit Rändelmuttern: Die Sprüharme von Wagen und Körben älterer Baureihen sind mit Rändelmuttern befestigt. Diese müssen abgeschraubt und die Sprüharme nach unten abgezogen werden. Rändelmuttern aus Metall haben ein Linksgewinde. Rändelmuttern aus Keramik haben ein Rechtsgewinde. Drücken Sie Verschmutzungen mit einem spitzen Gegenstand nach ...
  • Seite 109: Reinigungsautomaten Reinigen

    Instandhaltungsmaßnahmen Reinigungsautomaten reinigen  Der Reinigungsautomat und dessen unmittelbarer Umgebungs‐ bereich dürfen zur Reinigung nicht abgespritzt werden, z. B. mit ei‐ nem Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger.  Für die Edelstahloberflächen keine salmiakhaltigen Reiniger so‐ wie Nitro- und Kunstharzverdünnung verwenden! Diese Mittel können die Oberflächen beschädigen. Bedienpult Keine Scheuermittel und keine Allzweckreiniger für die Reinigung reinigen...
  • Seite 110: Dosierung Pulverreiniger Prüfen

    Instandhaltungsmaßnahmen Dosierung Pulverreiniger prüfen Verfügt der Reinigungsautomat über einen Pulverdosierbehälter  in der Tür, ist folgendes zu beachten: Bei Verwendung von pulverförmigem Reiniger muss im 14-tägigen Rhythmus die Temperatur zum Zeitpunkt der Dosierung überprüft werden. Die Dosiertemperatur wird im Rahmen der Validierung im Validie‐ rungsprotokoll festgehalten.
  • Seite 111: Wagen, Körbe, Module Und Einsätze Kontrollieren

    Instandhaltungsmaßnahmen Wagen, Körbe, Module und Einsätze kontrollieren Um die Funktion von Wagen, Körben, Modulen und Einsätzen sicher‐ zustellen, müssen sie täglich kontrolliert werden. Eine Checkliste liegt dem Reinigungsautomaten bei. Folgende Punkte sind zu prüfen: – Sind die Laufrollen der Wagen und Körbe in einwandfreiem Zustand und fest mit dem Wagen oder Korb verbunden? –...
  • Seite 112: Prozessvalidierung

    Instandhaltungsmaßnahmen Prozessvalidierung Die angemessene Leistung der Reinigungs- u. Desinfektionsverfahren in der Routine hat der Betreiber sicherzustellen. International werden die Anwender mit der Norm EN ISO 15883 zu diesen Kontrollen angehalten. In einigen Ländern wird dieses auch durch nationale Gesetze, Verordnungen oder Empfehlungen gefor‐ dert.
  • Seite 113 Instandhaltungsmaßnahmen Prüfprogramme Zur Überprüfung der Reinigungsleistung im Rahmen der Routineprü‐ fung stehen verschiedene Prüfprogramme bereit. Bei den Prüfpro‐ grammen handelt es sich nicht um eigenständige Aufbereitungspro‐ gramme. Vielmehr sind es Zusatzfunktionen, die vor dem Start eines beliebigen Aufbereitungsprogramms aktiviert werden können. Die Prüfprogramme unterbrechen den Programmablauf automatisch an festgelegten Punkten für ca.
  • Seite 114 Instandhaltungsmaßnahmen Prüfprogramm Prüfprogramme gelten nur für jeweils einen Programmdurchlauf. Für aktivieren weitere Prüfungen muss erneut ein Prüfprogramm ausgewählt wer‐ den. Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste   Erweiterte Einstellungen  Prüfprogramm Prüfprogramm nein Labor –...
  • Seite 115: Störungshilfe

    Störungshilfe Dis nachfolgende Übersicht soll dabei helfen, die Ursachen einer Störung zu finden und zu beseitigen. Jedoch unbedingt beachten:  Reparaturen dürfen nur vom Miele Kundendienst durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Anwender ent‐ stehen. Um einen unnötigen Kundendiensteinsatz zu vermeiden, sollte beim ersten Auftreten einer Fehlermeldung überprüft werden, ob dieser Fehler nicht durch eine evtl.
  • Seite 116 Störungshilfe Problem Ursache und Behebung Fehler 406-408 Ein Programm wurde abgebrochen, weil der Volumenstrom des einlaufenden Wassers zu gering ist. Prüfen Sie nach, ob die Wasserhähne vollständig geöff‐  net sind. Beachten Sie die Hinweise zum Mindestfließdruck in den  Kapiteln "Wasserzulauf"...
  • Seite 117 Störungshilfe Problem Ursache und Behebung Fehler 518 Bei der Dosierung aus einem externen Vorratsbehälter wur‐ de kein Durchfluss gemessen.  Vorsicht beim Umgang mit Prozesschemikalien! Bei allen Prozesschemikalien sind die Sicherheitshinwei‐ se und Sicherheitsdatenblätter der Hersteller zu beach‐ ten. Überprüfen Sie die Füllstände der Vorratsbehälter und ...
  • Seite 118: Prozessbedingte Störungen Und Meldungen

    Störungshilfe Prozessbedingte Störungen und Meldungen Problem Ursache und Behebung Tür nicht vollständig ge- Überstehendes Spülgut blockiert die Tür. schlossen Ordnen Sie das Spülgut so ein, dass es nicht in den Be‐  reich der Tür ragt. Schließen Sie die Tür. ...
  • Seite 119 Störungshilfe Problem Ursache und Behebung In Kürze Gerätesperre wegen Der Salzvorrat der Enthärtungsanlage ist aufgebraucht. Eine weitere Regeneration ist nicht mehr möglich. Der Reini‐ Salzmangel gungsautomat wird mit der nächsten Regeneration für wei‐ tere Anwendungen gesperrt. Füllen Sie Regeneriersalz nach. ...
  • Seite 120: Dosierung / Dosiersysteme

    Störungshilfe Problem Ursache und Behebung Prüfprogramm: Probe kann Keine Störung! Ein Prüfprogramm zur Leistungsüberprüfung läuft. An fest‐ jetzt genommen werden gelegten Punkten wird der Programmablauf zwecks Probe‐ entnahme unterbrochen. Entnehmen Sie eine Probe.  oder Warten Sie ab. Das Programm wird nach ca. 30 Sekun‐ ...
  • Seite 121: Unzureichende Reinigung Und Korrosion

    Störungshilfe Unzureichende Reinigung und Korrosion Problem Ursache und Behebung Auf dem Spülgut bleiben Die Enthärtungsanlage ist zu niedrig eingestellt. weiße Ablagerungen zu‐ Programmieren Sie die Enthärtungsanlage auf die ent‐  rück. sprechende Wasserhärte. Das Salz im Vorratsbehälter ist aufgebraucht. Füllen Sie Regeneriersalz nach. ...
  • Seite 122 Störungshilfe Problem Ursache und Behebung Das Reinigungsergebnis Wagen, Körbe, Module und Einsätze waren nicht für das ist mangelhaft. Spülgut vorgesehen. Wählen Sie die Wagen, Körbe, Module und Einsätze ent‐  sprechend der Aufgabenstellung aus. Wagen, Körbe, Module und Einsätzen wurden falsch oder zu voll beladen.
  • Seite 123 Störungshilfe Problem Ursache und Behebung Spülgut aus Glas weist Das Spülgut ist für die maschinelle Aufbereitung ungeeig‐ Korrosion auf (Glasangriff). net. Verwenden Sie ausschließlich Spülgut, dass vom Her‐  steller als maschinell aufbereitbar deklariert ist. Im Programmablauf hat keine Neutralisation stattgefunden. Überprüfen Sie den Füllstand des Vorratsbehälters und ...
  • Seite 124: Sprüharmüberwachung / Spüldruck

    Störungshilfe Sprüharmüberwachung / Spüldruck Problem Ursache und Behebung Sprüharmüberwachung – Die eingestellte Drehzahl wurde nicht erreicht, weil... oberer Gerätesprüharm: - ... Spülgut die Maschinen- bzw. Korbsprüharme blockiert. Sprüharmblockade oder Ordnen Sie das Spülgut so ein, dass sich die Sprüharme  Schaumentwicklung leicht drehen können und starten Sie das Programm neu.
  • Seite 125: Wasserzu- Und -Ablauf

    Störungshilfe Wasserzu- und -ablauf Problem Ursache und Behebung Wasserzulauf prüfen Ein oder mehrere Wasserhähne sind geschlossen. Öffnen Sie die Wasserhähne.  Es gelangt nicht genug Wasser in den Reinigungsautoma‐ ten. Reinigen Sie die Siebe im Wasserzulauf.  Öffnen Sie die Wasserhähne vollständig. ...
  • Seite 126: Geräusche

    Störungshilfe Geräusche Problem Ursache und Behebung Schlagendes Geräusch im Ein oder mehrere Sprüharme schlagen gegen das Spülgut. Spülraum. Brechen Sie das Programm ab. Beachten Sie dabei die  Hinweise im Kapitel "Programmabbruch". Ordnen Sie das Spülgut so ein, dass es nicht an die ...
  • Seite 127: Drucker / Schnittstelle

    Störungshilfe Drucker / Schnittstelle Problem Ursache und Behebung Fehler serieller Drucker: kein Der Drucker hat kein Papier mehr. Papier Füllen Sie Papier nach.  Fehler serieller Drucker: Off- Der Reinigungsautomat konnte keine Verbindung zum Dru‐ line cker herstellen. Schalten Sie den Drucker ein. ...
  • Seite 128: Störungen Beseitigen

    Störungen beseitigen Ablaufpumpe und Rückschlagventil reinigen Wenn am Ende eines Programms das Wasser nicht vollständig aus dem Spülraum abgepumpt worden ist, könnte ein Fremdkörper die Ablaufpumpe oder das Rückschlagventil blockieren. Nehmen Sie die Siebkombination aus dem Spülraum (siehe Kapitel  "Instandhaltungsmaßnahmen / Siebe im Spülraum reinigen").
  • Seite 129: Siebe Im Wasserzulauf Reinigen

    Störungen beseitigen Siebe im Wasserzulauf reinigen Zum Schutz des Wassereinlaufventils sind in der Schlauchverschrau‐ bung Siebe eingebaut. Sind die Siebe verschmutzt, müssen sie gerei‐ nigt werden, da sonst zu wenig Wasser in den Spülraum einläuft.  Das Kunststoffgehäuse des Wasseranschlusses enthält ein elektrisches Bauteil.
  • Seite 130: Kundendienst

    Kundendienst Kundendienst benachrichtigen  Reparaturen dürfen nur vom Miele Kundendienst durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Anwender entstehen. Um einen unnötigen Kundendiensteinsatz zu vermeiden, sollte beim ersten Auftreten einer Fehlermeldung überprüft werden, ob dieser Fehler nicht durch eine evtl. Fehlbedienung entstanden ist. Beachten Sie dazu die Hinweise im Kapitel "Störungshilfe".
  • Seite 131: Softwareversion

    Kundendienst Softwareversion Bei Rückfragen an den Kundendienst benötigen Sie gegebenenfalls die Versionsnummern der Software von einzelnen Steuerungselemen‐ ten. Diese können sie wie folgt aufrufen: Rufen Sie das Menü über den folgenden Eingabepfad auf:  Taste   Erweiterte Einstellungen Softwareversion ...
  • Seite 132: Aufstellen

    Aufstellen Aufstellen und ausrichten Beachten Sie den beiliegenden Installationsplan!  Im Umgebungsbereich des Reinigungsautomaten sollte nur Ein‐ richtungsmobiliar für die anwendungsspezifische Nutzung einge‐ setzt werden, um das Risiko möglicher Kondenswasserschäden zu vermeiden. Der Reinigungsautomat muss standsicher und waagerecht stehen. Bodenunebenheiten und die Gerätehöhe können mit den vier Schraubfüßen aus- bzw.
  • Seite 133: Unter Einer Arbeitsplatte Einbauen

    Aufstellen Unter einer Arbeitsplatte einbauen Gerätedeckel Für den Unterbau unter einer durchgehenden Arbeitsplatte muss der entfernen Gerätedeckel wie folgt abgenommen werden: Drehen Sie auf der Maschinenrückseite die beiden Sicherungs‐  schrauben des Deckels heraus. Öffnen Sie die Tür.  Drehen Sie die linke und rechte Befestigungsschraube heraus. ...
  • Seite 134: Elektromagnetische Verträglichkeit (Emv)

    Aufstellen Für eine seitliche Verschraubung mit benachbarten Möbeln wenden Sie sich an den Miele Kundendienst. Belüftung der  Bei eingebauten Reinigungsautomaten dürfen die Fugen zu ne‐ Umwälzpumpe benstehenden Schränken nicht abgedichtet, z. B. mit Silikon aus‐ gespritzt, werden, damit die Belüftung der Umwälzpumpe sicher‐ gestellt ist.
  • Seite 135: Elektroanschluss

    Elektroanschluss  Alle Arbeiten, die den Elektroanschluss betreffen, dürfen nur von einer zugelassenen oder anerkannten Elektrofachkraft durch‐ geführt werden. – Die Elektroanlage muss nach DIN VDE 0100 ausgeführt sein! – Anschluss über Steckdose gemäß nationalen Bestimmungen, die Steckdose muss nach der Geräteinstallation zugänglich sein. Eine elektrische Sicherheitsprüfung, z.
  • Seite 136: Wasseranschluss

    Wasseranschluss Wasserzulauf anschließen  Das Wasser im Reinigungsautomaten ist kein Trinkwasser! – Der Reinigungsautomat muss gemäß den örtlichen Vorschriften an das Wassernetz angeschlossen werden. – Das verwendete Wasser sollte zumindest Trinkwasserqualität ent‐ sprechend der europäischen Trinkwasserverordnung besitzen. Ho‐ her Eisengehalt kann zu Fremdrost an Spülgut aus Edelstahl und am Reinigungsautomaten führen.
  • Seite 137: Ad-Wasseranschluss Für Kpa Überdruck - Druckfest (Optional)

    Wasseranschluss – Die Zulaufschläuche sind ca. 1,7 m lange Druckschläuche DN 10 mit ¾ Zoll Verschraubung. Die Schmutzsiebe in den Verschraubun‐ gen dürfen nicht entfernt werden. – Die im Beipack mitgelieferten Großflächensiebe zwischen Absperr‐ ventil und Zulaufschlauch installieren. Das Großflächensieb für AD- Wasser ist aus Chrom-Nickelstahl, zu erkennen an der matten Oberfläche.
  • Seite 138: Wasserablauf Anschließen

    Wasseranschluss Wasserablauf anschließen – In den Ablauf des Reinigungsautomaten ist ein Rückschlagventil eingebaut, so dass kein Schmutzwasser über den Ablaufschlauch in den Reinigungsautomaten zurück fließen kann. – Der Reinigungsautomat sollte vorzugsweise an ein separates, bau‐ seitiges Ablaufsystem angeschlossen werden. Wenn kein separater Anschluss vorhanden ist, empfehlen wir den Anschluss an einen Doppelkammer- Siphon.
  • Seite 139: Technische Daten

    Technische Daten Höhe mit Gerätedeckel 83,5 cm Höhe ohne Gerätedeckel 82 cm Breite 60 cm Tiefe 60 cm Tiefe bei geöffneter Tür 120 cm Spülraumnutzmaße Höhe / Breite / Tiefe 52,2 / 53,6 / 51,6 cm Gewicht (netto) 74 kg Max.
  • Seite 140: Programmübersicht

    Programmübersicht Programm Anwendung Vorspülen (Freier Speicherplatz) Programmierbares Programm für spezielle Anforde‐ rungen; Programmierung erfolgt auf Anfrage durch den Miele Kundendienst. (Freier Speicherplatz) Programmierbares Programm für spezielle Anforde‐ rungen; Programmierung erfolgt auf Anfrage durch den Miele Kundendienst. Vario TD Dental Reinigungs- und Desinfektionsprogramm gemäß EN ISO 15883, zur Aufbereitung von Spülgut mit normaler Anschmutzung.
  • Seite 141 Programmübersicht Programmablauf Reinigen Zwischenspülen Nachspülen Trocknung KW70 55°C 93°C DOS 1 DOS 3 5 Min 1 Min 5 Min 45°C 45°C 65°C 93°C DOS 1 DOS 1 DOS 3 DOS 3 20 Min 20 Min 5 Min 1 Min 5 Min KW70 93°C 75°C...
  • Seite 142: Ihr Beitrag Zum Umweltschutz

    Ihr Beitrag zum Umweltschutz Entsorgung der Transportverpackung Die Verpackung schützt den Reinigungsautomaten vor Transport‐ schäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und des‐ halb recycelbar. Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Roh‐ stoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
  • Seite 144 Deutschland: Miele & Cie. KG Vertriebsgesellschaft Deutschland Geschäftsbereich Professional Carl-Miele-Straße 29 33332 Gütersloh Telefon: 0 800 22 44 644 Telefax: 0 800 33 55 533 Miele im Internet: www.miele-professional.de Österreich: Miele Gesellschaft m.b.H. Mielestraße 1 5071 Wals bei Salzburg Verkauf: Telefon 050 800 420 - Telefax 050 800 81 429 E-Mail: vertrieb-professional@miele.at Miele im Internet: www.miele-professional.at Werkskundendienst 050 800 390 (Festnetz zum Ortstarif; Mobilfunkgebühren abweichend) Schweiz: Miele AG Limmatstrasse 4, 8957 Spreitenbach Telefon 056 417 20 00 Zentrale Telefon 056 417 27 51 - Telefax 056 417 24 69 Miele Service Professional 0 800 551 670 E-Mail: info.mieleprofessional@miele.ch Internet: www.miele-professional.ch Luxemburg: Miele S.à.r.l. 20, rue Christophe Plantin Postfach 1011 L-1010 Luxemburg/Gasperich Telefon: 00352 4 97 11-30 (Werkkundendienst) Telefon: 00352 4 97 11-45 (Produktinformation) Mo-Do 8.30-12.30, 13-17 Uhr 8.30-12.30, 13-16 Uhr Telefax: 00352 4 97 11-39 Miele im Internet: www.miele.lu E-Mail: infolux@miele.lu Änderungen vorbehalten / Erstelldatum: 2014-07-25 M.-Nr.

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