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Inhaltsverzeichnis
D
Die Motivation.
ELEKTRO-ROLLSTUHL
POWER TOMMY
Modell 1.440
BEDIENUNGSANLEITUNG
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Meyra PowerTommy

  • Seite 1 Die Motivation. ELEKTRO-ROLLSTUHL POWER TOMMY Modell 1.440 BEDIENUNGSANLEITUNG...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Einleitung ....................6 Empfang ....................6 Montage ....................7 Spezifikation/Verwendbarkeit ..............7 Gesetzliche Bestimmungen ..............8 Gesetzliche Bestimmungen für Deutschland ..........8 Elektro-Rollstühle mit 6 km/h ..............8 CE-Bestimmungen ................... 8 Übersicht ....................9 Fahrverhalten ..................10 Abbremsen des Rollstuhles ..............11 Erste Fahrübungen ...................
  • Seite 3 Beinstützen ..................... 21 Wadengurt ....................21 Hochklappen der Fußplatten ..............22 Abschwenken der Beinstützen ..............23 Abnehmen der Beinstützen ..............24 Einhängen der Beinstützen ..............24 Beinstützlänge einstellen ................ 25 Durchgehende Beinstütze Code 54 .............. 26 Fußbrett hochschwenken ................ 26 Fußbrett herunterschwenken ..............
  • Seite 4 Fahr-/Schiebebetrieb ................38 Schiebebetrieb herstellen ................ 39 Fahrbetrieb herstellen ................39 Falten/Entfalten ..................40 Falten des Rollstuhles ................40 Entfalten des Rollstuhles ................. 41 Verladen und Transport ................. 42 Sicherheitshinweise .................. 42 Transport in Fahrzeugen ................42 Verladen ....................42 Transportsicherung ...................
  • Seite 5 Sicherungen .................... 55 Sicherungen austauschen ................ 55 Sicherung ....................55 Radwechsel ..................... 56 Antriebsräder abbauen ................56 Reifenwechsel ..................56 Lenkräder abbauen .................. 57 Reifenwechsel ..................57 Wartungsanleitung ................58 Störungsbehebung ................61 Technische Daten ..................63 Fahrstreckenleistung ................63 Steigfähigkeit ...................
  • Seite 6: Einleitung

    EINLEITUNG EMPFANG Das Modell 1.440 erfüllt die Wünsche Alle MEYRA-Produkte werden bei uns nach Mobilität und mehr Unabhängig- im Werk auf Fehlerfreiheit geprüft keit durch die im neuen Styling be- und in Spezialkartons verpackt. währte MEYRA-Technologie. Nutzen ☞ Hinweis: Sie die konstruktiven Vorzüge Ihres Wir möchten Sie dennoch bitten,...
  • Seite 7: Montage

    MONTAGE SPEZIFIKATION/VER- WENDBARKEIT Die Fachwerkstatt übergibt Ihnen Ih- ren Rollstuhl betriebsbereit und Ihren Der Rollstuhl Power Tommy, Modell Bedürfnissen angepasst. 1.440 wurde für Kinder von ca. 6 bis 15 Jahren entwickelt. Er ist nur für den Bei erforderlichen Anpassungen, be- Innenbetrieb auf festem Untergrund dingt durch Wachstum oder Änderung zugelassen.
  • Seite 8: Gesetzliche Bestimmungen

    GESETZLICHE BESTIM- CE-BESTIMMUNGEN MUNGEN ☞ Hinweis: Die Technik dieses Elektro-Rollstuh- Beachten Sie die jeweils länderspezi- les entspricht den einschlägigen An- fischen, gesetzlichen Bestimmungen. forderungen der EG-Richtlinie 93/ 42 EWG. GESETZLICHE BESTIMMUN- Störungen durch hochfrequente Strah- GEN FÜR DEUTSCHLAND lungen anderer elektronischer Geräte ☞...
  • Seite 9: Übersicht

    ÜBERSICHT Die Übersicht (Bild 1 und 2) zeigt die wichtigsten Komponenten und Bedienein- richtungen des Rollstuhles. ➀ ➀ Rückenlehne Bedienmodul ➁ ➁ Seitenteil mit Armlehne Joystick ➂ ➂ Sitzgurt Antriebsrad ➃ ➃ Beinstütze Stützrolle ➄ ➄ Wadengurt Batteriehalter mit Batterie ➅...
  • Seite 10: Fahrverhalten

    FAHRVERHALTEN Fahren Sie während der ersten Fahr- ten besonders vorsichtig! Stellen Sie dazu die vorwählbare End- geschwindigkeit auf die niedrigste Stu- fe ein. Achtung: Kinder dürfen den Rollstuhl nicht unbeaufsichtigt ohne Begleitper- son benutzen. • Die I/O-Taste nicht während der ☞...
  • Seite 11: Abbremsen Des Rollstuhles

    ☞ Erste Fahrübungen Der Antrieb kann bei nicht norm- gerechten Geräten Störungen be- Für die ersten Fahrübungen ist eine wirken. geringe Geschwindigkeit am Bedien- ☞ modul vorzuwählen. Machen Sie sich Elektromagnetische Felder von ab- schrittweise mit dem Fahrverhalten strahlenden Geräten können die des Elektro-Rollstuhles vertraut.
  • Seite 12: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise • Benutzen Sie den Antrieb nur, wenn die zum Rollstuhl gehören- Achtung: den Stützrollen montiert sind. Lesen und beachten Sie vor der er- sten Fahrt diese Bedienungsanlei- • Vor Fahrtantritt am Bedienmodul tung ebenso wie: die niedrigste Endgeschwindigkeit einstellen, damit ein langsames, –...
  • Seite 13: Funktionsprüfung

    Funktionsprüfung • Setzen Sie den Elektro-Rollstuhl nicht extremen Witterungen aus. Vor jedem Fahrantritt ist der Elektro- Rollstuhl auf Funktion und Sicherheit • Zum Rollstuhl gehörende Teile nicht zu überprüfen. werfen oder fallen lassen. Achtung: • Abnehmbare Teile wie z. B. Seiten- Broschüre <...
  • Seite 14: Bremsen

    BREMSEN Abbremsen des Rollstuhles Achtung: Achtung: Bremsen Sie Ihren Rollstuhl früh- Bei einseitig wirkenden Bremsen zeitig vor Personen oder einem Hin- oder nachlassender Bremswirkung, dernis ab. Bremsen sofort von einem Fach- Für ein dosiertes Abbremsen führen händler Instand setzen lassen. Sie den Joystick langsam in die Aus- •...
  • Seite 15: Feststellen Der Bremse

    Feststellen der Bremse Umschalthebel bis zum Anschlag nach vorne schwenken (Bild 4). Achtung: Ihr Rollstuhl darf sich bei eingestell- tem Fahrbetrieb nicht schieben las- sen. • Die Bremswirkung lässt nach bei abgenutzten Bremsbelägen. Bei einseitiger oder nachlassender Bremswirkung den Rollstuhl sofort von Ihrer Fachwerkstatt Instand setzen lassen.
  • Seite 16: Rollstuhl In Fahrbereitschaft Versetzen

    ROLLSTUHL IN FAHR- BEREITSCHAFT VER- SETZEN Führen Sie die folgenden Anweisun- gen der angegebenen Reihenfolge nach durch. Achtung: Vor jedem Fahrantritt ist der Elek- tro-Rollstuhl auf Funktion und Si- cherheit zu überprüfen. ☞ Vor der ersten Fahrt die Batterien über das Bedienmodul laden. –...
  • Seite 17: Batteriesteckverbindung Prüfen

    Batteriesteckverbindung prüfen Die Steckverbindung für die Batterie- ➀ Stromversorgung (Bild 9/ ) befindet sich an der Batterieabdeckung unter der Schere. Bedienmodul positionieren Die Position des Bedienmoduls (Bild 10) ist so einzustellen, dass Sie Ihren Rollstuhl bequem und sicher steuern können. Längseinstellung: ➁...
  • Seite 18: Bedienmodul Einschalten

    Bedienmodul einschalten ➀ – EIN/AUS-Taste (Bild 12/ ) auf dem Bedienfeld drücken. ☞ ➁ Den Joystick (Bild 13/ ) erst dann betätigen, wenn der Selbsttest der Elektronik beendet ist. – Ggf. ist zuvor die Schlossfunktion auszuschalten. ☞ Durch die Schlossfunktion lässt sich der Rollstuhl gegen unbefugte Be- nutzung sichern.
  • Seite 19: Bedienmodul

    BEDIENMODUL Funktionsbeschreibung Eine detaillierte Beschreibung der Drucktasten und Symbole finden Sie in der Bedienungsanleitung < Bedien- modul >. Position des Bedienmoduls Die Position des Bedienmoduls kann auf die individuellen Maße des Benut- zers angepasst werden. Beim Trans- port oder zum Verstauen kann das Bedienmodul auch abgenommen und zur Seite oder auf den Sitz gelegt wer- den.
  • Seite 20: Höhenverstellung Des Bedienmoduls

    Höhenverstellung des Bedien- moduls Um die Höhe des Bedienmoduls zu verstellen, muss das Bedienmodul mit dem Seitenteil zuerst abgenommen werden. ☞ Dazu das Kapitel < Seitenteil ab- nehmen > beachten. ➀ – Klemmschraube (Bild 15/ ) lösen. – Das Bedienmodul nach vorn aus der Halterung ziehen.
  • Seite 21: Beinstützen

    BEINSTÜTZEN Es stehen verschiedene Beinstützen- modelle für den Rollstuhl zur Verfü- gung. Die Fußplatten sind hochklapp- bar. Achtung: Die Beinstützen nicht zum Anhe- ben oder Tragen des Rollstuhles benutzen. • Vor jeder Bewegung des Rollstuhls Füße anheben bzw. auf die Fuß- platten stellen.
  • Seite 22: Hochklappen Der Fußplatten

    Hochklappen der Fußplatten Für ein leichtes Umsetzen aus/in den Rollstuhl sowie einen freien Fußbe- reich sind die Fußplatten hochklapp- bar (Bild 19). – Rollstuhl ausschalten und Um- schalthebel in Position Fahrbetrieb schwenken. – So vermeiden Sie ein unbeabsichtigtes Fortrollen des Rollstuhles.
  • Seite 23: Abschwenken Der Beinstützen

    Abschwenken der Beinstützen Für ein leichtes Umsetzen aus/in den Rollstuhl sowie eine verringerte Roll- stuhllänge (wichtig für den Transport) sind die Beinstützen abschwenkbar (Bild 20). – Rollstuhl ausschalten und Um- schalthebel in Position Fahrbetrieb schwenken. – So vermeiden Sie ein unbeabsichtigtes Fortrollen des Rollstuhles.
  • Seite 24: Abnehmen Der Beinstützen

    Abnehmen der Beinstützen Für ein leichtes Umsetzen aus/in den Rollstuhl sowie eine verringerte Roll- stuhllänge (wichtig für den Transport) sind die Beinstützen abnehmbar (Bild 22). – Rollstuhl ausschalten und Um- schalthebel in Position Fahrbetrieb schwenken. – So vermeiden Sie ein unbeabsichtigtes Fortrollen des Rollstuhles.
  • Seite 25: Beinstützlänge Einstellen

    Beinstützlänge einstellen Die Beinstützlänge ist durch ein Tele- skoprohr einstellbar. Werkzeug: 1 x Sechskant-Stiftschlüssel SW* 4 – Rollstuhl ausschalten und Um- schalthebel in Position Fahrbetrieb schwenken. – So vermeiden Sie ein unbeabsichtigtes Fortrollen des Rollstuhles. ➀ – Klemmschraube (Bild 24/ ) lösen.
  • Seite 26: Durchgehende Beinstütze Code 54

    DURCHGEHENDE BEINSTÜT- ZE CODE 54 Das Fußbrett der durchgehenden Bein- stütze (Bild 26) ist zu einer Seite hoch- klappbar. Fußbrett hochschwenken Für einen freien Fußbereich ist die lin- ke Fußbrettseite bis zum Anschlag nach rechts oben zu schwenken, (Bild 27). Fußbrett herunterschwenken Die linke Fußbrettseite bis zum An- schlag auf die Fußbretthalterung her-...
  • Seite 27: Tiefeneinstellung Des Fußbrettes

    Tiefeneinstellung des Fußbret- Die Tiefeneinstellung des Fußbrettes erfolgt durch das Versetzen der ab- ➀ ziehbaren Distanzstücke (Bild 30/ – Das Fußbrett auf der linken Seite etwas anheben (Bild 30). – Die gewünschte Anzahl Distanz- stücke auf der linken Seite entspre- ➁...
  • Seite 28: Seitenteile

    SEITENTEILE Für ein leichtes Umsetzen aus/in den Rollstuhl lassen sich die Seitenteile hochklappen oder abnehmen. Achtung: Den Rollstuhl nicht über die Seiten- teile anheben. • Der Rollstuhl ist nur mit montier- ten Seitenteilen zu benutzen! Seitenteil hochklappen ➀ – Hebel (Bild 32/ ) in die Kunststoff- seitenwand drücken, um die Arre- tierung zu lösen.
  • Seite 29: Seitenteil Abnehmen

    Seitenteil abnehmen Nach dem Hochklappen des Seitentei- les, kann es abgenommen werden. – Seitenteil nach oben abnehmen (Bild 34). Dadurch wird das Seitenteil aus dem ➀ Führungsrohr (Bild 35/ ) gezogen. Achtung: Die abgebauten Seitenteile sind vor Fahrtbeginn wieder sorgfältig an- zubringen! •...
  • Seite 30: Armlehnen

    ARMLEHNEN Die Armlehnen lassen sich in der Höhe an die Anforderungen des Benutzers anpassen. Achtung: Die Armlehnen nicht zum Anheben oder Tragen des Rollstuhles ver- wenden. • Nicht ohne Armlehnen fahren! Höhenverstellung der Armlehne Achtung: Werkzeug: Vor dem Lösen der Schraube (Bild ➀...
  • Seite 31: Rückenlehne

    RÜCKENLEHNE Die Spannung der Rückenlehne ist ein- stellbar. – Die Rückenschürze abziehen und nach vorn umschlagen (Bild 38). – Den Klettverschluss des einzustel- lenden Spannbandes öffnen und nach der Einstellung wieder schlie- ßen. Achtung: Die Überdeckung des Klett-Haft- Flauschbandes muss mindestens 10 cm betragen!
  • Seite 32: Schiebegriffe

    SCHIEBEGRIFFE Die höhenverstellbaren Schiebegriffe ➀ Code 502 (Bild 39/ ) sind an der Rük- kenlehne mit je einer Klemmvorrich- ➁ tung (Bild 40/ ) befestigt und lassen sich auf die Anforderungen der Be- gleitperson einstellen. Die Schiebegriffe sind stufenlos ca. 30 cm höhenverstellbar, in 30°-Schritten verdrehbar und gegen Herausziehen gesichert.
  • Seite 33: Schiebegriffe Abnehmen

    Schiebegriffe abnehmen – Die Klemmschraube über den ➂ Klemmhebel (Bild 40/ ) soweit lösen, bis der entsprechende Schie- begriff nach oben gezogen wer- den kann. – Zum Herausziehen der Schiebegrif- fe den jeweiligen Federknopf (Bild ➀ ) eindrücken. – Den Schiebegriff aus der Klemm- ➁...
  • Seite 34: Stützrollen

    STÜTZROLLEN ➀ Die Stützrollen (Bild 42/ ) dienen zur Erhöhung der Kippstabilität gegen das Nach-hinten-Kippen bei einer Hinder- nisüberwindung oder an Steigungen. Achtung: Stützrollen bieten in bestimmten Situationen keinen ausreichenden Schutz gegen das Nach-hinten-Kip- pen. Unterlassen Sie deshalb unbe- dingt: ▲...
  • Seite 35: Optionen

    OPTIONEN Optionen sind nicht im Standardliefer- umfang enthalten. ☞ Hinweis: Optionen von Fremdfirmen kön- nen Störungen hervorrufen. BECKENGURT Der Beckengurt dient zum Anschnal- len einer im Rollstuhl sitzenden Per- son. – Zusätzliche Stabilisierung der Sitz- position. – Verhindert ein nach vorn aus dem Rollstuhl kippen.
  • Seite 36: Beckengurt Mit Schloss Anlegen

    Beckengurt mit Schloss anlegen ▲ Beide Gurtbänder nach vorne zie- hen und die Verschlusshälften bis zum Einrasten ineinanderstecken (Bild 43). Anschließend ist eine Zug- probe durchzuführen. Zum Öffnen des Beckengurtes wird die ➀ rote Verriegelungstaste (Bild 43/ eingedrückt. Gurtlänge einstellen ☞...
  • Seite 37: Kopfstütze

    KOPFSTÜTZE Die Kopfstütze (Bild 44) ist verdrehsi- cher, höhenverstellbar und abnehm- bar. Einstellen der Kopfstütze Nach dem Lösen des Klemmhebels ➀ (Bild 45/ ) ist die Kopfstütze in der Höhe einstellbar oder abnehmbar. ➁ Verschraubungen (Bild 45/ ) lösen und Kopfstütze in die gewünschte Po- sition schieben.
  • Seite 38: Fahr-/Schiebebetrieb

    FAHR-/SCHIEBEBETRIEB ➀ Der Hebel (Bild 46/ ) zum Umschal- ten der Antriebsmotoren zwischen Fahr- und Schiebebetrieb befindet sich auf der rechten Seite (optional: Hebel auf der linken Seite) des Rollstuhles. Achtung: Den Rollstuhl nur zum Rangieren oder in Notfällen aber nicht auf Gefällestrecken/Steigungen schie- ben.
  • Seite 39: Schiebebetrieb Herstellen

    Schiebebetrieb herstellen 1. Das Bedienmodul ausschalten, sonst wird das Schieben erschwert. 2. Erst die Verriegelungshülse (Bild 47/ ➀ ) hochziehen, dann den Umschalt- hebel nach hinten führen (Bild 48). ☞ Der Rollstuhl kann nun geschoben werden. Fahrbetrieb herstellen 1. Den Umschalthebel nach vorn füh- ren (Bild 47) und hörbar einrasten lassen.
  • Seite 40: Falten/Entfalten

    FALTEN/ENTFALTEN Zum Transport im Pkw ist der Elektro- Rollstuhl auch faltbar (Bild 49). Falten des Rollstuhles – Rollstuhl ausschalten. – Drücken Sie dazu die EIN/AUS-Taste am Be- dienmodul. Die Batterie-Kontroll- anzeige erlischt. – Batteriesteckverbindung (Bild 50/ ➀ ) trennen. – Den Batterieträger samt Batterie am hinteren Ende anheben (Bild 51/ ➀...
  • Seite 41: Entfalten Des Rollstuhles

    Entfalten des Rollstuhles – Rollstuhl seitlich zu sich herankip- pen. – Das äußere Antriebsrad hat keinen Bodenkontakt. – Inneres Sitzrohr nach unten drük- ken. – Die Sitzrohre müssen in der jeweiligen Aufnahme aufliegen (Bild 53). – Fußbrett herunterklappen, siehe Kapitel < Beinstützen >. –...
  • Seite 42: Verladen Und Transport

    VERLADEN UND TRANSPORT Sicherheitshinweise Für den Transport in Fahrzeugen müs- sen Sie den Rollstuhl verlassen und auf einer geeigneten Sitzfläche im Fahr- zeug Platz nehmen. – Bei Unfällen tre- ten Kräfte auf, für die der Rollstuhl nicht ausgelegt ist und Sie somit als Insasse in hohem Maße gefährdet sind.
  • Seite 43: Transportsicherung

    Transportsicherung Sowie sich der Rollstuhl im Transport- fahrzeug befindet, gehen Sie wie folgt vor: – Rollstuhl ausschalten. – Bedienmodul sicher ablegen oder besser – wieder montieren. – Demontierte Teile vom Rollstuhl si- cher und geschützt verstauen. – Mit Spanngurten den Rollstuhl si- chern.
  • Seite 44: Sicherheitshinweise

    ☞ Sicherheitshinweise Hinweis: ☞ Geeignete Halterungen sind meist ☞ Lose Gegenstände sind sicher auf- im Pkw o. ä. vorhanden und in der zubewahren. Betriebsanleitung des Fahrzeuges beschrieben. ☞ Informieren Sie sich bei Ihrem Pkw- Fachhändler vor dem Rollstuhl- Transport über die gefahrlose Siche- rung mittels vorhandener...
  • Seite 45: Rampen Und Hebebühnen

    RAMPEN UND HEBEBÜH- Wird der Rollstuhl mit Hilfe von Ram- pen oder Hebebühnen verladen, sind folgende Sicherheitshinweise zu be- achten: ▲ Die Broschüre < Sicherheitshinwei- se Elektronik-Rollstühle >. ▲ Die Bedienungsanleitung des Trans- portfahrzeuges. ▲ Die Herstellerangaben der Rampe oder Hebebühne. Achtung: Die auf der Rampe angegebene maximale Auflagenhöhe muss grö-...
  • Seite 46: Besondere Sicherheitshinweise

    ▲ Besondere Sicherheitshinweise Es sind nur zugelassene Rampen oder Hebebühnen einzusetzen. ▲ Der Rollstuhl ist aus Sicherheits- gründen in Pkw sowie bei geteil- Achtung: ten Rampen nur unbesetzt zu ver- Die Belastbarkeit pro Rampe oder laden (ohne Gepäck und ohne Hebebühne muss für den Rollstuhl: Person).
  • Seite 47: Transport In Behindertentransportkraftwagen (Btw)

    ☞ TRANSPORT IN BEHINDER- Hinweis: TENTRANSPORTKRAFTWA- Die Kopfstütze am Rollstuhl dient GEN (BTW) nur zur Unterstützung der Kopfhal- tung, nicht zur Transportsicherung. ☞ Hinweis: Deshalb ist eine BTW-feste Kopf- Wir empfehlen für den Transport stütze erforderlich! in Fahrzeugen den Rollstuhl zu verlassen und auf einer geeigneten Achtung: Sitzfläche Platz zu nehmen.
  • Seite 48: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise ☞ Bei dem Transport einer Person dar- auf achten, dass keine Gegenstän- de unter dem Gurtband einge- klemmt sind! – So vermeiden Sie schmerzhafte Druckstellen. ☞ Sofern es möglich ist, benutzen Sie während des Transportes einen fahrzeugfesten Sitz. ☞ Den Rollstuhl nur in Fahrtrichtung transportieren.
  • Seite 49: Instandhaltung

    INSTANDHALTUNG Kunststoffteile Die Kunststoffverkleidungen o. ä. be- WARTUNG stehen aus hochwertigen Kunststoff- teilen. Pflegen Sie diese mit handels- Wie jedes andere technische Produkt üblichen Kunststoffreinigern. Beach- bedarf auch Ihr Rollstuhl einer War- ten Sie deren spezielle Produktinfor- tung. Die folgende Wartungsanleitung mation.
  • Seite 50: Service

    SERVICE Falls Sie Fragen haben sollten oder Hil- fe benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler, der Beratung, Ser- vice und Reparaturen übernehmen kann. ERSATZTEILE Ersatzteile sind nur über Ihren Fach- händler zu beziehen. Im Falle einer Re- paratur verwenden Sie nur Original- Ersatzteile! ENTSORGUNG Für eine korrekte Ersatzteil-Lieferung...
  • Seite 51: Batterien

    BATTERIEN Vor längeren Fahrpausen Wird der Rollstuhl längere Zeit nicht WARTUNGSFREIE BATTERI- benötigt sind zuvor die Batterien voll- zuladen. – So erreichen die Batterien eine höhere Lebensdauer. Anschlie- Es sind nur wartungsfreie Batterien ßend Hauptsicherung ziehen und um- mit gebundenen Elektrolyten wie z. gekehrt wieder in den Halter stecken.
  • Seite 52: Ladevorgang

    Ladevorgang Achtung: Batterien nicht in einem geschlos- senen Raum laden. – Beim Laden entstehen giftige Dämpfe. Raum gut lüften! • Offene Flammen und Funkenbil- dung in Batterienähe vermeiden. – Explosionsgefahr! • Broschüre < Sicherheitshinweise Elektronik-Rollstühle >, Kapitel < Allgemeine Hinweise zur elektri- schen Anlage >...
  • Seite 53: Batterien Austauschen

    Batterien austauschen Batterieaustausch (Bild 60) nur von ei- ner Fachwerkstatt durchführen lassen, denn diese kennt mögliche Gefahren- momente. Batterien können bei Fun- kenbildung z. B. durch Kurzschluss der Batteriepole explodieren! – Rollstuhl ausschalten. – drücken Sie dazu die EIN/AUS-Taste am Bedien- modul.
  • Seite 54 – Batterie-Abdeckung abheben. – Klemmung an den Batteriepolen ➀ (Bild 64/ ) demontieren. – Batterien herausheben. Der Einbau erfolgt sinngemäß in der umgekehrten Reihenfolge. Dabei ist auf die Anordnung der Polklemmung zu achten. ☞ Hinweis: Verwenden Sie nur von uns gelie- ferte oder als Ersatz angebotene Batterien.
  • Seite 55: Sicherungen

    SICHERUNGEN Sicherungen austauschen Vor dem Austauschen von Sicherun- gen den Rollstuhl auf einer ebenen Fläche abstellen und gegen Wegrol- len sichern (Umschalthebel auf Fahr- betrieb stellen). Das Bedienmodul aus- schalten. Sicherungen nur durch eine des glei- chen Typs ersetzen! Neue Sicherungen sind an Tankstellen erhältlich.
  • Seite 56: Radwechsel

    RADWECHSEL Ein Rad-/Reifenwechsel setzt entspre- chende Sachkenntnis voraus. Deshalb sollten diese Arbeiten nur von einer Fachwerkstatt ausgeführt werden. Bei einem Radwechsel darf kein Insasse im Rollstuhl sitzen. Der Rollstuhl muss auf einem ebenen und festen Untergrund stehen. Vor der Demontage eines Ra- des das Fahrgestell kippsicher abstüt- zen und den Rollstuhl gegen Umkip- pen und Fortrollen sichern.
  • Seite 57: Lenkräder Abbauen

    Lenkräder abbauen Werkzeug: Seckskantstiftschlüssel SW* 5 Vor dem Austausch oder einer Repa- ➀ ratur ist die Lenkradachse (Bild 67/ zu demontieren. ☞ Hinweis: Beachten Sie für die Montage die Anordnung evtl. eingesetzter Buch- sen und Scheiben. Das Ventil weist nach außen. Reifenwechsel Zum Reifenwechsel den Reifendruck vollständig ablassen.
  • Seite 58: Wartungsanleitung

    WARTUNGSANLEITUNG WANN ANMERKUNG Vor Fahrtantritt Überprüfen Überprüfung selbst oder mit Hilfsperson – Einwandfreie Funkti- durchführen. on der Bremsanlage: ☞ Broschüre < Sicher- Umschalthebel auf heitshinweise Elek- Fahrbetrieb stellen. tronik-Rollstühle >, Der Rollstuhl darf Kapitel < Bremsen > sich nicht mehr beachten! schieben lassen.
  • Seite 59 WANN ANMERKUNG Überprüfen Selbst Sichtprüfung Alle 2 Wochen (je nach Fahrstrecken- durchführen. – Reifenprofil Mindest- leistung) tiefe 1 mm. Bei abgefahrenen Reifen oder einer Beschädigung des Reifens eine Fachwerk- statt zur Instandhal- tung hinzuziehen. Sichtprüfung Selbst oder mit Hilfsper- son durchführen. –...
  • Seite 60 WANN ANMERKUNG Alle 6 Monate Überprüfen Selbst oder mit Hilfs- (je nach Gebrauchshäu- person durchführen. – Sauberkeit. ☞ figkeit) Kapitel < Pflege > – Allgemeinzustand. und < Instandset- – Fester Sitz der zung > beachten! Schraubverbindun- gen. – Befestigungsele- mente am Fahr- werk.
  • Seite 61: Störungsbehebung

    STÖRUNGSBEHEBUNG Fehlermeldung auf der Seg- mentanzeige Ihr Rollstuhl fährt bei richtiger Hand- Bei einer Störung erscheint auf der habung störungsfrei. Um Ihnen die Segmentanzeige eine Fehlermeldung. Freude am Fahren zu erhalten, hilft Fehlermeldungen dienen der Fach- (besonders wenn es der erste Elektro- werkstatt zur schnelleren Auffindung Rollstuhl ist) die folgende Tabelle mit der Störungsursache.
  • Seite 62 Störung Ursache Behebung Anzeige des Bedien- – Die Hauptsicherung – Flachsicherung moduls leuchtet nicht für den Batteriekreis auswechseln bzw. nach dem Einschalten ist defekt (Flachsiche- richtig einstecken. des Rollstuhles. rung) oder nicht tief genug eingesteckt. – Stecker gelöst. – Steckverbindungen auf korrekten Sitz überprüfen.
  • Seite 63: Technische Daten

    TECHNISCHE DATEN – häufiges Anfahren und Bremsen (z. B. im Stadtverkehr), Fahrstreckenleistung – gealterte, sulfatierte Batterien, Die Fahrstrecke hängt im entscheiden- – zwangsläufig notwendige, häufige den Maße von folgenden Faktoren ab: Lenkmanöver, – reduzierte Fahrgeschwindigkeit – Batteriezustand, (besonders bei Schrittempo). –...
  • Seite 64: Sicherungen

    SICHERUNGEN Unter dem Sitz ➀ Batteriesicherung (Bild 69/ ): ......... 60 A bei 28 Ah ................... 40 A bei 15 Ah TECHNISCHE DATEN POWER TOMMY MODELL 1.440 Alle Angaben innerhalb der folgenden Tabellen beziehen sich auf die Stan- dardausführungen des entsprechenden Modells. Maßtoleranz ±...
  • Seite 65 Abmessungen: Länge (über Fußplatten): ................86 cm Länge (ohne Fußplatten): ................68 cm Breite (sitzbreitenabhängig): ......46 cm (SB 28) bis 54 cm (SB 36) Breite (gefaltet): ................... 35 cm Höhe (bei 28 cm Rückenhöhe): ..............74 cm Sitzhöhe ohne Sitzkissen: ................46 cm Sitzkissenstärke: ................
  • Seite 66 Batterien: Verschlossene Antriebsbatterien (Gel): ........12 V 15 Ah (20 h) Verschlossene Antriebsbatterien (Gel): ........12 V 28 Ah (20 h) max. Batterieabmessung (LxBxH): ........278 x 175 x 190 mm zul. Batteriekippwinkel: ................... 55° Reichweite (siehe Fahrstreckenleistung): Antriebsbatterien (Gel) 15 Ah (20 h) bei 6 km/h: ........ca. 15 km Antriebsbatterien (Gel) 28 Ah (20 h) bei 6 km/h: ........
  • Seite 67: Bedeutung Der Klebeschilder Auf Dem Rollstuhl

    BEDEUTUNG DER KLEBE- SCHILDER AUF DEM ROLL- STUHL Achtung! Bedienungsanleitungen sowie beilie- gende Dokumentationen lesen. Rollstuhl nicht über Armlehnen oder Beinstützen anheben. Abnehmbare Teile sind nicht zum Tra- gen geeignet. Fahrbetrieb Umstellung auf Schiebebetrieb beim Umschalthebel links und rechts. Schiebebetrieb Nur auf ebenen Flächen schieben.
  • Seite 68: Inspektionsnachweis

    INSPEKTIONSNACHWEIS Fahrzeugdaten: Modell: Lieferschein-Nr.: Fahrzeug-Ident-Nr.: Empfohlene Sicherheits-Inspektion Übergabe-Inspektion (spätestens alle 12 Monate) Fachhändler-Stempel: Fachhändler-Stempel: Unterschrift: Unterschrift: Ort, Datum: Ort, Datum: Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten Datum: Datum: Empfohlene Sicherheits-Inspektion Empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate) (spätestens alle 12 Monate) Fachhändler-Stempel: Fachhändler-Stempel:...
  • Seite 69 Empfohlene Sicherheits-Inspektion Empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate) (spätestens alle 12 Monate) Fachhändler-Stempel: Fachhändler-Stempel: Unterschrift: Unterschrift: Ort, Datum: Ort, Datum: Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten Datum: Datum: Empfohlene Sicherheits-Inspektion Empfohlene Sicherheits-Inspektion (spätestens alle 12 Monate) (spätestens alle 12 Monate) Fachhändler-Stempel: Fachhändler-Stempel:...
  • Seite 70: Garantie

    GARANTIE Für Oberflächenbeschädigungen, Be- reifung der Räder, Beschädigungen durch gelöste Schrauben oder Muttern Für dieses Produkt übernehmen wir die sowie ausgeschlagene Befestigungs- Garantie entsprechend den gesetzli- bohrungen durch häufige Montagear- chen Bestimmungen. Abweichend beiten ist die Garantie ausgeschlossen. hiervon gewähren wir: Weiterhin sind Schäden an Antrieb –...
  • Seite 71: Garantie-Abschnitt

    GARANTIE-ABSCHNITT Ausfüllen! Im Bedarfsfall kopieren und die Kopie einsenden. Garantie Modellbezeichnung: Lieferschein-Nr.: Fz-I-Nr. (siehe Typenschild): Lieferdatum: Stempel vom Fachhändler:...
  • Seite 72 Stempel vom Fachhändler: Die Motivation. MEYRA • Wilhelm Meyer GmbH & Co. KG Firmensitz: Meyra-Ring 2 D-32689 Kalletal-Kalldorf Telefon: +49 (0)5733 922 - 311 Telefax: +49 (0)5733 922 -143 Email: info@meyra.de Internet: http://www.meyra.de Postanschrift: Postfach 1703 • D-32591 Vlotho...

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