Inhaltszusammenfassung für Spielplatzgeräte Maier EM-L5-46006-G1-S6-V10
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Montageanleitung (Teil A) Typ: EM-L5-46006-G1-S6-V10 AB-Nummer: ------------- Bearbeiter: Martin Göttsberger Datum: 30.04.2025 Lieferumfang: - 1 gebogene Abschluss- Rutschstange - 1 Kletterkombi 265 mit 1 Pfosten (Nr.: 7), Bogenrohr und Netz vormontiert. - 1 Querrohr mit Ringelspiel vormontiert. - 1 Querrohr mit Römische Ringe vormontiert.
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Gewicht des schwersten Teils: ca. 85 kg Montagehilfen: Hebegerät zur LKW - Entladung und Transport zum Einbauort empfehlenswert. Spezialwerkzeuge: keine Raumbedarf: Abmessung des größten Teils: Länge: ca. 325 cm Breite: ca. 200 cm Tiefe: ca. 015 cm ca. Packdaten: Länge 360 cm, Breite 110 cm, Höhe 200 cm, ca. 380 kg (Palette mit Geräten) Allgemeine Hinweise: Das komplette Spielplatzgerät ist während der ganzen Montagezeit bis zur Gerätefreigabe vor unbefugter Benutzung abzusichern.
1. Montagevorbereitung: 1.1 Gerätestandort festlegen – Platzbedarf / Aufprallfläche beachten. 1.2 Falls der Untergrund mit losem Fallschutzmaterial aufgefüllt werden soll, Fläche "Aufprallfläche" ausgraben. 1.3 Fundamente lt. Fundamentplan/Fundamentschnitt ausgraben. 1.4 Bei Bedarf für eine ausreichende Drainage des Platzbedarfes sorgen 2. Erd- und Grabarbeiten: Die beiliegende/n Zeichnung/en Fundament- &...
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weitere Gerätemontage: ACHTUNG !!!! - Verwenden Sie unbedingt den Schraubensicherungslack. - Die Schraubenköpfe müssen bündig im Pfosten eingebaut sein. (Das große Loch im Pfosten ist außen.) 3.1. - Kletterkombi 265 mit Pfosten, Bogenrohr und Netz: - Standpfosten Nr.: 6 an das Querrohr montieren. (Distanzgewindebolzen) (oberen 2 Löcher vom Pfosten verwenden) - Kletterkombi in die entsprechenden Fundamentlöcher heben.
weitere Gerätemontage: 3.4. - Querrohr mit Römische Ringe: - Querrohr an den Standpfosten Nr.: 4 montieren. (Distanzgewindebolzen) - Standpfosten Nr.: 4 mit Querrohr in das entsprechende Fundamentloch heben, ausrichten und an den Standpfosten Nr.: 5 ebenso montieren. - Achtung !! Rote Markierung entspricht Geländeoberkante. 3.5.
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Verwendung von Schraubensicherungslack (Anwendungsbeispiel) Schraubverbindungen ohne mechanische Schraubensicherungen z.B. Hülsenmuttern, Gewindehülsen,..etc., sind bei der Montage mit Schraubensicherungslack „mittelfest“ gegen selbstständiges Lockern zu sichern. Beachten Sie hierzu die dem Montagezubehör beigepackten Sicherungslack-Dosierflaschen (10 ml) sowie die Hinweise in der Montageanleitung. Wird im Rahmen der Wartungsarbeiten festgestellt, dass sich die Verschraubung aufgrund wiederholten Nachziehens ohne Kraftaufwand lösen lässt, ist die Schraubensicherung mit „mittelfestem Sicherungslack“...
5. Fundamente fertig stellen: 5.1. Fundamente lt. Fundamentplan / Fundamentschnitt fertig stellen. 5.2. Weitere Gerätemontage erst durchführen, nachdem alle Fundamente voll abgebunden haben. 6. weitere Gerätemontage: Zu Inspektionszwecken während der Betriebsdauer des Gerätes (insbesondere bei Einmastgeräten), wird es erforderlich sein die Standpfosten bis zur Fundamentoberkante freizulegen. Es wird empfohlen, bereits während der Installationsphase (insbesondere bei synthetischen Bodenbelägen) diese Notwendigkeit zu berücksichtigen (siehe Beispielbilder der Kontrollpunkte bei unterschiedlichen Bodenarten in „Wartungsanleitung Teil B“...
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weitere Punkte sorgfältig überprüfen: - am Ringelspiel: - korrekten Sitz der Schäkel - die Seile und Knotenpunkte auf Unversehrtheit und festen Sitz - die Ringe auf glatte Oberfläche (Griffbereich) - an den römischen Ringen: - korrekten Sitz der Schäkel an der Anschweißlasche - die Griffe auf Unversehrtheit und festen Sitz - die Seile und Befestigungen auf Unversehrtheit und festen Sitz.
Wartungsanleitung (Teil B) nach EN 1176:2017 Typ: EM-L5-46006-G1-S6-V10 AB-Nummer: ---------------- 8. Wartung und Pflege (Inspektion): 8.1. Allgemeine Hinweise zur Wartung und Pflege: Die Wartung und Pflege (Inspektion) ist regelmäßig erforderlich und durch sachkundige Personen gemäß den Inhalten der EN 1176-7 und dieser Wartungsanleitung durchzuführen.
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Hinweis zu stoßdämpfenden Böden: In der Regel kann davon ausgegangen werden, dass die allgemein empfohlenen Inspektions- intervalle für visuelle Inspektion (wöchentlich), operative Inspektion (vierteljährlich) und die Hauptinspektion (jährlich) ausreichend sind. Für die Festlegung der Inspektionszeiträume im Einzelfall sind zusätzlich verschiedene platzspezifische Faktoren durch den Betreiber zu berücksichtigen, welche ggf.
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Materialspezifische Inspektion von stoßdämpfenden Böden: o synthetische Böden: Beschaffenheit hinsichtlich sicherheitsgefährdender Schäden (z.B. Unebenheiten, Risse, Löcher, lose Platten, offene Fugen oder Überstände) prüfen. Durch regelmäßige Reinigung der Platten-/Fugenbereiche wird die Drainagefähigkeit des Materials erhalten. o Naturböden: Boden aus organischen Naturmaterialien (z.B. Holzschnitzel, Rinden- mulch) unterliegen einem natürlichen Zersetzungsprozess und werden kontinuierlich abgebaut.
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weitere gerätespezifische Inspektionen: - an der Kletterwand: - die Verdrehsicherheit der Griffe - ob evtl. kleine Risse (durch Stoß o.ä.) an den Griffen entstanden sind, wodurch die Gefahr des Auseinanderbrechens besteht. - den festen Sitz der Querrohre an den Pfosten - die Standfestigkeit der kompl.
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8.4. Hauptinspektion (jährlich): Die jährliche Hauptinspektion muss durch sachkundige Personen vorgenommen werden. Der Grad der erforderlichen Sachkunde richtet sich nach den durchzuführenden Prüftätigkeiten. Insbesondere sind die Stand-/Betriebssicherheit der gesamten Anlage incl. der Fundamente sowie der sicherheitstechnische Zustand in Übereinstimmung mit den relevanten Teilen der EN 1176 zu überprüfen.
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Hinweis zu imprägnierten Produkten: - geschützt vor holzzerstörenden Insekten / Pilzen - Wirkstoff: Kupfer(II)carbonat-Kupfer(II)hydroxid Didecylpolyoxethylammoniumborat Naturböden: - regionale Deponien (z.B. Sand/Kies Kat. ZO) 10. Anlagen / mitgeltende Unterlagen Zeichnungs-Nr.: EM-L5-46006-G1-S6-V10 Übersichtsplan (3D) Fundamentplan (FP) Montagezubehör (MZ) Seite 14 von 14...