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Montage Auf Herstellerfremden Befestigungsvorrichtungen; Elektrische Anschlüsse; Windfahne Einnorden; Wartung - Lambrecht Meteo Basic Betriebsanleitung

Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
Wind-Sensoren BASIC (145x4)
1.2.3 Montage auf herstellerfremden Befes-
tigungsvorrichtungen
Die allgemeinen Anforderungen an eine Sensor-Befestigungs-
vorrichtung beinhalten ein Flachmaterial mit einer max. Stärke
von 10 mm, in das eine 30 mm-Bohrung eingebracht ist.
Die Montage des Sensors erfolgt in folgenden Schritten:
1. Abschrauben der unteren Gewindemutter vom Sensor.
2. Der Sensor wird in die Bohrung eingesetzt und von der
Gegenseite mit der unter 1. entfernten Mutter befestigt. Im
Falle eines Windrichtungs-Sensors ist der Sensor vor dem
endgültigen Anziehen der Mutter gem. 1.3 einzunorden.
1.3

Windfahne einnorden

Zur Messung der Windrichtung ist der Sensor auf die Nord-
richtung auszurichten.
Zur Einnordung wird ein Punkt im Gelände festgelegt, der sich
in Bezug auf die endgültige Position des Windrichtungssen-
sors möglichst weit in Richtung Norden befi ndet. Die Lage
des Bezugspunktes kann zunächst an Hand einer topografi -
schen Karte (1:25000) ausgewählt werden. Die genaue Lage
des Bezugspunktes wird mit einem Peilkompass festgelegt,
der zweckmäßigerweise auf einem Stativ horizontal justiert
werden kann.
Drehen Sie die Markierung an der Windfahne genau über die
Nordmarkierung am Gehäuseschaft des Sensors. Fixieren Sie
die Windfahne in dieser Lage mit einem Klebestreifen. Nun
können Sie über die Achse der Windfahne den Bezugspunkt
anvisieren. Das Gehäuse des Sensors muss dazu so auf der
Montagevorrichtung gedreht werden, dass die Spitze der
Windfahne auf den nördlichen Bezugspunkt zeigt. Dies setzt
voraus, dass der Sensor noch leicht drehbar auf der Befesti-
gung aufgesetzt ist. Der Sensor muss in dieser Position fi xiert
werden. Ein gewaltsames Drehen des fest montierten Sen-
sors kann den Sensor beschädigen! Nach der Ausrichtung
sind die Klebestreifen wieder zu entfernen.
Für eine präzise Einnordnung achten Sie auf die
Kompassmissweisungen!
Hinweis: Beachten Sie bei der Montage eines Sen-
sors auf einem Mast alle einschlägigen Sicherheits-
anweisungen.
(145x4) Wind-Sensoren BASIC
1.4
Elektrische Anschlüsse
BASIC-Sensoren werden jeweils über ein offenes Kabelende
an ein Datenerfassungssystem angeschlossen. In der Regel
verfügen die Sensoren über ein 5 m-Kabel.
Die Kabelführung sollte zweckmäßig am Mast oder dem Ein-
satzort entsprechend erfolgen. Mit passenden Kabelbindern
(die Länge der Kabelbinder ist abhängig vom Mastdurchmes-
ser) ist das Kabel zu sichern.
Führen Sie das Kabel vom Masten über einen groß-
zügig bemessenen Bogen zum Gehäusefuß des
Sensors, um eine leichte Demontage sowie eine
Wasserfalle zu ermöglichen.
Alternativ kann das Anschlusskabel auch vollständig in den
Rohrstücken eines Mastes verlegt werden, wenn der Mast
entsprechend vorbereitet ist.
Bitte beachten Sie, dass das Kabel auf der Seite der Daten-
verarbeitung gegen Feuchtigkeit geschützt ist, z.B. durch die
Verwendung von Pg-Buchsen, die durch eine Gummidichtung
das Eindringen von Feuchtigkeit in den Klemmraum der Da-
tenverarbeitung verhindern.
Beispieldarstellung:
Kabelführung durch eine EMV-gerechte Pg-Buchse
Um die Gefahr der induktiven Einstrahlung zu
vermindern, ist eine korrekte Erdung des Sen-
sors notwendig.
2

Wartung

Die Konstruktion der Sensoren erlaubt eine auf lange Zeit
wartungsfreie Funktion.
Empfohlen wird eine regelmäßige Sichtprüfung der Einnor-
dung des Windrichtungs-Sensors sowie eine Sensor-Kalibrie-
rung beider Sensor-Typen im Abstand von 2 Jahren.
Ergeben sich bei den Prüfungen Probleme, die Sie nicht
lösen können, wenden Sie sich bitte an den LAMBRECHT-
Service unter:
Tel.:
+49-(0)551-4958-0
Fax:
+49-(0)551-4958-327
E-Mail: support@lambrecht.net
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