Betriebsanleitung
Wind-Sensoren BASIC (145x4)
Beachten Sie den Gewährleistungsverlust und Haftungs-
ausschluss bei unerlaubten Eingriffen in das System.
Änderungen bzw. Eingriffe in die Systemkomponen-
ten dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung der
LAMBRECHT meteo GmbH durch Fachpersonal erfol-
gen.
Die Gewährleistung beinhaltet nicht:
1. Mechanische Beschädigungen durch äußere Schlagein-
wirkung (z. B. Eisschlag, Steinschlag, Vandalismus).
2. Einwirkungen oder Beschädigungen durch Überspannun-
gen oder elektromagnetische Felder, welche über die in
den technischen Daten genannten Normen und Spezifi -
kationen hinausgehen.
3. Beschädigungen durch unsachgemäße Handhabung, wie
z. B. durch falsches Werkzeug, falsche Installation, falsche
elektrische Installation (Verpolung) usw.
4. Beschädigungen, die zurückzuführen sind auf den Betrieb
der Geräte außerhalb der spezifi zierten Einsatzbedingun-
gen.
1
Inbetriebnahme
Der Wind kann durch eine Vektorgröße dargestellt werden. Zur
vollständigen Beschreibung ist die Angabe von Geschwindig-
keit und Richtung erforderlich.
Beide Komponenten unterliegen räumlichen und zeitlichen
Schwankungen, so dass sie streng genommen ausschließlich
für den Ort der Aufstellung des Messgerätes gelten.
Daher sollte die Wahl des Installationsortes besondere Be-
achtung erhalten.
1.1
Installationsort auswählen
Windmessgeräte sollen im Allgemeinen nicht die speziellen
Windbedingungen eines begrenzten Gebietes messen, son-
dern repräsentativ die Windbedingungen in einem weiteren
Umkreis darstellen. Die an verschiedenen Punkten ermittelten
Messwerte sollen vergleichbar sein. Daher ist bei der Montage
des Sensors darauf zu achten, dass der Auf stellungsort nicht
im Windschatten größerer Hindernisse liegt. Der Abstand
der Hindernisse zum Sensor sollte mindestens das 10-fache
der Hindernishöhe betragen (entspricht der Defi nition eines
ungestörten Geländes).
Ist ein ungestörtes Gelände nicht vorhanden, ist der Sensor in
einer Höhe aufzustellen, die die Hindernishöhe um mindestens
5 m überragt.
Bei Aufstellung des Sensors auf einem Dach, soll der Aufstel-
lungsort in der Dachmitte liegen, damit Vorzugsrichtungen
vermieden werden.
Wird sowohl Windrichtung als auch Windgeschwindigkeit
gemessen, sind nach Möglichkeit die Sensoren am gleichen
Mess punkt zu montieren, wobei jegliche gegenseitige Beein-
fl ussung der Sensoren zu vermeiden ist. Diese Forderung
lässt sich vorteilhaft mit einem Wind-Sensorenpaar erzielen,
wobei die Sensoren nebeneinander angeordnet werden.
2
(145x4) Wind-Sensoren BASIC
1.2
Montage
Da die Montage i.d.R. in großen Höhen stattfi n-
det, muss das Montagepersonal bei der Installa-
tion die betreffenden Sicherheitsbestimmungen
beachten.
1.2.1 Mast- bzw. Rohrmontage
Beachten Sie, dass die Geräte leicht erreichbar
bleiben sollten, um eine Einnordung der Wind-
richtung und eventuelle Wartungsarbeiten zu
ermöglichen. Zum Erreichen der Sensoren ist
ggf. auf entsprechende Leitern oder Arbeitsbühnen
zurückzugreifen.
Leitern oder andere Steighilfen müssen einwandfrei
in Ordnung sein und einen sicheren Halt garantie-
ren! Beachten Sie die Unfallverhütungsvorschriften
der Berufsgenossenschaften.
Zur Montage geeignete Maste oder Rohre (geerdet) haben
einen Außendurchmesser von 48-50 mm. Ein Mastadapter
(siehe Zubehör) ist zur Montage erforderlich.
Montage des Adapters am Wind-Sensor:
1. Abschrauben beider Gewindemuttern vom Sensor.
2. Der Sensor wird in die Bohrung (Ø 30 mm) des Adapters
geführt.
3. Zum Befestigen des Sensors wird eine der entfernten
Gewindemuttern von unten mit der planen Seite auf das
Sensor-Gewinde gegen den Adapter geschraubt und mit
einem geeigneten Werkzeug (SW 36) fest angezogen.
Montage des Wind-Sensors auf dem Mast:
1. Das Kabel zur Versorgung der Sensorelektronik und
zur Übertragung des Sensorsignals wird im Inneren des
Mastes verlegt.
2. Der Sensor wird auf den Mast (Rohr) aufgesetzt. Im Falle
des Windrichtungs-Sensors wird der Sensor gem. 1.3
eingenordet. Anschließend wird die Feststellschraube im
Mastadapter angezogen, um dem Sensor einen festen,
verdrehsicheren Sitz zu geben.
Bei der Montage auf Rohrtraversen ist analog zu verfahren.
1.2.2 Montage auf Traverse mit Bohrung
Die Traverse (Ident-Nr. 32.14567.010 000) verfügt an ihren
beiden Enden über je eine geschlitzte Bohrung mit Ø 30 mm.
1. Abschrauben der unteren Gewindemutter vom Sensor.
2. Je ein Sensor kann seitlich in die Bohrung eingeführt
werden.
3. Zum Befestigen des Sensors wird die unter 1. entfernte
Gewindemutter von unten mit der planen Seite auf das
Sensor-Gewinde gegen die Traverse geschraubt und mit
einem geeigneten Werkzeug (SW 36) angezogen.
Betriebsanleitung