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Analog- und ISDN-Modems. Anstelle des Telefonnetzes früh nutzt ein AT-Modem-Emulatoren das TCP/IP/Ethernet-Netz- werk. Auf der seriellen Seite verhält sich AT-Modem-Emulator kom- patibel zu einem Standard-Wählmodem. Lediglich die bisher in der Anwendung bzw. dem seriellen Gerät konfigurierte Ruf- „ATD<Tel.n nummer muss durch die IP-Adresse ersetzt werden.
W&T Inhalt 1 Quickstart ������������������������������������������������������������������ 7 1.1 Flussdiagramm Netzwerkinstallation mit WuTility ....8 1.2 Übersicht des Konfigurationsmenüs ........9 1.3 Die Werkseinstellungen ............... 10 2 Vergabe der IP-Parameter����������������������������������������� 11 2.1 IP-Konfiguration per WuTility ............ 12 2.2 IP-Konfiguration per DHCP-Protokoll ........15 2.2.1 Manuelle Aktivierung von DHCP ........15 2.2.2 System Name................
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4.7.2 Menü Setup Port 0 r TCP/IP Mode ........48 5 Betriebsarten des AT-Modem-Emulators ������������������ 51 5.1 AT-Modem-Emulator <> AT-Modem-Emulator ....52 5.2 AT-Modem-Emulator <> Virtueller Modem-Port ....53 5.3 Optionale Einstellungen des AT-Modem-Emulators ..56 6 Steuerung des AT-Modem-Emulators ����������������������� 57 6.1 Serielle Übertragungsparameter ..........
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W&T Anhang ����������������������������������������������������������������������� 89 A1 Wo ist die aktuelle Firmware erhältlich ......... 90 A1.1 Firmware-Update per Netzwerk unter Windows ..91 A1.2 Update in gerouteten/geschützten Umgebungen ..92 A1.3 Unvollständige und abgebrochene Updates ....93 A2 Reset des AT-Modem-Emulators ..........94 A3 Hardware-Reset auf Werkseinstellungen......
W&T Quickstart Bereits erfahrene Anwender finden auf den beiden folgenden Seiten ein Flussdiagramm mit den grundsätzlichen Schritten der Inbetriebnahme so- wie eine Übersicht des Konfigurationsmenüs. Detailinformationen können dann den folgenden Kapiteln entnommen werden. Irrtum und Änderung vorbehalten...
W&T 1�1 Flussdiagramm Netzwerkinstallation mit WuTility Netzwerk Windows PC AT-Modem-Emulator mit TCP/IP Standortwahl WuTility installiert? nein Installation Anschluss der WuTility von Spannungs- Produkt-CD versorgung WuTility Anschluss an starten das Netzwerk Gewünschtes Beschaffung IP- Gerät in Liste Adresse, Subnet- markieren Mask, Gateway...
W&T 1�2 Übersicht des Konfigurationsmenüs INFO System Cable Type IP-Address (0.0.0.0) Subnet Mask MAC address Gateway SOFTW Date/REV Standard Gateway (0.0.0.0) HARDW Rev Route 1 Destination DNS-Server Route 2 Netmask Run Time MTU (560-1460) DHCP Client Route 3 Gateway System Port List Route 4 SETUP System Setup TCP/IP...
W&T 1�3 Die Werkseinstellungen Die Liste enthält eine Übersicht der wichtigsten Werkseinstel- lungen. Detailinformationen zu den jeweiligen Parametern finden Sie in den weiteren Kapiteln dieses Handbuches. Netzwerkparameter Hardware-Anschluss: Autonegotiating IP-Adresse: 0.0.0.0 Gateway-Adresse: 0.0.0.0 Subnet-Mask: 255.0.0.0 DHCP: Aktiv Zur Vermeidung ungewollter Adressvergaben oder Ad- ressänderungen empfehlen wir, das DHCP-Protokoll zu deaktivieren, sofern dieses nicht ausdrücklich in der jeweili- gen Netzwerkumgebung genutzt wird.
W&T Vergabe der IP-Parameter Der AT-Modem-Emulator hat ab Werk die IP-Adresse 0.0.0.0. Vor der Vergabe müssen Sie von Ihrem jeweiligen Systembetreuer eine zu Ihrem Netzwerk passende IP-Adresse erhalten. Beachten Sie, dass IP-Adressen innerhalb eines Netzwerkes eindeutig sein müssen. IP-Konfiguration mit dem Management-Tool WuTility...
Rechners. Das heißt, auch wenn der AT-Mo- dem-Emulator über nicht zum jeweiligen Netzwerk passende IP-Parameter verfügt, können diese mit WuTility überschrie- ben werden. Analog hierzu können dem AT-Modem-Emulator mit WuTility auch beliebige, nicht zum Netzwerk des PCs pas- sende Werte zugewiesen werden.
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W&T Vergabe der IP-Parameter • Befindet sich der AT-Modem-Emulator nicht auf seinen Werkseinstellungen und hat ein Systempasswort, muss dieses für die Änderung per WuTility bekannt sein Schritt 1: Start des Vergabe-Dialoges WuTility durchsucht nach dem Start automatisch das lokale Netzwerk nach angeschlossenen W&T Netzwerkgeräten. Der Suchvorgang lässt sich durch Betätigung des Buttons Scannen...
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HTTP-Port 80 nicht verwendet werden, ändern Sie ggf. die Portnummer auf den gewünschten Wert. Der Button Weiter überträgt die eingegebenen Werte an den AT-Modem-Emulator. Bei erfolgreicher Zuweisung werden alle Spalten der WuTility-Inventarliste aktualisiert. Falls notwendig, erfolgt die weitere Konfiguration des AT- Modem-Emulators per Telnet oder Web-Based-Management.
IP-Konfiguration per DHCP-Protokoll Mit den Werkseinstellungen ist das DHCP-Protokoll im AT- Modem-Emulator aktiviert, so dass es in DHCP-Umgebungen Eine Erläuterung der ausreicht, den AT-Modem-Emulator an das Netzwerk anzu- Grundbegriffe und schliessen. Die folgenden Parameter werden mit Hilfe von Grundlagen zur Adres-...
Nach dem Neustart erfolgt daher eine entsprechen- de Aktualisierungsanfrage bei dem ursprünglichen DHCP-Ser- ver. Sollte dieser zu diesem Zeitpunkt nicht erreichbar sein, löscht der AT-Modem-Emulator die IP-Adresse und startet eine zyklische Suche nach alternativen DHCP-Servern. Eventuell bestehende Netzwerkverbindungen werden hierdurch unter- brochen.
IP-Adresse des AT-Modem-Emulators, so dass es sinnvoll ist, auf dem DHCP-Server eine bestimmte IP-Adresse für den AT-Modem-Emulator zu reservieren. In der Regel erfolgt dieses durch die Bindung der IP-Adresse an die Ether- net-Adresse des AT-Modem-Emulators, welche dem Aufkleber am Gehäuse entnommen werden kann.
Zugang deaktiviert. Die Methode funktioniert nicht netzwerkübergreifend z.B. über Router hinweg. Das heißt, der für die Vergabe verwen- dete PC und der AT-Modem-Emulator müssen an das gleiche physikalische Netzwerksegment angeschlossen sein. Es kön- nen nur IP-Adressen zugewiesen werden, deren Net-ID iden- tisch ist zu der des vergebenden Rechners.
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Starten Sie mit der folgenden Befehlszeile ein Ping auf den AT-Modem-Emulator mit der gewünschten IP-Adresse: ping 10.40.21.12 Der AT-Modem-Emulator übernimmt die Ziel-IP-Adresse des ersten, auf MAC-Ebene an ihn adressierten Netzwerkpaketes als seine eigene und speichert diese nichtflüchtig ab. An- schließend werden die Ping-Requests des PCs beantwortet.
Modem-Emulators sowie einem eventuellen Systempasswort. Der Anhang enthält eine detaillierte Vorgehensweise unter Windows mit dem Terminalprogramm Hyperterminal. Vorbereitungen/Voraussetzungen Verbinden Sie den AT-Modem-Emulator seriell mit dem Rech- ner. Bei einem Standard-PC wird ein ungekreuztes RS232- Kabel (=Modemkabel) benötigt (siehe Kapitel Serieller An- schluss).
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AT-Modem-Emulator 172.17.231.99 -> AT-Modem-Emulator Beispiel: Vergabe IP-Adresse, Subnet-Mask und Gateway IP no.+<ENTER>: <- AT-Modem-Emulator 172.17.231.99, 255.255.255.0,172.17.231.52 -> AT-Modem-Emulator Um ungewollte Änderungen der IP-Adresse zu vermei- den, wird bei der seriellen IP-Konfiguration automatisch der DHCP-Client des AT-Modem-Emulators deaktiviert. Optionale Aktivierung des Web Based Management (WBM)
W&T Vergabe der IP-Parameter 2�5 IP Address Conflict Detect Der AT-Modem-Emulator verfügt über die Möglichkeit einen IP-Adress-Konflikt zu erkennen und anzuzeigen. Die Funktion ist ab Werk deaktiviert und kann im folgenden Menüzweig aktiviert werden: SETUP System Setup TCP/IP IP Address Conflict Detect Bei einem Neustart des AT-Modem-Emulators erfolgt eine ak- tive Prüfung auf eventuelle Adresskonflikte.
W&T Anschlüsse und Anzeigen 3�1 Spannungsversorgung Der AT-Modem-Emulator 58666 kann alternativ per PoE oder mit einer externen Spannungsversorgung betrieben werden. Die Stromaufnahme kann den technischen Daten im Anhang entnommen werden. 3�1�1 PoE-Versorgung In PoE-Infrastrukturen (Power-over-Ethernet, IEEE802.3af) erfolgt die Spannungsversorgung über die Netzwerkverkabe- lung.
W&T Anschlüsse und Anzeigen 3�2 Ethernet-Anschluss Der AT-Modem-Emulator verfügt über einen IEEE 802.3 und IEEE 802.3af (PoE) kompatiblen Netzwerkanschluss. 3�2�1 Link-Status Der Link-Status wird durch die beiden, in der RJ45-Buchse in- tegrierten LEDs signalisiert. • Link/Activity (grün) ON signalisiert einen gültigen Link zu einem Hub/Switch- Port.
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über die bei 10/100BaseT ungenutzten Adernpaare möglich (siehe auch Kapitel Spannungsversorgung). Auto Negotiation: 10/100BaseT, Full/Half Duplex Ab Werk arbeitet der AT-Modem-Emulator in der Betriebsart Auto-Negotiation. Datenübertragungsgeschwindigkeit und Duplex-Verfahren werden mit dem angeschlossenen Switch/ Hub automatisch verhandelt und entsprechend eingestellt.
Anschlüsse und Anzeigen 3�3 RS232-Schnittstelle Der AT-Modem-Emulator verfügt über eine RS232-Schnittstelle deren DCE-Belegung identisch zu der klassischer Telefon- Modems ist. Werden diese durch den AT-Modem-Emulator ersetzt, kann das bis verwendete RS232-Kabel daher unverän- dert weitergenutzt werden Pinbelegung/-funktion RS232, DB9 Buchse Richtung...
Schnelles Dauerblinken (ca. 3x/s) signalisiert, dass sich der AT-Modem-Emulator in der Bootphase befindet und/ oder noch keine IP-Adresse zugeteilt bekommen hat. Bitte weisen Sie dem AT-Modem-Emulator z.B. mit WuTility eine IP-Adresse zu. Langsames Dauerblinken = Verbindung Langsames Dauerblinken (ca. 1/s) signalisiert, dass eine Verbindung mit Zugriff auf die serielle Schnittstelle zu ei- nem anderen AT-Modem-Emulator besteht.
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Alle LEDs an = Selbsttest-Fehler Der nach jedem Start oder Reset des AT-Modem-Emulators durchgeführte Selbsttest konnte nicht korrekt beendet werden. Der AT-Modem-Emulator ist in diesem Zustand nicht mehr betriebsfähig. Dieser Fehler kann auftreten, wenn ein Software-Update vorzeitig abgebrochen und nicht die komplette Betriebs- software übertragen wurde.
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Link/Activity (grün) AUS: Der AT-Modem-Emulator erkennt keinen Link-Impuls von einem Hub/Switch. Überprüfen Sie das Kabel oder den Hub-Port. AN: Der AT-Modem-Emulator hat einen gültigen Link zu einem Hub/Switch. Die Speed-LED signalisiert in diesem Fall die Geschwindigkeit. Blinken: Der AT-Modem-Emulator empfängt/sendet Netz-...
W&T Die Basiskonfiguration Hier erfolgt die Beschreibung aller Konfigurationsmöglichkeiten die das Betriebssystem, globale Netzwerkparameter sowie das Management des AT-Modem-Emulators betreffen und nicht in direktem Zusammenhang mit der seriellen Schnittstelle stehen. Der Zugang erfolgt über das Netzwerk per Telnet oder Web-Browser Telnet-Konfiguration unter Windows Konfiguration mit dem Internet-Browser Verwendung des Systempasswortes...
W&T Die Basiskonfiguration 4�1 Aufbau des Konfigurationsmenüs Der Setup des AT-Modem-Emulators ist baumartig struktu- riert. Eine Übersicht aller Ebenen mit ihren jeweiligen Parame- Wenn Sie das Konfigu- tern enthält die folgende Zeichnung. rationsmenü verlassen, indem Sie die Telnet- Verbindung oder Brow- Als Voraussetzung für die Konfiguration muss dem AT- ser-Session schließen, Modem-Emulator bereits eine gültige IP-Adresse zugewiesen...
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W&T Die Basiskonfiguration IP-Address (0.0.0.0) INFO System Cable Type Subnet Mask MAC address Gateway SOFTW Date/REV Standard Gateway (0.0.0.0) Route 1 Destination HARDW Rev DNS-Server Route 2 Netmask Run Time MTU (560-1460) DHCP Client Route 3 Gateway System Port List Route 4 SETUP System Setup TCP/IP...
Port ist innerhalb der Konfiguration änderbar. Konnte die Verbindung aufgebaut werden, und es ist kein System-Passwort (= Werkseinstellung) vergeben, erscheint das nachfolgende Menü. Wurde ein System-Passwort konfiguriert, wird dieses vor dem Menü abgefragt. *************************************** AT-Modem-Emulator “ATMODEMEMULATOR0A1B2C” *************************************** 1. INFO System 2. SETUP System 3.
W&T Die Basiskonfiguration 4�3 Konfiguration per Browser - Web Based Management Die Konfiguration kann optional auch mit einem Web-Browser erfolgen. Die Menüstruktur des WBM (Web Based Manage- ment) ist weitestgehend kompatibel zur Telnet-Konfiguration. 4�3�1 Aktivierung des WBM mit dem WuTility-Tool Das Web-Based-Management des AT-Modeml-Emulators kann jederzeit mit Hilfe von WuTility im Zuge der Vergabe der Netzwerkparameter aktiviert werden.
Tragen Sie in dezimaler Schreibweise den gewünschten TCP- Port ein, unter welchem das WBM erreichbar sein soll. Nach Aufruf von SAVE Setup und Beenden der Telnet-Session kön- nen Sie mit einem Web-Browser auf den AT-Modem-Emulator zugreifen. 4�3�4 Navigation des WBM...
Telnet- und WBM-Zugriffe über das max. 31 Zeichen lange Sy- stempasswort geschützt. Die Passwort-Abfrage bei einem Telnet-Login erfolgt nur dann, wenn ein Systempasswort im AT-Modem-Emulator eingerichtet wurde. Ansonsten steht das Konfigurationsmenü sofort zur Verfügung. Bei dem Login über einen Web-Browser erscheint immer zunächst die Startseite des AT-Modem-Emulators mit der...
W&T Die Basiskonfiguration 4�5 Menü: INFO System Dieses Menü erlaubt das Abrufen der gerätespezifischen Parameter wie Versionsnummer/Datum der Firmware, MAC- Adresse des Gerätes u.s.w. n Cable Type Zeigt an, ob die Verbindung zum Hub/Switch mit 10BaseT oder 100BaseTX arbeitet. Darüberhinaus wird das Duplex- Verfahren angegeben (Full- oder Half-Duplex).
W&T Die Basiskonfiguration 4�6 Menü: SETUP System In diesem Menü werden alle Parameter konfiguriert, die das Betriebssystem des AT-Modem-Emulators betreffen und unab- hängig von der seriellen Schnittstelle sind. 4�6�1 Menü: SETUP System r Setup TCP/IP n IP-Address (Default= 0.0.0.0) Tragen Sie hier die IP-Adresse ein, wenn Sie diese ändern möchten.
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Die Basiskonfiguration sofort nach dem Abspeichern aktiviert werden. Erst nach dem Schließen der aktuellen Telnet-Verbindung über q führt der AT-Modem-Emulator einen automatischen Reset durch und arbeitet anschließend mit den neuen Werten. n DNS-Server (Default: 0.0.0.0) Der Eintrag enthält die IP-Adresse des DNS-Servers (Do- main Name System).
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Konfigurations- und Management-Tools wie z.B. WuTility führen können. WIrd zum Beispiel die Telnet- Konfiguration und WBM deaktiviert, ist eine Konfiguration des AT-Modem-Emulator nicht mehr möglich. Die Wieder- herstellung der Defaultwerte ist durch einen Hardware- Reset des AT-Modem-Emulators auf die Werkseinstellungen möglich.
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W&T Die Basiskonfiguration Keep-Alive-Paket. Beantwortet die Gegenseite dieses Paket nicht, wird die Verbindung im AT-Modem-Emulator zurück- gesetzt. Evt. noch in den seriellen Ein- und Ausgangsbuf- fern vorhandene Daten werden hierbei gelöscht. n Retransmission Timeouts (ms) (Default: 240) Dieser Timeout bestimmt, nach Ablauf welcher Zeit Netz- werkpakete erforderlichenfalls wiederholt werden.
Passwort nach dem Öffnen der Verbindung bzw. auf der Start- seite abgefragt. Bei allen anderen angeführten TCP-Diensten muss das Passwort spätestens 2s nach dem Verbindungs- aufbau an den AT-Modem-Emulator gesendet werden. SNMP- Anfragen werden vom AT-Modem-Emulator nur beantwortet, wenn die Community dem System-Passwort entspricht.
Ausführen des Updates oder einen Reset, d.h. Trennen der Versorgungsspannung möglich. 4�6�6 Menü: SETUP System r Factory Defaults Geben Sie ein y ein, um den AT-Modem-Emulator auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Das Zurücksetzen auf die Werkseinstellung führt zum Verlust aller von den Defaultwerten abweichenden Ein- stellungen, einschließlich der IP-Parameter.
Duplex-Verfahren konfiguriert werden. Zur Vermeidung von Kommunikationsproblemen (Duplex-Mismatch) sind hier- bei nur die folgenden beiden Kombinationen zulässig: • Beide Teilnehmer - Switch und AT-Modem-Emulator - wer- den in der Betriebsart Auto-Negotiation betrieben (emp- fohlen) • Beide Teilnehmer - Switch und AT-Modem-Emulator - wer- den fest auf die gleichen Übertragungsgeschwindigkeiten...
4�7 Menü: Setup Port 0 In diesem Menüzweig finden Sie Status- und Fehlerinforma- tionenInformationen sowie die Konfigurationsmöglichkeit für den TCP- Port unter welchem der AT-Modem-Emulator anwähl- bar ist. 4�7�1 Menü Setup Port 0 r Port State n Connection State Bei einer bestehenden Verbindung werden in diesem Menüzweig die IP-Adresse und die Portnummer des Kom-...
4�7�2 Menü Setup Port 0 r TCP/IP Mode n Port List r Local Port (Default = 8000) In diesem Menüzweig wird der TCP-Port konfiguriert, un- ter welchem der AT-Modem-Emulator eingehende Rufe annimmt. n System Options r Network Delay [10ms-Ticks] Dieser Wert verzögert des Auslesen des seriellen Eingangs- buffers durch die Firmware.
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W&T Die Basiskonfiguration eine Länge von ca. 26ms (1/9600 * 10Bit * 25Bytes). Ist das Network Delay hier auf den Wert 3 (=30ms) eingestellt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit jeder Block geschlos- sen, in einem Netzwerkpaket an den Empfänger vermittelt. Das geschilderte Verhalten gilt nur bei einem nicht überlasteten und störungsfreien Netzwerk.
W&T Betriebsarten des AT-Modem-Emulators Neben dem klassischen paarweisen Betrieb der AT-Modem-Emulatoren, besteht unter Windows auch die Möglichkeit einen virtuellen Modem-Port der W&T COM-Umlenkung zu nutzen. Standard-Betrieb Download und Installation W&T COM-Umlenkung Betrieb mit virtuellen Modem-Ports Verwendete TCP-Ports Irrtum und Änderung vorbehalten...
Seite befindet sich ein AT-Modem-Emulator. Ausgehend von einem AT-Wählkommando (ATD...) baut der anrufende AT-Modem-Emulator eine TCP-Verbindung zum Zielsystem auf. Als Reaktion auf diesen eingehenden Ruf, werden dort auf der seriellen Seite sowohl die Zeichenfolgen RING, wie auch die Hardware-Signalisierung auf der Leitung RI generiert.
Seite möglich, einen virtuellen Modem-Port der W&T COM-Umlenkung Legacy zu verwenden. Dieser emuliert eine lokale COM-Schnittstelle inklusive einem daran angeschlossenen AT-Modem-Emulator. Das heißt, wie bei Verwendung eines Hardware AT-Modem-Emulators, ist nach dem Öffnen des virtuellen Modem-Ports der in den fol- genden Kapiteln beschriebene AT-Befehlssatz zur Steuerung und Verbindungskontrolle verfügbar...
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W&T Betriebsarten des AT-Modem-Emulators Die Nutzung der W&T COM-Umlenkung Legacy in Verbindung mit W&T Produkten wie z.B dem AT-Modem-Emulator ist kos- tenlos. Installation/Deinstallation der W&T COM-Umlenkung Für die Installaton der W&T COM-Umlenkung Legacy müssen die folgenden Systemvoraussetzungen erfüllt sein: • Betriebssystem Windows NT, 2000, XP, Vista, 7, 8, 8.1 (inkl.
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W&T Betriebsarten des AT-Modem-Emulators auf dem angegebenen TCP-Port auch eingehende Anrufe, ver- gleichbar zu einem AT-Modem-Emulator, wobei die verwende- te TCP-Portnummer funktional der Einstellung Local Port im AT-Modem-Emulator entspricht. Irrtum und Änderung vorbehalten...
W&T Betriebsarten des AT-Modem-Emulators 5�3 Optionale Einstellungen des AT-Modem-Emulators Local Port SETUP Port 0 TCP/IP Mode Port List Local Port TCP/UDP Die hier konfigurierte Potnummer benötigen andere AT- Modem-Emulatoren oder virtuelle Modem-Ports um eine Ver- bindung aufzubauen. Ab Werk ist 8000 vorgegeben, welche auch automatisch von anwählenden Systemen verwendet wird, wenn nicht explizit eine andere Portnummer im Wählkomman- do angegeben ist.
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators Nach Abschluß der Netzkonfiguration verhält sich der AT-Modem-Emu- lator auf der seriellen Seite wie ein Standard Wählmodem, steuerbar mit Hilfe von AT-Kommandos. Aus Sicht der steuernden Anwendung bzw. des steuernden Gerätes muss lediglich die bisher verwendete Telefonnummer durch die IP-Adresse oder die URL der gewünschten Gegenstelle ersetzt werden.
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�1 Serielle Übertragungsparameter Anders als Modems für das Telefonnetz ist der AT-Mo- dem-Emulator nicht in der Lage, die Baudrate vom Terminal automatisch zu erkennen. Ab Werk ist folgendes, im Stan- dardprofil 0 gespeicherte Übertragungsformat voreingestellt: Baud: 9600 Datenbit: Parität:...
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W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�2 Befehlssyntax Der AT-Modem-Emulator akzeptiert alle in den folgenden Kapiteln beschriebenen AT-Befehle, die einem der folgenden Muster entsprechen und mit einem CR (0x0d) abgeschlossen sind: Buchstabe [Zahl] & Buchstabe [Zahl] % Buchstabe [Zahl] Buchstabe [Zahl] Neben einem CR (0x0d) werden auch die Sequenzen CRLF (0x0d 0x0a) und LFCR (0x0a 0x0d) als Zeilenabschluss ak- zeptiert.
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�3 Kommando- und Datenmodus Der AT-Modem-Emulator unterscheidet auf der seriellen Seite zwischen zwei Betriebszuständen: • Kommandomodus In dieser nach dem Einschalten aktiven Betriebsart ist der AT-Modem-Emulator bereit AT-Befehle zu empfangen und diese auszuwerten. Alle Daten, die nicht der AT-Syntax entsprechen, werden ignoriert und/oder mit einer Fehler- meldung quittiert.
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4 Alle AT-Befehle Der AT-Modem-Emulator akzeptiert die folgenden AT-Befehle. Befehl Beschreibung Parameter IP-Adresse anwählen und online gehen IP-Adresse Ankommenden Ruf annehmen Wechsel Kommando- nach Datenmodus Verbindung beenden Verbindung beenden und Modem zurücksetzen n=0, 1 Lokales Echo ein|aus n=0, 1 Kommando-Rückmeldungen unterdrücken ein|aus...
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1s erzeugt. Das seriell angeschlossene Gerät kann diesen Ruf durch Senden eines ATA annehmen. Nachdem die Netzwerkverbindung mit dem Kommunikations- partner aufgebaut wurde, sendet der AT-Modem-Emulator auf der seriellen Schnittstelle die Meldung CONNECT und schaltet automatisch in den Datenmodus um.
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6�4�2 D (ATD[IP-Adresse | /URL]:[Portnummer] Wählkommando für ausgehenden Ruf Das Wählkommando wird für den Verbindungsaufbau zu ei- nem anderen AT-Modem-Emulator benötigt. An die Stelle der in Telefonnetzen verwendeten Rufnummer tritt hier jedoch die IP-Adresse oder URL des gewünschten AT-Modem-Emulators auf der Gegenseite. Kompatibel zu existierenden Modeman-...
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IP werden hierbei mit Nullen aufgefüllt, so dass sich eine Länge von 12 Zeichen ergibt. Die Portnummer kann bündig und ohne weiteres Trennzeichen im Anschluss an die IP-Adresse angegeben werden. Wird keine Portnummer angegeben, wird der werksseitig im AT-Modem-Emulator voreingestellte Port 8000 verwendet. Beispiel: atd0100400210058000 oder atdt010040021005...
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Anwendung hat den Ruf angenommen. Wurde das Wählkommando nicht mit einem Semikolon abgeschlos- sen, befindet sich der AT-Modem-Emulator jetzt im Da- tenmodus, d.h. alle eingehenden seriellen Daten werden transparent an den Kommunikationspartner weitergeleitet.
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�3 E (ATE[0|1]) Lokales Echo ein-/ausschalten Der Befehl bestimmt, ob die im Kommandomodus auf der RS232-Schnittstelle empfangenen Zeichen als Echo an den Absender zurückgeschickt werden. Ab Werk ist das Echo ein- geschaltet. = Echo aus ATE0 = Echo ein ATE1...
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W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�4 H (ATH) Verbindung beenden Das Kommando beendet eine bestehende Verbindung. Beide seriellen Kommunikationspartner erhalten die Rückmeldung NO CARRIER. Irrtum und Änderung vorbehalten...
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W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�5 In (ATI[0–8]) Auslesen interner Geräte-Informationen Das Kommando dient zum Auslesen von Systeminformationen aus dem AT-Modem-Emulator. Die folgenden Optionen wer- den zur Zeit unterstützt. • ATI0 Liefert den Produktcode 58666 des AT-Modem-Emulators • ATI3 Liefert die Firmware-Version und das zugehörige Datum des AT-Modem-Emulators.
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�6 O (ATO) Wechsel in den Datenmodus Das Kommando schaltet bei einer bestehenden Verbindung vom Kommando- in den Datenmodus. Sollen z.B. während einer Verbindung Parameter des AT-Modem-Emulators geän- dert werden, muss hierfür mit Hilfe der Escape-Sequenz (ab Werk = +++) zunächst in den Kommandomodus umgeschaltet werden.
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�7 Q (ATQ0|1) Modemrückmeldungen ein|aus Default-Einstellung: 0 = EIN Vom AT-Modem-Emulator generierte Rückgaben wie z. B. OK oder CONNECT können mit diesem Kommando deaktiviert werden. • ATQ0 Rückmeldungen des AT-Modem-Emulators sind aktiviert • ATQ1 Rückmeldungen des AT-Modem-Emulators sind deaktiviert...
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�8 Sn? (ATS[0-40]?) S-Register lesen Mit diesem Kommando lassen sich die 41 S-Register ausle- sen, welche weitestgehend das Betriebsverhalten des AT-Mo- dem-Emulators bestimmen. Das Ändern bzw. Beschreiben der S-Register erfolgt mit dem nachfolgend beschriebenen Kommando Sn=x. Irrtum und Änderung vorbehalten...
Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�9 Sn=x (AT[0–40]=[0–255]) S-Register setzen Der AT-Modem-Emulator verfügt über 41 S-Register (S0 bis S40), welche weitestgehend das Betriebsverhalten bestimmen. Der Befehl Sn=x dient zum Überschreiben des jeweils aktuel- len Inhaltes, wobei n das gewünschte Register und x den zu schreibenden Wert in dezimaler Form angibt.
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W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators • Der Zugriff auf die Register S14, S21, S23 und S39 sollte nicht durch direktes Beschreiben, sondern über die ent- sprechenden AT-Kommandos erfolgen. • Der Wert des Registers S9 wird bei jedem Verbindungsauf- bau an den Wert von S10 der Gegenstelle angepasst. Irrtum und Änderung vorbehalten...
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W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�10 Vn (ATV[0|1]) Format der Rückmeldungen des AT-Modem-Emulators Default-Einstellung: 1 = Klartext Das Kommando legt fest, ob die Rückmeldungen des AT-Mo- dem-Emulators numerisch oder im Klartext erfolgen. Folgende Meldungen bzw. Ergebniscodes sind möglich: 0 = OK 1 = CONNECT 2 = RING 3 = NO CARRIER...
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�11 Zn (ATZ[0|1]) Reset des AT-Modem-Emulators Das Zn-Kommando bewirkt das Beenden einer evt. aktiven Verbindung und das Zurücksetzen der aktiven Einstellungen des AT-Modem-Emulators auf eines der gespeicherten Konfi- gurationsprofile. Die Angabe 0 oder 1 bestimmt das zu laden- de Konfigurations-Profil.
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�12 &C (AT&C[0|1]) Funktion des Modem-Ausgangs DCD Default-Einstellung: 1 Das Kommando definiert das Verhalten des Schnittstellen-Aus- gangs DCD: • &C0 Unabhängig vom netzwerkseitigen Verbindungsstatus ist der Ausgang DCD immer aktiv. • &C1 DCD ist nur aktiv, wenn eine Verbindung zu einem Kom- munikationspartner besteht.
Funktionen gewählt werden: • &D0 Der AT-Modem-Emulator ignoriert das Signal. • &D1 Befindet sich der AT-Modem-Emulator im Datenmodus wird bei einem EINrAUS-Wechsel in den Kommandomodus umgeschaltet. Die Rückkehr in den Datenmodus kann über das Kommando ATO erfolgen. • &D2 Bei einem EINrAUS-Wechsel wird eine bestehende Verbin- dung beendet.
Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�14 &Fn (AT&F[0|1]) Laden der Werkseinstellungen Der AT-Modem-Emulator verfügt über zwei Werkseinstellun- gen, die mit den Kommandos AT&F bzw. AT&F1 abgerufen werden. Das Werksprofil 1 unterscheidet sich vom Werksprofil 0 nur in der Funktion des DTR-Eingangs (&D0 statt &D2) so- wie der Flusskontrolle (&K0 statt &K3).
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über ein Blockprotokoll gewährleistet werden. • &K3 (RTS/CTS) Die Flusskontrolle wird über die Schnittstellensignale RTS und CTS abgewickelt. Der AT-Modem-Emulator sendet serielle Daten nur bei einem Freigabepegel auf seinem Eingang RTS. Einen drohender Überlauf des seriellen Ein- gangsbuffers wird durch den Ausgang CTS signalisiert.
Das Kommando definiert das Verhalten des Schnittstellen-Aus- gangs DSR: • &S0 Unabhängig vom Verbindungsstatus und Kommando- oder Datenmodus ist der Ausgang DSR immer auf Freigabe ge- schaltet. • &S1 DSR liegt nur auf Freigabe, wenn der AT-Modem-Emulator eine bestehende Verbindung hat und sich im Datenmodus befindet.
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�17 &V (AT&V) Abruf Konfigurations- und Verbindungs-Informationen Das Kommando liefert Informationen über die aktive Konfigu- ration, die beiden gespeicherten Konfigurations-Profile sowie die gespeicherten Zieladressen 0 bis 3. Irrtum und Änderung vorbehalten...
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�18 &Wn (AT&W[0|1]) Konfigurationen nichtflüchtig speichern Das Kommando dient zum Beschreiben der beiden im AT-Mo- dem-Emulator zur Verfügung stehenden nichtflüchtigen Konfi- gurations-Profile 0 und 1. Die aktuellen Einstellungen werden dabei in das durch n angegebene Profil gespeichert. •...
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W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�19 &Yn (AT&Y[0|1]) Aktives Standardprofil nach Reset Das Kommando legt fest, welches der beiden nichtflüchtigen Konfigurationsprofile nach einem Reset des AT-Modem-Emu- lators als aktive Konfiguration geladen und verwendet wird. • &Y0 Laden und Verwenden des Konfigurations-Profils 0 nach einem Neustart des AT-Modem-Emulators.
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�20 &Zn=x (AT&Z[0|1|2|3]=[IP-Adresse]) Ziel-IP-Adresse speichern Der AT-Modem-Emulator kann bis zu vier Ziel-IP-Adressen nichtflüchtig speichern, welche später mit der Schnellwahl- funktion (Sn=x) des Wählkommandos abgerufen werden kön- nen. Beispiel: AT&Z1=172.16.2.2 An Speicherplatz 1 wird die IP-Adresse 172.16.2.2 hinter- legt.
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�21 %Bn (AT%B[2-8]) Einstellung der Baudrate Default-Einstellung: 5 (9600 Baud) Das Kommando dient zur Einstellung der Baudrate. Folgende Geschwindigkeiten stehen zur Verfügung: Befehl Baudrate 1200 2400 4800 9600 19200 38400 57600 115200 Das Kommando AT%Bn wirkt verzögert. Die erste OK- Rückmeldung erfolgt noch mit der alten Baudrate, bevor dann anschließend auf die neue Baudrate umgeschaltet wird.
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�22 %Dn (AT%D[7|8]) Anzahl der Datenbits pro Zeichen Default-Einstellung: 8 Das Kommando bestimmt, ob das serielle Datenformat mit 7 oder 8 Datenbits arbeitet. Das Kommando AT%Dn wirkt verzögert. Die erste OK- Rückmeldung erfolgt noch mit altem Datenformat, bevor dann anschließend auf das neue Format umgeschaltet wird.
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�23 %Pn (AT%P[0|1|2]) Festlegung des Paritätsbits Default-Einstellung: 0 = keine Parität Das Kommando bestimmt, ob und wenn ja mit welcher Parität das serielle Datenformat arbeitet. • %P0 = keine Parität • %P1 = Es wird mit ungerader (= ODD) Parität gearbeitet •...
W&T Steuerung des AT-Modem-Emulators 6�4�24 %Sn (AT%S[1|2]) Anzahl der Stopbits Default-Einstellung: 1= 1 Stopbit Das Kommando bestimmt, ob das serielle Datenformat mit 1 oder 2 Stopbits arbeitet. Das Kommando AT%Sn wirkt verzögert. Die erste OK- Rückmeldung erfolgt noch mit altem Datenformat, bevor dann anschließend auf das neue Format umgeschaltet wird.
W&T Anhang Firmware-Update des AT-Modem-Emulators Reset des AT-Modem-Emulators Hardware-Reset auf Werkseinstellung Verwendete Port-/Socketnummern und Netzwerksicherheit Technische Daten Irrtum und Änderung vorbehalten...
W&T Anhang Wo ist die aktuelle Firmware erhältlich Die jeweils aktuellste Firmware inkl. der verfügbaren Up- date-Tools und einer Revisionsliste ist auf unseren Webseiten unter folgender Adresse veröffentlicht: http://www.wut.de Sie navigieren von dort aus am einfachsten mit Hilfe der auf der linken Seite befindlichen Suchfunktion.
Update durchgeführt werden, sind im Menüzweig SETUP System r Setup TCP/IP r System Port List konfigurier- bzw. abschaltbar. Markieren Sie den gewünschten AT-Modem-Emulator in der WuTility-Inventarliste. Der Button Firmware startet den Up- date-Dialog in welchem der Dateiname der neuen Firmware (*.uhd) angegeben werden muss.
Manueller Geräte-Eintrag in die Inventarliste Wird der UDP-Port 8513 zum Beispiel durch eine Firewall geblockt, ist die automatische Inventarisierung mit WuTility nicht möglich. In diesem Fall kann der AT-Modem-Emulator über den Menüpunkt Gerät r Gerät einfügen manuell in die Inventarliste eingefügt werden.
Neustart automatisch den Update-Modus. Der Update kann in diesem Fall in der Regel unter der bisheri- gen IP-Adresse neugestartet werden. Ggf. muss der AT-Modem-Emulator zu diesem Zweck manuell in die WuTility-Inventarliste eingefügt werden. Details hierzu enthält das vorherige Kapitel.
W&T Anhang Reset des AT-Modem-Emulators Werkseinstellung: 8888/TCP Für den Fall, dass der AT-Modem-Emulator komplett zurück- gesetzt werden soll, kann der Reset-Socket verwendet werden. Wird auf diesem Port eine Verbindung geöffnet, schließt der AT-Modem-Emulator diese sofort wieder und führt anschlie- ßend einen Software Reset durch.
W&T Anhang Hardware-Reset auf Werkseinstellungen Neben der Möglichkeit den AT-Modem-Emulator über die Telnet-Konfiguration (Port 1111) oder per Browser auf die Werkseinstellungen (Factory defaults) zurückzusetzen, kann dieses auch hardwaremäßig erfolgen. Alle Modelle verfügen zu diesen Zweck auf der Platine über einen Jumper. Für den Normalbetrieb muss dieser geöffnet sein.
Web-Based-Management 69 (UDP) Firmware-Update nein Jede Portnummer darf im AT-Modem-Emulator nur für einen Dienst verwendet werden. Sollen bei änderbaren Ports abweichende Nummern zum Einsatz kommen, ist dar- auf zu achten, dass diese nicht doppelt vergeben sind. Der AT-Modem-Emulator und die Netzwerksicherheit Die Sicherheit in Netzwerken wird heute zu Recht zunehmend beachtet.
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W&T Anhang möglichen, die sich an wechselnden Sicherheitsanforderun- gen, von einer reinen Test- und Installationsumgebung bis hin zu kritischen Produktionsanwendungen orientiert, sind die Sicherheitsmaßnahmen in hohem Maße durch den Kunden konfigurierbar. Die folgenden Kapitel geben einen Überblick über die Sicherheitsmaßnahmen, die auf den AT-Modem-Emu- latoren implementiert sind bzw.
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AT-Kommandos kontrolliert werden. Die beiden hierfür genutzten TCP-Ports 8003 und 8004 sind durch das Sys- tem-Passwort geschützt. • AT-Modem-Emulator Reset (siehe Kapitel Reset des AT-Modem-Emulators) Der TCP-Port 8888 erlaubt einen kompletten Reset des AT- Modem-Emulators. Der Port ist durch das System-Passwort...