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Festo ADN- -EL Serie Betriebsanleitung Seite 2

Endlagenverriegelung
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ADN-/DNC-/DSBC-...-
E...
Hub
[mm]
Zum Verriegeln:
Schraube mit durchgän­
gigem Gewinde (Min­
destlänge)
Tab. 1
5.2
Einbau pneumatisch
HINWEIS!
Der Zylinder kann sich unkontrolliert bewegen.
Vermeiden Sie 3­Stellungsventile zur Ansteuerung des Zylinders, insbesonde­
re Ventile mit der Funktion „Mittelstellung geschlossen" und der Bauart „me­
tallisch dichtend".
Leckluft, die über das 3­Stellungsventil in den Zylinder strömt, kann die Verriege­
lung nach einiger Zeit lösen.
Verwenden Sie Drossel­Rückschlagventile (Abluftdrosselung) zur Geschwin­
digkeitsregulierung des Zylinders (Pneumatische Ansteuerung è Fig.2).
Beachten Sie dabei die maximal zulässige Aufprallenergie
(è www.festo.com/catalogue).
6
Inbetriebnahme
WARNUNG!
Verletzungen aufgrund unkontrolliert bewegter Teile im Umfeld des Zylinders.
Stellen Sie sicher, dass der Zylinder logisch richtig angesteuert wird.
Durch eine falsche Ansteuerung kann der Verriegelungsmechanismus zerstört
werden. Das führt unter Umständen zum schlagartigen Aus­ oder Einfahren
der Kolbenstange.
HINWEIS!
Zerstörung der Endlagenverriegelung durch zu hohe Kolbenstangenkräfte.
Stellen Sie sicher, dass die der verriegelten Endlage gegenüber liegende Zy­
linderkammer (Gegenkammer) vor jedem Entriegeln mit Druckluft beauf­
schlagt wird.
Dies entlastet den Verriegelungsmechanismus von äußeren Kräften. Das Be­
lüften der Gegenkammer kann z. B. von einer übergeordneten Steuerung
durch Auswertung der aktuellen Zylinderposition vorgegeben werden.
Stellen Sie sicher, dass die maximale Haltekraft nicht überschritten wird
(è 9 Technische Daten). Eine unbelüftete Gegenkammer beeinträchtigt das
Entriegeln: schon bei niedrigem Betriebsdruck kann der Verriegelungsmecha­
nismus nicht entriegeln, wird überlastet oder sogar zerstört.
Zur Einstellung der Endlagendämpfung (nur DNC und DSBC mit Variante PPV):
HINWEIS!
Verschleiß von Bolzen und Nut.
Eine zu weit eingedrehte Einstellschraube 3 (starke Endlagendämpfung) kann
dazu führen, dass der Bolzen nicht sicher einrastet.
1. Ermitteln Sie die Anzahl der Umdrehungen der Einstellschraube zur Endlagen­
dämpfung (durch vollständiges Ein­ und Ausdrehen).
2. Drehen Sie die Schraube um die halbe Anzahl der Umdrehungen wieder ein.
3. Drehen Sie die Schraube gegebenenfalls soweit heraus, bis der Zylinderkolben
nicht zu hart anschlägt.
Bei drucklosem Zylinder (nur mit Endlagenverriegelung ELB, ELV, E1 oder E2):
Stellen Sie sicher, dass die Kolbenstange nicht ein bzw. ausgefahren wird. An­
sonsten schleift der Bolzen der Endlagenverriegelung auf der Kolbenstange.
Dies führt zu vorzeitigem Verschleiß und zur Beeinträchtigung der Funktion
(è 5.1 Einbau mechanisch, Abschnitt „Zum dauerhaften Entriegeln beim Ein­
stellen").
Bei Einsatz mehrerer Zylinder mit Endlagenverriegelung:
Vermeiden Sie den parallelen Betrieb von Zylindern zur Bewegung eines ein­
zelnen Werkstücks. Es besteht ansonsten die Möglichkeit, dass eine der End­
lagenverriegelungen nicht rechtzeitig entriegelt.
7
Bedienung und Betrieb
HINWEIS!
Kein Verriegeln der Endlage.
Stellen Sie sicher, dass der Zylinder stets seine interne Endlage erreicht.
Externe Anschläge können die Endlagenposition verschieben.
Mögliche Folgen:
die interne Endlage wird nicht erreicht
die Endlagenverriegelung rastet nicht ein
der Verriegelungsmechanismus verschleißt vorzeitig.
Bei Einsatz in schmutziger Umgebung (z. B. Staub, Spritzwasser):
Befestigen Sie eine Verschraubung (B) und einen Schlauch an der Öffnung 2
der Endlagenverriegelung (è 9 Technische Daten).
Verlegen Sie den Schlauch aus dem Verschmutzungsbereich heraus, um Ein­
dringen von Staub und Spritzwasser zu vermeiden.
20/25
32/40
50/63
2,7
3,5
4,7
M3 x 20
M3 x 20
M5 x 35
80/100
6,0
M5 x 45
Fig. 4
Diese Maßnahmen können dazu führen, dass sich der erforderliche Betriebsdruck
zum Entriegeln erhöht. Außerdem verlängern sich die Entriegelungs­ und Verrie­
gelungszeiten.
Zur Überprüfung der Endlagenverriegelung:
1. Entlüften Sie den Zylinder.
2. Beaufschlagen Sie den Zylinder mit der anwendungsspezifischen Belastung.
Beachten Sie dabei die max. Haltekraft (è 9 Technische Daten).
Stellen Sie sicher, dass keine Beschädigungen auftreten können, falls die
Endlagenverriegelung nicht greift.
8
Störungsbeseitigung
Störung
Endlage wird
nicht verriegelt
Endlage wird
nicht entriegelt
Tab. 2
9
Technische Daten
ADN-/DNC-/DSBC-...-E...
Funktion
Endlagenverriegelung
ADN/DNC­...­ELB, DSBC­...­E1
ADN/DNC­...­ELV, DSBC­...­E2
ADN/DNC­...­ELH, DSBC­...­E3
Betriebsmedium (am Zylinder)
Gewinde an Öffnung 2
Max. axiales Spiel bei verriegelter Endlage
ADN/DNC
1)
DSBC
1)
Maximale Haltekraft der Endla­
genverriegelung
2)
Zul. Temperaturbereich
Betriebsdruck
zur Entriegelung
zur Verriegelung (Restdruck)
maximal am ADN­...­EL...
maximal am DNC­...­EL...
maximal am DSBC­...­E...
Werkstoffe (Endlagenverriegelung)
Gehäuse, Deckel, Kolben, Feder
Pufferdichtung
Führungsring
1) Die Angaben sind berechnete Werte ­ in Halterichtung, ohne Belastung.
2) Jedoch nicht mehr als 50 % der theoretischen Zylinderkraft (empfohlene Werte è www.festo.com/cata­
logue).
Tab. 3
1 Verschraubung
2 Öffnung der Endlagenverriege­
lung
Mögliche Ursache
Abhilfe
Verschleiß
Zum Service von Festo einsenden Neu­
en Zylinder bestellen
Zu starke Abluftdrosselung
Drossel öffnen
Dauerhafte manuelle Entriegelung
Schraube aus Öffnung 2 herausdre­
hen
Interne Endlage des Zylinders wird
Keine externen Anschläge verwenden
nicht erreicht
(Interne Endlage muss stets erreichbar
sein)
Zu lange und enge Anschlussleitungen
Kurze Anschlussleitungen mit mög­
zwischen Ventilen und Zylinder
lichst großen Querschnitten verwen­
den
Verschmutzte Schalldämpfer
Schalldämpfer tauschen
Dauerhafte manuelle Verriegelung
Schraube aus Öffnung 2 herausdre­
hen
Betriebsdruck am Zylinder zu gering
Betriebsdruck erhöhen
(
è
Anschluss an Öffnung 2 verstopft
Endlagenverriegelung oder ange­
schlossene Verschlauchung reinigen
Unbelüftete Gegenkammer
Gegenkammer vor jedem Entriegeln
belüften (
20
25
Doppeltwirkender Zylinder mit einfachwirkender Verrie­
gelung durch Federkraft
beidseitig
vorne
hinten
Druckluft nach ISO 85731: 2010 [7:4:4]
M3
[mm]
1,3
[mm]
1,3
[N]
250
500
[°C]
–20 ... +80
min. 0,25 MPa (36,25 psi; 2,5 bar) min. 0,15 MPa
max. 0,05 MPa (7,25 psi; 0,5 bar)
1 MPa (145 psi; 10 bar)
1,2 MPa (174 psi; 12 bar)
1,2 MPa (174 psi; 12 bar)
Stahl
Polyurethan
Polyacetal/Polyethylen
9 Technische Daten)
6 Inbetriebnahme)
è
32/40 50/63 80/1-
00
M5
2,1
1,5
2000
5000
(21,75 psi; 1,5 bar)

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