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Software-Version 3.240 Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde! Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns mit dem Kauf dieses MELAG-Produktes entgegengebracht haben. Wir sind ein inhabergeführtes Familienunternehmen und konzentrieren uns seit der Gründung im Jahr 1951 konsequent auf Produkte für die Praxishygiene.
Sollte das Benutzerhandbuch nicht mehr lesbar sein, beschädigt werden oder abhanden kommen, fordern Sie bitte ein neues Exemplar unter Angabe des Gerätetyps und der Empfängeradresse bei MELAG per E-Mail an. Den Gerätetyp finden Sie auf der Rückseite des Gerätes auf dem Typenschild.
Kontrollieren Sie das Gerät nach dem Auspacken auf Transportschäden. Lassen Sie das Gerät nur von Personen aufstellen, installieren und in Betrieb nehmen, die durch MELAG autorisiert sind. Lassen Sie den Elektroanschluss und die Anschlüsse für Zu- und Abwasser nur von einem Fachmann einrichten.
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Vorfälle (z. B. Todesfall oder eine schwerwiegende Verschlechterung des Gesundheitszustandes eines Patienten), welche vermutlich durch das Produkt verursacht wurden, dem Hersteller (MELAG) und der zuständigen Behörde des Mitgliedstaates, in dem der Anwender und/oder der Patient niedergelassen ist, zu melden sind.
3 Leistungsbeschreibung 3 Leistungsbeschreibung Bestimmungsgemäßer Gebrauch Der Autoklav ist für den Einsatz im medizinischen Bereich, z. B. in allgemeinen Arztpraxen und Zahnarzt- praxen, Tageskliniken, Ambulanten Zentren, Medizinischen Versorgungszentren, Gemeinschaftspraxen und Krankenhäusern vorgesehen. Nach EN 285 gehört dieser Autoklav zu den Groß-Sterilisatoren. Als Universal-Autoklav ist er für anspruchsvolle Sterilisieraufgaben auf Basis des fraktionierten Vakuumverfah- rens geeignet.
3 Leistungsbeschreibung Türmechanismus Der Autoklav überprüft jederzeit Druck und Temperatur in der Sterilisierkammer und lässt ein Öffnen der Tür bei Überdruck nicht zu. Der motorgetriebene automatische Türverschluss öffnet die Tür langsam durch Drehen der Verschlussmutter und hält die Tür, während sie öffnet. Selbst bei Druckunterschieden würde bis zum vollständigen Öffnen der Tür ein Druckausgleich stattfinden.
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3 Leistungsbeschreibung Programmphasen des Vakuumtests Programmphase Beschreibung 1. Evakuierungsphase Der Kessel wird evakuiert, bis der Druck für den Vakuumtest erreicht ist. 2. Ausgleichszeit Es folgt eine Ausgleichszeit von 5 min. 3. Messzeit Die Messzeit beträgt 10 min. Innerhalb dieser Messzeit wird der Druckanstieg im Kessel gemessen.
4 Gerätebeschreibung 4 Gerätebeschreibung Lieferumfang Kontrollieren Sie bitte den Lieferumfang, bevor Sie das Gerät aufstellen und anschließen. Standard-Lieferumfang ▪ Cliniclave 45 oder Cliniclave 45 M ▪ Benutzerhandbuch ▪ Technisches Handbuch ▪ Installations- und Aufstellungsprotokoll ▪ Werksprüfungsprotokoll inklusive Konformitätserklärung zur Medizinprodukterichtlinie und Druckgeräterichtlinie ▪ Gewährleistungsurkunde ▪...
4 Gerätebeschreibung Geräteansichten Vorderseite Kartenschacht der CF-Card Colour-Touch-Display LED Statusleiste Tür (öffnet schwenkend nach links/rechts) Öffnung zum Not-Öffnen der Tür* Validierstutzen* Netzschalter (verdeckt, über seitlichen Eingriff zugänglich) Serviceklappe hinter Abdeckung Detailansicht Vorderansicht mit geöffneter Serviceklappe Füllstandanzeige Dampferzeuger 10 11 12 13 14 Rückstellknopf Überhitzungsschutz RHK1 (Sicherheitstemperaturbegrenzer)
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4 Gerätebeschreibung Rückseite Lüfter Druck- und Notablass hinter Abdeckblech Unterseite Abwasseranschluss Speisewasserzufluss Wasser- Aufbereitungs-Anlage Anschluss der Konzentratleitung Wasser-Aufbereitungs-Anlage Kaltwasserzulauf Wasser- Aufbereitungs-Anlage Anschluss Netzstecker MELAdem 56/56 M Lüfter Hahn zum manuellen Entleeren des freien Auslaufs Anschluss zum Entkalken der Vakuumpumpe (nur für Servicetechniker) Aufnahme und Spannschlitten für Ablaufschlauch Anschluss Netzwerkkabel...
4 Gerätebeschreibung Symbole auf dem Gerät Hersteller des Medizinproduktes Herstellungsdatum des Medizinproduktes Kennzeichnet ein Medizinprodukt Seriennummer des Medizinproduktes vom Hersteller Artikelnummer des Medizinproduktes Angaben zum Volumen des Kessels Betriebstemperatur des Gerätes Betriebsdruck des Gerätes Elektrischer Anschluss des Gerätes: Wechselstrom (AC) Das Benutzerhandbuch enthält wichtige Sicherheitshinweise.
Das Gerät darf nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Es muss über den Inverkehrbringer einer sach- und fachgerechten Entsorgung zugeführt werden. MELAG-Geräte stehen für höchste Qualität und lange Lebensdauer. Wenn Sie Ihr MELAG-Gerät nach vielen Jahren des Betriebes endgültig stilllegen möchten, dann kann die vorgeschriebene Entsorgung des Gerätes auch bei MELAG in Berlin erfolgen.
4 Gerätebeschreibung Symbole in der Menüleiste Bedeutung Info-/ Statusfenster Zeigt Informationen zu Software-Version und Gerätedaten, z. B. Gesamtchargen, Wartungszähler, Protokolleinstellungen, Protokollspeicher und weitere technische Werte. Servicebereich Nur für Servicetechniker. Hilfemenü Gibt, abhängig vom gewählten Fenster und der Bediensituation, Hinweise zur Bedienung oder Funktion des aktuell angewählten Fensters.
4 Gerätebeschreibung Aufnahmegestelle für die Beladung HINWEIS Die Verwendung der Aufnahmegestelle in der hinteren Hälfte des Cliniclave 45 M mit der Gleitschiene „Basic“ wird nicht empfohlen. Bitte verwenden Sie in diesem Fall das Beladungssystem „Komfort“. Aufnahmegestell für 2 Instrumentenkörbe oder 4 große Tabletts Im Cliniclave 45 kann ein Gestell, im Cliniclave 45 M können zwei Gestelle dieser Art eingesetzt werden.
Auslauf versorgt. Er dient der Absicherung gegen zurückfließendes Wasser in das Trinkwassernetz und entspricht in vollem Umfang der EN 1717 (Flüssigkeitskategorie 5). HINWEIS Wenn Sie eine Wasser-Aufbereitungs-Anlage eines anderen Herstellers einsetzen möchten, halten Sie bitte erst Rücksprache mit MELAG und beachten Sie die Installationshinweise.
5 Erste Schritte Autoklav einschalten Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: ü Der Autoklav ist am Stromnetz angeschlossen. ü Die Versorgung mit Speisewasser ist gesichert. Zur Erstbefüllung des Dampf erzeugenden Systems benötigt der Cliniclave 45 ca. 7 l und der Cliniclave 45 M ca. 13,5 l Speisewasser. Schalten Sie den Autoklav am Netzschalter ein.
5 Erste Schritte HINWEIS Lassen Sie die Tür nur zum Be- und Entladen des Autoklaven offen. Wenn Sie die Tür geschlossen halten, sparen Sie Energie. Tür schließen Um die Tür zu schließen, drücken Sie diese fest an, bis der automatische Türverschluss greift. Nachdem die Tür geschlossen ist, wechselt die Anzeige auf dem Display wieder zum Programm-Menü.
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5 Erste Schritte Hebeln Sie die Abdeckkappe schräg aus der Öffnung, beachten Sie dabei die Haltelaschen. Nehmen Sie den im Lieferumfang enthaltenen 10 mm Innensechskantschlüssel aus der speziell dafür vorgesehenen Halterung im Unterschrank. Stecken Sie den Innensechskantschlüssel in die Verschlussmutter hinter der Öffnung. Drehen Sie den Innensechskantschlüssel zum Öffnen der Tür gegen den Uhrzeigersinn.
6 Autoklav beladen 6 Autoklav beladen Sterilisiergut vorbereiten Vor der Sterilisation steht immer die sachgemäße Reinigung und Desinfektion. Nur so kann eine anschlie- ßende Sterilisation des Sterilisierguts gewährleistet werden. Verwendete Materialien, Reinigungsmittel und Aufbereitungsverfahren sind von entscheidender Bedeutung. Aufbereitung von Textilien WARNUNG Durch falsche Aufbereitung von Textilien, z.
Beachten Sie daher bei der Beladung Folgendes: Stellen Sie Tabletts oder Kassetten nur mit der zugehörigen Halterung in die Sterilisierkammer. Verwenden Sie perforierte Tabletts, wie z. B. die Tabletts von MELAG. Nur so kann Kondensat ablaufen. Wenn Sie geschlossene Unterlagen oder Halbschalen für die Aufnahme des Sterilisierguts einsetzen, sind schlechte Trocknungsergebnisse die Folge.
Trocknung. Geschlossene Sterilisierbehälter müssen mindestens an einer Seite perforiert oder mit Ventilen ausgerüstet sein. Die Sterilisierbehälter von MELAG, z. B. MELAstore Boxen, erfüllen alle Anforderungen für eine erfolgreiche Sterilisation und Trocknung. Stapeln Sie, wenn möglich, nur Sterilisierbehälter gleicher Grundfläche, bei denen das Kondensat seitlich an den Wänden ablaufen kann, übereinander.
15 Dental-Container oder MELAstore-Boxen (5 Stk. pro Container** Aufnahmegestell) Ohne Aufnahmegestell max. 1 Sterilisierbehälter (1 StE) Aufnahmegestelle, Tabletts usw. von MELAG siehe Gerätebeschreibung [} Seite 12] Die Verwendung dieser Aufnahmegestelle in der hinteren Hälfte des Cliniclave 45 M mit dem Beladungssystem „Standard“ wird nicht empfohlen. Verwenden Sie in diesem Fall das Beladungssystem...
6 Autoklav beladen Beladungssystem „Komfort“ Zum mühelosen und ergonomischen Be- und Entladen des Autoklaven bietet sich die Verwendung des Beladungssystems „Komfort“ an, bestehend aus Beladewagen, Gleitschiene, Chargengleiter und Schubhaken. Wie Sie Ihren Beladewagen einstellen und verwenden erfahren Sie in dem zugehörigen Benutzerhandbuch. Bitte beachten Sie auch die Bedienungsanweisung der verwendeten Sterilisierbehälter.
7 Sterilisieren 7 Sterilisieren Wichtige Informationen zum Routinebetrieb Tägliche Routinekontrolle Kontrollieren Sie die Sterilisierkammer und Dichtung auf ordnungsgemäßen Zustand, siehe Kapitel Instandhaltung [} Seite 69]. Kontrollieren Sie die Betriebsbereitschaft der Registriergeräte, siehe Kapitel Protokollieren [} Seite 39]. Führen Sie einen Bowie & Dick-Test (Test zur Dampfdurchdringung) durch, siehe Kapitel Funktionsprüfungen [} Seite 46].
7 Sterilisieren Wann muss kontrolliert werden? Wie muss kontrolliert werden? Nach Änderungen am Autoklav Funktionsqualifizierung (OQ) und seiner Versorgung Nach Änderungen an der Erneute Leistungsqualifizierung (PQ) aus besonderem Anlass Konfiguration In festen Zeitabständen nach Erneute Leistungsqualifizierung (PQ) 12-24 Monaten* gemäß der genannten Normen und nach Einschätzung des Validierers Programm auswählen Wählen Sie das Sterilisierprogramm danach aus, ob und wie das Sterilisiergut verpackt ist.
Der unbeaufsichtigte Betrieb elektrischer Geräte, also auch dieses Autoklaven, erfolgt auf eigenes Risiko. Für eventuell auftretende Schäden durch den unbeaufsichtigten Betrieb übernimmt MELAG keine Haftung. Mithilfe dieser Funktion ist es möglich, ein beliebiges Programm zu wählen und zu einem selbst bestimm- ten Zeitpunkt zu starten.
7 Sterilisieren Um z. B. die Zeit zu ändern, tippen Sie direkt auf den Parameter Stunde oder Minute. Das ausgewählte Feld wird hellblau markiert dargestellt. Ändern Sie z. B. die Stunde durch Drücken der Schaltflächen oder Drücken Sie abschließend auf START. Das Display bleibt danach in dem Startzeitvorwahlfenster.
7 Sterilisieren Programm starten Mit dem Start des Programms schließt die Tür druckdicht und der Autoklav prüft die Menge des Speise- wassers und dessen Leitfähigkeit. Um ein Programm zu starten, drücken Sie die Taste START. Bei aktivierter Benutzerauthentifizierung: Geben Sie den Benutzer-PIN ein oder drücken Sie, wenn möglich, zum Überspringen die Taste (siehe Benutzerverwaltung...
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7 Sterilisieren Die Sterilisation ist nicht erfolgreich, wenn sie durch den Benutzer oder, bei Auftreten einer Störung, durch das System abgebrochen wird. Der Autoklav wird beim Abbruch durch das System in einen drucklosen Zustand gebracht. Deswegen dauert ein Systemabbruch länger als der Abbruch durch den Benutzer. Trocknungsphase Der Autoklav bietet eine sehr gute Trocknung des Sterilisierguts.
7 Sterilisieren Manueller Programmabbruch Sie können ein laufendes Programm in allen Phasen abbrechen. Beenden Sie ein Programm jedoch vor Beginn der Trocknung, ist das Sterilisiergut weiterhin unsteril. WARNUNG Nach einem Programmabbruch durch Ausschalten am Netzschalter kann heißer Wasserdampf aus dem Notablassventil an der Rückseite des Autoklaven austreten. Verbrennungen können die Folge sein.
7 Sterilisieren Nach kurzer Zeit können Sie, wie auf dem Display angezeigt, die Tür durch Drücken des Tür-Symbols öffnen. Auf dem Display wird ein Warnhinweis angezeigt und im Protokoll wird die Sterilisation als NICHT erfolgreich vermerkt. Programmabbruch nach Beginn der Trocknung VORSICHT Bei vorzeitigem Abbruch der Trocknungsphase kann unter Umständen die von der Norm EN 285 geforderte maximale Restfeuchte (Textilien < 1 %, Metall < 0,2 %) nicht...
7 Sterilisieren Bestätigen Sie die nachfolgende Sicherheitsabfrage mit JA. Nach kurzer Zeit können Sie die Tür durch Drücken des Tür-Symbols öffnen. Programm ist beendet Wenn das Programm erfolgreich beendet wurde, erscheint eine entsprechende Mitteilung auf dem Dis- play. Bevor Sie die Tür öffnen, können Sie sich weitere Werte zum soeben beendeten Programm, z. B. die Plateauzeit, die Leitfähigkeit usw.
7 Sterilisieren Chargenindikation umfasst die Überprüfung der im Sterilisierprogramm mitgeführten Indikatoren, z. B. MELAcontrol/MELAcontrol PRO. Nur bei einem vollständigen Farbumschlag der Indikatorstreifen kann die Freigabe der Indikatoren erfolgen. Chargenfreigabe umfasst die Überprüfung der Prozessparameter anhand des Sterilisierergebnisses am Autoklav und des Sterilisierprotokolls sowie die Überprüfung der einzelnen Verpackungen auf Beschädi- gungen und Restfeuchtigkeit.
7 Sterilisieren Sterilgut lagern Die maximale Lagerfähigkeit ist von der Verpackung und den Lagerbedingungen abhängig. Sie beträgt bei normkonform verpacktem Sterilgut – staubgeschützte Lagerung vorausgesetzt – bis zu sechs Monate. Be- achten Sie für die Lagerung von Sterilgut DIN 58953, Teil 8 und die unten aufgeführten Kriterien: Halten Sie die maximale Lagerdauer entsprechend der Verpackungsart ein.
8 Protokollieren 8 Protokollieren Chargendokumentation Die Chargendokumentation ist als Nachweis für ein erfolgreich abgelaufenes Programm und als verpflich- tende Maßnahme der Qualitätssicherung unerlässlich. Im internen Protokollspeicher des Gerätes werden die Daten, wie z. B. Programmtyp, Charge und Prozessparameter aller gelaufenen Programme abgelegt. Für die Chargendokumentation können Sie den internen Protokollspeicher auslesen und die Daten an ver- schiedene Ausgabemedien übertragen lassen.
8 Protokollieren Gehen Sie wie folgt vor, um die CF-Card in den Kartenschacht zu stecken: ü Die CF-Card ist als Ausgabemedium im Menü Einstellungen > Protokollierung ausgewählt. Schieben Sie die CF-Card mit der fühlbaren Griffkante nach rechts hinten zeigend vollständig in den Kartenschacht. Wenn die CF-Card richtig eingesetzt ist, leuchtet ein blaues Quadrat in der rechten oberen Ecke des Displays.
HINWEIS Damit eine mit einem Etikett gekennzeichnete Verpackung im Nachhinein leicht einer bestimmten Charge zugeordnet werden kann, dürfen die Dateinamen der Sterilisierprotokolle auf keinen Fall umbenannt werden. Typ, Seriennr. MELAG C45 2017C451000 05.04.2018 / 04.10.2018 Sterilisierdatum/Lagerdauer Charge 03/00019 Tagescharge/Gesamtchargen ID: 1001...
8 Protokollieren Wenn das dazu ausgewählte Ausgabemedium nicht angeschlossen ist, werden die Protokolle im internen Speicher abgespeichert und es wird ein Warnhinweis angezeigt. Der Autoklav bietet die Ausgabe dieser Protokolle bei der nächsten Gelegenheit an. Grafikprotokolle können nicht im internen Speicher gespei- chert werden und gehen verloren.
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8 Protokollieren Ein Protokoll aus der Protokoll-Liste ausgeben Um ein bestimmtes Protokoll aus dem internen Speicher auszugeben, gehen Sie wie folgt vor: Wählen Sie das Menü Protokollausgabe und wählen Sie Protokoll-Liste. Es wird eine Liste mit allen Textprotokollen angezeigt, die im internen Speicher abgelegt sind. Um das Suchen zu erleichtern, können Sie die Sortierreihenfolge der Protokolle nach Datum, Programm bzw.
Bei der Übertragung der Protokolle auf eine CF-Card werden die Protokolle direkt im Hauptverzeichnis in einem separaten Ordner abgelegt. Bei direkter Übertragung der Protokolle auf einen Computer über das Netzwerk und Verwendung des FTP-Servers von MELAG bestimmen Sie direkt im FTP-Serverprogramm den Ablageort auf Ihrem Computer, an dem das Geräteverzeichnis mit den Protokolldateien abgelegt werden soll.
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>> Code in folgender Zeile nie ändern << Echtheitsnachweis (elektronische Signatur) 01004162271431B28355772AE6B57ADBCB7E4E33 Darf nie verändert werden; die Entschlüsselung des BAD9726B2FA0F21C35C1163FB01A3212051D7144 Codes durch MELAG lässt einen Rückschluss zu, ob die 1CDB905EF84F796276A30186C03200D841E7074F Daten auf einem Autoklav von MELAG erstellt und 1D95EB05506D7D2F570B782541402C7750428EBA verändert worden sind.
9 Funktionsprüfungen 9 Funktionsprüfungen Vakuumtest Mit dem Vakuumtest prüfen Sie den Autoklav auf Leckagen im Dampfsystem. Dabei wird die Leckrate er- mittelt. Führen Sie in folgenden Situationen einen Vakuumtest durch: ▪ im Routinebetrieb einmal im Monat ▪ bei der Erstinbetriebnahme ▪...
9 Funktionsprüfungen Wählen Sie im Menü Programme & Tests den Bowie & Dick-Test aus und drücken Sie auf START. Bewertung des Indikatorbogens nach Farbumschlag Behandlungsindikatorbänder weisen je nach Herstellercharge oft eine unterschiedliche Intensität des Farbumschlags auf, bedingt durch unterschiedlich lange Lagerung oder sonstige Einflüsse. Ausschlaggebend für die Beurteilung des Bowie & Dick-Tests ist nicht der mehr oder minder starke Kontrast des Farbumschlages, sondern die Gleichmäßigkeit des Farbumschlags auf dem Testbogen.
9 Funktionsprüfungen Erneute Leistungsqualifizierung (Requalifizierung) Die EN ISO 17665 und DIN 58946-7 empfehlen eine erneute Leistungsqualifizierung (Requalifizierung) in regelmäßigen Abständen nach 12-24 Monaten.
10 Einstellungen 10 Einstellungen Displayposition einstellen Zum ergonomischen Arbeiten kann das Display in verschiedene Positionen eingestellt werden. Informationen zum Einstellen der Displayposition entnehmen Sie dem Technischen Handbuch. Protokollierung Alle Einstellungen zur Ausgabe von Text- und Grafikprotokollen, d. h. Ausgabemedien, Protokollformaten, Sofortausgabe usw. werden im Menü Einstellungen > Protokollierung vorgenommen. Hier werden Sie durch einen Einstellungsassistenten geführt.
10 Einstellungen Ausgabe von Grafikprotokollen (optional) HINWEIS Grafikprotokolle können nicht im internen Protokollspeicher gespeichert werden. Eine nachträgliche Ausgabe von Grafikprotokollen ist daher nicht möglich. Wenn Sie zusätzlich zum Textprotokoll ein Grafikprotokoll (optional) ausgeben möchten, gehen Sie wie folgt vor: ü Sie sind im Menü Einstellungen > Protokollierung.
10 Einstellungen Drücken Sie so oft auf WEITER, bis Sie in das Fenster mit der Zusammenfassung gelangen. Drücken Sie auf SPEICHERN, um die Einstellung zu speichern. Erläuterung zu den Einstellmöglichkeiten für die Grafikaufzeichnung: Intervall Erläuterung CF-Card Erfassungsintervall in Sekunden – Gibt an, in welchen Zeitintervallen die Programmkurve auf der CF-Card aufgezeichnet wird.
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10 Einstellungen Computer als Ausgabemedium Die Protokollübertragung kann über einen FTP-Server/-Dienst oder TCP erfolgen. Im Nachfolgenden er- fahren Sie, wie Sie die gewünschte Verbindung einstellen: ü Sie sind im Menü Einstellungen > Protokollierung. ü Der Autoklav ist über ein Netzwerkkabel (RJ45) an einen Computer angeschlossen. ü...
10 Einstellungen Geben Sie den Benutzernamen und das Passwort ein und bestätigen Sie mit SPEICHERN. Verbindung via TCP ü Es ist eine geeignete Dokumentationssoftware, z. B. MELAtrace installiert. Wählen Sie Verbindung via TCP. Auf der unteren Schaltfläche wird der aktuell eingestellte TCP-Port angezeigt (Standard TCP-Port: 65001).
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10 Einstellungen Das Gerät enthält ab Werk standardmäßig IP-Adressen, die alle zu einem gemeinsamen Netzwerk mit der in der folgenden angegebenen Subnetz-Maske gehören. Gerät IP-Adresse Bemerkung Autoklav 192.168.40.40 Voreinstellung ab Werk Computer 192.168.40.140 Voreinstellung ab Werk Protokoll-Drucker MELAprint 42/44 192.168.40.240 Voreinstellung ab Werk Label-Printer MELAprint 60 192.168.40.160...
10 Einstellungen Protokollformate Je nach Art des Protokollformats werden unterschiedliche Daten ausgegeben. Das Protokollformat wird unter Einstellungen > Protokollierung festgelegt. Sie können zwischen folgenden Formaten wählen: Format Beschreibung Format 0 Kurzform – Es wird nur der Protokollkopf ausgegeben. Format 1 Es werden der Protokollkopf und die Programmschritte ausgegeben. Format 2 Standardformat –...
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10 Einstellungen Um in das Menü Benutzerverwaltung zu gelangen und dort Einstellungen vornehmen zu können, ist die Eingabe der Admin-PIN notwendig. Geben Sie die Admin-PIN (Standard: 1000) ein und bestätigen Sie mit LOGIN. Das Display wechselt zum Fenster Benutzerverwaltung. Wählen Sie das Menü Benutzerliste, um sich die Benutzerliste anzeigen zu lassen.
Es kann jederzeit wieder eine neue PIN für diese Benutzer-ID vergeben werden. Admin-PIN ändern HINWEIS Sollten Sie die Admin-PIN vergessen, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler/MELAG Kundendienst. Die Admin-PIN (Standard: 1000) lässt sich wie jede andere Benutzer-PIN auf dieselbe Weise bearbeiten und sollte nach Auslieferung geändert werden.
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10 Einstellungen Optionen für die Benutzerauthentifizierung festlegen Wählen Sie das Menü Einstellungen > Benutzerverwaltung. Um in das Menü Benutzerverwaltung zu gelangen und dort Einstellungen vornehmen zu können, ist die Eingabe der Admin-PIN notwendig. Geben Sie die Admin-PIN (Standard: 1000) ein und bestätigen Sie mit LOGIN. Das Display wechselt zum Fenster Benutzerverwaltung.
10 Einstellungen Setzen Sie bei der Option Überspringen PIN- Eingabe möglich einen Haken, um die Abfrage der Benutzer-PIN überspringen zu können. Ê Die Abfrage der Benutzer-PIN erscheint weiterhin vor Programmstart oder nach Programmende. Drücken Sie zum Überspringen der Benutzerauthentifizierung die Taste Mit SPEICHERN übernehmen Sie alle Einstellungen und verlassen das Menü.
10 Einstellungen Zusatztrocknung Beim Anwählen der Zusatztrocknung wird die Trocknungszeit bei der herkömmlichen Trocknung um 50 % verlängert. Bei aktivierter Intelligenter Trocknung wird das Kriterium zum Beenden der Trocknungsphase verschärft. Zusatztrocknung für alle Programmläufe aktivieren/deaktivieren Wählen Sie das Menü Einstellungen > Zusatztrocknung. Das Display wechselt ins Einstellungsfenster.
10 Einstellungen Intelligente Trocknung Im Gegensatz zur herkömmlichen zeitgesteuerten Trocknung, bei der die Dauer der Trocknungsphase fest vom Programm festgelegt ist, wird die Dauer bei der Intelligenten Trocknung automatisch anhand der Restfeuchte in der Sterilisierkammer berechnet. Dabei spielen verschieden Faktoren eine Rolle, z. B. die Art der Beladung, verpackt oder unverpackt, Beladungsmenge, Verteilung der Beladung in der Sterilisier- kammer usw.
10 Einstellungen Bestätigen Sie die Änderungen mit SPEICHERN. Ê Das Display wird nach dem Speichern neu gestartet und wechselt dann automatisch in das Menü Programme & Tests. Helligkeit Wählen Sie das Menü Einstellungen > Helligkeit. Das Display wechselt ins Einstellungsfenster. Wählen Sie durch Drücken der Schaltflächen oder , um die Helligkeit und damit den Kontrast des Displays anzupassen.
10 Einstellungen Anzeige Sie können zwischen klassischem und modernem Design wählen. Umschalten von MODERN auf KLASSISCH Wählen Sie das Menü Einstellungen > Anzeige. Das Display wechselt in das Einstellungsfenster. Drücken Sie die Schaltfläche KLASSISCH. Das Design wechselt sofort. Drücken Sie auf WEITER. Tippen Sie auf ein Farbkästchen, wenn Sie die Hintergrundfarbe ändern möchten, z.
Bestätigen Sie die Einstellungen mit SPEICHERN. Das Display wechselt automatisch wieder in das Menü Einstellungen. MELAconnect Die App MELAconnect dient der Überwachung der Aufbereitungsprozesse Ihrer MELAG Autoklaven am mobilen Endgerät (z. B. Smartphone, Tablet). Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: ü Auf Ihrem mobilen Endgerät ist MELAconnect installiert.
10 Einstellungen Verbinden Sie Ihr Gerät mit MELAconnect indem Sie den Anweisungen in MELAconnect folgen und den QR-Code einlesen. Alternativ können Sie die IP- Adresse Ihres Gerätes manuell in MELAconnect eingeben. Ê Bei manueller Eingabe der IP-Adresse: Besitzen Sie mehrere Autoklaven des selben Gerätetyps, können Sie anhand der angezeigten Seriennummer kontrollieren, ob sich MELAconnect mit dem richtigen Gerät verbunden hat.
10 Einstellungen Bildschirmschoner Um das Display im Standby-Betrieb zu schonen, kann ein Bildschirmschoner aktiviert werden, der eine fortlaufende Diashow mit einer beliebigen Auswahl an Bildern abspielt. Bilder für die Diashow auswählen Wählen Sie das Menü Einstellungen > Bildschirmschoner. Das Display wechselt in das Einstellungsfenster.
10 Einstellungen Erläuterung der Diashow-Optionen Anzeigedauer pro Bild Gibt an, wie viele Sekunden ein Bild auf dem Display angezeigt wird, bevor die Diashow zum nächsten Bild wechselt. Wartezeit Gibt an, wie lange das Display im Normalmodus bleibt, bevor die Diashow startet.
10 Einstellungen Wie Sie den Energiesparmodus einrichten, lesen Sie im Folgenden: Wählen Sie das Menü Einstellungen > Energiesparmodus. Das Display wechselt ins Einstellungsfenster. Wählen Sie direkt durch Berühren die Wartezeit 1 aus. Der Bereich wird hellblau dargestellt. Ändern Sie über die Schaltflächen die Minuten.
11 Instandhaltung 11 Instandhaltung Instandhaltungsintervalle Intervall Maßnahme Gerätekomponente wöchentlich Kontrolle auf Verunreinigungen, Sterilisierkammer einschließlich Ablagerungen oder Türdichtung und Kesseldichtfläche, Beschädigungen Aufnahmegestell für die Beladung nach 3 Monaten Fetten der Verschlussspindel Türmechanismus und Verschlussmutter nach 4000 Zyklen, jedoch Wartung gemäß Wartungsanweisung durch spätestens nach autorisierten Kundendienst 12 Monaten...
11 Instandhaltung Tauschen Sie eine verschlissene, poröse oder gerissene Türdichtung umgehend aus: Entnehmen Sie die Türdichtung aus der Nut in der Türronde. Legen Sie die neue Türdichtung an vier Punkten, die gleichmäßig über der Türronde verteilt sind, in die Nut ein. Drücken Sie die Dichtung jeweils in den vier Quadranten in die Nut.
11 Instandhaltung Wartung ACHTUNG Bei Fortsetzen des Betriebes über das Wartungsintervall hinaus können Funktionsstörungen am Gerät auftreten! Lassen Sie die Wartung nur von geschulten und autorisierten Servicetechnikern oder Technikern des Fachhandels durchführen. Halten Sie die vorgegebenen Wartungsintervalle ein. Für die Werterhaltung und den zuverlässigen Praxisbetrieb des Autoklaven ist eine regelmäßige Wartung unerlässlich.
12 Betriebspausen 12 Betriebspausen Sterilisierhäufigkeit Pausenzeiten zwischen einzelnen Programmen sind nicht erforderlich, da die Sterilisierkammer permanent auf Temperatur gehalten wird. Nach Ablauf bzw. Abbruch der Trocknungszeit und Entnahme des Steril- guts können Sie den Autoklav sofort neu beladen und ein Programm starten. Dauer der Betriebspause Dauer der Betriebspause Maßnahme...
12 Betriebspausen Wählen Sie im Menü Programme & Tests das Programm Entleeren aus und drücken Sie auf START. Schalten Sie den Autoklav bei der Meldung Entleeren erfolgreich aus, damit der Autoklav nicht wieder Wasser in den Doppelmantel speist. Transport VORSICHT Verletzungsgefahr durch falsches Tragen! Zu schweres Heben und Tragen kann zu Wirbelsäulenschäden führen.
(z. B. bei Verlust oder Lieferung Ihres Gerätes als Komplettversand) ist es möglich, die Transportstangen nachzubestellen (Transportstangen-Set für Cliniclave 45/45 M/45 D/45 MD, Art.-Nr. 82820). Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler oder an den autorisierten MELAG Kundendienst in Ihrer Nähe.
12 Betriebspausen Befestigen Sie die Transportstangen, indem Sie die vier Schrauben mit Hilfe eines Schraubenschlüssels (SW 19) festschrauben. Wiederinbetriebnahme nach Ortswechsel Bei der Wiederinbetriebnahme nach einem Ortswechsel des Autoklaven verfahren Sie wie bei einer Erstin- betriebnahme, siehe Technisches Handbuch.
13 Betriebsstörungen 13 Betriebsstörungen Nicht alle Meldungen, die auf dem Display erscheinen, sind Störungsmeldungen. Warnhinweise und Stö- rungsmeldungen werden mit einer Ereignisnummer am Display angezeigt. Diese Nummer dient zur Identi- fizierung. Art der Displaymeldung Erläuterung Mitteilungen Viele Meldungen sind Mitteilungen, die zu Ihrer Information dienen. Mitteilungen sind keine Störungsmeldungen oder Warnhinweise.
Mögliche Ursachen Was Sie tun können Bei Verwendung einer Wasser- a) Bestätigen Sie die Störungsmeldung und Aufbereitungs-Anlage von MELAG: starten Sie das Programm mehrmals, bis die a) Nach der Erstinbetriebnahme oder nach Störungsmeldung nicht mehr angezeigt wird. einem Austausch der Mischbettharzpatrone b) Beachten Sie, dass es nach der ersten ist Restluft im Fördersystem der Wasser-...
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13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können Das Abwasser kann nicht abfließen. a) Kontrollieren Sie die Verlegung des a) Der Ablaufschlauch ist abgeknickt oder Ablaufschlauches. Dieser muss knickfrei, mit mit großen Senken verlegt. stetigem Gefälle und ohne Senken verlegt b) Der Siphon oder die gebäudeseitige sein.
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13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können Die Tür erreicht nach dem Programmstart a) Kontrollieren Sie die Türdichtung und nicht den druckdichten Zustand. Dichtfläche an der Sterilisierkammer auf a) Die Türdichtung und/oder Dichtfläche ist Verschmutzungen, Fremdkörper oder verschmutzt oder beschädigt. Beschädigungen.
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13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können a) Der Autoklav ist überladen. a) Beachten Sie die maximal zulässigen b) Der Autoklav wurde ohne Beladungsmengen (siehe Autoklav beladen Aufnahmegestell betrieben, sodass die [} Seite 23]). Führen Sie ggf. einen Beladung (vor allem Textilien) direkten Vakuumtest durch (siehe Vakuumtest Kontakt mit der Kammerwand hat.
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13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können a) Der Autoklav steht in einer zu warmen Schalten Sie den Autoklav aus und lassen Umgebung. Sie ihn ca. 1 h abkühlen. b) Der Autoklav ist eingebaut. Die a) Die Umgebungstemperatur muss weniger Mindestabstände zu den Umgebungsflächen als 40 °C betragen.
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7. Die CF-Card ist defekt oder nicht kompatibel. Es wurde evtl. keine CF-Card von MELAG verwendet. Hinweis: Es wird empfohlen, ausschließlich Original CF-Cards von MELAG zu verwenden! siehe Ereignis 214 Es wurde versucht, ein vorhandenes 1. Übertragen Sie die vorhandene schreibgeschütztes Protokoll mit einem...
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2. Die CF-Card ist defekt oder nicht kompatibel. Es wurde evtl. keine CF-Card von MELAG verwendet. Hinweis: Es wird empfohlen, ausschließlich Original CF-Cards von MELAG zu verwenden! c) Entfernen Sie den Schreibschutz der CF- Card. Die CF-Card wird nicht erkannt.
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13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können Es wurde versucht Protokolle über den Kontrollieren Sie, ob der Protokoll-Drucker Protokoll-Drucker auszugeben, aber es ist korrekt angeschlossen ist. Wenn Sie keine kein Protokoll-Drucker angeschlossen. Protokolle über den Protokoll-Drucker ausgeben möchten, deaktivieren Sie den Protokoll-Drucker als Ausgabemedium (siehe Protokollierung...
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13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können Das Abwasser kann nicht abfließen. a) Kontrollieren Sie die Verlegung des a) Der Ablaufschlauch ist abgeknickt oder Ablaufschlauches. Dieser muss knickfrei, mit mit großen Senken verlegt. stetigem Gefälle und ohne Senken verlegt b) Der Siphon oder die gebäudeseitige sein.
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13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können siehe Ereignis 408 a) Der Absperrhahn des Drucktanks der a) Schließen Sie den Absperrhahn des MELAdem 56/56 M ist geschlossen. Drucktanks der MELAdem 56/56 M. b) Der Druck im Drucktank der b) Kontrollieren Sie den Druck am MELAdem 56/56 M ist zu gering (< 1 bar).
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13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können a) Die Sicherung (Sicherungsautomat) der a) Schalten Sie die Sicherung auf L1 wieder Hausinstallation auf L1 hat ausgelöst. ein oder tauschen Sie sie ggf. aus. b) Der Netzstecker wurde gezogen oder b) Kontrollieren Sie, ob der Netzstecker steckt nicht korrekt in der Steckdose.
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13 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können siehe Ereignis 548 siehe Ereignis 136 siehe Ereignis 136 siehe Ereignis 136 siehe Ereignis 136 a) Die Kesselstutzen (Druckvorlage) in der a) Kontrollieren Sie das Innere der Sterilisierkammer sind verschmutzt oder Sterilisierkammer auf Verpackungsreste oder verdeckt.
14 Technische Daten 14 Technische Daten Gerätetyp Cliniclave 45 Gerätemaße (H x B x T) 158 x 65 x 91 cm Leergewicht 244 kg | 262 kg inkl. MELAdem 56 Betriebsgewicht 254 kg | 292 kg inkl. MELAdem 56 Max. Bodenbelastung 400 kg | 100 kg je Geräterolle (Wasserdruckprüfung)
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14 Technische Daten Gerätetyp Cliniclave 45 M Gerätemaße (H x B x T) 158 x 65 x 153 cm Leergewicht 315 kg | 340 kg inkl. MELAdem 56 M Betriebsgewicht 370 kg | 423 kg inkl. MELAdem 56 M Max. Bodenbelastung 610 kg | 152,5 kg je Geräterolle (Wasserdruckprüfung)
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15 Zubehör 15 Zubehör Alle aufgeführten Artikel sowie eine Übersicht über weiteres Zubehör sind über den Fachhandel zu beziehen. Kategorie Artikel Art.-Nr. Cliniclave Cliniclave 45 M Aufnahmegestelle Aufnahmegestell für 2 Instrumentenkörbe (1/2 StE) 04517 oder 4 Tabletts (1/4 StE), 32,5 x 60 x 27,7 cm Folienhalter Folienhalter, kurz, 18,4 x 28 x 8,7 cm 22410...
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Betriebsmittel und den Betrieb von Dampf- tur, bei der sterilisiert wird. Sterilisatoren im Gesundheitswesen Autorisierter Techniker DIN 58953 Ein autorisierter Techniker ist eine von MELAG ge- Norm – Sterilisation, Sterilgutversorgung schulte und autorisierte Person eines Kunden- dienstes oder Fachhandels. Nur dieser Techniker DIN EN 867-5 darf Instandsetzungs- und Installationsarbeiten an Norm –...
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Glossar Kondensat Sterilisiergut Flüssigkeit (z. B Wasser), die bei Abkühlung aus ist unsteriles, sterilisierbares noch zu sterilisieren- dem dampfförmigen Zustand hervorgeht und sich des Gut so abscheidet Sterilisierkammer Innenraum eines Sterilisators nimmt das Sterilisier- Korrosion chemische Veränderung oder Zerstörung metalli- gut auf scher Werkstoffe durch Wasser und chemische Substanzen...
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MELAG Medizintechnik GmbH & Co. KG Geneststraße 6-10 10829 Berlin Deutschland E-Mail: info@melag.de Web: www.melag.com Originalbetriebsanleitung Verantwortlich für den Inhalt: MELAG Medizintechnik GmbH & Co. KG Technische Änderungen vorbehalten Ihr Fachhändler...