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B E T R I E B S A N L E I T U N G O P E R A T I N G I N S T R U C T I O N S Visionary-B 3D-Streaming-Kamera und Fahrerassistenzsystem zur Automatisierung...
Rechtliche Hinweise Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte bleiben bei der Firma SICK AG. Die Vervielfältigung des Werks oder von Teilen dieses Werks ist nur in den Grenzen der gesetzlichen Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes zulässig. Jede Änderung, Kürzung oder Übersetzung des Werks ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Firma SICK AG ist untersagt.
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11.1.2 Performance ................... 49 11.1.3 Schnittstellen ..................50 11.1.4 Mechanik ....................50 11.1.5 Elektrik ....................50 11.1.6 Umgebungsdaten ................... 51 11.2 Bestelldaten......................52 11.3 Maßzeichnungen ....................55 11.3.1 Sensorkopf ....................55 11.3.2 Auswerteeinheit ..................55 11.3.3 Monitor ....................56 8022960/186T/2020-08-27| S I C K A G 3 D - S T R E A M I N G - K A M E R A U N D F A H R E R A S S I S T E N Z S Y S T E M Z U R A U T O M A T I S I E R U N G U N D K O L L I S I O N S V E R M E I D U N G | V I S I O N A R Y - B Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
Lesen Sie diese Betriebsanleitung sorgfältig durch und stellen Sie sicher, dass Sie die Inhalte vollständig verstanden haben, bevor Sie mit dem Fahrerassistenzsystem arbeiten. Geltungsbereich Diese Betriebsanleitung ist Bestandteil der SICK-Artikelnummer 8018167 (alle liefer- baren Sprachversionen dieses Dokuments). Zielgruppe Diese Betriebsanleitung richtet sich an die folgenden Zielgruppen: Planer, Entwickler, Konstrukteure, Monteure, Elektrofachleute, Bediener und Instandhaltungspersonal.
ZU DIESEM DOKUMENT Informationstiefe Diese Betriebsanleitung enthält Informationen über das Fahrerassistenzsystem zu folgenden Themen: • Produktbeschreibung • Montage • Elektroinstallation • Inbetriebnahme und Konfiguration • Pflege • Außerbetriebnahme • Entsorgung Darüber hinaus sind bei Planung und Einsatz des Fahrerassistenzsystems technische Fachkenntnisse notwendig, die nicht in diesem Dokument vermittelt werden (siehe Seite 11).
Ein entsprechendes Konzept besteht aus organisatorischen, technischen, prozessualen, elektronischen und physischen Abwehrebenen und stellt angemessene Maßnahmen für die unterschiedlichen Risikoarten auf. Die Produkte und Lösungen von SICK müssen als Bestandteil dieses Konzepts betrachtet werden. Informationen zu Cybersecurity finden Sie unter: www.sick.com/psirt. Begriffserläuterung Folgende Begriffe sind für das Verständnis der Funktionsweise des Fahrerassistenzsys-...
ZU IHRER SICHERHEIT Zu Ihrer Sicherheit Grundlegende Sicherheitshinweise • Die Visionary-B CV ist ein Fahrerassistenzsystem zur Kollisionswarnung. Der Ein- satz soll den Fahrer unterstützen. Ein Fahrerassistenzsystem ersetzt nicht das vorsichtige und umsichtige Fahren! • Die Montage, elektrische Installation und Konfiguration des Geräts darf nur von fachlich qualifiziertem und geschultem Personal vorgenommen werden. • Beachten Sie vor der Montage unbedingt die Betriebsanleitungen der Maschinen- hersteller und stimmen Sie sich gegebenenfalls vorher mit dem Hersteller über...
ZU IHRER SICHERHEIT Bestimmungsgemäße Verwendung Das System Visionary-B CV ist für den Einsatz an Offroad-Schwerlastfahrzeugen ausge- legt. Es dient als Fahrerassistenzsystem zur Kollisionswarnung innerhalb festgelegter Detek- tionsbereiche. Besondere klimatische Anforderungen innerhalb der technischen Spezifikationen sind nicht zu erfüllen. Jede Verwendung, die über die genannten Bereiche hinausgeht, wird als nicht bestim- mungsgemäße Verwendung angesehen und führt zu einem Verfall jeglicher Gewährleis-...
ZU IHRER SICHERHEIT • Schnell wechselnde Lichtbedingungen wie plötzlicher Lichteinfall • Starke Wasserbildung wie größere Pfützen auf dem Boden • Nasser Bodenbelag • Homogene Bodenstrukturen • Größere Neigungen im Detektionsbereich • Schneebedeckter Boden Qualifikation des Bedieners Das Fahrerassistenzsystem darf nur von dazu befähigten Personen projektiert, mon- tiert, angeschlossen, in Betrieb genommen und instand gehalten werden.
PRODUKTBESCHREIBUNG Produktbeschreibung Dieses Kapitel informiert über die Funktionsweise des Fahrerassistenzsystems und zeigt Beispiele zum Einsatzbereich. Produkteigenschaften Das Fahrerassistenzsystem besteht aus drei Hauptkomponenten. Der Sensorkopf dient der stereoskopischen Aufnahme einer Szene in Verbindung mit einer integrierten 2D-Kamera. Er leitet die Bildinformationen an eine Auswerteeinheit in der Fahrerkabine weiter.
PRODUKTBESCHREIBUNG 3.3.2 Stromversorgung Auswerteeinheit Litzenfarbe Beschreibung Weiß Braun +Batterie Grau +Zündung Grün +Diskreter Signaleingang (Rückwertsgang) Gelb +Diskreter Signaleingang (optionale Rekorder- Ansteuerung) Pink +Diskreter Signaleingang, reserviert HINWEIS! Sichern Sie die Auswerteeinheit vor Überlastung. Sie können dazu die beiliegenden Sicherungen verwenden. 3.3.3 Anschlussschema Kit A Power Sound...
PRODUKTBESCHREIBUNG 3.3.4 Anschlussschema Kit B Power Sound Video (VGA) 7.5 A +Batterie 2.0 A +Zündung Versorgungs- 2.0 A spannung 2.0 A +Diskreter Signaleingang (optionale Rekorder-Ansteuerung) USB (wireless) 2.0 A +Diskreter Signaleingang (reserviert) Power Power Data Data 3.3.5 Anschlussschema Kit C USB (wireless) Power Power...
PRODUKTBESCHREIBUNG 3.3.6 Anschlussschema Kit PS 7.5 A +Batterie 2.0 A +Zündung Data via Ethernet Versorgungs- 2.0 A spannung 2.0 A +Diskreter Signaleingang (reserviert) 2.0 A +Diskreter Signaleingang (reserviert) Power Data Anzeigeelemente Zur Anzeige dient wahlweise ein 7"- oder 8"- Display (IP67). Das Display wird in der Fahrerkabine montiert, damit der Fahrer die aufgenommene Szenerie des Sensorkopfs einsehen kann.
PRODUKTBESCHREIBUNG Befindet sich ein Objekt in einem der konfigurierten Alarmbereiche, wird über das Display in der Fahrerkabine ein Alarm ausgelöst und der Fahrer kann entsprechend reagieren. 3.5.1 Funktionsprinzip Die Stereoskopie basiert auf der Verrechnung zweier Aufnahmen durch eine Rechenein- heit. Beim Menschen liefern die Augen jeweils eine der Aufnahmen und das Gehirn ver- rechnet diese zu einem stereoskopischen Tiefenbild.
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PRODUKTBESCHREIBUNG x,y(0,0) Der maximal konfigurierbare Bereich hängt von der spezifischen Objektklasse ab. Die maximal konfigurierbaren Bereiche für die "Full-Performance-Zone" sowie die "Extended-Zone" finden Sie auf Seite 31. Montagebeispiele mit Detektionsbereichen und Alarmzonen (Kit A): 3 D - S T R E A M I N G - K A M E R A U N D F A H R E R A S S I S T E N Z S Y S T E M Z U R A U T O M A T I S I E R U N G 8022960/186T/2020-08-27| S I C K A G U N D K O L L I S I O N S V E R M E I D U N G | V I S I O N A R Y - B Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
PRODUKTBESCHREIBUNG Farbe Beschreibung grau Sichtbereich des Sensorkopfs dunkelorange Alarmzone 1 mittelorange Alarmzone 2 hellorange Definierbare Alarmzone (Maximalausdehnung) 3.5.3 Alarmausgabe Der Alarm wird ausgelöst, wenn relevante Objekte die vorab definierte(n) Alarmzone(n) verletzen oder durch die Selbstdiagnose des Geräts ein Fehlverhalten festgestellt wird (siehe "3.5.5 Selbstdiagnosefunktion" auf Seite 21). Diese Alarmzonen werden durch ihre Grundfläche (in HMI konfigurierbar) und die verti- kale Öffnung der Kamera in der Höhe definiert. Wenn ein Objekt innerhalb dieser Zone detektiert wird, erfolgt am Display eine optische und akustische Meldung.
PRODUKTBESCHREIBUNG 3.5.4 Objektklassen HINWEIS! Das Ziel des Systems ist es, durch Klassifizierung nur die für den Fahrer relevanten Objekte zu erkennen. Diese Erkennung und Klassifizierung ist merkmalsbasiert. Das System wird mit relevanten Objekten die entsprechende Merkmalen aufweisen in verschiedenen Situationen trainiert. Die Ergebnisse werden auf andere Situationen übertragen, die von den Trainingsdaten nicht eins zu eins abgedeckt werden. Aufgrund dieses intelligenten Klassifikationsansatzes kann das Detektionsverhalten der Objektklassen nicht auf eine feste Situation, Form oder Größe beschränkt werden. Im Falle von Mehrdeutigkeiten kann dies aufgrund der Entscheidungsparameter und der Priorisierung zu Fehlalarmen führen, da das oberste Ziel die Gewährleistung einer zuverlässigen Detektion ist.
Achse eingedreht sind. 3.5.5 Selbstdiagnosefunktion Die Visionary-B verfügt über eine Funktion zur Selbstdiagnose, welche die Integrität der Komponenten und Funktionalität überprüft und überwacht. Die meisten Funktionstests werden beim Einschaltvorgang durchgeführt. Das frühzeitige Erkennen von Fehlern verhindert ungeplante Ausfallsituationen und ermöglicht eine zügige Problembehandlung im Fehlerfall.
PRODUKTBESCHREIBUNG 3.5.6 Diskretes Alarmsignal Die Visionary-B verfügt über zwei diskrete Ausgänge, mit deren Hilfe Detektionen in bestimmten Zonen und der Systemzustand ausgegeben werden können. Das Schaltverhalten lässt sich durch die Auswahl einer der vier unterschiedlichen Betriebskonfigurationen definieren (siehe "8.4.1 Alarm Management" auf Seite 45)..
PRODUKTBESCHREIBUNG Unter Windows: Installieren Sie zusätzlich „Microsoft Visual C++ Redistributable for Visual Studio“ in der Version 2015 oder neuer. Überprüfen der Installation Schalten Sie die 3D-Kamera ein, indem Sie die Stromversorgung zur Auswerteein- heit herstellen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Computer über die Ethernetleitung mit der Auswer- teeinheit verbunden ist.
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PRODUKTBESCHREIBUNG Die nötigen Schritte sind vom zugrundeliegenden Betriebssystem abhängig. Es wird deshalb im Folgenden zwischen Windows und Ubuntu unterschieden. Unter Windows 7/10: Installieren Sie folgende Softwarepakete: • Cmake (mindestens Version 2.8 benötigt) • Visual C++ build tools 2015 • Qt with MSVC component (mindestens Version 5.7 benötigt) •...
TRANSPORT UND LAGERUNG Transport und Lagerung Transport Entfernen Sie vor dem Transport alle Anschlussleitungen. Transportieren Sie die Komponenten des Fahrerassistenzsystems möglichst nur in der Originalverpackung. Setzen Sie die Komponenten beim Transport keinen hohen Temperaturschwankungen, keiner Feuchtigkeit und keinen schweren Stößen aus. Lagerung Lagern Sie das Fahrerassistenzsystem möglichst staubgeschützt und nur innerhalb der vorgegebenen Lagerbedingungen...
MONTAGE Montage Sicherheit VORSICHT! Gefahr durch herabfallendes Bauteil. Bei unsachgemäßer Befestigung kann der Sensorkopf herabstürzen. Leichte bis mittle- re Verletzungen können die Folge sein. • Achten Sie bei der Montage darauf, nur geeignete Befestigungsmaterialien zu ver- wenden. Benötigtes Werkzeug HINWEIS! Zur Montage des Sensorkopfs wird Werkzeug zur Befestigung am Montageort benö- tigt.
(20 m) 2086211 Alarmleitung für zwei diskrete Ausgänge, 0/12 V (5 m) 2098886 Ethernetleitung zur Übertragung der Visionary-B Streamingdaten (5 m) Montage vorbereiten HINWEIS! Beachten Sie bei der Auswahl des Montageorts, dass die Leitungen zum Sensor ausrei- chend Platz benötigen und für den Servicefall gut erreichbar sein müssen.
MONTAGE HINWEIS! Die Auswerteeinheit und das Display müssen an einem geschützten Ort wie zum Beisp- spiel innerhalb der Fahrerkabine angebracht werden. Beachten Sie zudem die Leitungs- länge zwischen Display und Auswerteeinheit. Prüfen Sie, wo die Leitungen verlegt werden können. Heiße Oberflächen (z. B. Abgasrohre) sind dabei zu vermeiden. HINWEIS! Planen Sie zusätzlich benötigte Leitungslängen für bewegliche Fahrerkabinen ein. Die Leitungen müssen in diesem Fall in einer "Schlange"...
MONTAGE Durchführung der Montage 5.6.1 Montage des Sensorkopfs HINWEIS! Bei Kit B und Kit C muss dieser Schritt zweifach ausgeführt werden. Montieren Sie zuerst die Sensorhalterung. Setzen Sie hierzu den U-Halter auf die Grundhalterung und verschrauben diese. Achten Sie auf die Orientierung des Grundträgers.
ELEKTRISCHE INSTALLATION Elektrische Installation Sicherheit GEFAHR! Brandgefahr durch unzureichende Absicherung. Bei unsachgemäßem elektrischen Anschluss ohne ausreichende Absicherung kann Brandgefahr entstehen. Mittlere bis schwere Verletzungen und Tod können die Folge sein. • Sichern Sie die elektrische Installation ausreichend ab, und schließen Sie das Fah- rerassistenzsystem nicht direkt an die Fahrzeugbatterie an.
ELEKTRISCHE INSTALLATION Verlegen Sie die Leitungen zwischen den Montageorten. Verwenden Sie Kabelka- näle, Kabelbinder und Zugentlastungen. Geräte anschließen ACHTUNG! Gefahr der Beschädigung des Fahrerassistenzsystems. Wenn das Display mit der Auswerteeinheit bei eingeschalteter Stromversorgung verbun- den wird, kann es zu Beschädigungen am Fahrerassistenzsystem kommen. •...
ELEKTRISCHE INSTALLATION Verbinden Sie die Auswerteeinheiten mit der Stromleitung der Fahrzeugelektrik (2). 6.5.4 Kit PS anschließen Verbinden Sie die Übertragungsleitung mit dem Sensorkopf und der Auswerteein- heit. Verbinden Sie die Ethernetleitung mit der Auswerteeinheit und dem Computer. Verbinden Sie die Auswerteeinheit mit der Stromleitung. Anschluss Auswerteeinheit an Fahrzeugelektrik HINWEIS! Prüfen Sie vor der elektrischen Installation, wo die Anschlüsse vorzunehmen sind.
INBETRIEBNAHME Inbetriebnahme Sicherheit ACHTUNG! Gefahr der Beschädigung des 3D-Sensors. Wenn Sie das Fahrerassistenzsystem außerhalb der Spezifikationen (z. B. Temperatur, Luftfeuchte) betreiben, kann es zu Beschädigungen am Fahrerassistenzsystem oder der Fahrzeugelektrik kommen. • Verwenden Sie das Fahrerassistenzsystem nur in den spezifizierten technischen Rahmenbedingungen (siehe Seite 49). System booten Schalten Sie die Zündung des Fahrzeugs ein. Die Auswerteeinheit bootet und ein Warnhinweis wird im Display angezeigt. Drücken Sie ESC auf der angeschlossenen Tastatur, um sich an der Auswerteein- heit anmelden zu können.
KONFIGURATION UND BEDIENUNG Konfiguration und Bedienung Detektionsbereich Der Visionary-B bietet eine gleichzeitige Konfiguration von bis zu zwei unabhängigen Zonen. Je nach Anforderung können diese zusammenhängen oder aber auch frei plat- ziert werden. Unter Berücksichtigung der Zonenlimits sind die Abmessungen der Zonen frei konfigurierbar. 8.1.1 Zonenlimits HINWEIS! „Full-Performance-Zone“ bedeutet, dass die Performance innerhalb dieser Zone nicht nur unter Laborbedingungen, sondern auch unter reellen Feldbedingungen vollständig...
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KONFIGURATION UND BEDIENUNG HINWEIS! Das System bietet mit der „Extended-Zone“ einen erweiterten Detektionsbereich an, welcher über die Grenzen der „Full-Performance-Zone“ hinausgeht. Die „Extended- Zone“ stellt einen Übergangsbereich der zuverlässigen Detektion dar. Da innerhalb der „Extended-Zone“ keine reellen Feldvalidierungen stattgefunden haben kann es zu fehlerhaftem Alarmverhalten in diesem Bereich kommen.
A. Objektklasse 3 und /oder 4 Objektklasse 3 und /oder 4 und /oder 5 und /oder 5 Objektklasse 3 und / oder 4 n. A. und /oder 5 Visionary-B konfigurieren HINWEIS! Die Konfiguration des Fahrerassistenzsystems darf nur durch dafür geschultes Personal vorgenommen werden. Nach der Konfiguration sind Maus und Tastatur zu entfernen. 8.2.1 Wichtige Hinweise Die Konfiguration des Fahrerassistenzsystems kann nur bei komplett angeschlossenem System und Stillstand des Fahrzeugs vorgenommen werden.
KONFIGURATION UND BEDIENUNG Ansicht verkleinern (herauszoomen) Hilfe zur aktuellen Ansicht Konfigurationsmodus verlassen und speichern Sensorkopf 1 Indikator Sensorkopf 2 Indikator Alarmbereich entfernen Alarmbereich hinzufügen Passwort ändern Konfiguration exportieren Zeit und Datum einstellen Ausschaltverzögerung definieren 8.2.3 Konfiguration vornehmen GEFAHR! Gefahr der Kollision durch Fehlkonfiguration. Durch fehlerhafte Konfiguration des Systems – ausgeführt von nicht qualifiziertem Per- sonal – kann es zu Kollisionen ohne vorherige Alarmmeldung kommen. •...
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KONFIGURATION UND BEDIENUNG HINWEIS! An der Auswerteeinheit steht nur ein USB-Port zur Verfügung. Daher ist es notwendig, Maus und Tastatur über denselben USB-Anschluss bereitzustellen. Dafür eignet sich z. B. ein sog. Wireless-USB-Set. Sie können bei Bedarf den USB Port auch über einen USB-Hub erweitern. Dieser wird bei der Verwendung des Konfigurati- onsexports benötigt.
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KONFIGURATION UND BEDIENUNG Klicken Sie auf die Schaltfläche um den Hinweis auf der linken START CONFIGURATION, Seite zu bestätigen. Stellen Sie über das Dropdown-Menü links oben die Sprache ein. Wählen Sie über das Symbol zwischen den Vorkonfigurati- BETRIEBSMODUS AUSWÄHLEN onen für das eingesetzte Kit. Wählen Sie den Dropdown-Menüpunkt , um weitere Parameter ADVANCED SETTINGS vorzugeben.
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KONFIGURATION UND BEDIENUNG 12. Wählen Sie eine der Visualisierungen des Fahrzeugs aus (Draufsicht). 13. Klicken Sie auf das Schlosssymbol, um das Passwort zu ändern. Geben Sie (im entsprechenden Fenster) das neue Passwort ein, das aus vier bis sechs Zeichen bestehen sollte. Bestätigen Sie die Eingabe. Bitte beachten Sie, dass Sie das Passwort nicht zurücksetzen, nachdem sie die HMI verlassen haben.
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KONFIGURATION UND BEDIENUNG 17. Klicken Sie auf das Uhrsymbol und definieren Sie (im entsprechenden Fenster) eine Ausschaltverzöge rung. Geben Sie die Verzö gerung direkt ein oder nutzen Sie den Schieberegler. Das System bleibt nun für die definierte Zeit aktiv, nachdem die Zündung ausge- schaltet wird. 18. Klicken Sie in der Grafik auf den Sensorkopf (blau), um Einstellungen zum Sensor- kopf vornehmen zu können. 19. Bewegen Sie einen der beiden blauen Punkte, um die Position des Sensorkopfs im Verhältnis zum Fahrzeug zu verschieben oder zu drehen.
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KONFIGURATION UND BEDIENUNG Height Montagehöhe des Sensorkopfs (in Bezug auf das Zentrum der Linsen) Location and positioning X = Distanz zur linken Fahrzeugkante Y = Distanz zur vorderen Fahrzeugkante Schieberegler = Ausrichtung des Sensorkopf in Grad (0°: nach vorne; 90°: nach links; 180°: nach hinten; 270°: nach rechts) Alarm Alarmverhalten, abhängig vom eingelegten Gang.
KONFIGURATION UND BEDIENUNG HINWEIS! Wenn ein Bereich mit sich überkreuzenden Eckpunkten festgelegt wird, wird diese Alarmzone violett dargestellt und der Alarm bei einer Bereichsverletzung nicht ausge- löst. HINWEIS! Bei Kit B muss die Konfiguration an diesem Punkt auch für den zweiten Sensorkopf vorgenommen werden. Wechseln Sie zur Konfiguration des zweiten Sensorkopfs über das Stern- bzw. Rauten- symbol und wiederholen Sie die Schritte 8 bis 17. 22.
KONFIGURATION UND BEDIENUNG Prüfen Sie mit Hilfe des Einrichtbetriebs die konfigurierten Werte, und nehmen Sie ggf. weitere Anpassungen vor (siehe "8.3 Einrichtbetrieb" auf Seite 44). Prüfen Sie, ob Fahrzeugdarstellung, Sensorkopfposition und Alarmbereich (an- gezeigt auf der rechten Seite des Displays) den vorgenommenen Einstellungen entsprechen. Prüfen Sie, ob der Alarm bei einer Verletzung des Alarmbereichs ausgelöst wird Detektierte Objekte werden innerhalb der angezeigten Alarmzone als blaue Punkte dargestellt.
Rechtes rektifiziertes Bild anzeigen Disparitätsbild mit Bodenerkennung anzeigen Disparitätsbild anzeigen Aktivieren / Deaktivieren der Vollbildansicht Visionary-B bedienen Die Bedienung des Fahrerassistenzsystems beschränkt sich auf das Einschalten über den Zündschlüssel des Fahrzeugs und die Beachtung der optischen und akustischen Alarmmeldungen über das Display. HINWEIS! Das Fahrzeug ist bei einer Alarmmeldung unverzüglich zu stoppen, bis sich das Objekt...
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KONFIGURATION UND BEDIENUNG HINWEIS! Es findet keine Prioritätsfestlegung hinsichtlich der Objektabstände statt. Befinden sich gleichzeitig Objekte in beiden Zonen, so wird nicht das nähere Objekt priorisiert, sondern das Objekt, welches in der näheren Zone liegt. Konfiguration 2 und 3 (siehe "8.2.1 Wichtige Hinweise" auf Seite 36). Objektklasse Priorität Alarmsymbole Sound Alarmausgabe...
Überprüfen Sie Schraubverbindungen und Anschlüsse regelmäßig. KEEP LENSES CLEAN Reinigen Sie die optischen Bereiche täglich und bei Verschmutzung. SICK Reinigen Sie die Gehäuse mit einem weichen Tuch. Verwenden Sie das Tuch entweder trocken oder feuchten Sie es mit lauwarmem Wasser und etwas mildem Reinigungsmittel an.
AUSSERBETRIEBNAHME Außerbetriebnahme 10.1 Sicherheit WARNUNG! Gefahr durch elektrischen Schlag. Bei unsachgemäßer Demontage der Komponenten kann es zum elektrischen Schlag durch unter Spannung stehende Leitungen oder Bauteile kommen. Mittlere bis schwere Verletzungen oder Tod können die Folge sein. • Die elektrische Demontage darf nur durch ausgebildetes Elektrofachpersonal erfol- gen.
ANHANG Anhang 11.1 Technische Daten 11.1.1 Merkmale Arbeitsabstand 0,5 m ... 7 m Definierbarer Detektionszone 6 m x 7 m (∆x x ∆y) Maximale Erfassungswinkel 120° x 75° Maximaler Einbauwinkel (in muss durch Boden begrenzt werden Bezug zur Horizontalen) Angaben beziehen sich auf den maximal definierten Detektionsbereich. 11.1.2 Performance Definition der Objektklassen Objektklasse Objekte Beschreibung ≥ 40 cm x 80 cm auf In diese Klasse fallen dem Boden...
ANHANG ≥ 40 cmx80 cm Eignet sich, wenn eine hoch sensitive Detek- tion erwünscht ist, um z. B. auch Objekte dieser Größe, die um ihre vertikale Achse eingedreht sind, zu erkennen. Ansprechzeit < 200 ms typisch Einschaltverzögerung < 50 s 11.1.3 Schnittstellen Konfiguration Softwareschnittstelle, Bedienung per Tastatur/ Maus/ Display 11.1.4 Mechanik...
ANHANG 11.3 Maßzeichnungen (Maße in mm [inch]) 11.3.1 Sensorkopf 262 10,31 122,4 4,82 80 3,15 11.3.2 Auswerteeinheit 276.9 (10.9) (8.7) 258.9 (10.19) 8022960/186T/2020-08-27| S I C K A G 3 D - S T R E A M I N G - K A M E R A U N D F A H R E R A S S I S T E N Z S Y S T E M Z U R A U T O M A T I S I E R U N G U N D K O L L I S I O N S V E R M E I D U N G | V I S I O N A R Y - B Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
ANHANG 11.3.3 Monitor 149,8 5,9 57,1 2,25 214,1 8,43 35 1,38 26,2 1,03 182 7,17 7 0,28 POWER MENU 6 0,24 13,5 0,53 188 7,4 34,3 1,35 56 2,2 17,8 0,7 31.6 (1.24) 226.5 15.6 (8.92) (0.61) (2.95) 3 D - S T R E A M I N G - K A M E R A U N D F A H R E R A S S I S T E N Z S Y S T E M Z U R A U T O M A T I S I E R U N G 8022960/186T/2020-08-27| S I C K A G U N D K O L L I S I O N S V E R M E I D U N G | V I S I O N A R Y - B Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
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NOTIZEN 8022960/186T/2020-08-27| S I C K A G 3 D - S T R E A M I N G - K A M E R A U N D F A H R E R A S S I S T E N Z S Y S T E M Z U R A U T O M A T I S I E R U N G U N D K O L L I S I O N S V E R M E I D U N G | V I S I O N A R Y - B Irrtümer und Änderungen vorbehalten...