1. Einführung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts. Dieses Produkt erfüllt die gesetzlichen, nationalen und europäischen Anforderungen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Be- dienungsanleitung beachten! Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt.
2. Bestimmungsgemäße Verwendung Bei diesem Produkt handelt es sich um ein Modellfahrzeug mit Hinterradantrieb, das über die mitgelieferte Fern- steueranlage drahtlos per Funk gesteuert werden kann. Das Chassis ist fahrfertig aufgebaut. Das Produkt ist kein Spielzeug, es ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet. Beachten Sie alle Sicherheitshinweise dieser Bedienungsanleitung.
a) Allgemein Achtung, wichtiger Hinweis! Beim Betrieb des Modells kann es zu Sach- und/oder Personenschäden kommen. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass Sie für den Betrieb des Modells ausreichend versichert sind, z.B. über eine Haft- pflichtversicherung. Falls Sie bereits eine Haftpflichtversicherung besitzen, so informieren Sie sich vor Inbetriebnahme des Modells bei Ihrer Versicherung, ob der Betrieb des Modells mitversichert ist.
b) Inbetriebnahme Die Anleitung zur Fernsteueranlage liegt getrennt bei. Beachten Sie unbedingt die dort enthaltenen Sicherheitshinweise und alle weiteren Informationen! Gehen Sie bei der Inbetriebnahme immer in nachfolgend beschriebener Reihenfolge vor, andernfalls kommt es zu unvorhersehbaren Reaktionen des Fahrzeugs! Beachten Sie außerdem das Kapitel 8. Schritt 1: Schalten Sie den Sender ein, falls noch nicht geschehen.
c) Fahren des Fahrzeugs • Der unsachgemäße Betrieb kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen! Fahren Sie nur, solange Sie direkten Sichtkontakt zum Modell haben. Fahren Sie deshalb auch nicht bei Nacht. • Fahren Sie nur, wenn Ihre Reaktionsfähigkeit uneingeschränkt gegeben ist. Müdigkeit, Alkohol- oder Medikamen- ten-Einfluss kann, wie bei einem echten Kraftfahrzeug, zu Fehlreaktionen führen.
6. Batterie- und Akkuhinweise • Batterien/Akkus gehören nicht in Kinderhände. • Lassen Sie Batterien/Akkus nicht offen herumliegen, es besteht die Gefahr, dass diese von Kindern oder Haustieren verschluckt werden. Suchen Sie in einem solchen Fall sofort einen Arzt auf! •...
7. Akkus laden a) Empfängerakku laden • Zum Betrieb des Fahrzeugs ist eine separate, leistungsstarke Empfängerstromversorgung erforderlich, da der Strom- bedarf vor allem des Lenkservos sehr hoch ist. Wir empfehlen, als Empfängerstromversorgung einen hochstromfähigen 5zelligen NiMH-Hump-Akkupack einzusetzen. • Trennen Sie den Empfängerakku vor einem Ladevorgang vom Empfänger und nehmen Sie ihn aus der Akkubox des Fahrzeugs heraus.
8. Inbetriebnahme a) Karosserie abnehmen Entfernen Sie die vier Halteclipse des Überrollbügels (2 x über der Vorderachse; 2x links/rechts vom Tank) und auch die beiden Clipse seitlich bei den Hinterrä- dern (siehe Pfeile in Bild 1). Ziehen Sie die Überrollbügel seitlich aus den Halte- rungen und stellen die Bügel senkrecht.
c) Empfängerakku in das Fahrzeug einsetzen Aufgrund des hohen Strombedarfs der beiden Servos ist ein leistungsstarker Empfängerakku erforderlich (wir empfehlen einen 5zelligen NiMH-Hump-Akkupack). Öffnen Sie die Akkubox (Bild 3, Pos. 1) durch Abzie- hen der drei Clipse und legen Sie den Empfängerakku (Bild 3, Pos.
f) Luftfilter ölen und Fahrzeug betanken Ölen Sie den Luftfilter leicht ein, um auch feinste Staubpartikel auszufiltern. Verwenden Sie hierzu ein spezielles Luftfilter-Öl (nicht im Lieferumfang). Schrauben Sie das Luftfiltergehäuse mittels der zentralen Schraube auf der Vor- derseite des Filters ab und nach dem Ölen wieder an. Achten Sie hierbei auf einen korrekten Sitz des Filters und dessen Halterung.
Fahren Sie das Modell niemals mit fehlerhaft arbeitender Fernsteuerung! Suchen Sie vor einer Ausfahrt zuerst den Fehler, falls die Reaktionen der Fernsteuerung beim Reichweiten- test nicht wie beschrieben ausfallen. i) Motor starten Allgemeines zum Verbrennungsmotor Bei der Inbetriebnahme des neuen Motors muss eine gewisse Einlaufzeit eingehalten werden. Während der Einlaufphase passen sich die Motorteile perfekt aneinander an, wodurch maximale Leistung erreicht und vorzeitiger Verschleiß...
• Öffnen Sie die Choke-Klappe wieder (Hebel waagerecht) und lassen den Motor ca. 1 - 2 Minuten warm laufen. Achtung! Bleibt die Choke-Klappe zu lange geschlossen oder wurde zu viel Kraftstoff in den Verbrennungsraum und das Kurbelgehäuse gepumpt, überfettet das Gemisch und der Motor säuft ab. Der Seilzugstarter lässt sich dann nur mit erhöhtem Kraftaufwand betätigen.
Der Zweitakt-Motor des Modells ist luftgekühlt. Das heißt, dass der Fahrtwind die Kühlung des Motors übernehmen muss (Fahrtwindkühlung). Vermeiden Sie daher nach Möglichkeit, das Fahrzeug mit häufigen, heftigen Lastwechseln (durch kurze Gasstöße aus dem niedrigen Drehzahlbereich und anschließend ruckartiges Zurücknehmen der Dreh- zahl) zu beschleunigen.
9. Einstellmöglichkeiten am Fahrzeug a) Einstellung des Radsturzes Der Radsturz bezeichnet die Neigung der Radebene gegenüber der Senkrechten. Bild 8b Bild 8a Negativer Sturz Positiver Sturz (Radoberkanten zeigen nach innen) (Radoberkanten zeigen nach außen) Die Einstellung der Räder bei den beiden Abbildungen oben ist übertrieben dargestellt, um Ihnen den Unterschied zwischen negativem und positivem Sturz zu zeigen.
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Radsturz an der Hinterachse einstellen: Die Verstellung des Radsturzes erfolgt durch das Ver- drehen der Schraube (1) des oberen Querlenkers. Da diese Schraube je ein Links- und Rechtsgewinde hat, müssen Sie den Querlenker zum Verstellen des Radsturzes nicht ausbauen. Bild 10...
b) Einstellung der Spur Die Spur (Vorspur = Bild „a“, Nachspur = Bild „b“) bezeichnet die Stel- lung der Radebene zur Fahrtrichtung. ¦ ¦ Während der Fahrt werden die Räder durch den Rollwiderstand vorne auseinandergedrückt und stehen daher nicht mehr exakt parallel zur Fahrtrichtung.
c) Einstellung der Lenkgeometrie Defekte bei Servos werden durch schwergängige Anlenkungen bzw. Mechaniken (z.B. durch Verschmutzung oder Rost) genauso wie durch unsymmetrische, und damit nicht lineare geometrische Lenkeinstellungen verursacht. Des- halb müssen Sie vor dem Fahrbetrieb bei Ihrem Modell nachfolgende Punkte überprüfen und eventuell entsprechen- de Korrekturen durchführen.
d) Einstellung der Stoßdämpfer Bild 15: Vorderachse Bild 16: Hinterachse Am oberen Ende des Stoßdämpfers kann die Einstellung der Feder-Vorspannung durch das Verdrehen einer Rändel- mutter (1) vorgenommen werden. Achten Sie darauf, dass sich hierbei der Stoßdämpferkörper (2) nicht mitdreht und sich dadurch von der Stoßdämpferkappe (3) herausdreht (es droht dann Ölverlust).
e) Einstellung des Servo-Savers Die Lenkung des Fahrzeuges ist als Achsschenkellenkung ausgelegt. Die Schwenkbewegung des Servosteuerhebels wirkt über das Lenkgestänge auf den Arm des Servo-Savers. Der Servo-Saver besteht aus zwei rechtwinklig zuein- ander angeordneten Hebeln (1 und 2), die nicht starr miteinander verbunden sind, sondern sich über eine Feder in einer Ebene mit dem Lenkgestänge gegen- einander bewegen lassen.
Motoreinstellungen Der Vergaser ist ab Werk für die ersten Fahrten optimal vorjustiert. Hierbei wird eine fette Vergasereinstellung verwen- det, um den Motor in der Einlaufphase ausreichend mit Schmierung zu versorgen. Dies zeigt sich an kräftiger weißer Rauchentwicklung aus dem Auspuff. Für die ersten 2 - 3 Tankfüllungen sollte die fette Vergasereinstellung beibehalten werden.
b) Einstellen der Leerlaufgemisch-Regulierschraube (L) • Bringen Sie den Motor durch Fahren auf Betriebstemperatur. • Nimmt der Motor dabei nur schlecht Gas an, ist das Leerlaufgemisch zu mager. Das Verdrehen der Leerlauf-Gemisch- regulierschraube gegen den Uhrzeigersinn (nach links) lässt das Gemisch fetter werden. Korrigieren Sie die Einstellung schrittweise, indem Sie die Leerlauf-Gemischregulierschraube jeweils ca.
d) Einstellen der Standgasdrehzahl (S) • Drehen Sie die Einstellschraube für das Standgas (S) im Uhrzeigersinn, wenn die Standgasdrehzahl höher werden soll. • Das Drehen der Einstellschraube gegen den Uhrzeigersinn verringert die Standgasdrehzahl. Stellen Sie bei betriebswarmen Motor die Standgasdrehzahl so ein, dass der Motor noch sicher läuft. Vermeiden Sie ein zu hohes Standgas, da in diesem Fall die Kupplung permanent schleift und schneller verschleißt.
Reinigung und Wartung Falls Sie vorher mit dem Fahrzeug gefahren sind, lassen Sie alle Teile (z.B. Motor, Auspuff usw.) zuerst vollständig abkühlen. Reinigen Sie das ganze Fahrzeug nach dem Fahren von Staub und Schmutz, verwenden Sie z.B. einen langhaarigen sauberen Pinsel und einen Staubsauger.
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Verwenden Sie nur Zündkerzen vom Typ „CMR 7H“! Eine falsche bzw. verschlissene Zündkerze lässt den Motor fehlerhaft laufen und erschwert die Abstimmung. Für den Einbau bzw. Austausch der Zündkerze benötigen Sie einen Zündkerzenschlüssel (Kreuzschlüssel SW10). Der ideale Elektrodenabstand einer intakten Zündkerze be- trägt 0,7 mm.
Entsorgung a) Allgemein Elektrische und elektronische Geräte dürfen nicht in den Hausmüll! Entsorgen Sie das Produkt am Ende seiner Lebensdauer gemäß den geltenden gesetzlichen Vorschrif- ten. b) Batterien und Akkus Sie als Endverbraucher sind gesetzlich (Batterieverordnung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien und Akkus verpflichtet;...
Behebung von Störungen Auch wenn das Modell nach dem heutigen Stand der Technik gebaut wurde, kann es dennoch zu Fehlfunktionen oder Störungen kommen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie eventuelle Störungen beseitigen kön- nen. Das Modell reagiert nicht •...
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• Ist der Elektrodenabstand der Zündkerze korrekt (soll: 0,7 mm)? • Ist die Zündkerze schon länger in Gebrauch und eventuell verschlissen? Im Zweifelsfall ist der Startversuch mit neuer Zündkerze zu testen. • Sind alle Kraftstoffleitungen in Ordnung? Wird mit der manuellen Pumpe Kraftstoff angesaugt? ...
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Die Lenkung funktioniert nicht oder nicht richtig, Lenkausschlag am Fahrzeug zu gering • Falls der Sender eine Dualrate-Einstellung bietet, kontrollieren Sie diese (Bedienungsanleitung zum Sender beach- ten). Bei zu geringer Dualrate-Einstellung reagiert das Lenkservo nicht mehr. Gleiches gilt für die sog. EPA-Einstellung (= „End-Point-Adjustment“, Einstellung der Endpositionen für den Servoweg zum Schutz der Servomechanik), sofern am Sender vorhanden.
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