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Bedienungsanleitung DMC-842 The Digital Microphone Interface ™ ™ SyncAlign I64 Option Slot ™ ™ ™ SteadyClock SyncCheck MultiMode 8-Kanal Digital Mikrofon Interface mit Line Ausgängen 8-Kanal AES zu Analog / ADAT Interface AES/EBU Format und Sample Rate Conversion Optionales 64-Kanal MADI Interface...
• 1 optisches Kabel (TOSLINK), 2 m 3. Kurzbeschreibung und Eigenschaften Der DMC-842 ist ein 8-kanaliges Interface für digitale Mikrofone nach AES42, mit voller Fern- steuerbarkeit und optionalem MADI I/O. In einem Standard 19" Gehäuse mit 2 HE Höhe bietet das Gerät zahlreiche außergewöhnliche Merkmale, wie MultiMode, Intelligent Clock Control...
4. Inbetriebnahme - Quickstart 4.1 Bedienelemente - Anschlüsse - Anzeigen Auf der Frontseite des DMC-842 befinden sich acht LED Level Meter, acht numerische LED Anzeigen, acht Select Taster, ein Drehgeber, weitere Taster für diverse Konfigurationsoptionen, sowie 69 LEDs zur detaillierten Statusanzeige.
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MIDI I/O (5-pol DIN): MIDI Eingang und Ausgang über 5-polige DIN Buchse. Zur Fernsteuerung des DMC-842 und - bei installierter MADI Card - zur Übertragung von MIDI Daten über MADI. Kaltgerätestecker für Netzanschluss. Das speziell für den DMC-842 entwickelte, interne Hi- Performance Schaltnetzteil arbeitet im Bereich 100 V bis 240 V AC.
DPP, beim dritten alle STEREO usw. Der Taster SELECT schaltet eine Funk- tion pro Kanal aus- und ein, und ist daher zusätzlich mit ON/OFF beschriftet. Der DMC-842 speichert dauerhaft alle vor dem Ausschalten des Gerätes aktiven Einstellungen, und lädt diese beim nächsten Einschalten automatisch. Der Speichervorgang erfolgt circa vier Sekunden nach der letzten Änderung.
Einbau oder unsachgemäße Behandlung entstanden sind, unterliegen nicht der Garantie, und sind daher bei Beseitigung kostenpflichtig. Schadenersatzansprüche jeglicher Art, insbesondere von Folgeschäden, sind ausgeschlossen. Eine Haftung über den Warenwert des DMC-842 hinaus ist ausgeschlossen. Es gelten die All- gemeinen Geschäftsbedingungen der Firma Audio AG. 7. Anhang RME News und viele Infos zu unseren Produkten finden Sie im Internet: http://www.rme-audio.de...
Möglichkeit einer geregelten Entsorgung Elektronikschrott zur Verfügung stehen, kann das Recycling durch IMM Elektronik GmbH als Hersteller des DMC-842 erfolgen. Dazu das Gerät frei Haus senden an: IMM Elektronik GmbH Leipziger Straße 32 D-09648 Mittweida. Unfreie Sendungen werden nicht entgegengenommen.
Der entsprechende globale ON Befehl, eine Drehung nach rechts um mindestens vier Raster, ist ebenfalls implementiert. Aus Sicherheitsgründen verlässt der DMC-842 nach spätestens 6 Sekunden die aktuelle Funk- tion. Dies mag bei häufiger Änderung des Gains etwas umständlich wirken, da jedes Mal zu- nächst per Select Taster oder Drehgeber die Funktion Gain aktiviert werden muss.
Gerätes synchron zum DMC-842 ist. Dazu ist das externe Gerät über den Wordclock Out oder AES/ADAT/MADI Out des DMC-842 zu synchronisieren. Der DMC-842 muss also Master sein, alle angeschlossenen Geräte dagegen Slave. Damit es in diesem Betriebsfall durch mangelhafte oder fehlende Synchronisation nicht zu Knacksern und Aussetzern kommt, prüft ein spezielles Verfahren namens SyncCheck die Synchronität der...
Funktionen (DPP, STEREO etc). 9.2 Gain Der GAIN des DMC-842 ist unabhängig pro Kanal im Bereich 0 dB bis +63 dB in Schritten von 1 dB einstellbar. Das Gerät besitzt eine eigene Gain-Einstellung, die auch im asynchronen Mode 1 funktioniert, und – wie im Blockschaltbild dargestellt – vor den SRCs sitzt. Wenn das Mikrofon zu erkennen gibt dass es den Gain selbst einstellen kann, wird die entsprechende Gain-Stufe des DMC-842 intern auf 0 dB gesetzt, also abgeschaltet.
Beim Anschluss mehr als eines Mikrofones ist der Einsatz von Sample Rate Convertern zur Clock-Entkopplung unvermeidlich. Im neueren Mode 2 ist das digitale Mikrofon Clock-Slave, der DMC-842 bestimmt die Frequenz und erzeugt ein digitales Steuersignal für jedes Mikrofon. Eine Sample Rate Conversion ist hier nicht erforderlich.
Samplefrequenz bis hinab zu 32 kHz gewandelt werden, 32 kHz in jede beliebige Samplefrequenz bis hinauf zu 192 kHz. Bei Nutzung der internen Clock arbeitet jeder SRC auch als Jitter-Killer. Der DMC-842 ist je- doch mit SteadyClock ausgestattet, so dass er mit beliebiger Clock-Referenz als perfekter Jit- ter-Killer arbeitet.
Default: 01 Verfügbare Einstellungen: 01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08 Zur Fernsteuerung mehr als eines DMC-842 kann jedes Gerät eine eigene ID erhalten, so dass auch eine getrennte Fernsteuerung mehrerer Geräte über nur einen MIDI-Kanal möglich ist. I64 MADI Card. Mit der ID definiert sich zusätzlich die Achterguppe innerhalb des MADI Signa- les, die vom Gerät benutzt wird um seine Daten einzufügen:...
Gerät um 9 Samples verzögert, die der Geräte 2 und 3 um jeweils 6 und 3 Samples. Bei Double Speed und Quad Speed erhöhen sich die Werte, wobei zu beachten ist, dass bei Double Speed nur maximal vier, bei Quad Speed nur maximal zwei DMC-842 per MADI seriell nutzbar sind. Units...
Wordclock synchronisiert werden. Wegen des S/MUX Verfahrens kann das Gerät ansonsten nicht wissen, welche der hereinkommenden 2 (DS) oder 4 (QS) Wordclockflanken die richtige ist. * Beim DMC-842 gilt diese Einschränkung auch für den Ausgang AES, da das Gerät intern alle Datenströme im S/MUX Verfahren behandelt. 10.8 Peak Hold (Ph) Default: Off Verfügbare Einstellungen: On, Off...
Default: 42 Verfügbare Einstellungen: 42, oP Diese Option betrifft den Einsatz der I64 MADI Card. Per default (42) gibt der DMC-842 an den analogen Ausgängen das digitale Eingangssignal der XLR-Buchsen aus. In der Stellung oP (Option) wird eine Achtergruppe des MADI Eingangssignales über die analogen Ausgänge ausgegeben.
Bitte verwenden Sie dazu die aktuellste Revision des AES42 Standards und weiterführende Informationen des jeweiligen Mikrofonherstellers. Aktuell setzen der DMC-842 und seine Windows-Software den AES42-Standard in der Revision von 2006 um. Hinweis: Nicht alle Mikrofone unterstützen die im Standard definierten Features. Möglicherwei- se werden Einstellungen im Parameter-Menü...
MIDI, OPTION, RS232 oder OFF. Letzteres ist eine Sicherheitsfunktion, die ein unabsichtliches Verstellen des Gerätes durch MIDI-Signale verhindert. RS232 ist derzeit nicht verfügbar. Bei installierter I64 MADI Card kann der DMC-842 auch über MADI ferngesteuert werden. Sta- tusinformationen des Gerätes gelangen immer an alle Ausgänge gleichzeitig, bei installierter I64 MADI Card also auch embedded an den MADI Out (siehe Kapitel 12.2).
MIDI ist die andere Rich- tung aktiv. MIDI-Daten gelangen über den MADI Out zum Computer, aber vom Computer nicht per MADI zurück zum DMC-842. 12.3 Remote Control Software Die mitgelieferte Software DMC-Control erlaubt über einen beliebigen MIDI-Port eine Fernsteu- erung und Statusabfrage aller DMC-842 per Mausklick.
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Der Button Send Data in der Toolbar erlaubt eine Offline-Konfiguration des DMC-842 mit ein- maliger Übertragung der Einstellungen. Der Button Receive Data erlaubt eine einmalige Abfrage aller Einstellungen der angeschlosse- nen DMC-842. Über File / Save lassen sich komplette Setups mit bis zu 8 DMCs speichern und jederzeit wie- der laden.
Referenz zu verwenden (D-Sub AES1 oder Word Clock), oder die Sample Rate Conversion zu aktivieren. Der DMC-842 unterstützt nur Single Wire im Bereich 32 kHz bis 192 kHz: insgesamt 8 Kanäle, 2 Kanäle pro AES-Leitung. Die effektive Samplefrequenz entspricht dem Takt der AES-Leitung.
Die meisten Consumergeräte mit Cinch-Eingängen (SPDIF) akzeptieren nur Signale mit dem Channel Status 'Consumer'. Das Adapterkabel wird eventuell nicht funktionieren. Der DMC-842 unterstützt nur Single Wire, im Bereich 32 kHz bis 192 kHz: insgesamt 8 Kanäle, 2 Kanäle pro AES-Leitung. Die effektive Samplefrequenz entspricht dem Takt der AES-Leitung.
Ausgangssignal zu splitten, also gleichzeitig an zwei verschiedene Geräte zu senden. Da das physikalische Format ADAT optical nur bis 48 kHz spezifiziert ist, aktiviert der DMC-842 bei 88.2 und 96 kHz automatisch den Sample Split Modus (S/MUX), und verteilt die Daten ei- nes Kanales auf jeweils zwei Ausgangskanäle.
1:1 zum Ausgang durchgeschleift, nur ein Achterblock wird durch die Daten des DMC-842 er- setzt. Auf diese Weise lassen sich bis zu 8 DMC-842 per MADI seriell verkabeln. Am Ausgang des achten Gerätes stehen dann 64 Kanäle DMC-842 gebündelt in einer Leitung zur Verfü- gung.
BNC-Ausgang bereitstellen (siehe auch Kapitel 18.10). Eingang Der Wordclockeingang des DMC-842 ist aktiv, wenn in der Clock Sektion WCK gewählt wird. Das an der BNC-Buchse anliegende Signal kann Single, Double oder Quad Speed sein, der DMC-842 stellt sich automatisch darauf ein. Sobald ein gültiges Signal erkannt wird leuchtet die LED WCK konstant, ansonsten blinkt sie.
Rauschen fehlt der Superclock naturgemäss. Insgesamt konnte sich Superclock nicht durchsetzen. Das tatsächliche Ende dieser Probleme bietet die SteadyClock-Technologie des DMC-842. Sie verbindet die Vorteile modernster und schnellster digitaler Technologie mit analoger Filtertech- nik, und kann daher auch aus einer Wordclock von 44.1 kHz ein sehr jitterarmes Taktsignal von 22 MHz zurückgewinnen.
Gerätes zu benutzen. Das Eingangssignal wird in diesem Fall dank SteadyClock so- wohl von Jitter befreit, als auch im Fehlerfalle gehalten. 17. MIDI Der DMC-842 besitzt einen Standard MIDI Ein- und Ausgang in Form je einer 5-pol DIN Buch- se. Der MIDI I/O dient: •...
Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Handbuches wird das Gerät mit der Firmware 2.10 aus- geliefert. Die Firmware-Version wird nach dem Einschalten des DMC-842 auf den Gain Anzei- gen für circa eine Sekunde angezeigt. Firmware und Windows-Software unterstützen derzeit den AES42-Standard in der Revision von 2006.
'locked' (verriegelt). Dieser Lock-Zustand bleibt auch bei kleineren Schwankungen der Frequenz erhalten, da die PLL als Regelschleife die Frequenz am Empfänger nachführt. Wird an den DMC-842 ein AES- oder MADI-Signal angelegt, beginnt die entsprechende LED zu blinken. Das Gerät signalisiert LOCK, also ein gültiges, einwandfreies Eingangssignal (ist das Signal auch synchron leuchtet sie konstant, siehe unten).
Spur von circa 2 ms. Low Latency Der DMC-842 benutzt einen sehr hochwertigen DA-Wandler von Texas Instruments, mit her- ausragendem Rauschabstand und Klirrfaktor. Sein digitales Filter verursacht eine Verzögerung der ausgegeben Daten um 29 Samples. Die genauen Verzögerungen durch die DA-Wandlung...
Format als doppeltes S/MUX (S/MUX4) ergibt nur noch 2 Kanäle pro optischem Ausgang. Da- her ist der DMC-842 an den ADAT-Ausgängen bei Quad Speed auf vier Kanäle begrenzt. An den AES-Ausgängen stehen 192 kHz nur im Single Wire Verfahren bereit.
Stecker (MIC/R) waren unnötig gross und werden daher praktisch nicht mehr verwendet. • Die Kabel gibt es als Duplex-Variante (2 x 1 Kabel, meist nur an wenigen Stellen zusam- mengeschweisst), oder als Simplex (1 Kabel). Das Optomodul des DMC-842 unterstützt beide Varianten. •...
Das gesäuberte und von Jitter befreite Signal kann bedenkenlos in jeglicher Applikation als Referenz-Clock benutzt werden. Das von SteadyClock prozessierte Signal wird natürlich nicht nur intern benutzt, sondern ist auch am Wordclockausgang des DMC-842 verfügbar. Es dient ausserdem zur Taktung der digitalen Ausgänge MADI und AES/EBU.
21. MIDI Implementation DMC-842 21.1 Basic SysEx Format Value Name SysEx header 00h 20h 0Dh MIDITEMP manufacturer ID Model ID (DMC-842) 00h..77h, 7Fh Bank number / device ID (7Fh = broadcast, all IDs) Message type Parameter number (see table 1)