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KEB COMBIVERT R6-S Applikationsanleitung Seite 144

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Inhaltsverzeichnis
Inbetriebnahme
Rückspeisung Aktivieren
cS.02 Rückspeisepegel (CP.34)
Die Aktivierung der Rückspeisung ist abhängig vom Referenzwert der DC-Spannung (ru.18) und dem Rück-
speisepegel cS.02 (CP.34).
Übersteigt die aktuelle DC-Spannung den auf ru.18 bezogenen, in cS.02 (CP.34) eingestellten Prozentsatz,
beginnt die Rückspeiseeinheit zu modulieren.
Im Normalfall kann der Defaultwert von cS.02 (CP.34) unverändert bleiben. Nur bei sehr großen sehr schnell
ansteigenden generatorischen Lasten kann evtl. eine Reduzierung des Levels notwendig sein.
cS.03 max. Netzfrequenzabweichung
Weicht die aktuelle Netzfrequenz mehr als den hier eingestellten prozentualen Wert von der erkannten Netzfre-
quenz (ru.03) ab, folgt die Fehlermeldung „F.nEt". Eine Änderung des Defaultwertes ist nicht notwendig.
cS.04 Ansteuerwinkel (Grad)
Durch den Ansteuerungswinkel (cS.04) kann der Rückspeisestrom mit Hilfe eines Oszilloskopes optimiert wer-
den.
Der Parameter wird von Pn.19 voreingestellt.
Rückspeisung deaktivieren
cS.05 Modulation Abschaltverzögerung, cS.06 Modulation Abschaltpegel (CP.32)
Wenn die erfasste Wirkleistung (ru.81/ CP.13) über den in cS.06 (CP.32) festgelegten Wert steigt, wird nach
Ablauf der in cS.05 eingestellten Zeit die Modulation abgeschaltet.
Die Parametereinstellungen können üblicherweise auf den Defaulteinstellungen belassen werden!
4.2.2 R6-S Betrieb als reine Rückspeiseeinheit
Generell werden auch für die Betriebsart Rückspeisung alle relevanten Parameter der Rückspeiseeinheit bei
Verwendung einer R6-S Einheit und KEB Kommutierungsdrossel oder Oberschwingungsfilter ausgehend von
Defaultwerten, der Leistungsteilkennung und der Betriebsart Pn.19 (CP.33) voreingestellt.
Bei der Verschaltung der R6 für den Betrieb als reine Rückspeiseeinheit, fließt im Rückspeisebetrieb nicht nur
der Rückspeisestrom, sondern auch Kreisströme vom Umrichter über die R6 in den Umrichter zurück.
Auch diese Kreisströme werden von der R6 gemessen und als Rückspeisestrom und damit auch als Rückspei-
seleistung erfasst.
Damit nach dem Wechsel vom generatorischen zum motorischen Betrieb des Antriebes (inkl. Ruhezustand)
die Modulation der Rückspeiseeinheit wieder abgeschaltet wird muss der Parameter cS.06 (CP.32) ‚Modulation
Abschaltpegel' entsprechend dem Einsatzfall parametriert werden.
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COMBIVERT R6-S
© KEB, 2018-07
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