Optionaler externer
Kaltwassersollwert
(ECWS):
Das CH.530 verfügt über Eingänge für
4-20 mA oder 2-10 VDC Signale, um
den externen Kaltwassersollwert
(ECWS) einzustellen. Dabei handelt es
sich um keine Rückstellfunktion. Das
Eingangssignal bestimmt den
Sollwert. Dieser Eingang wird vor
allem für Gebäudeautomations-
systeme verwendet. Der
Kaltwassersollwert kann auch über
Tracer verändert werden.
Es gelten folgende Gleichungen:
Wie von der externen Quelle erzeugt
Wie von CH.530 berechnet
A = ECWS
B = Eingang (VDC)
C = Eingang (mA)
= Diagnose "außerhalb des
Bereiches"
Optionaler
Strombegrenzungssollwert
Der Strombegrenzungssollwert (CLS)
ist keine Rückstellfunktion; der
Eingangspegel bestimmt den Sollwert.
Dieser Eingang wird vor allem für
typische
Gebäudeautomationssysteme
verwendet. Der
Strombegrenzungssollwert kann auch
über die Kommunikationsverbindung
verändert werden.
Hinweis: Aufgrund des
Entlastungsvermögens ihrer
Verdichter verwendet die RTAC einen
Einstellungsbereich von 60 bis 120%
anstelle der 40 bis 120% anderer
Produkte.
Der Strombegrenzungssollwert kann
von einem externen Standort durch
Senden eines 2-10 V (DC) oder eines
4-20 mA Signals zum Modul (A2-1)
eingestellt werden.
RLC-SVX02G-DE
Elektroinstallation
Der Kaltwassersollwert kann von
einem entfernten Standort aus
eingestellt werden, indem ein 2-10 V
(DC) oder ein 4-20 mA Signal zum
Modul (A2-1) gesendet wird. 2-10 V
(DC) und 4-20 mA Signale entsprechen
einem externen Kaltwassersollwert
von -12 °C bis 18 °C.
Das ECWS-LLID meldet entweder
Strom oder Spannung. Der Wert kann
ebenfalls berücksichtigt werden.
Spannungssignal
V (DC) = 0,1455*(ECWS)+0,5454
ECWS = 6,875*(V (DC))-3,75
ECWS bei Eingangssignal (VDC)
70
60
50
40
A
30
20
10
0
0
2
4
6
8
B
Die Standardsignale 2-10 V (DC) und 4-
20 mA entsprechen 60 bis 120 % der
Nenn-Stromaufnahme von RTAC-
Kältemaschinen mit GP2-Verdichtern.
Das ECWS-LLID meldet entweder ein
Strom- oder Spannungssignal. Der
Wert kann wie folgt berücksichtigt
werden:
• Innerhalb des Bereiches, z.B. 4-20 mA
oder 2-10 VDC
• Unter- oder oberhalb des Bereiches
und durch den Mikroprozessor
begrenzt
• Erheblich unter- oder oberhalb des
Bereiches und begrenzt, als offener
Stromkreis oder Kurzschluss aber
berücksichtigt (durch den
Mikroprozessor)
Bei einem offenen oder
kurzgeschlossenen Stromkreis meldet
das ECLS-LLID einen sehr niedrigen
bzw. sehr hohen Wert.
Bei Erfassung eines offenen oder
kurzgeschlossenen Strom-
/Spannungskreises (oder wenn das
Signal erheblich vom zulässigen
Wenn das ECWS-LLID einen offenen
Stromkreis oder einen Kurzschluss
entwickelt, meldet das LLID entweder
einen sehr hohen oder einen sehr
niedrigen Wert an den Regler. Dadurch
wird eine Informations-Diagnose
erstellt, und die Maschine verwendet
den an der Frontplatte vorgegebenen
Kaltwassersollwert.
TechView wird zum Einrichten oder
Entfernen der Option Externer
Kaltwassersollwert sowie zur
Aktivierung und Deaktivierung des
externen Kaltwassersollwerts
verwendet.
Stromsignal
mA = 0,2909(ECWS)+1,0909
ECWS=3,4375(mA)-3,75
ECWS bei Eingangssignal (mA)
70
60
50
40
A
30
20
10
0
10
12
14
0
2
4
Bereich abweicht) am 2-10 V (DC) oder
4-20 mA ECLS-Eingang und bei
installierter (und aktivierter) ECLS-
Option wird eine Informations-
Diagnose erzeugt. Der aktive
Strombegrenzungssollwert wird auf
den lokalen
Strombegrenzungssollwert (oder den
Wert der nächsten Priorität)
eingestellt. Die Kriterien für offene
und kurzgeschlossene Kreise werden
soweit wie möglich in Richtung
Endwerte des zulässigen Bereichs
eingestellt, sodass ein offener oder
kurzgeschlossener Kreis noch
zuverlässig erfasst wird.
TechView bietet eine
Konfigurationsfunktion für die
Installation des optionalen externen
Strombegrenzungssollwertes. Zudem
kann der externe
Strombegrenzungssollwert mit
TechView aktiviert und deaktiviert
werden.
6
8
10
12
14
16
18
20
22
24
26
C
51