1 Vorbemerkung 1.1 Verwendete Symbole ► Handlungsanweisung > Reaktion, Ergebnis […] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen → Querverweis Wichtiger Hinweis Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich� 2 Sicherheitshinweise • Lesen Sie vor der Inbetriebnahme des Gerätes die Produktbeschreibung� Ver- gewissern Sie sich, dass sich das Produkt uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen eignet�...
3 Schnelleinstieg Wichtig für optimale Pumpen- diagnose: Gerät möglichst nahe am Auslauf der Pumpe montieren� Anzeige und Bedienung Das Gerät besitzt eine 4-stellige alfanumerische Anzeige� Im Auslieferungszu- stand wechselt sie zwischen den beiden folgenden Anzeigen: Balkenanzeige Pumpendiagnose: = geringe Abweichung vom Normalbetrieb = starke Abweichung vom Normalbetrieb = Abweichung außerhalb des tolerierten Bereichs Aktueller Systemdruck in bar z�...
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Gerät auf die Anlage einstellen (Teach-In) ► Anlage in Betrieb setzen und im Normalbetrieb fahren� ACHTUNG: Für den Teachvorgang muss der Druck mindestens 5% des Messbereichsendwerts betragen� Für ein sicheres Teach-In werden 10% des Messbereichsendwerts empfohlen� ► [PUMP] wählen, gewünschte Einstellung festlegen: ���...
4 Bestimmungsgemäße Verwendung Das Gerät überwacht den Betriebszustand von Pumpen und den Systemdruck von Maschinen und Anlagen� Einsatzbereich Druckart: Relativdruck Bestell- Zulässiger Messbereich Berstdruck nummer Überdruck PIM693 -1���25 -14,4���362,7 1 450 5 070 PIM694 -1���10 -14,5���145 2 175 MPa = bar ÷ 10 / kPa = bar × 100 Statische und dynamische Überdrücke, die den angegebenen Überlast- druck überschreiten, sind durch geeignete Maßnahmen zu unterbinden�...
5.2 Pumpenüberwachung Beim Betrieb von Pumpen entstehen in der Druckleitung Pulsationsmuster� Es handelt sich um hochfrequente minimale Druckschwankungen, die die Normalkur- ve des Systemdrucks überlagern� Die Pulsationsmuster hängen ab vom Betriebszustand der Pumpe und der Anla- ge� Im Normalbetrieb entsteht ein charakteristisches Muster� Bei nicht normalen Betriebsbedingungen verändert es sich�...
• Das im Normalbetrieb entstehende Pulsationsmuster wird erfasst� Es wird in einen Zahlenwert (Pu1) umgerechnet, den das Gerät als Normalwert speichert� Balkenanzeige: Offen � Der Normalwert kann automatisch durch Teachvorgang oder manuell festgelegt werden (→ 10.2). • Im laufenden Betrieb wird das Pulsationsmuster ständig überwacht� Weicht es vom Normalwert ab und überschreitet dabei den Toleranzbereich SEn1 (= die festgelegten Grenzen HSP1 und LSP1), ändert Ausgang 1 seinen Schaltzu- stand;...
Im eingestellten Messbereich liegt das Ausgangssignal zwischen 4 und 20 mA / zwischen 20 und 4 mA� Weiter wird signalisiert: • Systemdruck oberhalb des Messbereich: Ausgangssignal > 20 mA bei [OU2] = [I], das Ausgangssignal fällt maximal bis auf 3,8 mA bei [OU2] = [InEG]� •...
6 Montage Vor Ein- und Ausbau des Geräts: Sicherstellen, dass die Anlage druckfrei ist� ► Gerät möglichst nahe am Auslauf der Pumpe montieren� Möglichst waagerecht oder senkrecht nach unten montieren� Nur so wird das Pulsationsmuster optimal auf das Gerät übertragen� ►...
Durch G 1-Prozessadapter ist das Gerät adaptierbar an unterschiedliche Prozess- anschlüsse� Adapter sind gesondert als Zubehör zu bestellen� Montagevorgang � � �� � ► Gerät in den Adapter (A) einschrauben, bis es handfest sitzt� Dabei mecha- nische Einwirkungen auf die Dichtflächen vermeiden (Abb� 1)� ►...
7 Elektrischer Anschluss Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden� Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen� Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV� Für den Gültigkeitsbereich cULus: Das Gerät muss aus einer galvanisch getrennten Quelle versorgt und durch eine Überstromeinrichtung abgesichert werden�...
8 Bedien- und Anzeigeelemente � � � � � � � � � ���������� ��� �� �� 1 bis 8: Indikator-LEDs LED 1: grün = Anzeige des Systemdrucks in bar� LED 2: grün = Anzeige des Systemdrucks in MPa� LED 3: grün = Anzeige des Systemdrucks in PSI� LED 4: nicht belegt�...
9.2 Menü-Erläuterung PUMP Einstellen auf den Drehzahlbereich der überwachten Pumpe� tPu1 Normalwert für Pulsation teachen ( )� Empfindlichkeit der Pumpenüberwachung (Toleranzgrenzen für Über- / SEn1 Unterschreiten des Normalwerts)� Schaltfunktion für OUT1 (Pumpendiagnose): • Fensterfunktion / Schließer [Fno] oder Fensterfunktion / Öffner [Fnc]� Ausgangsfunktion für OUT2 (Überwachung des Systemdrucks): •...
10 Parametrieren Während des Parametriervorgangs bleibt das Gerät im Arbeitsbetrieb� Es führt seine Überwachungsfunktionen mit den bestehenden Parametern weiter aus, bis die Parametrierung abgeschlossen ist� 10.1 Parametriervorgang allgemein Jede Parametereinstellung benötigt 3 Schritte: Parameter wählen ► [Mode/Enter] drücken, bis gewünsch- ����������...
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• Wechsel von Menü-Ebene 1 zu Menü-Ebene 2: ► [Mode/Enter] drücken, bis [EF] angezeigt wird. ���������� ��� ► Kurz [Set] drücken� > Der erste Parameter des Untermenüs ���������� ��� wird angezeigt (hier: [dAPu])� • Verriegeln / entriegeln Das Gerät lässt sich elektronisch verriegeln, so dass unbeabsichtigte Fehlein- gaben verhindert werden�...
10.2 Gerät für Pumpendiagnose konfigurieren 10.2.1 Anpassen an die Pumpe ► [PUMP] wählen, gewünschte Einstellung festlegen: [FAST] für schnelle Pumpen (mehr als 200 U/min), [SLOW] für langsame Pumpen (40���300 U/min)� Pumpen mit einer Drehzahl unter 40 U/min können nicht überwacht werden�...
10.2.4 Empfindlichkeit anpassen (optional) ► [SEn1] wählen und Wert zwischen 1 und 20 einstellen� Der Wert legt die obere und untere Toleranzgrenze für Pulsation fest (1 = geringste, 20 = höchste Toleranz; → Abb. 10.2.2). ► Funktion erneut testen, SEn1-Wert bei Bedarf anpassen oder Diagnose- funktion optimieren → 10.2.7.
► [LSP1] wählen und unteren Grenzwert für das Überwachungsfenster eingeben (→ Abb. 10.2.2). Er muss kleiner oder gleich dem notierten Minimalwert sein� Je weiter LSP1 unter dem notierten Minimalwert liegt, desto größer ist die Toleranz gegenüber Schwankungen des Pulsationswerts� ACHTUNG: [HSP1] muss stets größer sein als [Pu1], [LSP1] muss stets kleiner sein als [Pu1]�...
10.3.3 Schaltgrenzen festlegen ► [SP2] wählen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang schaltet� ► [rP2] wählen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang zurückschaltet� rP2 ist stets kleiner als SP2� Es können nur Werte eingegeben werden, die unter dem Wert für SP2 liegen� Optional: Schaltsignal “Drucküberwachung”...
11 Betrieb Nach Einschalten der Versorgungsspannung befindet sich das Gerät im normalen Arbeitsbetrieb (Run-Modus)� Es führt seine Mess- und Auswertefunktionen aus und gibt Ausgangssignale entsprechend den eingestellten Parametern� 11.1 Einstellung der Parameter ablesen ► Kurzer Druck auf [Mode/Enter] blättert durch die Parameter� ►...
11.3 Fehleranzeigen [OL] Überlastdruck (Messbereich überschritten) [UL] Unterlastdruck (Messbereich unterschritten) [SC1] Kurzschluss in OUT1* [SC2] Kurzschluss in OUT2* [SC] Kurzschluss in beiden Ausgängen* [Err] Interner Fehler, ungültige Eingabe *Der betreffende Ausgang ist abgeschaltet, solange der Kurzschluss andauert� Diese Meldungen werden auch bei ausgeschaltetem Display angezeigt� 12 Maßzeichnung �...
14 Werkseinstellung Werkseinstellung Benutzer-Einstellung PUMP FAST SEn1 0% MEW* 100% MEW* 25% MEW* 23% MEW* dAPu HSP1 800,0 760,0 LSP1 720,0 PumF 0,00 0,00 SELd P Pu * = eingestellt ist der angegebene Prozentwert vom Messbereichsendwert (MEW) des jeweiligen Sensors in bar Technische Daten und weitere Informationen unter www�ifm�com...