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KARMA GE-Handbuch
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Inhaltszusammenfassung für Karma Korg

  • Seite 1 KARMA GE-Handbuch...
  • Seite 2 Melodic Repeat™, Direct Index™, Manual Advance™ und SmartScan™ sind Warenzeichen von Stephen Kay, Karma Lab LLC, www.karma-lab.com. Diese Bedienungsanleitung ist © 2000-2001 by KORG Inc. und Stephen Kay. Alle Rechte vorbehalten. Die Abbildungen der KARMA-Software in dieser Bedie- nungsanleitung sind © 1994-2001 by Stephen Kay, Karma Lab LLC.
  • Seite 3: So Finden Sie Sich Im "Karma Ge- Handbuch" Zurecht

    Die GE-Parameter und ihr Einstellbereich richten sich Wert der GE-Parameter angezeigt. jeweils nach dem gewählten GE. Am besten schauen Sie auf der Seite “6.3: Ed-KARMA GE” Bestimmte GE-Parameter sind mit anderen Parametern ver- (oder “KARMA GE”) nach, wie die verwendete Gruppe und knüpft und richten sich also auch nach den Einstellungen...
  • Seite 4 • CCs: Parametername #No. #No. Für die Parameter der “CCs”-Gruppe wird auch angegeben, welche MIDI-Befehle die CCs beeinflussen. (Alles Weitere hierzu finden Sie auf S. 53). Beispiel: [Phase] #No. #No. • Env: Parametername [ENV] #No. #No. #No. Für die Parameter der “Env”-Gruppe (Envelope/Hüllkur- ven) wird auch angegeben, welche Hüllkurve welchen GE- Parameter beeinflusst.
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    TSig Numerator ......11 Apropos KARMA ....2 TSig Denominator .
  • Seite 6 Duration-Gruppe....17 Cluster-Gruppe ....22 Vorstellung ..... . 17 Vorstellung.
  • Seite 7 Repeat-Gruppe (Melodic Repeat) . . 32 Parameter für die Zufallsgewichtung . 27 Pools-Randm Factor ..... 27 Vorstellung ..... . 32 Pools-Weight Curve (Pools-Weighting Curve).
  • Seite 8 Direct Index-Gruppe... . 44 Real-Time-Parameter ....39 Key Mode (RT) ......39 Vorstellung.
  • Seite 9 Apropos KARMA Velocity-Gruppe GE-Gruppe (Generated Effect) CCs-Gruppe Note Series-Gruppe Env-Gruppe (Envelope) Phase-Gruppe Repeat-Gruppe (Melodic Repeat) Rhythm-Gruppe Bend-Gruppe Duration-Gruppe Drum-Gruppe Index-Gruppe Direct Index-Gruppe Cluster-Gruppe Anhang...
  • Seite 10: Apropos Karma

    Informationen transponiert abspielt. Beim zweiten Verfah- ren kommen bestimmte Software-Algorithmen zum Einsatz. KARMA ist das Kürzel für “ K ay A lgorithmic R ealtime die bei Aufrufen des Algorithmus’ jeweils neue Pattern M usic A rchitecture”. Hierin ist der Name des Erfinders, Ste- erzeugen.
  • Seite 11: Karma-Architektur (Diagramm)

    KARMA-Architektur (Diagramm) Program : KARMA-Modul A Gruppe/Parameter Combination/Song/Song Play: KARMA-Module A/B/C/D (Generated Effect) DATEN die hieraus KARMA Module gelesen werden KARMA GE-Nummer Note Series Modul A KARMA GE-Parameter Phase Modul B KARMA Note KARMA-Modulparameter Rhythm Phase 1 Phase 2 Modul C...
  • Seite 12: Ge-Gruppe (Generated Effect)

    Phase Transpose-Wert ändert. Pattern in Echtzeit beeinflusst werden. 2: CC [1]-Noten halten; erneute Auslösung bei Die KARMA enthält über 1000 vorprogrammierte GEs, die sich für eine große Anzahl unterschiedlicher Musikinstru- Erreichen von Phase 1 mente und -richtungen eignen.
  • Seite 13: Gate Cc Number

    1: CC [T]-Noten halten; erneute Auslösung erfolgt nur, wenn sich der Phase Transpose-Wert ändert Wenn Sie die erste CC-Option wählen, kann die gehaltene “Fläche” nur von Hand (z.B. indem Sie auf der Klaviatur spielen) oder bei Auftauchen einer anderen Phase/eines anderen Phasen-Transpositionsintervalls ausgelöst werden ( S.
  • Seite 14: Note Series-Gruppe

    2: Scalic 2 Note Series-Gruppe Wie 1: Scalic (siehe oben), nur wird hier versucht, die Noten aller Akkordtypen in einen Bereich von 7 Tönen zu zwän- gen. Dabei entstehen mehr Übergangsnoten und ein “moda- Vorstellung lerer” Charakter. Um den Unterschied zu veranschaulichen, sollten Sie einen verminderten Akkord (4 Noten) spielen Die Note Series-Gruppe steuert die Erzeugung von Noten- und abwechselnd “1”...
  • Seite 15: Inversion

    [–24…+24] 1. Umkehrung). Mit diesem Parameter können Sie z.B. dafür Verweist auf die Anzahl der Halbtöne für den Versatz der sorgen, dass mehrere KARMA-Module unterschiedliche mit “Replications” erzielten Wiederholungen der eingehen- Umkehrungen des gleichen Effekts erzeugen, was z.B. zu den Noten. Beispiel: wenn Sie hier +12 oder –12 einstellen, natürlichen Harfenglissandi oder harmonisch schlüssigen...
  • Seite 16: Filter Dupes

    Note beginnen. Alle Wandlungen beruhen jedoch auf der C-Tonart. Die sich dar- aus ergebende “fixierte” Note Series kann aber mit dem KARMA-Modulparameter “Transpose” (6.2–1a) zu einer anderen Tonart versetzt werden. Beispiel: wenn Sie jenen Transpose-Parameter auf +4 stellen, können Sie zwar weiter- hin Noten in C spielen, jedoch hören Sie dann Noten in der...
  • Seite 17: Phase-Gruppe

    Nicht belegt, wenn “GE Type” ( S. 4) = 1: Generated- Phase-Gruppe Gated. Wenn Sie dort 2: Generated-Drum wählen, kann die Note Series als Pitch Bend-Information ver- wendet werden (siehe anderswo). Vorstellung Start Mode [0…3] Ein Generated Effect enthält zwei separate “Phasen”. Diese 0: T-nur bei Auslösung Phasen sind Parametergruppen mit Aspekten wie Rhythm-, 1: 1-bei Erreichen von Phase 1...
  • Seite 18: Cycle Mode

    richtet sich in erster Linie nach der Anzahl der gespielten worden sind. Erst dann erfolgt der Phasenwechsel. Einstel- Noten. Die Taktart und die Anzahl der vorhandenen Ereig- lungen des “Index Pattern”, die Bewegungen jenseits des nisse sind in diesem Fall also Nebensache. Anfangs oder Endes erfordern würden, werden ignoriert.
  • Seite 19: Transpose

    Hiermit können Sie den Anfang (Beginning) und das Ende Erlaubt das “Abrunden” des obigen Transpose-Wertes zur der Note Series für den von der gewählten Phase verwende- nächsten Oktave, so dass Echtzeitänderungen (KARMA ten Notenbereich einstellen. Auch wenn die Parameter der REALTIME CONTROLS) nur jeweils eine Umschaltung der “Note Series”-Gruppe eine relativ lange Note Series erzeu-...
  • Seite 20: Pattern-Parameter

    Pattern-Parameter Pattern Items [1…16 (Schritte)] Hiermit stellen Sie die Anzahl der Schritte eines Phase-Pat- tern ein. Pattern Step1…16 [0, 1] 0: Phase1 1: Phase2 Hiermit wählen Sie die Phase (1 oder 2), die für die Datener- zeugung verwendet wird, sobald ein bestimmter Schritt innerhalb des Phase-Pattern erreicht wird.
  • Seite 21: Rhythm-Gruppe

    einen natürlichen Swing-Effekt handelt, kann damit ein Rhythm-Gruppe interessanter Timing-Versatz erzielt werden. Beachten Sie außerdem, dass man den hier gewählten Swing-Wert noch mit dem “Swing Use Multiplier”-Parameter (siehe unten) Vorstellung abwandeln kann. Swing % [0…100 (%)] Die Rhythm-Gruppe regelt das rhythmische Verhalten des Generated Effect (GE), kann aber auch zum Bestimmen des Hier wählen Sie den prozentualen Swing-Versatz, was z.B.
  • Seite 22: Pattern-Raster & Verknüpfte Parameter

    Wertauswahl vor allem an mittellangen bestimmte Schritte des Rhythm-Pattern mit diesem Auto Rhythmen, während die Auswahl eines kurzen oder langen Bend-Effekt bearbeitet werden. Rhythmus’ eher unwahrscheinlich wird. Mit einem negati- Die KARMA Music Workstation erlaubt weder die Dar- stellung, noch das Editieren der Pattern-Raster.
  • Seite 23: Zufallsgewichtung - Ties (Bögen)

    Ties-Weighting Curve [0, 1] ven Faktor (–) geben Sie der Auswahl langer oder kurzer Rhythmen den Vorzug, während die mittellangen Rhyth- 0: Exponential 1: Logarithmic men eher selten ausgewählt werden. Es stehen 2 Gestalten zur Verfügung, mit denen die Wahr- 3: Log-S (Logarithmic S) scheinlichkeit des (Nicht)Setzens eines Bindebogens erhöht Bei Auswahl eines positiven Faktors (+) orientiert sich die...
  • Seite 24: Straight/Trip Mults

    Straight/Trip Mults [0…10] 0: 25% 4: 100% 8: 400% 1: 34% 5: 136% 9: 544% 2: 50% 6: 200% 10: 800% 3: 68% 7: 272% Hier stehen “ganzzahlige & triolische” Rhythm Multiplier- Werte zur Verfügung. Wenn Sie die auf einen 1/16.-Noten- Rhythmus loslassen, werden daraus entweder stinknormale Achtel, Viertel usw.
  • Seite 25: Duration-Gruppe

    Duration-Pattern nicht verwendet. Ein Duration-Pattern steuert die Notenlänge der einzelnen “Rhythmusereignisse”, die anhand der Einstellungen in der Die KARMA Music Workstation erlaubt weder die Dar- Rhythm-Gruppe erzeugt werden. Auch hier können Sie den stellung, noch das Editieren der Pattern-Raster.
  • Seite 26: Duration Value

    4: Rhythm Overlap[“Duration Value”: –500…+500 (ms)] Duration Value [–500…+5000] Aktiviert den Parameter “Duration Value”, über den Sie die Der Einstellbereich und die genaue Funktion dieses Parame- Überlagerung der einzelnen Noten und Notengruppen ters richten sich nach der für “Duration Mode” gewählten (Cluster) bzw.
  • Seite 27: Verknüpfte Parameter

    Verknüpfte Parameter Index-Gruppe Template [0…63] Hier können Sie eine der 64 vorprogrammierten Längen- Vorstellung Schablonen (“Duration Pattern Templates”) wählen, die dann sowohl von Phase 1 als auch von Phase 2 verwendet Die Index-Gruppe dient zum Festlegen der Reihenfolge, in wird. Bei Anwahl einer solchen Schablone werden die der die Tonhöhen erzeugt werden sowie weiterer Aspekte, gespeicherten Werte zum Raster und den übrigen Parame- welche die Anzahl der gleichzeitig erzeugten Noten beein-...
  • Seite 28: Pattern-Raster & Verknüpfte Parameter

    Rückwärts-Bewegungen ab dem aktuellen Index “Weighting Curves” und das Factor-Feld die Zufallswahl während der Erzeugung von Noten oder Notengruppen. der Index Pool-Werte steuern: Die KARMA Music Workstation erlaubt weder die Dar- Eher wahrscheinliche Index Pool-Werte stellung, noch das Editieren der Pattern-Raster. Factor Weighting Verknüpfte Parameter...
  • Seite 29: Invert

    1: Multi-1 Schritt für jede Cluster-Note Double [0, 1] Für jede Note einer Gruppe (Cluster) oder eine Gruppe von 0: Off 1: On gleichzeitig erzeugten Schlagzeug-Noten wird ein separater “Index Pattern Value” gewählt. Danach springt das Index- Wenn Sie hier 1: On wählen, wird der “Double Amount”- Pattern dann zum nächsten Wert.
  • Seite 30: Cluster-Gruppe

    Noten, die gleichzeitig erzeugt werden müssen (1~10). Mit “Invert” und “Double” ( S. 21) kann die Anzahl der Noten verdoppelt oder sogar vervierfacht werden, wenn Die KARMA Music Workstation erlaubt weder die Dar- beide innerhalb der Index-Gruppe aktiviert werden. stellung, noch das Editieren der Pattern-Raster.
  • Seite 31: Pools-Weight Curve

    Pools-Weight Curve (Pools-Weighting Curve) [0…3] 0: Exponential 2: Exp-S 1: Logarithmic 3: Log-S “Rhythm-Gruppe”, “Pools-WeightingCurve” S. 14. Anhang, “Random Weighting Curves (Kurven für die Zufallsgewichtung)” S. 50. In der folgenden Tabelle wird zusammengefasst, wie die “Weighting Curves” und das Factor-Feld die Zufallswahl der Cluster Pool-Werte steuern: Eher wahrscheinliche Cluster Pool-Werte Factor...
  • Seite 32: Velocity-Gruppe

    Wählen Sie hingegen 64, würden die Dynamikunterschiede Velocity-Gruppe (und die Empfindlichkeit) halbiert, weil statt der empfange- nen Werte 1~127 nur noch 64~127 verwendet würden. 1: Average Vorstellung Aus den empfangenen Anschlagwerten wird ein Mittelwert gewonnen, der dann als Ausgangswert für die Notenerzeu- Die Velocity-Gruppe steuert fast alle Faktoren, welche die gung fungiert.
  • Seite 33: Parameter Für Die Zufallsgewichtung

    Pattern verwendet wird, das mehr als nur “1” Eintrag erhalten bleibt. enthält. Die KARMA Music Workstation erlaubt weder die Dar- Wenn Sie als “GE Type” 1: Generated-Gated wählen, stellung, noch das Editieren der Pattern-Raster. gilt die Anzahl der erzeugten Noten als “Cluster Size”.
  • Seite 34: Ccs-Gruppe

    Zufallsfaktor bei Bedarf auch umkehren lässt. Vorstellung Die KARMA Music Workstation erlaubt weder die Dar- stellung, noch das Editieren der Pattern-Raster. Die CCs-Gruppe erlaubt die Beeinflussung mit erzeugten Steuerbefehlen (CC). Hiermit lässt sich z.B. das Panorama Verknüpfte Parameter...
  • Seite 35: Parameter Für Die Zufallsgewichtung

    Ein CC Pattern Template enthält folgende Bausteine: aktiviert wurden, hören Sie nichts von dem Effekt, • Den Aufbau des CC Pattern-Rasters. wenn “TxFilter: GE CC-A/CC-B” ( RH, S. 29) die von • Die Parameter für die automatische Gewichtung. der KARMA-Funktion erzeugten Steuerbefehle filtern. • “Polarity”-Einstellung.
  • Seite 36: Env-Gruppe (Envelope)

    Amp-Hüllkurve (EG) des Synthesizers. Der Bereich der bestimmten Änderung und wie lange diese Änderung dau- Hüllkurve (0~99) wird auf 0~127 erweitert und dann von ert. Im Falle des KARMA GE kann eine Hüllkurve zum all- den tatsächlich empfangenen Anschlagwerten abgezogen. mählichen Erhöhen/Verringern (Crescendo/Decrescendo) Hieraus ergibt sich eine allgemeine “Dynamikgestalt”, bei...
  • Seite 37: Start Level

    [0…99] zum Start Level und beginnt von vorne. Das funktioniert Der Wert, den die Hüllkurve am Ende der “Rel. Time jedoch nur, wenn Sie als Envelope Latch-Modus (KARMA- (Release Time)” hat. Modulparameter “Env1 Latch/Env2 Latch/Env3 Latch”, RH 6.2–2a) Off, Sus1 oder Sus2 gewählt haben. Wenn die Amp Amount (Amplitude Amount) [0…99]...
  • Seite 38: Tempo Reltv (Tempo Relative)

    Bei Erreichen des Release Levels kehrt die Hüllkurve zurück zum Attack Level und beginnt von vorne. Das funktioniert jedoch nur, wenn Sie als Envelope Latch-Modus (KARMA- Modulparameter “Env1 Latch/Env2 Latch/Env3 Latch”, RH, S. 32 6.2–2a) Rel1 oder Rel2 gewählt haben. Wenn die Hüllkurve auch nach Tastenfreigabe weiter “loopen”...
  • Seite 39: At/Su/Rl Lvl (Attack/Sustain/Release Level)

    At/Su/Rl Lvl (Attack/Sustain/Release Level) [0…99] Erlaubt das Beeinflussen der Attack Level-, Sustain Level- und Release Level-Werte der Hüllkurve. Sie bekommen denselben Wert. All Levels [0…99] Erlaubt das Beeinflussen der Start Level-, Attack Level-, Sus- tain Level- und Release Level-Werte der Hüllkurve. Sie bekommen denselben Wert.
  • Seite 40: Repeat-Gruppe (Melodic Repeat)

    Polyphoniestimmen ausgingen, während die kreativen Möglichkeiten eher begrenzt waren. Die Hiermit wählen Sie den Rhythmus (das Intervall) für die KARMA-Funktion löst beide Aspekte höchst elegant und Notenwiederholungen (1/16.-Note, punktierte 1/16.-Note wartet mit folgenden Zusatzfunktionen auf: usw.). Wenn Sie einen Notenwert wählen, wird dieser von allen wiederholten Noten verwendet.
  • Seite 41: Triplet Rhythm Values

    Das Spielen neuer Noten oder Akkorde hat keinen Einfluss Hiermit wählen Sie den Anschlagwert für die erste Wieder- auf die Notenerzeugung der KARMA-Funktion – alles wird holung. Erst die nachfolgenden Wiederholungen werden so wiedergegeben, wie es auf Grund der Parameter vorbe- also von der “Decay”-Einstellung beeinflusst.
  • Seite 42: Rebound

    Bereiches fest, innerhalb dessen sich der Bereich der zu hingegen 0: Off, orientieren sich die Wiederholungen am wiederholenden Noten befinden soll. Die genaue Bedeu- KARMA-Tempo. Die Tempohüllkurve hat dann also keinen tung der hier gewählten Werte richtet sich nach dem Einfluss auf die Geschwindigkeit der Wiederholungen.
  • Seite 43: Real-Time-Parameter

    “getriggert”. Bei anderen “Transpose”-Werten als 0 werden wurde. die Wiederholungen transponiert, aber bei Bedarf auch län- Key Mode (RT) [0, 1] ger gehalten, so dass der KARMA Music Workstation sehr schnell die Polyphoniestimmen ausgehen können. 0: Down 1: Up 1: Fixed 0: Down (bei Drücken einer Taste/Note an)
  • Seite 44 wiedergegeben werden (wenn “Chord Quantize (RT)” auf 0: Off gestellt wurde) und dementsprechend ärgerlich klin- gen. Wenn Sie “Chord Quantize (RT)” hingegen auf 1: On stellen, werden alle Noten der ersten Wiederholung mathe- matisch exakt quantisiert und also gemeinsam ausgegeben. Alle nachfolgenden Wiederholungen beruhen ebenfalls auf dieser Quantisierung und werden also ebenfalls zeitgleich abgespielt.
  • Seite 45: Bend-Gruppe

    Parameter “TxFilter: GE-Bend” ( RH, S. 29, 60) so die zu erzeugenden Noten {C, E, G, B, C...} sind, wird das E eingestellt wurde, dass die von der KARMA-Funktion zu C gebeugt, das G zu E usw. Wenn das C tatsächlich die erzeugten Pitch Bend-Befehle ignoriert werden.
  • Seite 46: Alternation

    0…23: Notenwerte “Start” und “End” eingestellt werden ( S. 38). Das eignet sich z.B. für die Simulation eines Portamento- oder ethni- Hiermit definieren Sie das “Beugungsfenster” anhand eines schen Beugungseffektes. Notenwertes. Daher hat jede Beugung dieselbe Dauer. Da es sich um Noten handelt, richtet sich die Dauer/Geschwin- 1: Hammer digkeit auch nach der Tempoeinstellung und läuft demnach Die aktuelle Note wird zur mit der “Amount”-Einstellung...
  • Seite 47: Drum Bend Mode

    Drum Bend Mode [0, 1] Direction (RT) [0, 1] 0: Generated 1: Arpeggiated 0: From 1: To 0: From Wenn als “GE Type” ( S. 4) 2: Generated-Drum gewählt wurde, kann mit dem “Drum Bend Mode”-Parameter einer Die Beugung beginnt ab einem Versatzwert, welcher der der folgenden beiden Pitch Bend-Effekte erzielt werden: “Amount”-Einstellung entspricht und endet bei der aktuel- len Tonhöhe (das entspricht der Rückkehr des Joysticks in...
  • Seite 48: Drum-Gruppe

    Pattern mit einer unterschiedlichen Anzahl von Takten verwendet wer- Die KARMA Music Workstation erlaubt weder die Dar- den können. Beispiel: Ein Bassdrum/Snare-Pattern von 4 stellung, noch das Editieren der Pattern-Raster. Takten verträgt sich durchaus mit einem HiHat-Pattern von Verknüpfte Parameter...
  • Seite 49: On/Off Combinations

    Pitch Bend-Figur 1/16.-Noten verwenden würde. Folge: alle Pattern Transpose [–36…+36] 2 Drum Pattern-Schritte erfolgt 1 Beugung. Hiermit können die Drum-Pattern separat in Halbtonschrit- ten transponiert werden. Das hier gewählte Transpositions- intervall wird zum Wert des KARMA-Moduls addiert ( RH, 6.2–1a).
  • Seite 50: Octave Transpose

    Pools-Random Factor [–99…+99] Erlaubt das “Abrunden” des obigen Transpose-Wertes zur “Rhythm-Gruppe”, “Pools-Random Factor” S. 14. nächsten Oktave, so dass Echtzeitänderungen (KARMA Pools-WeightingCurve (Pools-Weighting Curve) [0…3] REALTIME CONTROLS) nur jeweils eine Umschaltung der Oktave bewirken können. In diesem Fall ändert sich der...
  • Seite 51: Verknüpfte Parameter

    Track Keyboard [0, 1] Der Faktor “0” führt bei allen Kurven zu einer linearen Tabelle (einer Linie), so dass die Auswahl aller Werte 0: Off 1: On des Pools gleich wahrscheinlich ist. Wenn Sie hier 0: Off wählen, wird das Drum- oder melodi- In der folgenden Tabelle wird noch einmal zusammenge- sche Pattern “eingefroren”.
  • Seite 52: Template

    Wenn die gewählte Steuerquelle gleich viele oder mehr Stu- fen bietet als es Noten in der Note Series gibt, wird dieser Parameter jedoch nicht verwendet, weil die KARMA-Funk- tion die Indizes automatisch den richtigen Noten zuordnet. Solange die Anzahl der Stufen den Noten der Note Series entspricht, liegt eine vorhersehbare 1 : 1-Entsprechung vor.
  • Seite 53: Trill Mode

    Rest des aktuellen GE aktiv ist. Dieser Parameter hat nichts Direct Index-Note der höchsten Note der Note Series zuge- mit “Transpose” der KARMA-Modulparameter zu tun. Die ordnet ist. Das bedeutet, dass bestimmte Noten der Note Anwahl einer anderen Oktave hat also keinen Einfluss auf Series nicht angesprochen werden (weil sie übersprungen...
  • Seite 54: Duration Mode

    Der Clou der Direct Index-Funktion ist jedoch gerade, den muss). dass sie selbst in das “Erzeugungsgeschehen” eingreifen, so dass die KARMA-Funktion nicht weiß, was Sie als 1: Poly Extend/Damped nächstes spielen. Wenn hier also Next Index gewählt Siehe oben. Hier werden die gehaltenen Noten beim Spielen wird, entsteht eine Beugung von dem aktuell gewählten...
  • Seite 55: Bend Shape

    4: Next Index+1 Bend Fixed-ms [0…5000 (ms)] Erlaubt das Beugen der einzelnen Noten zur Tonhöhe des “Bend-Gruppe”, “Fixed-ms” S. 38 übernächsten Index’ der Note Series (je nach dem Aufbau/ Bend Start [0…100 (%)] der Sortierung der Note Series kann es sich um eine Auf- oder Abwärtsbeugung handeln).
  • Seite 56: Anhang

    Anhang Wenn Sie als “GE Type”( S. 4) 3: Real-Time gewählt haben, stehen nur die Prev Note-Beugungsvarianten zur Verfü- gung, weil die KARMA-Funktion nicht weiß, welche Note Verwendung der Auto Bend-Funktion Sie jeweils als nächste spielen. Mit dem Bend “Direction”- Parameter können Sie jedoch entweder zur vorigen Note...
  • Seite 57: Die Bend Shape-Gestalten

    “GE Type”=3: Real-Time Die folgenden Abbildungen zeigen mehrere denkbare Gestalten für ein “Hammer Bend”. Ein “Hammer” ist das Da sich die Dauer der Noten nach Ihrer Spielweise richtet, Gleiche in grün – es fehlt nur die 3. Beugung. “Hammer” steht die “Length”-Option 25: Note Duration der Bend- und “Hammer Bends”...
  • Seite 58: Random Weighting Curves (Kurven Für Die Zufallsgewichtung)

    Random Weighting Curves (Kurven für die Zufallsgewichtung) Gestalten der Gewichtungskurven und ihre Auswirkungen Bei Verwendung der einzelnen Raster-basierten Pattern bilden mehrere Werte für eine Spalte einen “Pool” (Kader), aus dem jeweils ein Wert ausgewählt wird. Bei Bedarf können Sie dafür sorgen, dass bestimmte Werte öfter gewählt werden als andere, indem Sie eine bestimmte Gewichtungskurve wählen.
  • Seite 59: Vergleich Der Exponentiellen Und Logarithmischen Kurven

    Vergleich der exponentiellen und logarithmischen Kurven Die exponentiellen und logarithmischen Kurven weisen vergleichbare Schritte und Gestalten auf. Wie aus den folgenden Abbil- dungen hervorgeht, gibt es jedoch nicht unwichtige Unterschiede: Factor +40 Factor +40 Factor +20 Factor +20 Factor +10 Factor +10 CURVE: LOG CURVE: LOG-S...
  • Seite 60 Dieses Verhalten können Sie sich zu Nutze machen, um exakt die gewünschte Bend-Ansprache zu erzielen. Im folgenden Bei- spiel werden die obersten und untersten Log- und Exp-Kurven gezeigt (Factor 40 und –40). Vergleichen Sie selbst: Log (Factor +40) Exp (Factor +40) Oben Y-Achse= “Pool”...
  • Seite 61: Anzeige Der Ge-Parameternamen

    Anzeige der GE-Parameternamen • CCs: Parametername #No. #No. Bei bestimmten GE-Parametern werden außer dem Namen auch noch folgende Informationen angezeigt: Die Parameter der CCs-Gruppe geben auch an, welche Steu- erbefehle von CC-A und CC-B verwendet werden. • Parametername [Phase] Beispiel: Verweist auf die Phase, auf die sich der Parameter bezieht.
  • Seite 62 (2,40 DM/min) A C H T U N G Alle KORG Produkte werden entsprechend den Richtlinien der jeweiligen Länder mit allergrößter Sorgfalt hergestellt. Sie unterliegen den Garantiebestimmungen der KORG Vertriebsfirmen in den einzelnen Ländern. Es ist besonders wichtig, den Service-Beleg umgehend vollständig ausgefüllt und mit der Seriennummer des Gerätes an die Vertriebsfirma abzuschicken.

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