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JUMO logoscreen Schnittstellenbeschreibung
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Bildschirmschreiber
B 95.5010.2.2
Schnittstellenbeschreibung
02.02/00365854
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für JUMO logoscreen

  • Seite 1 Bildschirmschreiber B 95.5010.2.2 Schnittstellenbeschreibung 02.02/00365854...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    1.2.3 Darstellungsarten ................... 4 Allgemein Anwendungsgebiete ..................5 Systemvoraussetzungen ................5 Schnittstelle identifizieren ................5 Auswerteprogramm PCA ................6 Visualisierungssoftware JUMO SVS-2000 ..........6 Schnittstelle anschließen Anschlussplan ....................7 RS 232 ......................8 RS 422/RS 485 ....................8 Protokollbeschreibung Master-Slave-Prinzip ..................9 Übertragungsmodus (RTU) .................
  • Seite 4 Inhalt Funktionen Lesen von n Bit ................... 18 Lesen von n Worten ................... 19 Schreiben eines Bit ..................20 Schreiben eines Wortes ................21 Schreiben von n Worten ................22 Datenfluss Übertragungsformat .................. 23 Fehlermeldungen Fehlerbehandlung ..................25 Fehlermeldungen bei ungültigen Werten ..........26 Adresstabellen Gerätedaten ....................
  • Seite 5: Einleitung

    1 Einleitung 1.1 Vorwort Lesen Sie diese Betriebsanleitung, bevor Sie die Schnittstelle in Betrieb neh- men. Bewahren Sie die Betriebsanleitung an einem für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Platz auf. Bitte unterstützen Sie uns, diese Betriebsanleitung zu verbessern. Für Ihre Anregungen sind wir dankbar. Telefon (06 61) 60 03-7 25 Telefax (06 61)
  • Seite 6: Typografische Konventionen

    1 Einleitung 1.2 Typografische Konventionen 1.2.1 Warnende Zeichen Die Zeichen für Vorsicht und Achtung werden in dieser Betriebsanleitung un- ter folgenden Bedingungen verwendet: Vorsicht Dieses Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befol- gen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Personenschä- den kommen kann! Achtung Diese Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befol-...
  • Seite 7: Allgemein

    100.02.01 (incl. serieller Schnittstelle) - Master (z. B. PC) - Verbindungskabel - Auswerteprogramm JUMO-PCVUE (SVS2000) oder andere 2.3 Schnittstelle identifizieren Der Bildschirmschreiber wird standardmäßig mit integrierter RS 232-Schnitt- stelle ausgeliefert. Wahlweise ist er mit RS 422- bzw. RS 485-Schnittstelle (Typenzusatz) lieferbar, dann entfällt jedoch die RS 232-Schnittstelle.
  • Seite 8: Auswerteprogramm Pca

    Das Datenauslesen erfolgt nur "zeitgesteuert". Eine "Online-Verbindung" zwi- schem dem PC und dem Bildschirmschreiber ist nicht möglich. 2.5 Visualisierungssoftware JUMO SVS-2000 Mit Hilfe der Visualisierungssoftware JUMO SVS-2000 können Messdaten "online" aus dem Bildschirmschreiber ausgelesen werden. Aufgrund der MOD-Bus-Spezifikation können das Auswertepro- gramm PCA und die Visualisierungssoftware JUMO SVS-2000 nicht gleichzeitig auf die Daten des Bildschirmschreibers zugreifen.
  • Seite 9: Schnittstelle Anschließen

    Stecker 20 und 21 nicht verwechselt werden. Stecker 21 ist für die als Typenzusatz erhältliche LON-Schnittstelle reserviert. Mit Hilfe der LON-Schnittstelle können Module der Serie "JUMO mTRON-Automatisierungssystem" an den Bildschirmschreiber an- geschlossen werden. Der Anschluss und die Funktionsweise der LON-Schnittstellle werden in der Betriebsanleitung B 95.5010.2.1...
  • Seite 10: Rs 232

    3 Schnittstelle anschließen 3.2 RS 232 Bei der RS 232-Schnittstelle werden die Handshake-Leitungen (RTS, CTS) nicht benutzt. Die vom Master kommende RTS-Leitung (CTS am Bildschirm- schreiber) wird nicht beachtet, die Antwort wird sofort vom Bildschirmschrei- ber gesendet. Die CTS-Leitung des Masters (RTS am Bildschirmschreiber) bleibt offen.
  • Seite 11: Protokollbeschreibung

    4 Protokollbeschreibung 4.1 Master-Slave-Prinzip Die Kommunikation zwischen einem PC (Master) und einem Gerät (Slave) mit MOD-/J-Bus findet nach dem Master-Slave-Prinzip in Form von Datenanfrage/ Anweisung - Antwort statt. Master Slave 1 Slave 2 Slave n Der Master steuert den Datenaustausch, die Slaves haben lediglich Antwort- funktion.
  • Seite 12: Geräteadresse

    4 Protokollbeschreibung 4.3 Geräteadresse Die Geräteadresse des Slaves ist zwischen 1 und 255 (dezimal) einstellbar. Die Geräteadresse 0 ist reserviert. Über die RS 422-/RS 485-Schnittstelle können maximal 31 Slaves angesprochen werden. Im Übertragungsprotokoll wird die Adresse im Binärformat (hexadezimal) an- gegeben.
  • Seite 13 4 Protokollbeschreibung Zeitschema Eine Datenanfrage läuft nach folgendem Zeitschema ab: interne Wartezeit des Bildschirmschreibers, vor der Überprüfung der Datenanfrage (12.5 … 25ms) Diese Zeit ist von der internen Bearbeitung abhängig. Die maximale Bearbeitungszeit liegt bei 100 ms In dem Gerät kann unter dem Menüpunkt Konfiguration Schnitt- stelle eine minimale Antwortzeit eingestellt werden.
  • Seite 14: Aufbau Der Datenblöcke

    4 Protokollbeschreibung 4.5 Aufbau der Datenblöcke Alle Datenblöcke haben die gleiche Struktur: Datenstruktur Slave- Funktions- Datenfeld Checksumme Adresse code CRC16 1 Byte 1 Byte x Byte 2 Byte Jeder Datenblock enthält vier Felder: Slave-Adresse Geräteadresse eines bestimmten Slaves Funktionscode Funktionsauswahl (Lesen, Schreiben, Bit, Wort) Datenfeld Enthält die Informationen: -Bitadresse (Wortadresse)
  • Seite 15: Checksumme (Crc16)

    4 Protokollbeschreibung 4.7 Checksumme (CRC16) Anhand der Checksumme (CRC16) werden Übertragungsfehler erkannt. Wird bei der Auswertung ein Fehler festgestellt, antwortet das entsprechende Gerät nicht. Berechnungs- CRC = 0xFFFF schema CRC = CRC XOR ByteOfMessage For (1 bis 8) CRC = SHR(CRC) if (rechts hinausgeschobenes Flag = 1) then else...
  • Seite 16: Konfiguration Der Schnittstelle

    4 Protokollbeschreibung 4.8 Konfiguration der Schnittstelle Die Konfiguration der Schnittstelle erfolgt mit Hilfe der Tasten des Bildschirm- schreibers oder durch das Setup-Programm. Konfiguration Zunächst muss das Menü Konfiguration aufgerufen und der Parameter über Schnittstelle ausgewählt werden. Nun stehen die Parameter zur Konfiguration Tastatur der Schnittstelle zur Verfügung.
  • Seite 17: Passwortschutz Für Die Serielle Schnittstelle

    4 Protokollbeschreibung 4.9 Passwortschutz für die serielle Schnittstelle Der Passwortschutz für die serielle Schnittstelle steht bei Bildschirmschreibern mit der Geräte-Software ab Version 100.03.xx zur Verfügung. Am Bildschirmschreiber (Konfiguration Gerätedaten Code-Nr.Schnittst.) oder mittels Setup-Programm (Editieren Gerätedaten Code-Nummern Schnittstelle 20) kann ein Passwort für die serielle Schnittstelle eingegeben werden (0 ...
  • Seite 18 4 Protokollbeschreibung...
  • Seite 19: Funktionen

    5 Funktionen Mit den nachfolgend beschriebenen Funktionen können die Messwerte und weitere Geräte- und Prozessdaten aus dem Bildschirmschreiber ausgelesen werden. Funktions- Funktions- Funktion übersicht nummer 0x01/0x02 Lesen von n Bit (max. 256 Bit) 0x03/0x04 Lesen von n Worten (max. 127 Worte) 0x05 Schreiben eines Bit 0x06...
  • Seite 20: Lesen Von N Bit

    5 Funktionen 5.1 Lesen von n Bit Mit dieser Funktion werden n Bit ab einer bestimmten Adresse gelesen. Datenanfrage Slave- Funktion Adresse Bitanzahl Checksumme Adresse 0x01 oder 0x02 erstes Bit CRC16 1 Byte 1 Byte 2 Byte 2 Byte 2 Byte Antwort Slave- Funktion...
  • Seite 21: Lesen Von N Worten

    5 Funktionen 5.2 Lesen von n Worten Mit dieser Funktion werden n Worte ab einer bestimmten Adresse gelesen. Datenanfrage Slave- Funktion Adresse Wort- Checksumme Adresse 0x03 oder 0x04 erstes Wort anzahl CRC16 1 Byte 1 Byte 2 Byte 2 Byte 2 Byte Antwort Slave-...
  • Seite 22: Schreiben Eines Bit

    5 Funktionen 5.3 Schreiben eines Bit Bei der Funktion Bit schreiben sind die Datenblöcke für Anweisung und Antwort identisch. Anweisung Slave- Funktion Bitadresse Bitwert Checksumme Adresse 0x05 XX 00 CRC16 1 Byte 1 Byte 2 Byte 2 Byte 2 Byte Antwort Slave- Funktion...
  • Seite 23: Schreiben Eines Wortes

    5 Funktionen 5.4 Schreiben eines Wortes Bei der Funktion Wortschreiben sind die Datenblöcke für Anweisung und Antwort identisch. Anweisung Slave- Funktion Wortadresse Wortwert Checksumme Adresse 0x06 CRC16 1 Byte 1 Byte 2 Byte 2 Byte 2 Byte Antwort Slave- Funktion Wortadresse Wortwert Checksumme...
  • Seite 24: Schreiben Von N Worten

    5 Funktionen 5.5 Schreiben von n Worten Anweisung Slave- Funk- Adresse Wort- Byte- Wort- Check- Adresse tion erstes anzahl anzahl wert(e) summe 0x10 Wort CRC16 1 Byte 1 Byte 2 Byte 2 Byte 1 Byte x Byte 2 Byte Antwort Slave- Funktion Adresse...
  • Seite 25: Datenfluss

    6 Datenfluss 6.1 Übertragungsformat Integer-Werte Integer-Werte werden über MOD-Bus im folgenden Format übertragen: Zuerst das High-, dann das Low-Byte. z. B.: Abfrage des int-Wertes von Adresse 0x0000, wenn unter dieser Adresse der Wert 12 (0x000C) steht. Anfrage: 010300000001840A (CRC16 = 0x0A84) Antwort: 010302000CB841 (CRC16 = 41B8) Float-Werte Bei float-Werten wird im MOD-Bus mit dem IEEE-754-Standard-Format (32bit)
  • Seite 26 6 Datenfluss Texte Texte werden im ASCII-Format übertragen. Als letztes Zeichen muss immer ein „\0“ (ASCII-Code 0x00) als Ende- kennung übertragen werden. Da auch die Übertragung von Texten wortweise (16 Bit) erfolgt, wird bei einer ungeraden Zeichenanzahl (incl. „\0“) noch 0x00 zusätzlich angehängt. z.
  • Seite 27: Fehlermeldungen

    7 Fehlermeldungen 7.1 Fehlerbehandlung Fehlercodes Wurde die Datenanfrage des Masters vom Bildschirmschreiber empfangen (ohne Übertragungsfehler), konnte aber nicht bearbeitet werden, antwortet der Bildschirmschreiber mit einem Fehlercode. Es existieren drei Fehlercodes: ungültige Funktion ungültige Parameteradresse Datenwert außerhalb des zulässigen Wertebereiches Wird eine größere Bit- oder Wortanzahl vom Master gelesen, als maximal zu- lässig ist, sendet der Bildschirmschreiber ebenfalls den Fehlercode 2.
  • Seite 28: Fehlermeldungen Bei Ungültigen Werten

    7 Fehlermeldungen 7.2 Fehlermeldungen bei ungültigen Werten Für Messwerte gilt die Vereinbarung, dass die Fehlernummer im Wert selbst dargestellt wird, d. h., anstatt des Messwertes ist die Fehlernummer eingetra- gen. Fehlernummer Fehler 200000.0 Messbereichsunterschreitung 200001.0 Messbereichsüberschreitung 200003.0 sonstiger ungültiger Wert Beispiel Datenanfrage: (CRC16 = 05D4) 0035...
  • Seite 29: Adresstabellen

    8 Adresstabellen Im folgenden Kapitel werden alle Prozesswerte (Variablen) mit ihren Adressen, dem Datentyp und der Zugriffsart beschrieben. Hierbei bedeutet: Zugriff nur lesend Zugriff nur schreibend Zugriff schreibend und lesend char ASCII-Zeichen (8 Bit) byte Byte (8 Bit) Integer (16 Bit) char xx Zeichenkette mit Länge xx;...
  • Seite 30: Prozessdaten

    8 Adresstabellen 8.2 Prozessdaten Basisadresse: 0x002F Adresse Zugriff Datentyp Signalbezeichnung 0x0000 Gruppenalarme und Stellung der Binäreingänge Bit0 Alarm Gruppe 1 0 = kein Alarm 1 = mind. 1 Grenzwert in der Gruppe verletzt Bit1 Alarm Gruppe 2 Bit2 Alarm Gruppe 3 Bit3 Alarm Gruppe 4 Bit4...
  • Seite 31 8 Adresstabellen Adresse Zugriff Datentyp Signalbezeichnung 0x0002 binäre Ausgänge Bit0 Relaisausgang 1 0 = nicht aktiv / 1 = aktiv Bit1 Relaisausgang 2 Bit2 Relaisausgang 3 Bit3 Relaisausgang 4 Bit4 Relaisausgang 5 Bit5 Open-Collector-Ausgang 0 = nicht aktiv / 1 = aktiv Bit6-15 frei 0x0003...
  • Seite 32 8 Adresstabellen 0x000A float Messeingang 6 (Analogeingang 6) 0x000C float Messeingang 7 (Analogeingang 7) 0x000E float Messeingang 8 (Analogeingang 8) 0x0010 float Messeingang 9 (Analogeingang 9) 0x0012 float Messeingang 10 (Analogeingang 10) 0x0014 float Messeingang 11 (Analogeingang 11) 0x0016 float Messeingang 12 (Analogeingang 12) 0x0018 float...
  • Seite 33 8 Adresstabellen 0x0044 float externer Analogeingang 15 0x0046 float externer Analogeingang 16 0x0048 float externer Analogeingang 17 0x004A float externer Analogeingang 18 0x004C float externer Analogeingang 19 0x004E float externer Analogeingang 20 0x0050 float externer Analogeingang 21 0x0052 float externer Analogeingang 22 0x0054 float externer Analogeingang 23...
  • Seite 34 Passwortes nötig Externe Binäreingänge (R/W), externe Zähler (R/O) und exter- ne Analogeingänge (R/W) können über die serielle Schnitt- stelle programmiert oder in Form von Modulen des JUMO mTRON-Automatisierungssystems an den Bildschirmschrei- ber angeschlossen werden. Nähere Informationen folgen in Kapitel 9 „Besondere Prozessdaten“ oder können der Be- triebsanleitung 95.5010.2.1 (LON-Schnittstelle) entnommen...
  • Seite 35: Besondere Prozessdaten

    9 Besondere Prozessdaten In den folgenden Kapiteln werden die besonderen Prozessdaten - externe Binäreingänge, - Modbus-Flag, - externe Analogeingänge und - Texte für Chargenprotokolierung näher erläutert. Die Adressen dieser Prozessdaten können dem Kapitel 8.2 „Prozessdaten“ entnommen werden. 9.1 Externe Binäreingänge Die externen Binäreingänge stehen als Steuereingänge über die serielle Schnittstelle nur zur Verfügung, wenn keine externen mTRON-Module benutzt werden.
  • Seite 36: Texte Für Chargenprotokollierung

    9 Besondere Prozessdaten 9.4 Texte für Chargenprotokollierung Für die Chargenprotokollierung stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, wie Texte eingegeben werden können, die als Beschriftung mit den Messwer- ten der Charge abgespeichert werden. Eine Möglichkeit ist die Übertragung der Texte mit Hilfe der seriellen Schnittstelle. Über die Basisadresse 0x00A6 (Offset 0x0000, 0x000B, 0x0016, 0x0021) kön- ne die Texte an den Bildschirmschreiber gesendet werden.
  • Seite 37: Stichwortverzeichnis

    10 Stichwortverzeichnis Adreßberechnung Anschlußplan Anwendungsgebiete Auswerteprogramm PCA – Chargenprotokollierung Checksumme Datenstruktur externe Analogeingänge externe Binäreingänge externer Zählerwert Fehler Fehlerbehandlung Float-Werte Funktionsübersicht Geräteadresse Integer-Werte J-Bus Konfiguration über Setup-Programm Konfiguration über Tastatur...
  • Seite 38 10 Stichwortverzeichnis – Lesebefehl minimale Antwortzeit Modbus-Flag Passwortschutz – Programmversion Schnittstellentyp Steckerbelegung Steuer-Flag Systemvoraussetzungen Texte Texte für Chargenprotokollierung Verbindungskabel Zeitschema...
  • Seite 40 M. K. JUCHHEIM GmbH & Co Hausadresse: Moltkestraße 13 - 31 36039 Fulda, Germany Lieferadresse: Mackenrodtstraße 14 36039 Fulda, Germany Postadresse: 36035 Fulda, Germany Telefon: 0661 6003-725 Telefax: 0661 6003-681 E-Mail: mail@jumo.net Internet: www.jumo.net...

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