1. Allgemeines
DE
1.1 Informationen zur Betriebsanleitung
Halten Sie sich an Sicherheitshinweise und Hand-
Betriebsanleitung
lungsanweisungen, die in dieser Betriebsanleitung
aufgeführt werden. Zusätzlich sind die geltenden
Digitalmanometer PCE-DMM 60
Unfallverhütungsvorschriften, Sicherheitsbestimmun-
gen sowie landesspezifische Installationsstandards
und die anerkannten Regeln der Technik einzuhal-
ten.
Diese Betriebsanleitung ist Bestandteil des Gerätes
und ist in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes, für
das Personal jederzeit zugänglich, aufzubewahren.
– Technische Änderungen vorbehalten –
1.2 Verwendete Symbole
Warnwort
Warnwort
GEFAHR
WARNUNG
www.pce-instruments.com
VORSICHT
HINWEIS – Tipps und Informationen für den
Inhaltsverzeichnis
Anwender um einen störungsfreien Betrieb
1. Allgemeines
sicherzustellen
2. Produktidentifikation
1.3 Qualifikation des Personals
Montage,Inbetriebnahme, Betrieb, Wartung, Außer-
3. Montage
betrieb-nahme und Entsorgung dürfen nur von fach-
4. Verbindung Anzeige mit Druckmessumformer-
spezifisch
Modul
werden.
5. Stromversorgung / Batteriewechsel
Arbeiten an elektrischen Teilen dürfen nur von einer
6. Datenlogger
ausgebildeten Elektrofachkraft in Übereinstimmung
7. Erstinbetriebnahme
mit den geltenden Vorschriften und Richtlinien aus-
geführt werden.
8. Außerbetriebnahme
1.4 Haftungs- und Gewährleistungsbeschränkung
9. Bedienung
Nichtbeachtung der Anleitungen und technischen
10. Wartung
Vorschriften, unsachgemäße und nicht bestim-
11. Service / Reparatur
mungsgemäße
Beschädigung des Gerätes führen zu Verlust der
12. Entsorgung
Gewährleistungs- und Haftungsansprüche.
13. Garantiebedingungen
1.5 Bestimmungsgemäße Verwendung
14. Konformitätserklärung / CE
- Das batteriebetriebene Digitalmanometer wurde für
hohe Ansprüche im Bereich der Leckageprüfung
oder Rohrnetzüberwachung konzipiert. Es kann
einfach und schnell vor Ort eingesetzt werden.
- Eine Überprüfung, ob das Gerät für den gewählten
Einsatz geeignet ist, muss vom Anwender durch-
geführt werden. Im Zweifelsfall setzen Sie sich bitte
mit unserem Vertrieb in Verbindung. Für eine feh-
lerhafte Auswahl und deren Folgen übernimmt
BD|SENSORS keine Haftung!
- Als Messmedien kommen Gase oder Flüssigkeiten
in Frage, die mit den im Datenblatt beschriebenen
medienberührten Werkstoffen kompatibel sind.
Zudem ist für den Einsatzfall sicherzustellen, dass
das Medium mit den medienberührten Teilen ver-
träglich ist.
-
Die im aktuellen Datenblatt aufgeführten techni-
schen Daten sind verbindlich. Sollte Ihnen das Da-
tenblatt nicht vorliegen, fordern Sie es bitte an oder
laden Sie es auf unserer Homepage herunter.
WARNUNG
1.6 Verpackungsinhalt
Überprüfen Sie, dass alle im Lieferschein aufgeliste-
ten Teile enthalten und unbeschadet sind.
Die Batterien sind bereits eingesetzt. Der Stromkreis
ist durch eine Isolationsfolie unterbrochen. Entneh-
men Sie diese vor Erstinbetriebnahme, siehe dazu
Batteriewechsel!
2. Produktidentifikation
Zur Identifikation des Gerätes dient das Typenschild
für die Anzeige und das Druckmessumformer-Modul.
Die wichtigsten Daten können diesem entnommen
werden. Der Bestellcode dient zur eindeutigen Identi-
fikation Ihres Produkts.
Typenschild für die Anzeige
- Art und Quelle der Gefahr
-
Maßnahmen zur Vermei-
dung der Gefahr
Versorgung
Typenbezeichnung
Typenschild für das Drucksensor-Modul
Bedeutung
Unmittelbar drohende Gefahr!
Bei Nichtbeachtung folgt Tod
oder schwere Verletzung.
Eingang
Möglicherweise drohende Gefahr!
Abb. 1 Typenschilder
Bei Nichtbeachtung kann Tod
Das Typenschild darf nicht vom Gerät entfernt
oder schwere Verletzung fol-
werden!
gen.
3. Montage
Gefährliche Situation!
3.1 Montage- u. Sicherheitshinweise
Bei Nichtbeachtung kann ge-
ringfügige oder mäßige Verlet-
Lebensgefahr durch
zung folgen.
Stromschlag
- Montieren Sie das Gerät immer
GEFAHR
im druck- und stromlosen
Zustand!
Lebensgefahr bei nicht
bestimmungsgemäßer
Installation
- Durchführung der Installation
qualifiziertem
Personal
durchgeführt
nur von fachspezifisch
WARNUNG
qualifiziertem Personal, das die
Betriebsanleitung gelesen und
verstanden hat.
Zerstörung des Gerätes
bei nicht sachgemäßer
Benutzung
- Verwenden Sie nicht die
Verwendung,
Veränderung
oder
VORSICHT
Behandeln Sie dieses hochempfindliche elektro-
nische Messgerät sowohl im verpackten als auch
im unverpackten Zustand vorsichtig!
Am Gerät dürfen keine Veränderungen oder
Umbauten vorgenommen werden.
Das Gerät darf nicht geworfen werden!
Entfernen Sie Verpackung und ggf. Schutzkappe
des Gerätes erst kurz vor der Montage, um eine
Beschädigung der Membrane auszuschließen!
Die mitgelieferte Schutzkappe ist aufzubewah-
ren!
Nach der Demontage ist diese Schutzkappe
wieder über der Membrane anzubringen.
Behandeln Sie eine ungeschützte Membrane
äußerst vorsichtig; diese kann sehr leicht be-
schädigt werden.
Wenden Sie zum Einbau der Geräte keine Ge-
walt an, um Schäden am Gerät und der Anlage
zu verhindern!
Beachten Sie, dass durch die Montage keine
unzulässig hohen mechanischen Spannungen
Lebensgefahr durch falsche
am Druckanschluss auftreten, da diese zu einer
Verwendung
Verschiebung der Kennlinie, oder zur Beschädi-
- Zur Vermeidung von Unfällen
gung führen könnten.
verwenden Sie das Gerät nur
Ordnen Sie bei hydraulischen Systemen das
wie gemäß der
Gerät so an, dass der Druckanschluss nach
bestimmungsgemäßen
oben zeigt (Entlüftung).
Verwendung.
Sehen Sie beim Einsatz in Dampfleitungen eine
Kühlstrecke vor.
3.2 Montageschritte allgemein
- Entnehmen Sie das Gerät vorsichtig der Verpa-
ckung und entsorgen Sie diese sachgerecht.
- Gehen Sie des Weiteren so vor, wie dies in den
nachfolgenden Montageschritten entsprechend
der Anschlussvariante beschrieben ist.
3.3 Montageschritte für Anschlüsse
nach DIN 3852
VERWENDEN
SIE
KEIN
DICHTMATERIAL WIE WERG, HANF ODER
TEFLONBAND!
- Vergewissern Sie sich, dass der O-Ring unbe-
schadet in der vorgesehenen Nut sitzt.
- Achten Sie darauf, dass die Dichtfläche des auf-
zunehmenden Teils eine einwandfreie Oberflä-
che besitzt.(RZ 3,2)
- Schrauben Sie das Gerät mit der Hand in das
Aufnahmegewinde.
Seriennummer
Bestellcode
- Besitzen Sie ein Gerät mit einem Kordelring, so
muss dieses nur von Hand fest eingeschraubt
werden.
- Geräte mit einer Schlüsselfläche müssen mit
dem Maulschlüssel festgezogen werden (G1/4":
ca. 5 Nm; G1/2": ca. 10 Nm).
Bestellcode
- Die angegebenen Anzugsmomente dürfen nicht
überschritten werden!
3.4 Montageschritte für Anschlüsse nach EN 837
- Verwenden Sie zur Abdichtung eine geeignete
Dichtung, entsprechend dem Messstoff und dem
zu messenden Druck (z. B. eine Kupferdich-
tung).
- Achten Sie darauf, dass die Dichtfläche des auf-
zunehmenden Teils eine einwandfreie Oberflä-
che besitzt.
- Schrauben Sie das Gerät mit der Hand in das
Aufnahmegewinde. (RZ 6,3)
- Ziehen Sie ihn anschließend mit dem Maul-
schlüssel fest (für G1/4": ca. 20 Nm; für G1/2":
ca. 50 Nm).
- Die angegebenen Anzugsmomente dürfen
nicht überschritten werden!
3.5 Montageschritte für NPT-Anschlüsse
- Zur Abdichtung kann ein zusätzliches Dichtmittel
z. B. PTFE-Band verwendet werden.
- Schrauben Sie das Gerät mit der Hand in das
Aufnahmegewinde.
- Ziehen Sie es anschließend mit dem Maul-
schlüssel fest (für 1/4" NPT: ca. 30 Nm; für 1/2"
Anzeige zum festziehen
NPT: ca. 70 Nm).
oder lösen der
- Die angegebenen Anzugsmomente dürfen nicht
mechanischen Verbindung
überschritten werden!
des Drucksensor-Moduls.
4. Verbindung Anzeige mit Druckmessumfor-
mer- Modul
Verdrehsicherung
Druckmess-
umformer-Modul
Anzeige
ZUSÄTZLICHES
Abb. 2 Verdrehsicherung
Verbinden Sie Anzeige mit Druckmessumformer-
Modul wie folgt:
- führen Sie vorsichtig die Anzeige mit dem
Druckmessumformer Modul zusammen.
- drücken Sie die Anzeige handfest auf das Druck-
messumformer -Modul bis diese einrastet.
5. Stromversorgung / Batteriewechsel
Sobald im Display die Anzeige "Batterie" darge-
stellt wird, führen Sie Batteriewechsel wie folgt
durch:
schrauben Sie drei Befestigungsschrauben mit
-
einem geeigneten Schraubendreher heraus.
nehmen Sie den Batteriefachdeckel ab und
-
wechseln Sie die Batterien 3 x 1,5 V AA (ent-
fernen Sie die Isolationsfolie vor Erstinbe-
triebnahme) aus.
verschließen Sie anschließend das Gerät wie-
-
der ordnungsgemäß
Bei falscher Anwendung können die Batterien
auslaufen und somit das Digitalmanometer be-
schädigen!
Kombinieren Sie deshalb niemals Batterien un-
terschiedlicher Typen oder gebrauchte und neue
Batterien!
Setzen Sie die Batterien immer entsprechend
der angegebenen Polung in das dafür vorgese-
hene Batteriefach ein.
Versuchen Sie nicht, die Batterien aufzuladen,
sie zu zerlegen oder kurzzuschließen!
Vermeiden Sie den Kontakt mit Hitze und offe-
nen Flammen!
Batteriefach
Befestigungsschrauben
Batterien
Schutzverschraubung
Verbindungskabel
Batteriefachdeckel
Isolationsfolie
Abb. 3 Batteriefach und Kommunikationsschnittstelle
6. Datenlogger
Das batteriebetriebene Digitalmanometer
über einen integrierten Datenlogger. Die im
abgespeicherten Messwerte können über die Kom-
munikationsschnittstelle mittels BD|LOG Software (im
Lieferumfang enthalten) ausgelesen werden.
6.1 PC - Verbindung
Verbinden Sie
Digitalmanometer
mit einem Com-
puter wie folgt:
-
drehen Sie die Schutzverschraubung der Kom-
munikationsschnittstelle mit einem geeigneten
Schlitzschraubenzieher heraus.
-
stecken Sie den Klinkenstecker des Verbin-
duskabels (im Lieferumfang erhalten) in die
Schnittstellenbuchse
des
Digitalmanometers
hinein. Die Seite mit dem USB-Stecker verbin-
den Sie mit einem freien USB-Anschluss am
Computer.
-
installieren Sie den COM-Treiber und Datenlog-
ger-Software BD|LOG, erhältlich auf CD (im
Lieferumfang erhalten).
-
nach der Benutzung, Bauen Sie die Verbindung
ab und setzen Sie die Schutzverschraubung
wieder ordnungsgemäß ein.
7. Erstinbetriebnahme
Vor Erstinbetriebnahme entnehmen Sie die
Isolationsfolie aus dem Batteriefach.
Vor der Inbetriebnahme ist zu überprüfen, ob
das Gerät ordnungsgemäß installiert wurde und
sicherzustellen, dass es keine sichtbaren Mängel
aufweist.
Das Gerät darf nur von qualifiziertem Fachper-
sonal in Betrieb genommen werden, welches die
Betriebsanleitung gelesen und verstanden hat!
Das Gerät darf nur innerhalb der Spezifikation
betrieben werden! (Vergleichen Sie hierzu die
technischen Daten im Datenblatt.)
8. Außerbetriebnahme
Demontieren Sie das Gerät immer im druck- und
stromlosen Zustand. Prüfen Sie vor der Demon-
tage, ob ggf. das Ablassen des Mediums erfor-
derlich ist!
Je nach Messmedium kann von diesem eine
Gefahr für den Bediener ausgehen. Ergreifen Sie
deshalb geeignete Schutzmaßnahmen.
Komm. -
Schnittstelle
verfügt
Gerät