Transport des Ofens. Alle eventuellen Beschädigungen gänzlich auszuschließen ist aber un- möglich. Bitte prüfen Sie daher den Ofen nach Erhalt sorgfältig auf Beschädigungen und auf Vollstän- digkeit der mitgelieferten Teile. Melden Sie eventuelle Mängel sofort Ihrem Oranier Ver- triebspartner. Die Firma ORANIER Heiztechnik GmbH bedankt sich für Ihr entgegengebrachtes Ver- trauen und wünscht Ihnen viele behagliche Stunden mit dem...
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6. Anpassung der Konvektionsluft an das zu beheizende Raumvolumen . 23 6.1 Heizleistung / Konvektionsgebläse einstellen............23 7. Reinigungs- und Wartungsarbeiten ............24 7.1. Reinigung der Ofenoberflächen ................24 7.2. Routinemäßige Reinigungsarbeiten ..............24 7.2.1. Reinigung Brenntopf und Brennraum ............. 24 7.2.2.
Pelletofen Notus 1. Allgemeine Sicherheitsinformationen Der Pelletofen NOTUS darf erst nach dem Lesen und technischen Verstehen der Bedienungsanleitung installiert und in Betrieb genommen werden! Sollten sich irgendwelche Verständnisprobleme beim Lesen der Bedienungsanleitung erge- ben, so setzten Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Sicherheitshinweise ...
2.1. Allgemeines zum Pelletofen Notus Der Pelletofen Notus darf nur in zu Wohnzwecken geeigneten Räumen betrieben werden. Er ermöglicht eine raumtemperaturgesteuerte und automatische Verbrennung von Holzpellets. In dem Pellettank kann eine Brennstoffmenge für bis zu 60 Stunden Dauerbetrieb (je nach Heizleistung) gelagert werden.
Bestimmungsgemäße Verwendung Die bestimmungsgemäße Verwendung des Pelletofens ist Grundvoraussetzung für den sicheren Betrieb. Die Verwendung des Pelletofens gilt als bestimmungsgemäß wenn der Pelletofen nur in zu Wohnzwecken geeigneten Räumen betrieben wird, wenn der Pelletofen niemals Feuchtigkeit ausgesetzt wird, ...
Verhalten bei Schornsteinbrand! Niemals den Netzstecker ziehen. Das integrierte Abgasgebläse ver- hindert einen Rückbrand in den Pelletofen. WARNUNG! Vergiftungs- und Erstickungsgefahr Die Rauchgase des Pelletofens enthalten gesundheitsschädliche Bestand- teile unter anderem Kohlenmonoxid. Selbstschutzmaßnahme zur Rettung bewusstloser Personen: Geschlossene Räume vor Betreten gründlich lüften. Kohlenmonoxid - blockiert die Sauerstoffaufnahme und führt zum Tod ...
2.4. Kennzeichnung Notieren Sie bitte auf dieser Seite der Bedienungsanleitung die Seriennummer, Baujahr, Type und das Datum der Erstinbetriebnahme. Diese Angabe ist für den Gewährleistungsanspruch und Ersatzteilbestellung erforderlich. Angaben Type Baujahr Seriennummer Erstinbetriebnahme (Tag/Monat/Jahr) 2.5. Konformitätserklärung Seite 9...
2.6. Allgemeines zum Brennstoff Mit dem Brennstoff Holz haben Sie sich für die CO -neutrale Beheizung Ihres Heimes entschieden. Bei der Verpressung von Holzresten zu genormten Holzpellets lässt sich aus naturbelassenen Holzabfällen ein günstiger Brennstoff herstellen, welcher bei der Verbren- nung sauber und äußerst effizient in Wärmeenergie umgewandelt wird.
3. Tastenbeschreibung und Displayübersicht Menü navigieren Werte und Parameter ändern Betriebszustandsanzeige Menütaste Betriebsmodus Raumtemperatur Ofen Ein/Aus Störungsquittung 4. Funktionsmerkmale Der Pelletofen Notus ist für die automatische Verbrennung von Holzpellets in Wohnräumen konzipiert. Das heißt, der Ofen startet automatisch und schaltet nach dem Erreichen der ein- gestellten Raumtemperatur wieder selbständig ab.
4.3. Ofenbetrieb mittels Zeitschaltuhr Schaltuhr einstellen Die Taste drücken. Mit der Taste auf die Seite K14 blättern. Mit den Tasten bzw. kann die Schaltuhr ein- bzw. ausgeschaltet werden. Mit der Taste auf die Seite K15 blättern. Die Absenktemperatur kann mit den Tasten bzw.
4.4. Die Betriebsphasen 4.4.1. Die Startphase In der Startphase werden eine Zeit lang Holzpellets in den Brenntopf befördert. Gleichzeitig wird die keramische Zündung aktiviert. Nach etwa 5 Minuten sollten sich die Holzpellets ent- zünden und eine Flamme sichtbar werden. Anschließend wird zum Aufbau und zur Aufrecht- erhaltung des Glutbetts eine genau definierte Menge Holzpellets in den Brenntopf befördert.
4.4.3 Die Abkühlphase Beim Übergang in die Abkühlphase wird die Förderschnecke abgeschaltet und somit werden keine Holzpellets mehr in den Brenntopf befördert. 4.4.4 Standby-Betrieb Wurde die eingestellte Temperatur erreicht, so wechselt der Ofen in die Abkühlphase. Nach Beendigung der Abkühlphase beginnt der Standby-Betrieb. Der Standby-Betrieb signali- siert, dass nach unterschreiten der Einschalttemperatur der Ofen wieder selbst anheizt.
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Kombinationen / Priorität Wenn ein automatischer Betrieb des Ofens (externen Kontakt und Schaltuhr) eingestellt wird muss nach dem Drücken der Taste mit den Tasten bzw. die gewünschte Wahl getroffen werden. Nach dem Einschalten wird im Display gefragt: Bei der Auswahl Hand startet der Ofen sofort, regelt nach der eingestellten Solltemperatur bis er händisch wieder ausgeschaltet wird.
4.6 Einstellen von Uhrzeit und Datum Die Taste drücken. Mit der Taste auf die Seite K20 blättern. Mit der Taste in das Menü einsteigen Mit den Tasten bzw. kann das gewünschte Datum eingestellt werden. Mit der Taste bzw. von Datum zu Uhrzeit weiterblättern. 4.7.
5. Montage und Installation 5.1. Montage 5.1.1. Maße 5.1.2. Höhenverstellschrauben Für den ordnungsgemäßen Betrieb des Pelletofen Solida ist es wichtig dass dieser im Lot steht. Geringe Bodenunebenheiten können Sie mit den Höhenverstellschrauben ausgleichen. 5.1.3. Raumtemperaturfühler Vor der Inbetriebnahme ist darauf zu ach- ten, dass der integrierte Raumtemperatur- fühler aus der Rückwand des Pelletofens herausgeführt wird (Abb.
5.1.4. Verkleidung Entnehmen Sie die Verkleidung aus der Verpackung. Führen Sie den Raumtemperaturfühler durch die Rückwand. Führen Sie die unteren Nasen der Verkleidung in die untere Halterung ein (Abb. 2). Heben Sie die Verkleidung an und hängen Sie die oberen Haltenasen in die obere Halterung ein (Abb.
5.2. Installation des Pelletofen Notus Nachfolgend erwähnte Ausführungen zu den Punkten Bodenschutz, Abstand zu brennbaren Materialien und Abgasrohranschluss können von regionalen und behördlichen Vorschriften differieren. Für Fragen hierzu setzen Sie sich bitte mit Ihrem örtlichen Kaminkehrer in Ver- bindung. 5.2.1. Bodenschutz Aus praktischen Gesichtspunkten bei der Reinigung ist es empfehlenswert Ihren Pelletofen auf eine feuerfeste Bodenplatte zu stellen, welche dem Gerät hinten und an den Seiten min- destens 5 cm und an der Vorderseite mindestens 15 cm übersteht.
5.2.4. Kamin Die Kaminanlage ist nach EN 13384-1 zu berechnen. Vor Inbetriebnahme des Pelletofens muss der positive Kaminbefund vorliegen. Im Verbindungsstück zwischen Ofen und Kamin darf niemals ein Überdruck entstehen. Die Mindestzuganforderung muss grösser 0 Pa und kleiner 25 Pa sein. 5.2.5.
5.3. Erstinbetriebnahme Vor der Erstinbetriebnahme des Pelletofen muss die Bedienungsanleitung durchgelesen werden. Entfernen Sie das Reinigungswerkzeug aus der Aschewanne. Führen Sie den Raumtemperaturfühler an der Rückwand heraus. Montieren Sie die Verkleidung – Gerät niemals mit offener Rückwand in Betrieb nehmen ...
5.4. Einstellung der Verbrennungsluftmenge Die Steuerung erlaubt es auf einfache Weise den Betriebsmodus (Halbautomatik/Automatik) zu wählen und die Verbrennungsluft an die individuelle Aufstellungssituation und Pelletquali- tät anzupassen. 5.4.1. Feineinstellung der Verbrennungsluftmenge Unterschiedliche Pelletqualitäten und auch individuelle Verhältnisse am Aufstellort können eine Anpassung der Verbrennungsluftmenge erforderlich machen.
6. Anpassung der Konvektionsluft an das zu beheizende Raumvolumen Die Anpassung der Konvektionsluft an das zu beheizende Raumvolumen ist nur im Modus Halbautomatik möglich. Im Modus Automatik ist die Drehzahl des Konvektionsluftgebläses immer mit der Heizleistung gekoppelt. Dies ermöglicht Ihnen die individuelle Anpassung der Luftumwälzung an das zu beheizende Raumvolumen.
7. Reinigungs- und Wartungsarbeiten Bitte beachten Sie folgende Reinigungshinweise Ge- wissenhaft! Die Nichtbeachtung kann von Störungen im Betrieb bis hin zur Zerstörung des Gerätes (Rück- brandgefahr) führen. Durch den bei der Verbrennung von Holzpellets entstehenden Ascheanfall sind ständig wie- derkehrende Reinigungs- und Wartungsarbeiten auszuführen. Wartungs- und Reparaturarbeiten nur bei vom Netz getrenntem Gerät durchführen.
Zum Entfernen der Asche aus dem Brennraum während des Betriebes ziehen Sie den Asche- schieber heraus und bewegen ihn 3-4 mal hin und her. Zum gründlichen Entfernen der Asche aus dem Brennraum ziehen Sie den Ascheschieber heraus (Abb. 9) und öffnen dann die Brennraumtüre.
7.2.4. Kontrolle des Pellettanks auf Feinanteilrückstände Heizen Sie von Zeit zu Zeit den Pellettank „leer“ und kontrollieren Sie vor dem Nachfüllen von Holzpellets den darin befindlichen Feinanteilrückstand (Sägemehl). Sollte sich übermäßig viel Feinanteil im Pellettank befinden muss dieser entfernt werden. Zu viel Feinanteil in der Förderschnecke behindert die Aufnahme von Holzpellets und verrin- gert die Heizleistung.
7.3.1. Reinigung der Abgaszüge und des Wärmetauschers Für die Reinigung der Abgaszüge sind 2 Reinigungsöffnungen vorhanden: Obere Reinigungsöffnung: Demontieren Sie die rechts und links des Wärmetauschers befindlichen Abdeckungen und entfernen mit dem mitgelieferten Werkzeug eventuelle Ablagerungen und Verschmutzungen (Abb. 14). Abb.
7.3.2. Reinigung des Abgassammelgehäuses und Abgasgebläse Zur Kontrolle und Reinigung des Abgassammelgehäuses demontieren Sie die rechte Verklei- dung. Nun öffnen Sie die drei Flügelmuttern (Abb. 17) und ziehen das Abgasgebläse samt Abdeckplatte ab. Jetzt können Sie mit einem Staubsauger Ablagerungen im Innenbereich des Gehäuses und auf dem Flügelrad des Abgasgebläses absaugen.
8. Bauteile Steuerung Pellettank Wärmetauscher Umlenkblech HT-Schalter 1 (seitlich am Brennraum) HT-Schalter 2 Förderschnecke Schneckenmotor Zündung Brenntopf Abgasgebläse Ascheschieber NT-Schalter Konvektionsluftgebläse Aschewanne 8.1. Pellettank Im Pellettank können bis zu 30 kg Holzpellets gelagert werden. Diese Menge ermöglicht ei- nen kontinuierlichen Betrieb von bis zu 60 Stunden. 8.2.
8.4. Keramische Zündung Die integrierte keramische Zündung ist gegen Überspannungen abgesichert (Sicherung 3,15 A, flink). Die Keramik wird bei Strombeaufschlagung rot glühend und erhitzt die Zündluft auf die zum Entfachen der Holzpellets notwendige Zündtemperatur. Bei jedem Startvorgang wird die Zündung für 7 Minuten aktiviert. Eine Flamme sollte sich nach 5 Minuten bilden. 8.5.
8.11. Steuerung Die mikroprozessorunterstützte Steuerung gewährleistet den sicheren und automatischen Betrieb des Pelletofen. Die Parameter für die Startphase, die Heizphase und die Abkühlphase sind fest vorgegeben, wobei die für den Betrieb benötigten Einstellungen teils vom Betreiber und weitergehend vom geschulten Service-Techniker individuell nachgeregelt werden kön- nen.
9. Technische Daten Notus Modell NOTUS Ausstattung PR 08 05 01 Gewicht mit Verkleidung (Stahlblech) 140 kg Gewicht mit Verkleidung (Keramik) 150 kg Höhe 1045 mm Breite 580 mm Tiefe 532 mm Rauchrohranschluss ø 100 mm Heizleistung 2,4–8,0 kW Wirkungsgrad (Nennwärmeleistung) 92,4% Wirkungsgrad (Teillast) 93,9%...
10. Fehleranalyse – Ratgeber Einfache Betriebsstörungen können Sie mit dem nachfolgenden Ratgeber selbst beheben. PROBLEM URSACHE LÖSUNG Der Pelletofen startet Die eingestellte Solltempe- Erhöhen Sie die Solltemperatur. nicht. ratur ist niederer als die momentane Raumtempera- tur (Ist-Temperatur); auf der Anzeige erscheint das Symbol „Standby.“...
Übersicht der Störmeldungen Nach der Behebung der Störungen muss die Anzeige durch Drücken der Starttaste quit- tiert werden. Fehlernummer Bezeichnung Beschreibung HT Schalter oder Druckwächter ausgelöst Reinigen Brenntopf / Wärmetauscher Brennstoffmenge reduzieren, Kamin Verbindungsstück reinigen Konvektionsgebläse Leistung erhöhen Maximale Platinentemperatur Reinigen Brenntopf / Wärmetauscher Brennstoffmenge reduzieren Fehler Zündung / Material-...
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ORANIER – Kundendienst Ländervertretungen: Österreich: Serviceleistungen können innerhalb Deutsch- ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH lands nur über unseren zentralen Kundendienst Niederlassung Österreich in Anspruch genommen werden. Dürrnbergerstraße 5 4020 Linz Weidenhäuser Str. 1-7 Telefon <43> 0732/ 660188 35075 Gladenbach Telefax <43>...
Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist in jedem Fall Verfärungen der Feuerraumauskleidung die Vorlage des Kaufbeleges erforderlich. Verfärbungen an Stein- und Kachelverkleidungen oder Für unsere ORANIER- Geräte leisten wir unabhängig von den feine Risse in selbigen Verpflichtungen des Händlers aus dem Kaufvertrag gegenüber Verschleiß an Tür- oder Scheibendichtungen dem Endabnehmer unter den nachstehenden Bedingungen 17.