ALLGEMEINE HINWEISE
Anwendungsbereiche
Die hydraulischen Ringkraftaufnehmer der PCE-HFG Serie lassen sich variabel für die Messung von
Axialkräften beziehungsweise Lagerkräften und für senkrechte Kräfte bei Wartungs- und Justierarbei-
ten einsetzen. Die Besonderheit vom Kraftaufnehmer ist die 27 mm große Ringöffnung mit der axialen
Schraubaufnahme. Mit der Ringöffnung im Kraftaufnehmer lassen sich Messungen an zum Beispiel
Führungsschienen, Wellen und auch Bolzen von Hydraulikpressen durchführen.
Mit dem einsetzbaren Stempeladapter lässt sich der Kraftaufnehmer in Sekundenschnelle von einem Ring-
kraftaufnehmer in einen Druckstempelkraftaufnehmer umbauen und für die Messung von zum Beispiel
industriellen Maschinen nutzen. Überall, wo Kräfte wirken, die gemessen werden sollen, findet der Kraft-
aufnehmer seine Anwendung. Mit dem integrieren Schleppzeiger kann der Kraftaufnehmer den jeweiligen
maximalen Messwert speichern.
Arbeitsprinzip
Der Kraftaufnehmer basiert auf dem Prinzip der Kraftübertragung. Die Kräfte, die auf den Druckstempel
wirken, können über das geschlossene Hydrauliksystem gemessen und angezeigt werden. Die äußeren
Kräfte erzeugen einen hydraulischen Druck im Inneren des Kraftaufnehmers.
Das Öl als Übertragungsmedium leitet die Kräfte auf das Manometer weiter und auf der Manometerskala
werden diese in Newton angezeigt. Das Messgerät ist durch die Bauform des Gehäuses und des Druck-
stempels auf die Anzeige justiert. Durch das Öffnen des geschlossenen Hydrauliksystems werden die
Messergebnisse verfälscht und eine Neujustage muss erfolgen.
Hinweis: Öffnen des geschlossenen Hydrauliksystems verhindern.
Krafteinleitung
Die hydraulischen Ringkraftaufnehmer der PCE-HFG Serie sind nur für senkrecht zum Stempel stehen-
de Druckkräfte ausgelegt. Jegliche Belastung von Querkräften, Biege- und Drehmomenten können den
Stempel kippen beziehungsweise verschieben und so eine Undichtigkeit zwischen Stempel und Gehäuse
entstehen lassen. Generell entsteht durch die höhere Reibung eine größere Messabweichung.
Hinweis: Jegliche Belastung von Querkräften, Biege- und Drehmomenten vermeiden.
Der Kraftaufnehmer dient zur Messung von statischen Druckkräften. Dynamische Kräfte können nur bei
sehr niedrigen Frequenzen angezeigt werden. Die Be- und Entlastung des Aufnehmers sollte stets lang-
sam erfolgen. Es ist drauf zu achten, dass der Messbereich generell nicht überschritten wird. Durch plötz-
liche Druckstöße und Überschreitung des Messbereichs kann das Manometer zerstört werden.
Hinweis: Plötzliche Be- und Entlastung des Stempels vermeiden.
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