Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeines 2. Beschreibung der Anlage 2.1. Darstellung der Anlage 2.2. Funktionsweise der Anlage 2.3. Bestimmungsgemäße Verwendung 2.4. Restrisiko 3. Sicherheitshinweise 3.1. Definition der Gefahrensymbole 3.2. Allgemeine Sicherheitshinweise 4. Lagerung, Transport, Montage 5. Inbetriebnahme 5.1. Anschluss der Ansaug- und Abluftleitung 5.1.1.
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14.2.2. Sichtprüfung der Rohrleitungen auf Ablagerungen 14.2.3. Sichtprüfung der pneumatischen Leitungen 14.2.4. Funktionsprüfung der Anlage 14.2.5. Elektrische Prüfung der elektrischen Leitungen und Erdungsverbindungen 14.2.6. Befestigungsprüfung der montierten Anlagenelemente BA_FilterCube_2_IFA_20240701_DE 01.07.2024...
1. Allgemeines Herzlichen Glückwunsch zum Kauf des Produkts aus dem Hause TEKA. Unsere Ingenieure stellen durch kontinuierliche Weiterentwicklung sicher, dass unsere Anlagen dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Trotzdem können Fehlanwendung oder Fehlverhalten zur Gefährdung Ihrer Sicherheit führen. Beachten Sie daher für einen gelungenen Einsatz der Anlage folgendes: Nur autorisiertes und unterwiesenes Personal darf für Transport, Bedienung, Wartung...
Verlust der “W3”-Zulassung und Gefahren für Leib und Leben beim Einsatz nicht originaler Ersatzteile. Es dürfen nur Original Ersatzteile von TEKA eingesetzt werden. Ansonsten verliert die Anlage ihre „W3“-Zulassung nach DIN EN ISO 21904-1 / -2. 2.4. Restrisiko VORSICHT Gefährdung durch mögliche Gefahrstoffe im Abluftstrom.
3. Sicherheitshinweise 3.1. Definition der Gefahrensymbole Die Anlage ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können bei ihrer Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter entstehen. Auch sind Beeinträchtigungen der Anlage und anderer Sachwerte möglich. Wir warnen in dieser Anleitung unter Anwendung entsprechender Hinweise.
3.2. Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Gefahren durch unsachgemäße Anwendung / nicht autorisierte Arbeiten. Der Betreiber hat sicherzustellen, dass von ihm autorisiertes Personal vorab mit allen Hinweisen in dieser Anleitung vertraut gemacht wurde. Der Betreiber hat dafür zu sorgen, dass alle Arbeiten ausschließlich von autorisiertem und unterwiesenem Personal ausgeführt werden.
4. Lagerung, Transport, Montage WARNUNG Verletzungsgefahr durch umstürzende oder nicht fest montierte Geräteteile bei Einlagerung und Transport. Die Anlage ist beim Einlagern und Transport gegen Umstürzen und Verrutschen zu sichern. Beim Heben und Absetzen darf niemand unter oder neben der Last stehen. Hubwagen bzw. Gabelstapler bzw.
Die Ansaugleitung ist entsprechend dem Anwendungsfall so auszulegen, dass möglichst keine Staubablagerungen in der Ansaugleitung entstehen. Ist dies nicht bereits von TEKA erfolgt, dann ist eine entsprechende Fachkraft hinzuzuziehen. Wenn zur Ansaugleitung Erfassungselemente gehören (Absaugarme, Rohreinbaugitter, etc.), so sind diese ebenfalls mit in die Auslegung einzubeziehen.
Die gereinigte Luft wird über das Ausblasgitter (siehe Kapitel 2.1) in die Arbeitsumgebung zurückgeführt (Umluftbetrieb). Wenn gewünscht ist, die gereinigte Luft aus der Arbeitsumgebung zu führen, dann muss am Ausblasgitter eine Abluftleitung angebracht werden. 5.1.1. Montage des Schalldämmgehäuses Das Schalldämmgehäuse (siehe Kapitel 2.1) wird lose mitgeliefert und muss vor Ort an das Ventilatorgehäuse montiert werden.
5.2. Elektrischer Anschluss WARNUNG Gefahr durch Stromschlag. Elektrische Anlagen und Betriebsmittel dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft errichtet, geändert und in Stand gehalten werden. Arbeiten Sie nicht an spannungsführenden Bauteilen, wenn Sie nicht sicher sind, dass diese spannungsfrei sind.
5.3. Beschichten der Filterpatronen mit Filterhilfsmittel Für eine längere Standzeit der Filterpatronen werden diese bereits werksseitig mit einem Filterhilfsmittel beschichtet. Sobald der Betreiber neue Filterpatronen bestellt und einbaut, empfehlen wir, diese vor der ersten Inbetriebnahme ebenfalls zu beschichten. Lesen und beachten Sie hierzu im Kapitel „Wartung“ den Punkt „Beschichten neuer Filterpatronen mit Filterhilfsmittel“.
6. Bedienung der Anlage 6.1. Beschreibung der Bedienelemente Steuerungsfunktionen, Programmeinstellmöglichkeiten, Menüführung, Fehlermeldungen etc. finden Sie in der gesondert beiliegenden Betriebsanleitung der Steuerung erklärt. Dort sind auch die Bedienelemente des Bedienfeldes erläutert. Bedienelemente für die Anlagensteuerung Darstellung Benennung Beschreibung / Funktion ●...
Eine Wieder-Inbetriebnahme der Anlage darf nur erfolgen, wenn sichergestellt ist, dass die Anlage funktional dem ursprünglichen Zustand entspricht. Gefahren für Leib und Leben beim Einsatz nicht originaler Ersatzteile. Es dürfen nur Original Ersatzteile von TEKA eingesetzt werden. VORSICHT Gefährdungen der Atemwege möglich.
7.1. Wartungszustand herstellen ● Schalten Sie die Anlage aus. Danach ist die Anlage stromlos zu schalten, indem Sie den Hauptschalter auf "OFF" stellen. Sichern Sie die Anlage während der Zeit der Wartung gegen unbefugtes Wiedereinschalten. ● Trennen Sie den Druckluftschlauch der externen Druckluftversorgung von der Einstecktülle (siehe Kapitel 2.1).
7.2. Abreinigung der Filterpatronen VORSICHT Plötzlicher Druckluftstoß und große Staubaufwirbelung möglich, ausgelöst durch automatische Abreinigung bei geöffneter Wartungstür. Während des Anlagenbetriebs darf die Wartungstür des Filtergehäuses nicht geöffnet werden. Dies gilt ebenso im betriebsbereiten Zustand (Standby), denn auch hier besteht die Möglichkeit einer automatischen Abreinigung (Nachreinigung).
7.3. Wechsel der Filterpatronen Ein Wechsel der Filterpatronen wird dann notwendig, wenn die Filterpatronen so sehr mit Schmutz gesättigt sind, dass trotz Abreinigung der Filteralarm in sehr kurzen Abständen oder dauerhaft wiederkehrt. (Der Filteralarm ist in Kapitel “Abreinigen der Filterpatronen” beschrieben.) VORSICHT Staubaufwirbelungen durch verunreinigte Filterpatronen möglich.
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● Wir empfehlen, das Wechseln der Filterpatronen mit zwei Personen durchzuführen. ● Wir empfehlen, Schutzfolie auszulegen, um den Bereich um die Anlage sauber zu halten. ● Das Wechseln der Filterpatronen darf nur in gut belüfteten Räumen und mit entsprechender Atemschutzmaske erfolgen! Wir empfehlen: Atemschutzhalbmaske DIN EN 141/143 Schutzstufe P3.
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● Stülpen Sie den Entsorgungs-Beutel über den Patronenhalter und die Filterpatrone. ● Hängen Sie den Patronenhalter aus den Patronenführungen aus. ● Entnehmen Sie den Patronenhalter mit der Filterpatrone und dem Entsorgungsbeutel aus dem Filtergehäuse. ● Heben Sie die Filterpatrone kurz an, um diese von dem Patronenhalter zu lösen.
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● Bauen Sie zunächst alle Filterpatronen anhand der bisher genannten Schritte aus. ● Beginnen Sie erst dann mit dem Einbau der neuen Filterpatronen. Verwenden Sie nur TEKA Ersatzfilter. Ansonsten ist die korrekte Funktionsweise der Anlage nicht gewährleistet, und es besteht eine Gefahr für Leib und Leben.
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● Setzen Sie den Verdrängerkörper in die neue Filterpatrone ein, sodass die Schraube des Verdrängerkörpers durch die Öffnung im Boden der Filterpatrone gesteckt wird. Prüfen Sie, ob die Dichtung am Gewinde des Verdrängerkörpers anliegt, und ob diese unbeschädigt ist. Ansonsten muss eine Ersatz-Dichtung verwendet werden (siehe Ersatzteilliste).
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● Setzen Sie die neue Filterpatrone in den Patronenhalter ein. Dabei muss die Zylindermutter auf die Feststellschraube gesetzt werden. ● Hängen Sie danach auch die zweite, lose Seite des Patronenhalters in die passende Patronenführung. ● Schrauben Sie die Feststellschraube fest an. Wird die Feststellschraube nicht fest angezogen, dann wird die Dichtung auf der Oberseite der...
7.4. Entleerung des Staubsammelbehälters Der Staubsammelbehälter muss nach einer bestimmten Betriebsstundenanzahl geleert werden. Diese ergibt sich aus der anfallenden Staubmenge. Der Staubsammelbehälter darf maximal zu 25% gefüllt sein. Wir empfehlen, den Füllstand mindestens einmal wöchentlich zu prüfen. VORSICHT Staubaufwirbelung durch verunreinigte Filterpatronen möglich! Gefahr einer ungewollten automatischen Abreinigung im ausgeschalteten Zustand der Anlage.
● Entnehmen Sie den Staubsammelbeutel, und entsorgen bzw. lagern Sie den Beutel gemäß den Vorschriften. ● Legen Sie einen neuen Staubsammelbeutel in den Staubsammelbehälter, so dass der Beutel über den Rand des Staubsammelbehälters gestülpt ist. ● Schieben Sie den Staubsammelbehälter wieder in das Staubsammelgehäuse. ●...
Druckluftschlauch von der Anlage getrennt werden. ● Stellen Sie genügend Filterhilfsmittel bereit. Wir empfehlen 10 gramm pro Quadratmeter Filterfläche zu verwenden. Filterhilfsmittel ist bei TEKA erhältlich (siehe Ersatzteilliste). ● Wählen Sie die Erfassungsstelle in der Ansaugleitung, welche den Filterpatronen am nächsten ist.
7.6.1. Einbringen des Filterhilfsmittels über einen FVS (Funkenvorabscheider) Dieses Kapitel ist nur relevant, wenn die Filteranlage mit einem FVS (Funkenvorabscheider) ausgestattet ist. Ein FVS ist ein Wasserabscheider, welcher in die Ansaugleitung der Filteranlage eingebaut ist. Bei Verwendung eines FVS ist wichtig, das Filterhilfsmittel über den FVS einsaugen zu lassen. Wenn das Filterhilfsmittel über eine Erfassungsstelle eingesaugt wird, welche im Luftstrom vor dem FVS liegt, würde das Filterhilfsmittel im Wasser des FVS gebunden.
7.7. Reinigen des Kupferprallblechs Das Kupferprallblech dient der Luftumlenkung und damit dem Schutz der Filterpatronen. Ebenso unterstützt die Kupfer-Oberfläche das Zerschlagen und “Erlöschen” von Funken, falls solche angesaugt werden sollten. Damit diese Funktion erfüllt bleibt, muss das Kupferprallblech bei Bedarf gereinigt werden.
Montieren Sie die Abdeckungen. Setzen Sie den Melderkopf wieder auf den Montagesockel. Sollte die Steuerung nun weiterhin eine Fehlermeldung “Partikelsensor” melden, muss der Melderkopf getauscht werden. Ersatz ist bei TEKA erhältlich, siehe Ersatzteilliste. Der Montagesockel, welcher in der Anlage verschraubt ist, muss dabei nicht gewechselt werden. BA_FilterCube_2_IFA_20240701_DE...
Lamellengitter herunter. ● Tauschen Sie die alte Filtermatte gegen eine neue aus. Die blaue Seite muss dabei außen sein. Verwenden TEKA Ersatzfilter. Ansonsten ist die korrekte Funktionsweise der Anlage nicht gewährleistet, und es besteht eine Gefahr für Leib und Leben.
Eine Wieder-Inbetriebnahme des Gerätes darf nur erfolgen, wenn sichergestellt ist, dass die Anlage funktional dem ursprünglichen Zustand entspricht. Reparaturen dürfen nur durch TEKA-Mitarbeiter erfolgen, oder nach Rücksprache mit der TEKA-GmbH durch vom Betreiber autorisiertes Personal. Beachten Sie bei allen Reparaturen die Hinweise der Kapitel „Sicherheitshinweise“ und „Wartung“. Bei...
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Staubaustritt am Es ist zuviel Staub im Staubsammelbehälter entleeren. Staubsammelbehälter. Staubsammelbehälter. Die Hebevorrichtung ist nicht Hebevorrichtung hochschrauben. hochgeschraubt. Die Dichtung des Die Dichtung muss erneuert Staubsammelbehälters ist beschädigt. werden. Die Druckluft für die Abreinigung ist zu Die Druckluft ist zu mindern. hoch eingestellt.
WARNUNG Gefahren für Leib und Leben beim Einsatz nicht originaler Ersatzteile. Es dürfen nur Original Ersatzteile von TEKA eingesetzt werden. Nachfolgend sind verschiedene Filterpatronen gelistet, welche in diesem Anlagentyp verbaut werden können. Wir empfehlen, die Filterpatronen zu bestellen, die bei Erstauslieferung geliefert wurden.
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Sonstige Teile Artikel-Nr. Ersatz-Dichtung für Verdrängerkörper (Ø30 mm / 1 Stück) 9400000000 Partikelsensor (Melderkopf) 999204 BA_FilterCube_2_IFA_20240701_DE 01.07.2024...
Diese Erklärung verliert ihre Gültigkeit, falls an der Maschine eine nicht mit dem Hersteller in schriftlicher Form abgestimmte Änderung vorgenommen wird. Bevollmächtigter für die Technische Dokumentation: TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH, Millenkamp 9, D-48653 Coesfeld (Jürgen Kemper, Geschäftsführer) Coesfeld, den 3. Januar 2023 BA_FilterCube_2_IFA_20240701_DE 01.07.2024...
13. Einweisungsprotokoll Anlagen-Bezeichnung: FilterCube 2 (Dieser Vordruck kann vom Betreiber zur Dokumentation der Einweisung seiner Mitarbeiter genutzt werden. Einweisungen dürfen nur von autorisiertem Personal durchgeführt werden. Beachten Sie hierzu die Hinweise im Kapitel „Sicherheitshinweise“.) Mit seiner Unterschrift bestätigt der Mitarbeiter, dass er in folgenden Punkten unterwiesen wurde: Einweisung erledigt Beschreibung der Anlage...
Wartungsarbeiten sind immer mit Hilfe eines Protokoll zu dokumentieren. Die Vorgehensweise dieser Wartungsmaßnahmen sind in Kapitel „Wartung“ beschrieben. Wartungsintervall Wartungsmaßnahme Kapitel von TEKA empfohlen vom Betreiber festgelegt Die Reinigung der Filterpatronen erfolgt automatisch durch die Abreinigung der Filterpatronen Filteranlage, und unterliegt daher keinem Wartungsintervall.
Elektrische Prüfung der elektrischen Leitungen und Erdungsverbindungen 14.2.5 jährlich Befestigungs-Prüfung der montierten Anlagenelemente 14.2.6 jährlich 14.2.1. Sichtprüfung der Anlage Sichtprüfung: Feststellung, dass keine sichtbaren sicherheitsrelevanten Mängel vorliegen. WARNUNG Gefahr durch betriebsbereiten Zustand der Anlage. Befolgen Sie die Vorgehensweise wie im Kapitel “Wartungszustand herstellen” beschrieben. Im Zuge der Sichtprüfung sind folgende Schritte auszuführen: ●...
14.2.3. Sichtprüfung der pneumatischen Leitungen Sichtprüfung: Feststellung, dass keine sichtbaren sicherheitsrelevanten Mängel vorliegen. WARNUNG Gefahr durch betriebsbereiten Zustand der Anlage. Befolgen Sie die Vorgehensweise wie im Kapitel “Wartungszustand herstellen” beschrieben. Im Zuge der Sichtprüfung sind folgende Schritte auszuführen: ● Öffnen sie die Wartungstür des Pneumatikgehäuses. ●...
14.2.5. Elektrische Prüfung der elektrischen Leitungen und Erdungsverbindungen WARNUNG Gefahr durch Stromschlag. Der Betreiber hat dafür zu sorgen, dass alle Arbeiten an elektrischen Bauteilen nur von einer Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft ausgeführt werden. Die Anlage unterliegt der regelmäßigen elektrischen Prüfung und Wartung durch den Betreiber der Anlage, und sind für jedes Land durch nationale Normen festgelegt.