Der Vergaser Typ 61 G besitzt drei
Einstellmöglichkeiten:
Düsennadel für Vollgas (Hauptdüsennadel)
Mit ihr wird das richtige Gemisch für Vollgas
eingestellt und gleichzeitig die Basiseinstellung
für den Teillastbereich festgelegt, in welchem
das Gemisch durch das Gemischventil
automatisch an die jeweilige Vergaseröffnung
angepasst wird.
Gemischregelschraube
(für Leerlauf und Teillast)
Mit ihr wird das Gemisch beeinflusst. Damit stellt man das
Leerlaufgemisch ein, so ergibt sich durch die automatische
Regelfunktion des Vergasers auch das richtige Gemisch, wenn
die Drossel geöffnet wird.
Mittelbereichs-Düsennadel
Möglichkeiten:
Düsennadel für Vollgas (Hauptdüsennadel) Mit ihr wird das richtige
Gemisch für Vollgas eingestellt, und gleichzeitig die Basiseinstellung für
den Teillastbereich festgelegt, in welchem das Gemisch durch das
Gemischregelventil automatisch an die
jeweilige Vergaseröffnung angepasst wird.
Gemischregelschraube (für Leerlauf und Teillast)
Mittelbereichs-Düsennadel
Diese zusätzliche Einstelloption kann in Spiel gebracht
werden, nachdem die Abstimmung zunächst mit
Vollgasnadel und Gemischregelschraube so gut wie
möglich vorgenommen wurde. Mit der Mittelbereichsnadel
kann das Gemisch bei Bedarf im Schwebeflugbereich
(Vergaser halb geöffnet) angereichert und somit eine
Feinabstimmung der Gemischregelung durchgeführt
werden.
Markierungen am Vergasergehäuse
Dieser Vergaser besitzt keine Drosselanschlagschraube. Der Leerlauf muss somit mit dem Trimmhebel am
Sender festgelegt werden. Ferner kann damit der Motor abgestellt werden, wenn die Justierung, wie folgt,
vorgenommen wird: Der Drosseltrimmhebel wird an den unteren Endanschlag gebracht. Dann das
Anlenkgestänge so justieren, dass das Vergaserküken (der Vergaserrotor) völlig offen ist, wenn der
Steuerknüppel auf Vollgas-Anschlag steht und völlig geschlossen ist, wenn der Steuerknüppel auf Leerlauf-
Anschlag gebracht wird. Zur Leerlaufeinstellung wird der Trimmhebel soweit nach oben (vorn) geschoben, bis
der Motor mit niedrigster Drehzahl stetig und zuverlässig läuft.
Provisorische Einstellungen
Bevor Sie den Motor zum ersten Mal anlassen, vergewissern Sie sich, dass die Voreinstellungen wie folgt
vorgenommen wurden:
•
Verwenden Sie zum Betrieb einen "Drucktank", d. h. ein Verbindungsschlauch muss den Überdruck
aus dem Schalldämpfer in den Tank übertragen (normalerweise gleichzeitig die Tankentlüftung).
•
Haupt-(Vollgas-) Düsennadel: Genau 2 Umdrehungen geöffnet (aus der völlig geschlossenen
Position heraus).
•
Mittelbereichsnadel: Völlig geschlossen.
•
Gemischregelventil:
Bei der Gemischregelschraube handelt es sich um einen Excenter, so dass sich ein Gesamt-
Einstellbereich von ± ¼ Umdrehung ergibt. Die Ausgangsposition ist die Mittelstellung der
Gemischregelschraube, wenn der Schlitz über der Mittelachse des Vergasers liegt (s. Abb.oben).
Der erste Motorstart erfolgt mit dieser Basiseinstellung; Rechtsdrehen der Gemischregelschraube bewirkt ein
magereres Teillastgemisch, Linksdrehen dementsprechend ein fetteres. Bevor eine Einstellung verändert
wird, ist folgendes zu beachten: Haupt-(Vollgas-) Düsennadel: Die grobe Einstellung wird in Schritten von
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zu No. 2796
08/2013
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