BETRIEBSANLEITUNG
4.2.9
4.2.10 Sollwertgrenzen einstellen
Übersicht der
Temperaturgrenzen
50
BFT®
Einfrierschutz für Temperiergeräte
Nichtbeachtung der Kompatibilität des Thermofluides mit Ihrem Temperiergerät
SACHSCHADEN
Bei Temperaturen unter 0 °C ist Wasser ohne Zusatz von Frostschutzmittel als Thermofluid
ausgeschlossen (Einfriergefahr und mögliche Zerstörung des Verdampfers).
Bei Temperaturen unter 5 °C und Wasser ohne Zusatz von Frostschutzmittel als Thermofluid
muss der Einfrierschutz aktiviert werden.
Beachten Sie bitte eine Klasseneinteilung Ihres Temperiergerätes gemäß DIN 12876.
Die Beständigkeit nachfolgender Materialien mit dem Thermofluid muss sichergestellt werden:
Edelstahl 1.4301/ 1.4401 (V2A), Kupfer, Nickel, FKM, Rotguss/Messing, Silberlote und Kunststoff.
Die maximale Viskosität des Thermofluides darf bei tiefster Arbeitstemperatur 50 mm²/s nicht
überschreiten!
Die maximale Dichte des Thermofluides darf 1 kg/dm³ nicht überschreiten!
Betrieb ohne aktivierten Einfrierschutz
KOMPLETTE ZERSTÖRUNG DES TEMPERIERGERÄTES
Bei der Verwendung von Wasser als Thermofluid muss der Einfrierschutz in der Kategorie
„Schutzeinrichtung" aktiviert werden.
Temperiergeräte mit der Option Einfrierschutz sind in der Lage, nur mit Wasser als Thermofluid zu
arbeiten. Mögliche Gefahr: Einfrieren des Wärmetauschers bei < 5 °C. Die Aktivierung des Einfrier-
schutzes wird auf dem Touchscreen durch einen Eiskristall (grün blinkenden) angezeigt. Ob Ihr Tem-
periergerät mit einem Einfrierschutz ausgestattet ist, entnehmen Sie dem Datenblatt ab Seite 70 im
Abschnitt »Anhang«.
VORGEHENSWEISE
Gehen Sie zum „Kategorie-Menü".
Tippen Sie auf die Kategorie „Schutzoptionen".
Tippen Sie auf die Kategorie „Einfrierschutz".
Tippen Sie entweder auf den Dialog-Eintrag „aus" oder „ein" um den Einfrierschutz aus oder ein
zu schalten.
Bestätigen Sie Ihre Auswahl durch Tippen auf „OK".
Die Grenzen für den minimalen und maximalen Sollwert dienen der Sicherheit Ihrer Anlage. Sie
sollten vor dem ersten Temperieren und bei Thermofluidwechsel, in Bezug auf den Einsatzbereich
des Thermofluides, eingestellt werden. Die Maximal-Sollwertgrenze begrenzt die Sollwertvorgabe
für die Bad- bzw. Vorlauftemperatur. Die Minimal-Sollwertgrenze schützt entsprechend bei niedri-
gen Temperaturen vor zu hoher Viskosität bzw. Einfrieren. Die Sollwertvorgabe ist nur in dem Tem-
peraturband zwischen der Minimal- und Maximal-Sollwertgrenze möglich.
Einrichtbetrieb
Kapitel 4
V2.2.0de/12.02.18//17.12