Beschreibung Die Fenstersteuerung Arexa wurde entwickelt um Fenster an Motorsteuergeräten automatisch zu steuern und die bequeme Bedienung von Hand zu ermöglichen. Die Steuerung besitzt ein Höchstmaß an Flexibilität beim Anschluss und der Ein- stellung und kann somit individuell an verschiedene Gegebenheiten angepasst werden.
Die Arexa kann im Steuerungssystem XS als Zentrale und Messwertgeber ein- gesetzt werden. Die Steuerung wird dann mit Motorsteuergeräten und Bedien- teilen des Systems XS erweitert. Verfügbare Automatikfunktionen im Überblick • Öffnen ab einer wählbaren Innentemperatur • Schließen und geschlossen halten unterhalb einer wählbaren Außentemperatur (Außentemperatursperre) •...
Bedienung Tastenbelegung und Display-Symbole der Wetterdatenanzeige Außentemperatur Automatik Manuell Innentemperatur Batterie Regenalarm Windalarm Manuell/ Stopp Einstellung Automatik In der Ausgangsstellung zeigt das Bedienteil der Steuerung die aktuelle Außentemperatur (obere Zeile) und Innentemperatur (untere Zeile) an, sowie den Funktionsmodus (automatisch oder manuell), die Batterie-Ladung und aktuelle Alarmmeldungen für Regen oder Wind.
Automatik-Modus aktiv Manueller Modus aktiv. Der angeschlossene Antrieb wurde manuell (mit den Pfeiltasten) gefahren oder es wurde die Taste gedrückt. Dadurch werden die Automatikfunktionen abgeschaltet, es erfolgt keine Steuerung nach Temperatur. Die Sicherheitsfunktionen Regen- alarm und Windalarm bleiben aktiv. Die Steuerung bleibt so lange im manuellen Modus, bis mit der Taste zum Automatik-Modus gewechselt wird.
Manuelle Bedienung Die manuelle Steuerung, sowie die Voreinstellung der Automatikfunktionen und die Grundeinstellung des angeschlossenen Fensters erfolgen über die Tasten des Bedienteils. Fenster manuell fahren Stopp Das angeschlossene Fenster kann über die Tasten von Hand bedient werden. Die Pfeiltasten sind mit einer Zeitautomatik ausgestattet. Durch kurzes Drücken (weniger als 1 Sekunde) kann das Fenster genau positioniert werden.
Um die Anzeige zur erreichen, drücken Sie im Automatikmodus ( ) die Taste zweimal kurz, im manuellen Modus ( ) einmal kurz. So lange das Display anzeigt, werden manuelle Fahrbefehle dieses Bedienteils an alle Antriebe im System XS weitergegeben. Verwenden Sie während dieser Anzeige die Tasten um alle Antriebe zentral zu bedienen.
Einstellung der Automatik Damit optimal belüftet wird, müssen die Werte für den Automatikbetrieb an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Folgende Einstellungen werden nach- einander abgefragt: A. Innentemperatur für das Öffnen B. Außentemperatursperre C. Windalarm D. Regenalarm E. Speichern So gelangen Sie in die Automatikeinstellungen: Drücken Sie in der Wetterdatenanzeige mindestens 3 Sekunden lang die Taste um in die Automatikeinstellungen zu gelangen.
Seite 11
Sie befinden sich in den Automatik- einstellungen Verlassen Bestätigen/ Weiter Die Automatikeinstellungen können jederzeit durch Drücken der Taste verlassen werden. Die vorgenommen Änderungen der Werte werden dann nicht gespeichert. Wird in den Automatikeinstellungen 5 Minuten lang keine Taste betätigt, so wechselt die Anzeige automatisch zur Temperaturanzeige.
A. Innentemperatur für das Öffnen In den Automatikeinstellungen geben Sie zunächst die Innentemperatur an, ab der das Fenster geöffnet werden soll. Sobald der hier angegebene Wert überschritten wird, öffnet die Automatik das Fenster (es sei denn, der Sperr-Wert für die Außentemperatur wurde unter- schritten, siehe nächster Parameter).
Die Außentemperatursperre hält das Fenster unterhalb der gewählten Tempera- tur geschlossen. Das heißt, ein geöffnetes Fenster wird im Automatikmodus geschlossen und wird auch nicht mehr geöffnet wenn der Innentemperatur-Werts (Kapitel A) überschritten wird. Dadurch werden Energieverluste beim Lüften ver- mieden und Pflanzen vor kalter Außenluft geschützt. Für die Außentemperatursperre sollte wenn möglich eine Temperatur über 0°C eingestellt werden.
Der Windalarm wird für 5 Minuten gehalten. Wird während diesen 5 Minuten der eingestellte Windwert wieder überschritten, beginnt die Haltezeit von vorne. Die Voreinstellung für das Schließen bei Wind beträgt 4 m/s. Stellen Sie den Wert mit (höher) und (niedriger) ein oder wählen Sie (Aus), um die Funktion auszuschalten.
Die Regenmeldung wird für 5 Minuten gehalten. Wird während diesen 5 Minuten erneut Niederschlag erkannt, beginnt die Haltezeit von vorne. In der Voreinstellung ist der Regenalarm eingeschaltet (Anzeige ). Mit den Pfeiltasten wählen Sie zwischen eingeschaltet (Anzeige ) und abgeschaltet (Anzeige ).
Grundeinstellung Zur Inbetriebnahme der Steuerung erfolgen hier die grundlegenden Einstellungen des Geräts. Folgende Einstellungen werden nacheinander abgefragt: 1. Funkverbindung zur Wetterstation 2. Drehrichtung des Motors 3. Fahrrichtung 4. Fahrbefehl bei Wind- oder Regenalarm 5. Senden der Wetter- und Automatikdaten 6. Öffnungsposition 7.
Seite 17
Sie befinden sich in den Grund- einstellungen Ändern Verlassen Bestätigen/ Weiter Die Grundeinstellungen können jederzeit durch Drücken der Taste verlassen werden. Die vorgenommen Änderungen werden dann nicht gespeichert. Wird in den Grundeinstellungen 5 Minuten lang keine Taste betätigt, so wechselt die Anzeige automatisch zur Temperaturanzeige.
1. Funkverbindung zur Wetterstation Im ersten Schritt erfolgt das Einlernen (oder später auch Löschen) der Funk- verbindung. Wählen Sie mit der Taste den gewünschten Schritt aus: (Continue, Weiter) um diesen Schritt zu überspringen, (Learn, Lernen) um eine Funkverbindung zur Wetterstation zu lernen, (Clear, Löschen) um eine bestehende Funkverbindung zu löschen.
Wenn Sie (Löschen) mit der Taste bestätig haben, wird die Funk- verbindung gelöscht. Die Anzeige springt automatisch auf (Lernen) um das Einlernen einer neuen Verbindung zu ermöglichen. Alle Funkverbindungen der Wetterstation löschen Sie können alle Funkverbindungen der Wetterstation zu Bedienteilen und Hand- sendern auf einmal löschen, indem Sie die Programm-Taste länger als 5 Sekunden gedrückt halten.
3. Fahrrichtung Nach der Einstellung der Drehrichtung des Motors wählen Sie nun, mit welcher Taste das Fenster öffnen soll. In diesem Schritt verändern Sie die Zuordnung der Pfeiltasten, damit diese der Fahrrichtung des Fensters entspricht. Mit den Pfeiltasten können Sie die Ein- stellung direkt testen.
4. Fahrbefehl bei Wind- oder Regenalarm Nach der Einstellung der Fahrrichtung kann nun gewählt werden, ob der Fahrbefehl bei Wind- oder Regenalarm zeitlich begrenzt oder andauernd anliegt. Wird Wind- oder Regenalarm ausgelöst, so wird das Fenster geschlossen. Der Fahrbefehl für den angeschlossenen Antrieb endet entweder nach 4 Minuten oder er wird dauerhaft aufrechterhalten, so lange die Alarmmeldung vorliegt.
5. Senden der Wetter- und Automatikdaten Nach der Einstellung des Fahrbefehls bei Wind- oder Regenalarm können Sie nun wählen, ob die Wetterdaten und Automatikbefehle der Arexa per Funk an Motorsteuergeräte des Systems XS gesendet werden sollen. Belassen Sie diese Anzeige auf , wenn die Arexa als normale Ein-Kanal- Steuerung verwendet wird.
6. Öffnungsposition Nach der Einstellung der Funktion „Senden der Wetter- und Automatikdaten“ können Sie nun eine Öffnungsposition einlernen. Für das Fenster kann eine individuelle Position vorgegeben werden, bis zu der die Automatik öffnet. Wählen Sie mit der Taste den gewünschten Schritt aus: (Continue, Weiter) um die Einstellung der Öffnungsposition zu überspringen.
6.1. Position „Geschlossen“ Nach der Bestätigung von (Learn, Lernen) erscheint die Aufforderung (Close, Schließen). Schließen Sie das Fenster zunächst vollständig. Drücken Sie dann die Taste um zum nächsten Schritt zu gelangen. 6.2. Einstellen der gewünschten Position Es erscheint die Aufforderung (Open, Öffnen).
7. Speichern der Grundeinstellungen Am Ende der Grundeinstellungen wird mit (Save, Sichern) gefragt, ob die vorgenommenen Einstellungen gespeichert werden sollen. Drücken Sie die Taste um Ihre Eingaben zu speichern und zur Wetterdaten- anzeige zu gelangen. Mit verlassen Sie die Grundeinstellungen ohne zu speichern.
Sicherheitshinweise zu Automatik- und Alarm-Funktionen Bei Stromausfall an der Wetterstation kann die Steuerung die angeschlossenen Antriebe nicht mehr ansteuern! Soll der volle Funktionsumfang auch bei ausgefallener Netzversorgung gewährleistet sein, ist ein Notstromaggregat mit entsprechender Umschaltung von Netz- auf Notbetrieb bauseits zu installieren. Gespeicherte Einstellungen im Programm der Steuerung bleiben auch nach Stromausfall erhalten.
Die Steuerung samt Wetterstation darf nur als ortsfeste Installation betrieben werden, das heißt nur in eingebautem Zustand und nach Abschluss aller Installations- und Inbetriebnahmearbeiten und nur im dafür vorgesehenen Umfeld. Für Änderungen der Normen und Standards nach Erscheinen der Bedienungsan- leitung ist Elsner Elektronik nicht haftbar.
Installation der Wetterstation und Anschluss des Antriebs Standort Wählen Sie eine Montageposition am Gebäude, wo Wind, Regen und Sonne un- gehindert von den Sensoren erfasst werden können. Es dürfen keine Konstruk- tionsteile über der Wetterstation angebracht sein, von denen noch Wasser auf den Niederschlagssensor tropfen kann, nachdem es bereits aufgehört hat zu regnen oder zu schneien.
Seite 29
Mast, Steg nach unten. Als ergänzendes, optionales Zubehör sind verschiedene Ausleger für die flexible Wand-, Mast oder Balkenmontage des Sensors bei Elsner Elektronik erhältlich. Beispiel für den Einsatz eines Auslegers: Der Sensor lässt sich durch die Kugelgelenke in die optimale Position drehen.
Beispiel für den Einsatz eines Auslegers: Montage an einem Mast mit Schnecken- gewinde-Schellen. Vorbereitung der Wetterstation Der Deckel der Wetterstation mit dem Regensensor ist am unteren Rand rechts und links eingerastet (siehe Abb.). Nehmen Sie den Deckel von der Wetterstation ab.
Seite 31
Anschlüsse Spannungsversorgung (13…30 V DC / 12…24 V AC, Federkraftklemme, +/GND), geeignet für Massivleiter bis 1,5 mm² oder feindrahtige Leiter Kabelverbindung zum Niederschlagssensor im Gehäusedeckel Anschlüsse Motorsteuergeräte (Federkraftklemme, 1=Com / 2=Auf / 3=Zu), geeignet für Massivleiter bis 1,5 mm² oder feindrahtige Leiter Programmier-LED.
Die Motorsteuergeräte werden an der Wetterstation angeschlossen. Mehrere Motorsteuergeräte können parallel angeschlossen werden. Beachten Sie bei Parallelschaltung von Motoren, ob vom Motorenhersteller ein Gruppensteuer- relais vorgeschrieben ist. Gruppensteuerrelais können von Elsner Elektronik oder dem Motorenhersteller bezogen werden. Werden Motoren parallel geschaltet, die hierfür nicht geeignet sind, werden diese und die Steuerung beschädigt.
Prüfen Sie ob Deckel und Unterteil richtig verrastet sind! Abbildung zeigt geschlossene Wetterstation von unten. Anbringen der Wetterstation Schieben Sie das Gehäuse von oben in den montierten Halter. Die Zapfen des Halters müssen dabei in den Schienen des Gehäuses einrasten. Zum Abnehmen lässt sich die Wetterstation nach oben gegen den Widerstand der Rasten wieder aus dem Halter herausziehen.
Bedienteil nicht über einem Heizkörper montiert werden. Achten Sie bitte auch darauf, dass keine direkte Zugluft von Fenstern oder Türen die Messwerte verfälscht. Das Bedienteil darf nur in trockenen Räumen installiert und betrieben werden. Die relative Luftfeuchtigkeit darf 80% nicht überschreiten.
Seite 35
• Drücken Sie 3 Sekunden lang die Taste bis folgende Anzeige erscheint: • Drücken Sie dann erneut 3 Sekunden lang bis die Anzeige zum Einlernen der Funkverbindung angezeigt wird. Sie befinden sich nun in den Grundeinstellungen. Fahren Sie fort, wie im Kapitel „1.
Prüfung der Sensoren Bei Fehlfunktionen der Sensoren werden Fehlermeldungen anstelle der Werte im Display angezeigt. Beachten Sie hierzu bitte das Kapitel „Fehlermeldungen“. Prüfung des Sonnensensors Die Display-Anzeige der Helligkeit erreichen Sie durch kurzes Drücken der Taste am Bedienteil (s. Kapitel „Anzeige von Helligkeit und Windgeschwindigkeit“). Der obere Wert gibt die Lichtstärke in Kilolux (kLux) an.
Service Wartung und Pflege Wetterstation Die Wetterstation sollte regelmäßig zweimal pro Jahr auf Verschmutzung überprüft und bei Bedarf gereinigt werden. Bei starker Verschmutzung kann der Windsensor funktionsunfähig werden, ständig eine Regenmeldung anliegen oder keine Sonne mehr erkannt werden. Bei Stromausfall werden die von Ihnen eingegebenen Daten für ca. 10 Jahre gespeichert.
Achten Sie auf korrekte Polung der Batterien. Es werden zwei handelsübliche Batterien (1,5 V) oder Akkus (1,2 V) vom Typ AA (Mignon/ LR6) benötigt. Schließen Sie das Gehäuse wieder, indem Sie die Frontplatte mit Platine von oben in die Rückwand einhängen. Die Verriegelung unten muss mit einem deutlichen „Klick“...
Seite 39
Fehler: und das Symbol für Funk werden im Display angezeigt. Ursache: Keine Funkverbindung zwischen Bedienteil und Wetterstation. Die Wetterstation ist außer Betrieb (hat z. B. keine Spannung) oder die Funkverbin- dung ist unterbrochen oder wurde noch nicht eingelernt. Vorgehen: Die Fehlerbehebung darf nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Fehler: anstelle der Helligkeit oder anstelle der Windgeschwindigkeit Ursache: Der Helligkeitssensor bzw. der Windsensor der Wetterstation ist defekt. Vorgehen: Die Fehlerbehebung darf nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden. Wenden Sie sich daher bitte an Ihren Installateur. Servicedaten abfragen Die Software-Version von Bedienteil und Wetterstation kann im Display angezeigt werden.
Abkürzungen kLux: Kilolux (= 1000 Lux), Einheit der Lichtstärke m/s: Meter pro Sekunde, Einheit der Windstärke Error, Fehler Aus, abgeschaltet Ein, eingeschaltet Save, Sichern der vorgenommenen Einstellungen Technische Daten Zur Beurteilung des Produkts hinsichtlich elektromagnetischer Verträglichkeit wurden folgende Normen herangezogen: •...
Maße: ca. 96 × 77 × 118 (B × H × T, mm) Gewicht: ca. 200 g Umgebungstemperatur: Betrieb -30…+60°C, Lagerung -30…+70°C Betriebsspannung: 13…30 V DC, 12…24 V AC Leistungsaufnahme: Bereitschaft: ca. 2 W / 24 V Betrieb: ca. 2,2 W / 24 V Ausgang: Zu/Auf/Com, belastbar bis max.