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THE POWER BEHIND POWER. Betriebsanleitung Tap Changer Control. Antriebssystem 12219291/00 DE...
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Grundsätzlich sind die bei der Abwicklung der jeweiligen Angebote und Aufträge übermittelten Informationen und getroffenen Vereinbarungen verbindlich. Das Produkt wird gemäß der Technischen Spezifikation der MR geliefert, welche auf Angaben des Kunden basieren. Dem Kunden obliegt die Sorgfaltspflicht, die Kompatibilität des spezifizierten Produktes mit dem kundenseitig geplanten Anwendungsbereich sicherzustellen.
1 Einleitung Diese technische Unterlage enthält detaillierte Beschreibungen, um das Pro- dukt sicher und sachgerecht einzubauen, anzuschließen, in Betrieb zu nehmen und zu überwachen. Daneben enthält sie Sicherheitshinweise sowie allgemeine Hinweise zum Pro- dukt. Zielgruppe dieser technischen Unterlage ist ausschließlich speziell geschultes und autorisiertes Fachpersonal.
1.2 Vollständigkeit Diese technische Unterlage ist nur zusammen mit den mitgeltenden Dokumen- ten vollständig. Zusätzlich zu dieser technischen Unterlage gelten folgende Dokumente: – Betriebsanleitung – Schaltbilder – Routineprüfprotokoll – Beiblatt für Leitsystem (optional) Beachten Sie außerdem die allgemein gültigen Gesetze, Normen und Richtlini- en sowie die Vorschriften zur Unfallverhütung und zum Umweltschutz des je- weiligen Verwenderlandes.
1.4.1.3 Signalwörter in Warnhinweisen Signalwort Bedeutung GEFAHR Kennzeichnet eine gefährliche Situation, die zu Tod oder schwerer Ver- letzung führt, wenn sie nicht vermieden wird. WARNUNG Kennzeichnet eine gefährliche Situation, die zu Tod oder schwerer Ver- letzung führen kann, wenn sie nicht vermieden wird. VORSICHT Kennzeichnet eine gefährliche Situation, die zu Verletzungen führen kann, wenn sie nicht vermieden wird.
1.5 Open Source Software In diesem Produkt ist Open Source Software enthalten, welche von Dritten ent- wickelt wurde. Die Open Source Software und die entsprechenden Lizenzbedin- gungen sind abrufbar im Menü über Einstellungen > Export > Lizenzen. Die Open Source Software steht unter urheberrechtlichem Schutz. Die Nutzung der Open Source Software steht Ihnen unter der Voraussetzung der Einhaltung der jeweiligen Lizenzbedingung frei.
2 Sicherheit – Lesen Sie diese technische Unterlage durch, um sich mit dem Produkt ver- traut zu machen. – Diese technische Unterlage ist Teil des Produkts. – Lesen und beachten Sie die Sicherheitshinweise in diesem Kapitel. – Lesen und beachten Sie die Warnhinweise in dieser technischen Unterlage, um funktionsbedingte Gefahren zu vermeiden.
2.2 Bestimmungswidrige Verwendung Als bestimmungswidrige Verwendung gilt, wenn Sie das Produkt anders ver- wenden, als es im Abschnitt Bestimmungsgemäße Verwendung beschrieben ist. 2.2.1 Interne Stromversorgung Verwenden Sie die Netzteile im Steuerschrank, die zur Versorgung der internen Baugruppen dienen, nicht zur Versorgung externer Stromkreise. 2.3 Grundlegende Sicherheitshinweise Zur Vermeidung von Unfällen, Störungen und Havarien sowie unzulässigen Be- einträchtigungen der Umwelt muss der jeweils Verantwortliche für Transport,...
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– Falls die Laserstrahlung ins Auge trifft, Augen bewusst schließen und den Kopf sofort aus dem Strahl bewegen. Umgang mit Stromwandlern Während des Betriebs eines Stromwandlers mit offenem Sekundärstromkreis können gefährlich hohe Spannungen auftreten. Dies kann zu Verletzungen und Sachschäden führen. –...
– Alle Sicherheitskennzeichnungen am Produkt vollzählig und lesbar halten. – Beschädigte oder nicht mehr vorhandene Sicherheitskennzeichnungen er- neuern. Umgebungsbedingung Um einen zuverlässigen und sicheren Betrieb zu gewährleisten, ist das Produkt nur unter den in den technischen Daten angegebenen Umgebungsbedingun- gen zu betreiben. –...
Elektrotechnisch unterwiesene Personen Eine elektrotechnisch unterwiesene Person wird durch eine Elektrofachkraft über die ihr übertragenen Aufgaben und möglichen Gefahren bei unsachgemä- ßen Verhalten sowie über Schutzeinrichtungen und Schutzmaßnahmen unter- richtet und angelernt. Die elektrotechnisch unterwiesene Person arbeitet aus- schließlich unter der Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft. Bediener Der Bediener nutzt und bedient das Produkt im Rahmen dieser technischen Un- terlage.
3 IT-Sicherheit Beachten Sie nachfolgende Empfehlungen für den sicheren Betrieb des Pro- dukts. 3.1 Allgemeines – Stellen Sie sicher, dass nur befugte Personen Zugang zum Gerät haben. – Verwenden Sie das Gerät ausschließlich innerhalb einer elektronischen Si- cherheitszone (ESP – electronic security perimeter). Verbinden Sie das Gerät nicht ungeschützt mit dem Internet.
3.3 Betrieb Beachten Sie während des Betriebs des Geräts folgende Empfehlungen: – Ändern Sie das Passwort in regelmäßigen Abständen. – Exportieren Sie in regelmäßigen Abständen das Security-Log [►Abschnitt 8.1.26.1, Seite 125]. – Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen die Log-Dateien auf unberechtigte Systemzugriffe und andere sicherheitsrelevante Ereignisse.
4 Produktbeschreibung 4.1 Lieferumfang – Steuerschrank – Motor (vormontiert auf dem Laststufenschalter) – Motorleitung – Sensorleitung – Sensorleitung B2 (optional) – Produktdokumentation Beachten Sie Folgendes: 1. Lieferung anhand der Versandpapiere auf Vollständigkeit prüfen. 2. Teile bis zum Einbau trocken lagern. 3.
Verhalten bei Spannungsunterbrechung Laststufenschaltungen sind nur dann möglich, wenn die Steuerung betriebsbe- reit ist. Energiespeicher Das Gerät ist mit einem Energiespeicher ausgestattet. Dadurch ist sicherge- stellt, dass bei einem Ausfall der Spannungsversorgung eine begonnene Last- stufenschaltung sicher beendet wird. Webbasierte Visualisierung Über die webbasierte Visualisierung kann die Steuerung des Motorantriebs kon- figuriert und Messwerte und Ereignisse angezeigt werden.
Baugruppen und Klemmen Abbildung 6: Baugruppen und Klemmen 1 Bedienelemente und Anzeigeelemen- 2 ISM®-Steuerung 3 Heizung 4 Klemmleiste 5 Netzteil Motorsteuereinheit 4.4.2 ISM®-Baugruppen 4.4.2.1 Zentrale Recheneinheit CPU Die Baugruppe CPU ist die zentrale Recheneinheit des Geräts. Sie enthält fol- gende Schnittstellen: –...
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4.4.2.2 Stromversorgung PS Die Baugruppe PS enthält das Netzteil zur Stromversorgung der ISM®-Baugrup- pen. Die LED RY zeigt Ihnen an, dass die Baugruppe betriebsbereit ist. Abbildung 8: Baugruppe PS 4.4.2.3 Digitale Eingänge DI 16-24V Die Baugruppe DI 16-24V stellt Ihnen 16 digitale Eingänge mit einer Nennspan- nung von 24 VDC zur Verfügung.
4.4.2.4 Digitale Ausgänge DO 8 Die Baugruppe DO 8 stellt Ihnen 8 digitale Ausgänge (Relais) zur Verfügung. Die LED RY zeigt Ihnen an, dass die Baugruppe betriebsbereit ist. Abbildung 10: Baugruppe DO 8 4.4.2.5 Analoge Ausgänge AO 4 Die Baugruppe AO 4 stellt Ihnen 4 analoge Ausgänge zur Ausgabe von Mess- werten (0/4...20 mA, 0...10 V) zur Verfügung.
4.4.4 Sicherheitskennzeichnungen Folgende Sicherheitskennzeichnungen werden am Produkt verwendet: Abbildung 12: Übersicht der Sicherheitskennzeichen 1 Warnung vor gefährlicher elektrischer 2 Warnung vor Quetschgefahr Spannung Abbildung 13: Übersicht der Sicherheitskennzeichen 1 Warnung vor heißer Oberfläche 4.4.5 Typenschild Das Typenschild befindet sich im Steuerschrank. Produktbeschreibung 12219291/00 DE...
4.4.6 Display Das Display im Steuerschrank zeigt Ihnen folgende Informationen an: TAP POSITION MIN./MAX. 2/12 COUNTER 25.746 PPT LIMIT 24.254 Abbildung 14: Display 1 Aktuelle Stufenstellung 2 Minimal/maximal erreichte Stufen- stellung 3 Schaltungszähler 4 Verbleibende Schaltungen (Pay-Per- Tap) 4.4.7 Visualisierung 4.4.7.1 Hauptbildschirm Die webbasierte Visualisierung ist in verschiedene Bereiche unterteilt.
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4.4.7.1.1 Antriebsübersicht Die Übersichtsanzeige des Motorantriebs zeigt Ihnen folgende Informationen – Aktuelle Stufenstellung inklusive Schleppzeiger (rücksetzbar [►Abschnitt 8.5.9, Seite 209]) – Aktuelle Stufenstellungen bei mehrsäuligen Laststufenschalter OLTC A/ OLTC B/OLTC C (optional) – Anzeige der Schaltschritteinheiten (SSE, optional) – Schaltungszähler für verbleibende Schaltvorgänge bei Spannungswechsel –...
Den Menüpunkt Information > Motor und Steuerschrank > Antrieb auswäh- len. Erhöhung des Schaltungszählers Sie können den Schaltungszähler erhöhen, indem Sie eine Import-Datei auf das Gerät über das MR Reinhausen Kundenportal: https://portal.reinhausen.com herunterladen. 4.4.7.2 Bedienkonzept Sie können das Gerät über die webbasierte Visualisierung ISM™ Intuitive Control Interface mittels PC bedienen.
Um sich als Benutzer anzumelden, gehen Sie wie folgt vor: 1. In der Statuszeile die Schaltfläche LOGIN oder CHANGE auswählen. 2. Benutzer und Passwort eingeben und die Schaltfläche Übernehmen auswäh- len. Angemeldeter Benutzer erscheint in Statuszeile. Um sich als Benutzer abzumelden, gehen Sie wie folgt vor: In der Statuszeile die Schalfläche LOGOUT auswählen.
Expertenmodus Das Gerät verfügt über einen Expertenmodus zur Eingabe der Parameter. In die- sem Modus können Sie die Parameter direkt im Übersichtsbildschirm des jewei- ligen Menüs einstellen. Abbildung 18: Expertenmodus Um den Expertenmodus zu aktivieren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter auswählen. 2.
5 Verpackung, Transport und Lagerung 5.1 Verpackung Die Lieferung der Produkte erfolgt je nach Erfordernis teilweise mit einer Dicht- verpackung und teilweise zusätzlich im getrockneten Zustand. Eine Dichtverpackung umgibt das Packgut allseitig mit einer Kunststofffolie. Zusätzlich getrocknete Produkte werden mit einem gelben Hinweisschild auf der Dichtverpackung gekennzeichnet.
5.1.2 Markierungen Die Verpackung trägt eine Signatur mit Hinweisen für den sicheren Transport und für die sachgemäße Lagerung. Für den Versand nicht gefährlicher Güter gelten nachfolgende Bildzeichen. Diese Zeichen müssen unbedingt beachtet werden. Vor Nässe Oben Zerbrechlich Hier anschlagen Schwerpunkt schützen Tabelle 9: Geltende Bildzeichen für den Versand 5.2 Transport, Empfang und Behandlung von Sen-...
– Verändern Sie den Schadenszustand nach seiner Feststellung nicht weiter und bewahren Sie auch das Verpackungsmaterial auf, bis über eine Besichti- gung durch das Transportunternehmen oder den Transportversicherer ent- schieden worden ist. – Protokollieren Sie mit den beteiligten Transportunternehmen den Schadens- fall an Ort und Stelle.
Erfolgt die Montage des Produkts nach mehr als 6 Monaten nach Anlieferung, müssen rechtzeitig geeignete Maßnahmen getroffen werden: – Fachmännisches Regenerieren des Trockenmittels und Wiederherstellen der Dichtverpackung. – Auspacken des Packgutes und Lagern in einem geeigneten Lagerraum (gut belüftet, möglichst staubfrei, Luftfeuchtigkeit möglichst < 50 %). –...
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– WARNUNG! Schwere Verletzungen und Schäden am Steuerschrank durch Herabfallen. Transportösen in Richtung des Hebezeugs drehen. Hebe- zeug so anbringen, dass der Seilwinkel gemessen zur Vertikalen stets kleiner als 45° ist. Abbildung 19: Maximal zulässiger Seilwinkel für den Hebezeuganschlag des Steuerschranks –...
6 Montage In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie das Gerät sachgerecht montieren und anschließen. Beachten Sie die mitgeltenden Anschlussschaltbilder. GEFAHR Elektrischer Schlag! Lebensgefahr durch elektrische Spannung. Bei Arbeiten in und an elektri- schen Anlagen stets folgende Sicherheitsregeln einhalten. Anlage freischalten. Anlage gegen Wiedereinschalten sichern.
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Sie können den Steuerschrank direkt an den Transformator oder alternativ ab- gesetzt vom Transformator (z. B. an einer Wand) montieren. Beachten Sie bei der abgesetzten Montage die Länge der Steuerleitungen. 1. 4 Stehbolzen (nicht im MR-Lieferumfang) am Transformatorkessel anbrin- gen. Empfohlener Abstand des Steuerschranks zum Boden ca. 1 m. Abbildung 20: Stehbolzen befestigen A 510 mm...
3. Steuerschrank mit den Befestigungslaschen auf die Stehbolzen aufsetzen und senkrecht am Transformatorkessel ausrichten. Abbildung 22: Steuerschrank anbringen ACHTUNG! Schäden am Steuerschrank durch mechanische Spannung, wenn der Versatz der in der Ebene größer als 5 mm ist. Den Versatz mittels Unterlegscheiben ausgleichen. Steuerschrank verspannungsfrei befestigen. Abbildung 23: Steuerschrank montieren 5.
ACHTUNG Beschädigung des Anschlusskabels! Beschädigung des Anschlusskabels durch unzulässig kleine Biegeradien und Knickung. Beim Verlegen des Anschlusskabels die Mindestbiegeradien einhalten: min. 51 mm bei fester Verlegung, min. 170 mm wenn gelegentlich bewegt. Beim Verlegen des Anschlusskabels sicherstellen, dass im Betrieb die maxi- mal zulässige Kabelmanteltemperatur von 80 °C nicht überschritten wird.
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3. Die Hutmutter auf das Kabel schieben. 4. Kabelverschraubung durch Anziehen der Gegenmutter montieren. Abbildung 26: Kabelverschraubung montieren. 5. Die Motorleitung durchführen und mittels Klemmbügel an der Erdungsschie- ne des Steuerschranks auflegen. Abbildung 27: Kabelschirm an Erdungsschiene auflegen. 6. Kabel im Kabelkanal auf der linken Seite des Steuerschranks verlegen. 7.
6.2.2 Sensorleitung anschließen Um die Sensorleitung an der Motorsteuereinheit anzuschließen, gehen Sie wie folgt vor: Der Steuerschrank ist an der gewünschten Stelle montiert. Zum Verdrahten ausschließlich spezifizierte Kabel verwenden. Kabelempfeh- lung beachten. 1. Die Durchführungstülle (Gummimembran) aus der gewünschten Bohrung in der Bodenplatte entfernen.
5. Kabelschirm an der Schirmklemme unterhalb der Motorsteuereinheit aufle- gen und mit 0,8 Nm anziehen. Abbildung 32: Sensorleitung montieren. 6. Die Sensorleitung an die Motorsteuereinheit gemäß Schaltbild an die Klem- men X4, X5 und optionale Sensorleitung B2 an die Klemme X6 mit 0,3 Nm anschließen.
6.3.1 Kabelempfehlung Beachten Sie bei der Verdrahtung des Geräts folgende Empfehlung: – Elektromagnetische Einstreuungen auf Signalleitungen, mit denen durch das Umfeld des Transformators zu rechnen ist, können den ordnungsgemäßen Betrieb des Geräts stören. – Signalleitungen nach Möglichkeit geschirmt ausführen. – Zu hohe Leitungskapazitäten können verhindern, dass die Relaiskontakte den Kontaktstrom unterbrechen.
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Abbildung 34: Empfohlene Leitungsführung 1 Kabelkanal für störbehaftete Leitun- 3 Kabelkanal für störempfindliche Lei- tungen 2 Störbehaftete Leitung (z. B. Versor- 4 Störempfindliche Leitung (z. B. Signal- gungsleitung) leitung) – Reserveleitungen kurzschließen und erden. – Keinesfalls das Gerät mit einer vieladrigen Sammelleitung anschließen. –...
6.3.2.3 Anforderung an die Verdrahtung im Steuerschrank Beachten Sie bei der Verdrahtung im Steuerschrank nachfolgende Hinweise: – Die Anschlusskabel des Geräts müssen dicht am geerdeten Metallgehäuse oder in geerdeten Kabelträgern aus Metall verlegt werden. – Signalleitungen und Versorgungsleitungen/Schaltleitungen sind in getrenn- ten Kabelträgern zu verlegen.
4...20 mA 0...10 V Abbildung 37: Anschlussbeispiel eines analogen Anzeigegeräts 6.3.4 Hinweise zum Anschluss der Stromversorgung Beachten Sie nachfolgende Hinweise zum Anschluss des Steuerschranks an die Stromversorgung. 6.3.4.1 Anforderungen an die Stromversorgung WARNUNG Elektrischer Schlag! Der Anschluss des Geräts an ein isoliertes Versorgungsnetz (IT-System) führt dazu, dass die Schutzerdung des Geräts unwirksam ist.
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Geeignete Mittel können Trennvorrichtungen IEC 60947-3 sein (z. B. Lasttrenn- schalter). Beachten Sie bei der Auswahl des Trennschaltertyps die Eigenschaf- ten aus den jeweiligen Stromkreisen (Spannung, maximale Ströme). Beachten Sie zudem Folgendes: – Die Trennvorrichtung muss für den Benutzer leicht erreichbar sein –...
6.4 Funktionstüchtigkeit prüfen Um die korrekte Verdrahtung des Geräts sicherzustellen, prüfen Sie die Funkti- onstüchtigkeit. ACHTUNG Schäden an Gerät und Anlagenperipherie! Ein unsachgemäß angeschlossenes Gerät kann zu Schäden an Gerät und An- lagenperipherie führen. Vor Inbetriebnahme die Gesamtschaltung prüfen. Sicherstellen, dass die Stecker an den ISM®-Baugruppen korrekt einge- steckt sind.
7 Inbetriebnahme 7.1 Prüfungen durchführen Bei Unklarheiten bezüglich der Prüfungen wenden Sie sich bitte an die Ma- schinenfabrik Reinhausen GmbH. 7.1.1 Einrichtbetrieb In der Betriebsart Einrichtbetrieb können Sie zur Inbetriebnahme des Motoran- triebs bestimmte Prüfungen durchführen. Über die Visualisierung können Sie verschiedene Optionen des Einrichtbetriebs auswählen und zusätzliche Prüfun- gen starten.
7.1.1.1 Durchlaufstellungen anfahren Sie können mit dieser Funktion einstellen, ob der Motorantrieb die Durchlauf- stellungen des Laststufenschalters einzeln anfährt oder die Durchlaufstellungen bis zur nächsten Stufenstellung durchfährt. Für die Übersetzungsmessung, Gleichstromwiderstandsmessung oder Hochspannungsprüfungen kann es er- forderlich sein, die Durchlaufstellungen einzeln anzufahren. Um die Funktion zu aktivieren, gehen Sie wie folgt vor: Der Transformator ist spannungsfrei geschaltet.
7.2 Prüfungen am Transformator Bei Unklarheiten bezüglich der Prüfungen wenden Sie sich bitte an die Ma- schinenfabrik Reinhausen GmbH. 7.2.1 Hochspannungsprüfungen am Transformator Vor der Blitz- und Stoßspannungsprüfung des Transformators ist das Folgende sicherzustellen: – Die Verbindungsleitung zwischen Dichtmodul und Steuerschrank muss nicht getrennt werden.
Der Motorantrieb wurde isolationsgeprüft ausgeliefert. Antrieb vor der Isolationsprüfung der Transformatorverdrahtung von der zu prüfenden Strecke trennen, um erhöhte Belastung für die Komponenten aus- zuschließen, die im Motorantrieb verbaut sind. 7.3 Transport vorbereiten WARNUNG Elektrischer Schlag! Im Steuerschrank befinden sich nach dem Abschalten Restspannungen, wel- che zu schweren Verletzungen führen können.
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ACHTUNG Schäden am Motorantrieb! Schäden am Motorantrieb durch Kondenswasser im Steuerschrank. Steuerschrank des Motorantriebs stets dicht verschließen. Bei Stillstandszeiten vor Erstinbetriebnahme von mehr als 8 Wochen die ausreichende Menge an Trockenmittel in den Steuerschrank einlegen. Inbetriebnahme 12219291/00 DE...
8 Betrieb 8.1 System 8.1.1 Verbindung zur Visualisierung herstellen (bei CPU / COM- ETH) Um eine Verbindung zur Visualisierung herzustellen, müssen Sie sich mit einem PC über die Schnittstelle X2 oder X3 der Baugruppe CPU verbinden. Die Schnitt- stelle verwendet keinen DHCP-Server, daher müssen Sie Ihrem PC eine feste IP- Adresse zuweisen.
2. Dem PC eine eindeutige IP-Adresse zuweisen, die sich im gleichen Subnetz wie das Gerät befindet (z. B. 192.168.165.100). 3. Die IP-Adresse der Visualisierung (192.168.165.1) auf dem PC in den Browser eingeben. Die Visualisierung wird aufgerufen. Optionale Baugruppe COM-ETH Wenn Ihr Gerät mit der optionalen Baugruppe COM-ETH ausgerüstet ist, dann können Sie über verschiedene Schnittstellen eine Verbindung zur Visualisierung herstellen.
Sie können folgende Einstellungen auswählen: Einstellung Beschreibung Nur Hardware Das Gerät akzeptiert Befehle über digitale Eingänge. Nur SCADA Das Gerät akzeptiert Befehle über SCADA. Hardware und SCADA Das Gerät akzeptiert Befehle über digitale Eingänge und SCADA. Tabelle 15: Remote-Verhalten auswählen SCADA 1 Mit diesem Parameter können Sie einstellen, welches Leitsystemprotokoll (SCA- DA 1) das Gerät verwenden soll.
8.1.2.3 Service-Benutzerzugang aktivieren/deaktivieren Das Gerät ist mit einem Benutzerzugang für den Technischen Service der Ma- schinenfabrik Reinhausen GmbH ausgestattet. Dieser Zugang dient zur Fehler- diagnose und Fehlerbehebung bei Störungen des Geräts. Aktivieren Sie den Service-Benutzerzugang nur zeitlich begrenzt zur Störungsbehebung, um die IT-Sicherheit zu gewährleisten.
8.1.3 Netzwerk konfigurieren Die Netzwerkkonfiguration des Geräts ist auf 3 Bereiche aufgeteilt: – Netzwerkeinstellung: Einstellung von IP-Adresse, Subnetzmaske usw. – Netzwerkzuweisung: Zuweisung von einer oder mehrerer Ethernet-Schnitt- stellen zu einem Netzwerk – Netzwerkfreigabe: Freigabe von Netzwerkdiensten wie Webvisualisierung oder SCADA Netzwerkzuweisung Netzwerkeinstellungen Netzwerkdienst-Zuweisung...
Abbildung 42: Netzwerkeinstellungen Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > System > Netzwerkeinstellun- gen auswählen. IP-Adresse Netzwerk X Mit diesem Parameter können Sie die IP-Adresse des Netzwerks einstellen. Vergeben Sie für die einzelnen Netzwerke jeweils IP-Adressen in verschie- denen Subnetzen. Andernfalls können Sie keine Verbindung herstellen. Subnetzmaske Netzwerk X Mit diesem Parameter können Sie die Subnetzmaske des Netzwerks einstellen.
Netzwerkzuweisung CPU X2 Mit diesem Parameter können Sie einstellen, welches Netzwerk über die Schnittstelle CPU X2 verfügbar sein soll. Netzwerkzuweisung CPU X3 Mit diesem Parameter können Sie einstellen, welches Netzwerk über die Schnittstelle CPU X3 verfügbar sein soll. Netzwerkzuweisung COM-ETH X1 Mit diesem Parameter können Sie einstellen, welches Netzwerk über die Schnittstelle COM-ETH X1 verfügbar sein soll.
TLS-Version Mit diesem Parameter können Sie die akzeptierten TLS-Versionen einstellen. Wenn Sie eine verschlüsselte Verbindung zur Visualisierung herstellen möch- ten, müssen Sie eine akzeptierte TLS-Version verwenden. Sie können folgende Optionen wählen: Option Akzeptierte TLS-Versionen 5 >= 1.2 – – 5 >= 1.3 –...
Schnittstelle X: Zuweisung Mit diesem Parameter können Sie der seriellen Schnittstelle einen Dienst zuwei- sen. Je nach Schnittstelle und Gerätekonfiguration stehen Ihnen unterschiedli- che Dienste zur Verfügung. 8.1.7 Gerätezeit einstellen Sie können die Gerätezeit manuell einstellen oder automatisch über einen Zeit- server synchronisieren.
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Geben Sie unbedingt eine gültige Zeitserveradresse ungleich 0.0.0.0 ein, da Sie sonst keine Verbindung zum Gerät herstellen können. Synchronisationsintervall Mit diesem Parameter können Sie einstellen, in welchem Intervall das Gerät die Zeit vom Zeitserver abrufen soll. Automatische Sommerzeit/Winterzeit Mit diesem Parameter können Sie die automatische Umstellung zwischen Som- merzeit und Winterzeit (Normalzeit) aktivieren.
8.1.8 Syslog konfigurieren Das Gerät unterstützt die Übermittlung von Log-Meldungen über das Syslog- Protokoll gemäß der Standards RFC 5424 und RFC 3164. Einstellungen Parameter Syslog Name Wert Home Syslog aktivieren Syslog-Standard RFC 5425 Syslog-Server 0.0.0.0 Ereignisse Syslog-Server-Port 6514 Verzögerungszeit Reconnect 10 s Gerätebezeichnung m200 Schweregrad Emergency Information...
2. Syslog-Server Mit diesem Parameter können Sie die IP-Adresse des 2. Syslog-Servers einstel- len. 2. Syslog-Server-Port Mit diesem Parameter können Sie den Port des 2. Syslog-Servers einstellen. Verzögerungszeit Reconnect Mit diesem Parameter können Sie einstellen, nach welcher Zeit das Gerät einen erneuten Verbindungsaufbau durchführen soll, wenn zuvor die Verbindung un- terbrochen wurde oder eine Syslog-Meldung nicht übertragen werden konnte (nur bei TCP oder TLS).
Folgende Daten stehen als OID zur Verfügung: Name Beschreibung sysInfo Knoten für Systeminformationen sysName <Hostname> firmwareVersion Firmware-Version serialNumber Seriennummer des Geräts sysDesc Gerätebeschreibung sysLocation Gerätestandort sysStatus Gerätestatus (Rot, Gelb, Grün) notifications Knoten für Traps nsNotifyUpdate Es wurde ein Update durchgeführt nsNotifyNetworkChange Die Netzwerkeinstellungen wurden verändert Das Gerät stellt Ihnen eine Konfigurationsdatei (MIB-Datei) zur Verfügung.
Auth-Algorithmus Mit diesem Parameter können Sie den Authentifizierungsalgorithmus auswäh- len, der für den Zugriff auf die Gerätedaten über SNMPV3 verwendet werden soll. Der Authentifizierungsalgorithmus wird auch für Traps verwendet. Sie kön- nen folgende Optionen wählen: – Inaktiv – – SHA-256 Authpass Mit diesem Parameter können Sie das Passwort einstellen, das für die Authenti- fizierung des Zugriffs auf die Gerätedaten über SNMPV3 verwendet werden soll.
Wenn Sie die Befehlsrichtung von beiden SCADA-Systemen blockieren möchten, müssen Sie den Parameter Remote-Verhalten einstellen. Sie können den Parameter nur einstellen, wenn Sie ein zweites Leitsystem ver- wenden. 8.1.10.1 IEC 61850 konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll IEC 61850 verwenden möchten, müssen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen.
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Das importierte IED darf sich vom exportierten IED aus dem TEMPLATE.icd nur in den nachfolgenden Elementen unterscheiden: – DataSet-Elemente können in jedem LN angelegt werden – ReportControl-Elemente können in dem LN angelegt werden, in dem das zu- gehörige DataSet ist –...
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Übertragungsprozedur Mit diesem Parameter können Sie die Übertragungsprozedur einstellen. Sie kön- nen folgende Optionen wählen: – Unsymmetrische Übertragung – Symmetrische Übertragung Anzahl Link-Adresse Oktette Mit diesem Parameter können Sie einstellen, wie viele Oktette für die Link- Adresse vorgesehen sind. Link-Adresse Mit diesem Parameter können Sie die Link-Adresse einstellen.
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Bezugszeit Mit diesem Parameter können Sie einstellen, welche Zeit durch das Leitsystem übertragen wird. Das Gerät verwendet diese Information für die Zeitsynchroni- sation [►Abschnitt 8.1.7, Seite 63]. Sie können folgende Optionen wählen: Option Beschreibung Lokal Das Leitsystem überträgt die lokale Zeit. Hinweis: Wenn Sie diese Option verwenden, müssen Sie die automatische Umschaltung zwischen Sommerzeit und Win- terzeit [►Seite 64] deaktivieren.
8.1.10.4 IEC 60870-5-104 konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll IEC 60870-5-104 verwenden möchten, müs- sen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen. Beachten Sie zudem den Ab- schnitt Netzwerk konfigurieren. Einstellungen Parameter IEC 60870-5-104 Name Wert Home TCP-Port 2404 ASDU-Adresse ASDU-Sequenzoptimierung Keine Ereignisse Bezugszeit Information Rekorder...
Bezugszeit Mit diesem Parameter können Sie einstellen, welche Zeit durch das Leitsystem übertragen wird. Das Gerät verwendet diese Information für die Zeitsynchroni- sation [►Abschnitt 8.1.7, Seite 63]. Sie können folgende Optionen wählen: Option Beschreibung Lokal Das Leitsystem überträgt die lokale Zeit. Hinweis: Wenn Sie diese Option verwenden, müssen Sie die automatische Umschaltung zwischen Sommerzeit und Win- terzeit [►Seite 64] deaktivieren.
8.1.10.5 Modbus konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll Modbus verwenden möchten, müssen Sie je nach ausgewähltem Modbus-Typ die entsprechenden Parameter einstellen. Be- achten Sie zudem den Abschnitt Netzwerk konfigurieren, wenn Sie Modbus TCP verwenden möchten. Einstellungen Parameter Modbus Name Wert Home Modbus-Typ Modbus-Adresse...
Parität Mit diesem Parameter können Sie die Parität einstellen. Sie können folgende Optionen wählen: – Keine – Gerade – Ungerade Anzahl Stoppbits Mit diesem Parameter können Sie die Anzahl der Stoppbits einstellen. 8.1.10.6 DNP3 konfigurieren (optional) Wenn Sie das Leitsystemprotokoll DNP3 verwenden möchten, müssen Sie die nachfolgenden Parameter einstellen.
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Anzahl Datenbits Mit diesem Parameter können Sie die Anzahl der Datenbits einstellen. Anzahl Stoppbits Mit diesem Parameter können Sie die Anzahl der Stoppbits einstellen. Parität Mit diesem Parameter können Sie die Parität einstellen. Sie können folgende Optionen wählen: – Keine –...
TE.icd unter Services GOOSE definiert. Sie können diesen Wert nicht anpas- sen. Bei 2 GOOSE-Instanzen gilt die maximale Anzahl für beide Instanzen zu- sammen. – Die kürzeste Wiederholrate ist im Private Element type="MR-MINTIME-GOO- SE" definiert. Sie können diesen Wert nicht anpassen. Beispiel: Betrieb 12219291/00 DE...
Konfiguration Um das Gerät als GOOSE-Publisher zu konfigurieren, müssen Sie die Visua- lisierung über einen PC aufrufen. Sie müssen der Benutzerrolle Parametrie- rer oder Administrator angehören. Um das Gerät als GOOSE-Publisher zu konfigurieren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Export auswählen. 2.
Datenobjekte (DO) oder Datenattribute (DA) enthalten sein. Die maximale Anzahl der benutzbaren Datenpunkte pro GOOSE-Nachricht ist im Private Ele- ment type="MR-MAX-GOOSE-SUBSCRIBER-FCDA" definiert. Sie können diesen Wert nicht anpassen. Sie können nur Datenpunkte mit bType BOOLEAN (true | false) und Dbpos (in- termediate-state | off | on | bad-state) verwenden.
Das Gerät wertet die Qualität automatisch aus. Empfängt das Gerät eine Quali- tät ungleich 0, dann wird auch der Wert als ungültig interpretiert. Das Gerät er- zeugt dann die Ereignismeldung IEC 61850-GOOSE-Kommunikation fehlerhaft. Beispiel: Konfiguration Um das Gerät als GOOSE-Subscriber zu konfigurieren, müssen Sie die Vi- sualisierung über einen PC aufrufen.
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8.1.10.8.1 IEC 60870-5-101-Datenpunkte konfigurieren Für das Leitsystemprotokoll IEC 60870-5-101 können Sie folgende Datenpunk- teigenschaften anpassen: Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich Active Sie können mittels Kontrollkästchen auswählen, ob der Daten- Aktiv/inaktiv punkt über das Leitsystemprotokoll übertragen werden soll oder nicht. Adresse des Datenpunkts. Der Einstellbereich richtet sich nach 2 Oktett: 1...65535 der Einstellung des Parameters Oktett-Anzahl der Informations- 3 Oktett:...
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1. Den Menüpunkt Einstellungen > Datenpunktkonfiguration auswählen. 2. Die Datenpunkte wie gewünscht anpassen. 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um die geänderte Datenpunktliste zu übernehmen. 4. Das Gerät neustarten, damit die geänderte Datenpunktliste aktiv wird. 8.1.10.8.2 IEC 60870-5-103-Datenpunkte konfigurieren Für das Leitsystemprotokoll IEC 60870-5-103 können Sie folgende Datenpunk- teigenschaften anpassen: Spalte Beschreibung...
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Abbildung 53: IEC 60870-5-103-Datenpunkte konfigurieren 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Datenpunktkonfiguration auswählen. 2. Die Datenpunkte wie gewünscht anpassen. 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um die geänderte Datenpunktliste zu übernehmen. 4. Das Gerät neustarten, damit die geänderte Datenpunktliste aktiv wird. 8.1.10.8.3 IEC 60870-5-104-Datenpunkte konfigurieren Für das Leitsystemprotokoll IEC 60870-5-104 können Sie folgende Datenpunk- teigenschaften anpassen: Spalte...
Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich Schwellwert für Messwerte. Nur wenn die Wertänderung grö- 0...32768 ßer ist als der Schwellwert, wird der Datenpunkt erneut übertra- gen. – Wenn Sie den Wert 0 eingeben, ist kein Schwellwert aktiv. – Wenn Sie keinen Wert eingeben, übernimmt das Gerät den über Geräteparameter festgelegten Schwellwert.
Abbildung 55: Modbus-Datenpunkte konfigurieren 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Datenpunktkonfiguration auswählen. 2. Die Datenpunkte wie gewünscht anpassen. 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um die geänderte Datenpunktliste zu übernehmen. 4. Das Gerät neustarten, damit die geänderte Datenpunktliste aktiv wird. 8.1.10.8.5 DNP3-Datenpunkte konfigurieren Für das Leitsystemprotokoll DNP3 können Sie folgende Datenpunkteigenschaf- ten anpassen: Spalte...
Spalte Beschreibung Änderbar Einstellbereich PREFEVENTVAR Bei einem Datenpunkt der Klassen 1...3 (Event) können Sie ab- 0...6 hängig der Objektgruppe folgende Variation festlegen: – BI: 1, 2, 3 – BO: kein Wert – AI: 2, 4 – AO: kein Wert – CT: 1, 2, 5, 6 NAME Bezeichnung des Datenpunkts.
8.1.12.1 Daten des Typenschilds eingeben Sie können die Daten des Typenschilds für den Transformator, Laststufenschal- ter und Motorantrieb eingeben. Einstellungen Parameter Typenschild Name Wert Home Tx-Seriennummer Tx-Baujahr Tx-Typ Ereignisse Tx-Beschreibung Tx-Hersteller Tx-Norm Tx-Phasen Information Tx-Isolationsmedium Tx-Nennspannung Tx-Frequenz Tx-Nennstrom Rekorder Tx-Nennleistung Tx-Kühlungsart CHANGE REBOOT...
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Der Health Index zeigt Ihnen in 5 Bewertungsstufen den Zustand des Betriebs- mittels an: Note Zustand Beschreibung 1 (0…20 %) Sehr gut Sehr geringe Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls. Keine zusätzlichen Maßnahmen erforderlich. 2 (>20… Geringe Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls. Keine 40 %) zusätzlichen Maßnahmen erforderlich. 3 (>40…...
Information System Health Index Durchschnitt / Note Schlechteste Note Datenverfügbarkeit Home Abweichung Kapazität Phase 1 - Feld 1 Gesamtindex 6.3% 33,3% Durchschnitt / Note Schlechteste Note Datenverfügbarkeit Abweichung Kapazität Ereignisse Phase 1 - Feld 1 Durchführungen 16.7% 100% Durchschnitt / Note Schlechteste Note Datenverfügbarkeit Laststufenschalter...
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Um den Messwertrekorder anzuzeigen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Rekorder auswählen. Abbildung 61: Rekorder 2. Die anzuzeigenden Signale auswählen. 3. Bei Bedarf für jedes Signal die gewünschte Achse einstellen. 4. Die Zeitperiode für die Messwertanzeige einstellen. 5. Die Schaltfläche Anzeigen auswählen, um die Messwertanzeige (Data Log) aufzurufen.
Trendlinien Wenn Sie den Messwertrekorder über einen PC aufrufen, können Sie statt den Messwerten auch eine Trendlinie anzeigen lassen. Die Trendlinie kann beispiels- weise ein gleitender Mittelwert über einen einstellbaren Zeitraum sein. Abbildung 63: Trendlinien einstellen Um die Trendlinien einzustellen, gehen Sie wie folgt vor: 1.
8.1.17 Signale und Ereignisse verknüpfen Das Gerät bietet Ihnen die Möglichkeit, digitale Eingänge (GPI) und Leitsystem- befehle (SCADA) mit Gerätefunktionen, digitalen Ausgängen (GPO) und Leitsy- stemmeldungen zu verknüpfen. Dazu sind die verfügbaren digitalen Eingänge fest mit jeweils einer Ereignismel- dung Generischer digitaler Eingang verknüpft und die verfügbaren Leitsystem- befehle sind fest mit jeweils einer Ereignismeldung Generischer SCADA-Befehl verknüpft.
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Parallellaufmethode Master Ist das zugeordnete Ereignis aktiv, aktiviert das Gerät die Parallellaufmethode Master. Parallellaufmethode Follower Ist das zugeordnete Ereignis aktiv, aktiviert das Gerät die Parallellaufmethode Follower. Parallellaufmethode Automatischer Stufengleichlauf Ist das zugeordnete Ereignis aktiv, aktiviert das Gerät die Parallellaufmethode Automatischer Stufengleichlauf. Independent-Regelung Ist das zugeordnete Ereignis aktiv, aktiviert das Gerät den Einzelbetrieb.
8.1.17.2 Digitale Ausgänge verknüpfen Sie können jedes Ereignis mit einem digitalen Ausgang verknüpfen. Dazu stellt Ihnen das Gerät, abhängig von Ihrer Gerätekonfiguration, maximal 20 digitale Ausgänge zur Verfügung. Wenn Sie einen digitalen Ausgang mit einem Ereignis verknüpfen, gibt das Gerät ein Signal an diesem Ausgang aus, wenn das Ereig- nis kommt.
über Modbus RTU (Standard) oder Modbus TCP anschließen. Stellen Sie sicher, dass kein zusätzlicher Modbus-Client über MR-Sensorbus angeschlossen ist. Vergeben Sie für jeden Sensor, den Sie über MR-Sensor- bus anschließen, eine eindeutige Modbus-Adresse. Falls mehrere Sensoren die gleiche Modbus-Adresse verwenden, kann der MR-Sensorbus gestört werden.
Sie können die Abfragefrequenz für jede Instanz des Sensorbus separat einstel- len (RTU 1, RTU 2, RTU 3 und TCP). 8.1.18.2 Sensoren verwalten In diesem Menü können Sie die Sensoren verwalten, die über den MR-Sensor- bus mit dem Gerät verbunden sind. Es werden Ihnen folgende Informationen angezeigt: –...
Die nachfolgend beschriebene Bedienung ist nur möglich, wenn Sie die Vi- sualisierung über einen PC aufrufen. Sie müssen zudem der Benutzerrolle Parametrierer oder Administrator angehören. Sensor hinzufügen Wenn Sie einen Sensor hinzufügen möchten, dann müssen Sie die Modbus- Adresse, den Sensornamen und die Version einstellen. Zudem können Sie wäh- len, ob das Gerät eine automatische Funktionszuweisung der Datenpunkte durchführen soll.
6. Nach der Zuweisung der Funktionen das Gerät neustarten, um die Änderun- gen zu übernehmen. 8.1.18.4 Sensoren definieren In diesem Menü können Sie eigene Sensoren definieren, die Sie über MR-Sen- sorbus mit dem Gerät verbinden können. Die definierten Sensoren stehen Ih- nen im Anschluss in der Sensorverwaltung als Auswahloption zur Verfügung.
Der Sensoreditor zeigt Ihnen eine Übersicht der definierten Sensoren: – Name des Sensors – Version – Hersteller Sie können Sensordefinitionen hinzufügen, bearbeiten oder löschen. Abbildung 70: Sensoreditor Fehlkonfigurationen können zu ungewolltem Verhalten des Geräts führen. Stellen Sie sicher, dass die Sensorkonfiguration nur durch Fachkräfte mit Kenntnissen des Gesamtsystems durchgeführt wird und prüfen Sie die Konfiguration nach dem 4-Augen-Prinzip.
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Um einen Sensor hinzuzufügen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Sensorbus > Sensoreditor auswählen. 2. Die Schaltfläche Neuer Sensor auswählen. Abbildung 71: Neuen Sensor definieren 3. Sensor Name, Sensorversion, Sensorhersteller (optional) eingeben. 4. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen um die Einstellungen zu speichern und die Datenpunkte zu konfigurieren.
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Abbildung 72: Datenpunkte konfigurieren Um einen Datenpunkt zu konfigurieren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den gewünschten Typ auswählen. 2. Die Schaltfläche + Neu auswählen, um einen neuen Datenpunkt hinzuzufü- gen oder die Schaltfläche auswählen, um einen Datenpunkt zu bearbei- ten. Abbildung 73: Datenpunkt hinzufügen 3.
Um die Sensordefinition zu bearbeiten, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Sensorbus > Sensoreditor auswählen. 2. Die Schaltfläche auswählen. Abbildung 74: Sensordefinition bearbeiten 3. Sensor Name, Sensorversion, Sensorhersteller (optional) eingeben. 4. Optional: Die Schaltfläche Bearbeiten auswählen, um zur Datenpunktkonfi- guration zu gelangen.
Abbildung 75: Übersichtsbildschirm Den Menüpunkt Information > System > Sensorbus auswählen. Detailinformationen zum Sensor Sie können sich für jeden Sensor im Übersichtsbildschirm die aktuell übertrage- nen Datenpunkte anzeigen lassen. Folgende Informationen werden Ihnen ange- zeigt: – Register (Reg.) – Beschreibung – Rohwert –...
Das Gerät unterstützt analoge Sensoren mit linearer Kennlinie und gibt analoge Signale mit linearer Kennlinie aus. Wenn Sie Sensoren über MR-Sensorbus angeschlossen haben, müssen Sie bei den gewünschten Funktionen die Signalart Modbus wählen. Beachten Sie die weiteren Hinweise im Abschnitt MR-Sensorbus [►Abschnitt 8.1.18, Seite 97].
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Um die analogen Eingänge und Ausgänge zu konfigurieren, werden Ihnen tabel- larisch folgende Informationen angezeigt. Ausgegraut angezeigte Elemente können Sie nicht verändern. Einstellungen AIO-Konfiguration Funktion Signalart Karte/Kanal Home AO 4-1 / 1 GPAO 1 4-20mA GPAO 2 Deakt. GPAO 3 Deakt.
Minimalwert/Maximalwert Stellen Sie die Minimalwerte und Maximalwerte des Sensors sein, z. B. bei 4...20 mA-Signal den entsprechenden Messwert für 4 mA und den entspre- chenden Wert für 20 mA. Diese Eigenschaft ist nicht verfügbar, wenn die Sensoren über MR-Sensorbus (Modbus) angeschlossen sind. Betrieb 12219291/00 DE...
– Ausgang: Schließer (NO) Sie können diese Konfiguration bei Bedarf ändern. Wenn Sie Sensoren über MR-Sensorbus angeschlossen haben, müssen Sie bei den gewünschten Funktionen die Signalart Modbus wählen. Beachten Sie die weiteren Hinweise im Abschnitt MR-Sensorbus [►Abschnitt 8.1.18, Seite 97].
Konfiguration Konfigurieren Sie die digitalen Eingänge und Ausgänge wie folgt: – DI: High-aktiv oder Low-aktiv – DO: Schließer (NO), Öffner (NC); Hinweis: Bei abgeschaltetem Gerät oder im Fehlerfall sind die digitalen Ausgänge immer geöffnet (kein bistabiles Relais). Baugrp. Kanal Kanal der Baugruppe DIO, mit dem die Funktion verknüpft ist. Funktionen, die nicht mit einem Kanal verknüpft sind werden mit „-“...
8.1.21.2 Ereignisse konfigurieren Die Ereignisse besitzen folgende Eigenschaften: Eigenschaft Beschreibung Ereignisname Kurzname des Ereignisses. Wenn Sie den Text komplett lö- schen, dann wird der Standardtext angezeigt. Ereignisbeschreibung Beschreibung des Ereignisses. Wenn Sie den Text komplett lö- schen, dann wird der Standardtext angezeigt. Ereignisbehebung Hinweise zur Fehlerbeseitigung der Ursache des Ereignisses.
Um ein Ereignis zu konfigurieren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Ereignisse auswählen. 2. In der Liste das zu ändernde Ereignis auswählen. 3. Die gewünschten Optionen auswählen. 4. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um die Änderung zu speichern. 8.1.21.3 Ereignisspeicher anzeigen Im Ereignisspeicher werden die vergangenen Ereignisse abgelegt.
Um die Ereignisse zu exportieren, gehen Sie wie folgt vor: Zuvor mittels PC verbinden oder ein Speichermedium an den USB-Anschluss des Moduls CPU I/CPU II anschließen. 1. Die Schaltfläche Export auswählen. 2. Die gewünschte Option (PC oder USB) zur Datenübertragung auswählen. Die Daten werden exportiert. 8.1.21.4 Ereignismeldungen Übersicht exportieren Eine Übersicht der möglichen Ereignisse können Sie im Gerät abrufen.
TPLE einstellen Datenpunkte konfigurieren Wartungsassistent aufrufen Stufenstellungstabelle ändern ECOTAP Modbus entsperren Sensoren zum MR-Sensorbus hinzufügen Tabelle 40: Fest mit den Rollen verknüpfte Zugriffsrechte 8.1.22.2 Passwort ändern Jeder Benutzer kann sein Passwort ändern, sofern das Benutzerkonto nicht als Gruppenkonto angelegt ist. Das Passwort eines Gruppenkontos können Sie nur ändern, wenn Sie als Administrator angemeldet sind.
Beachten Sie, dass das Passwort folgende Anforderungen erfüllen muss: – Mindestens 8 Zeichen – Mindestens 3 von 4 der folgenden Zeichentypen – Großbuchstaben – Kleinbuchstaben – Ziffern – Sonderzeichen Um das Passwort zu ändern, gehen Sie wie folgt vor: 1. In der Statuszeile den Benutzername auswählen. Abbildung 85: Passwort ändern 2.
Abbildung 86: Übersicht der angelegten Benutzer Sie können Benutzer nur dann anlegen, bearbeiten oder entfernen, wenn Sie der Rolle Administrator angehören. Im Auslieferungszustand können Sie sich wie folgt als Administrator anmelden: – Benutzername: admin – Passwort: admin Benutzer anlegen Um einen neuen Benutzer anzulegen, gehen Sie wie folgt vor: 1.
Gerät die lokal gespeicherten Anmeldedaten. 8.1.22.5.1 Dictionary auf dem RADIUS-Server anlegen Sie müssen auf Ihrem RADIUS-Server ein Dictionary für ISM®-Geräte gemäß fol- gender Spezifikation anlegen. VENDOR MR 34559 BEGIN-VENDOR MR # Attributes ATTRIBUTE MR-ISM-User-Group 1 integer Betrieb 12219291/00 DE...
# Predefined values for attribute 'MR-ISM-User-Group' VALUE MR-ISM-User-Group Administrator 1 VALUE MR-ISM-User-Group Parameter-configurator 2 VALUE MR-ISM-User-Group Operator 3 VALUE MR-ISM-User-Group Diagnostics 4 VALUE MR-ISM-User-Group Data-display 5 END-VENDOR MR Wenn Ihr RADIUS-Server den Import eines Dictionarys unterstützt, können Sie das Dictionary für ISM®-Geräte vom Gerät exportieren und auf Ihrem RADIUS- Server importieren.
Authentifizierungsprotokoll Mit diesem Parameter können Sie das Authentifizierungsprotokoll einstellen, über das Server und Client kommunizieren. Sie können folgende Optionen wäh- len: – PAP (Password Authentication Protocol) – CHAP (Challenge Handshake Protocol) Schlüssel (Shared Secret) Mit diesem Parameter können Sie den Schlüssel (Shared Secret) einstellen. Sie müssen den gleichen Schlüssel auf dem RADIUS-Client und auf dem RADIUS- Server einstellen.
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LDAP aktivieren Mit diesem Parameter können Sie die Anbindung des Geräts an einen zentralen Verzeichnisdienst mittels LDAP aktivieren. LDAP-Server Mit diesem Parameter können Sie die IP-Adresse des LDAP-Servers einstellen. LDAP-Port Mit diesem Parameter können Sie den Port des LDAP-Servers einstellen. Mit diesem Parameter können Sie einstellen, ob die Anbindung an den LDAP- Server über eine SSL/TLS-verschlüsselte Verbindung erfolgen soll.
Inaktivitätszeit-Limit Mit diesem Parameter können Sie eine Zeit einstellen, nach der die Verbindung zum LDAP-Server bei Inaktivität geschlossen wird. Wartezeit für erneuten Verbindungsaufbau Mit diesem Parameter können Sie eine Wartezeit für einen erneuten Verbin- dungsaufbau einstellen, falls der Verbindungsaufbau zu einem LDAP-Server fehlgeschlagen ist.
8.1.24 Hardware Im Menüpunkt Hardware können Sie Informationen zur Hardware des Geräts anzeigen. Zu den Baugruppen finden Sie Informationen zum Signalpegel der einzelnen Kanäle. 1. Den Menüpunkt Information > System > Hardware auswählen. 2. Die gewünschte Baugruppe auswählen, um die Signalpegel der Kanäle anzu- zeigen.
Information Hardware AIO4 Home Rohwert Slot/Kanal Fkt.-Wert Funktion 4.00 mA Tx Luftentf. Temp. -40.00 °C 4.00 mA 0.00 °C GPAI 2 4.00 mA 0.00 °C GPAO 1 Ereignisse Information Rekorder LOGIN REBOOT 2025-03-28 11:09 Einstellungen Abbildung 90: Status der Baugruppe AIO (Beispiel) 8.1.25 Software Im Menüpunkt Software können Sie die Versionsstände der Hardware- und Software-Komponenten des Geräts anzeigen.
8.1.26.1 Daten exportieren Für die Dauer des Exports stoppt das Gerät die Datenaufzeichnung des Messwertrekorders. Sie können, abhängig von Ihrer Gerätekonfiguration, folgende Daten vom Gerät exportieren: Backup Option Beschreibung Systemabbild (.rhi / .rhp) Komplettes Abbild des Systems (Software und Konfigurati- on).
Aufzeichnungen Option Beschreibung Ereignisspeicher (.csv) Alle Einträge des Ereignisspeichers. Sicherheitslog (.csv) Logbuch über alle sicherheitsrelevanten Zugriffe und Ände- Optional: Systemlog (.csv) rungen. Rekorder (.zip) Export des Messwertspeichers. VAM-Export (.zip) Export der viborakustischen Aufzeichungen. Sie können die Daten komplett exportieren oder bestimmte Aufzeichnun- gen auswählen.
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Sie können, abhängig von Ihrer Gerätekonfiguration, folgende Daten importie- ren: Option Beschreibung Systemabbild Komplettes Abbild des Systems (Software und Konfigurati- on), mit oder ohne Historie (aufgezeichnete Daten). Während des Imports können Sie wählen, welche der nach- folgenden Einstellungen importiert werden sollen: –...
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Wenn Sie die Einstellungen der AIO-/DIO-Konfiguration eines Systems im- portieren, bei denen Sensoren über Sensorbus verknüpft sind, dann müs- sen Sie beim Import auch die Option Sensorbus auswählen. Andernfalls müssen Sie die Signale des Sensors erneut mit den Gerätefunktionen ver- knüpfen (AIO-Konfiguration [►Abschnitt 8.1.19, Seite 106] oder DIO-Konfi- guration [►Abschnitt 8.1.20, Seite 109]).
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8.1.26.4 VAM Export Sie können die vibroakustischen Aufzeichnungen als Zip-Datei exportieren. Abbildung 92: VAM Export VAM-Export (.zip) auswählen. Als nächstes stehen zwei Optionen zur Auswahl: Vollständiger Export oder be- nutzerdefinierter Export. Abbildung 93: Auswahl VAM Export Der vollständige VAM-Export benötigt in Abhängigkeit von dem Dateiformat und dem Datenvolumen mehr Zeit.
Es stehen 3 Optionen zur Verfügung: Abbildung 94: Vollständiger VAM Export Mit der Auswahl 100 Punkte und TDMS-Format exportieren Sie die Daten, die für den Online-Standardbericht erforderlich sind. Für den erweiterten Online- Bericht ist zusätzlich das WAVE-Format erforderlich. Für den Online-Bericht Maschinenfabrik Reinhausen GmbH kontaktieren.
CA-Zertifikate Beachten Sie Folgendes beim Importieren eine CA-Zertifikates: Wenn Sie ein Client-Zertifikat importieren, prüft das ISM®-Gerät das empfange- ne Zertifikat anhand der hinterlegten CA-Kette (Chain), um sicherzustellen, dass der Aussteller korrekt ist. Diese CA-Kette kann aus mehreren Zertifikaten beste- hen, die alle am Ausstellen des Server-Zertifikats beteiligt sind. Falls das Server-Zertifikat und die CA-Kette identisch sind (Pfadlänge = 0), ent- spricht die CA-Kette dem Server-Zertifikat.
4. Für den jeweiligen Netzwerkdienst die gewünschten Zertifikatsdateien aus- wählen. Einstellungen Zertifikatsverwaltung Syslog Home crtca Webserver Ereignisse Information Rekorder Abbrechen Übernehmen LOGIN REBOOT 2024-10-24 07:13 Einstellungen Abbildung 97: Zertifikate auswählen 5. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen um das Zertifikat zu importieren. 8.1.27 Verknüpfung zur Visualisierung externer Geräte Sie können für bis zu 5 Geräte Verknüpfungen zu deren webbasierten Visualisie- rung anlegen.
Protokoll externe Visualisierung Mit diesem Parameter können Sie das Protokoll zum Aufrufen der externen Vi- sualisierung einstellen. Sie können folgende Optionen wählen: – https – http IP-Adresse externe Visualisierung Mit diesem Parameter können Sie die IP-Adresse der externen Visualisierung einstellen. 8.1.27.2 Externe Visualisierung aufrufen Um eine externe Visualisierung aufzurufen, gehen Sie wie folgt vor: 1.
Um das Gerät auf Werkseinstellungen zurückzusetzen müssen Sie mit dem Im- port/Export-Manager [►Abschnitt 8.1.26, Seite 124] ein Systemabbild importie- ren. Falls Ihnen kein Systemabbild vorliegen sollte, können Sie ein Systemabbild mit den Werkseinstellungen über das MR-Kundenportal (https:// portal.reinhausen.com) beziehen. Gehen Sie wie folgt vor, um das Gerät auf Werkseinstellungen zurückzusetzen: Das Systemabbild liegt für den Import vor.
8.2 Netz 8.2.1 Wandlerdaten Die Übersetzungsverhältnisse und die Messanordnung der in der Anlage einge- setzten Spannungswandler und Stromwandler können Sie mit den nachfolgen- den Parametern einstellen. Das Gerät verwendet diese Informationen, um aus den erfassten Messwerten die entsprechenden Messwerte auf der Primärseite der Wandler –...
Messmodus Wenn Sie die Spannungsmessung und Strommessung mit dem 3-phasigen Messmodul durchführen, können Sie mit diesem Parameter einstellen, ob Sie die Spannungswandler zwischen 2 Phasen oder zwischen Phase und Neutral angeschlossen haben. Phasenwinkelkorrektur Mit diesem Parameter können Sie die Phasenwinkelkorrektur für Ihre Wandler- schaltung einstellen.
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8.2.1.2.1 1-phasige Messung Schaltung 1-A – Der Spannungswandler VT ist an dem Außenleiter und Neutralleiter ange- schlossen. – Der Stromwandler CT ist in den Außenleiter eingeschleift. – Die Spannung U und der Strom I sind phasengleich. – Der Spannungsabfall an einem Außenleiter wird durch den Strom I stimmt.
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Schaltung 1-C – Der Spannungswandler VT ist an den Außenleitern L1 und L2 angeschlossen. – Der Stromwandler CT1 ist in den Außenleiter L1 und CT2 in den Außenleiter L2 eingeschleift. – Die Stromwandler CT1 und CT2 sind kreuzweise parallelgeschaltet (Summen- strom = I + I –...
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Schaltung 1-E – Der Spannungswandler VT ist an den Außenleitern L1 und L2 angeschlossen. – Der Stromwandler CT ist in den Außenleiter L2 eingeschleift. – Der Strom I eilt der Spannung U um 30° voraus. Dies entspricht einer Phasenverschiebung von -30°. –...
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8.2.1.2.2 3-phasige Messung Schaltung 3-A l1 k2 l2 k3 – Dreiphasige Messung. – Die Spannungswandler sind zwischen den Phasen angeschlossen. – Der Strom läuft der Spannung um 30° nach. Wenn Sie diese Schaltung verwenden, dann stellen Sie das Gerät wie folgt ein: Parameter Option Spannungswandlerschaltung...
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Verwenden Sie die Schaltungen 3-C, 3-D und 3-E nur bei symmetrischen Netzen. Andernfalls berechnet das Gerät falsche Leistungswerte. Schaltung 3-C l1 k2 l2 k3 – Dreiphasige Spannungsmessung, einphasige Strommessung. – Die Spannungswandler sind zwischen den Phasen angeschlossen. – Der Stromwandler ist an der Phase L1 angeschlossen. Wenn Sie diese Schaltung verwenden, dann stellen Sie das Gerät wie folgt ein: Parameter Option...
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Parameter Option UI-Messkanäle 3-ph. Spannung, 1-ph Strom Messmodus Phase-Phase Tabelle 58: Schaltung 3-D Schaltung 3-E l1 k2 l2 k3 – Dreiphasige Spannungsmessung, einphasige Strommessung. – Die Spannungswandler sind zwischen den Phasen angeschlossen. – Der Stromwandler ist an der Phase L3 angeschlossen. Parameter Option Spannungswandlerschaltung...
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Parameter Option UI-Messkanäle 3-ph. Spannung, 1-ph Strom Messmodus Phase-Neutral Tabelle 60: Schaltung 3-F Schaltung 3-G l1 k2 l2 k3 – Dreiphasige Spannungsmessung, einphasige Strommessung. – Die Spannungswandler sind zwischen Phase und Neutralleiter angeschlos- sen. – Der Stromwandler ist an der Phase L2 angeschlossen. Parameter Option Spannungswandlerschaltung...
Parameter Option Spannungswandlerschaltung 3 Ph Strangspannung Stromwandlerschaltung 3 Ph Strangstrom Phasenwinkelkorrektur 120° UI-Messkanäle 3-ph. Spannung, 1-ph Strom Messmodus Phase-Neutral Tabelle 62: Schaltung 3-H 8.2.1.2.3 Strommessung zur Heißpunktberechnung an 3 verschiedenen Wick- lungen (optional) Die nachfolgenden Schaltungen (S-1, S-2, S-3 und S-4) beschreiben Sonderfälle der Strommessung zur Heißpunktberechnung an 3 verschiedenen Wicklungen (z. B.
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Wenn Sie diese Schaltung verwenden, dann stellen Sie das Gerät wie folgt ein: Parameter Option Spannungswandlerschaltung Stromwandlerschaltung 3 Ph Strangstrom Stromwandlerschaltung W2 Summenstrom Stromwandlerschaltung W3 Strangstrom Phasenwinkelkorrektur 0° UI-Messkanäle 3-ph Spannung, 1-ph Strom Messmodus Phase-Neutral Tabelle 63: Schaltung S-1 Schaltung S-2 l1 k2 l2 k3 Wenn Sie diese Schaltung verwenden, dann stellen Sie das Gerät wie folgt ein:...
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Schaltung S-3 l1 k2 l2 k3 Wenn Sie diese Schaltung verwenden, dann stellen Sie das Gerät wie folgt ein: Parameter Option Spannungswandlerschaltung Stromwandlerschaltung 3 Ph Strangstrom Stromwandlerschaltung W2 Strangstrom Stromwandlerschaltung W3 Strangstrom Phasenwinkelkorrektur 0° UI-Messkanäle 3-ph. Spannung, 1-ph. Strom Messmodus Phase-Phase Tabelle 65: Schaltung S-3 Betrieb 12219291/00 DE...
mehrfach umwickeln, damit das Übersetzungsverhältnis korrekt ist. Für den Pa- rameter Wandlersekundärstrom [►Seite 135] müssen Sie die Option 0,2 A wäh- len. Abbildung 101: Anschlussbeispiel Klappstromwandler mit 3-facher Umwickelung (Wande- lung von 5 A zu 0,2 A) Beachten Sie die mitgelieferte Betriebsanleitung des Klappstromwandlers RSC 18-15A/0,2A.
Regelungsgröße Wenn Sie die Spannungsmessung und Strommessung mit dem 3-phasigen Messmodul UI 3 durchführen und den Regelungsmodus „Einphasig“ verwen- den, können Sie mit diesem Parameter auswählen, welche Phase zur Span- nungsregelung verwendet werden soll. Sie können folgende Optionen wählen: – L1/N oder L1/L2 –...
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Wenn der Messwert größer ist als die obere Grenze (> oder >>) oder kleiner ist als die untere Grenze (< oder <<), dann setzt das Gerät eine Ereignismeldung U>> U> U< U<< Abbildung 102: Spannungsüberwachung mit beispielhafter Überschreitung des Grenzwerts Überspannung U> U>>...
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Modus Mit diesem Parameter können Sie einstellen, welchen Grenzwert Sie verwenden möchten: – Absolut: Das Gerät verwendet den absoluten Grenzwert in V. – Relativ: Das Gerät verwendet den relativen Grenzwert in %, bezogen auf den Spannungssollwert. Absolut Mit diesem Parameter können Sie einen absoluten Grenzwert in V (bezogen auf den Sekundärwert des Spannungswandlers) oder in kV (bezogen auf den Pri- märwert des Spannungswandlers) eingeben.
Einstellung Verhalten Auto-Hand-Blockierung Die automatische Regelung führt keine Stufenschaltung in Stufe+ Richtung einer höheren Stufenstellung (Stufe+) durch. Sie können keine Stufenschaltungen im Handbetrieb in Rich- tung einer höheren Stufenstellung (Stufe+) durchführen. Auto-Hand-Blockierung Die automatische Regelung führt keine Stufenschaltung in Stufe- Richtung einer niedrigeren Stufenstellung (Stufe-) durch.
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Zu jedem Grenzwert können Sie folgende Parameter einstellen: – Grenzwert relativ/absolut – Grenzwert [A] oder [kA]: absoluter Grenzwert – Grenzwert [%]: Grenzwert relativ zum Stromwandlernennstrom. Bei Strom- messung über analogen Eingang (AIO) bezieht sich der Wert auf den maxi- malen Wert des analogen Eingangs (z. B. 100 % = 20 mA). –...
Reaktion Mit diesem Parameter können Sie das Verhalten des Geräts einstellen, wenn der Messwert größer ist als die obere Grenze (> oder >>) oder kleiner ist als die untere Grenze (< oder <<). Sie können folgende Optionen wählen: Einstellung Verhalten Keine Reaktion.
Absolut Mit diesem Parameter können Sie einen Grenzwert eingeben. Hysterese Mit diesem Parameter können Sie die Hysterese einstellen. Falls der Messwert um einen Schwellwert pendelt, können Sie so unnötig generierte Meldungen vermeiden. Verzögerungszeit Mit diesem Parameter können Sie die Verzögerungszeit einstellen, um das Ab- setzen der Ereignismeldung zu verzögern.
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Einstellungen Parameter Leistung...ung Name Wert Home Leistungsflussumkehr Hysterese 100 kW Leistungsflussumkehr Verzög. 5.0 s Leistungsflussumkehr Verhalten Ereignisse Information Rekorder CHANGE REBOOT admin 31.01.2020 09:54 Einstellungen Abbildung 107: Leistungsflussüberwachung Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Netz > Leistungsflussüberwa- chung auswählen. Hysterese Mit diesem Parameter können Sie die Hysterese einstellen. Falls der Messwert um einen Schwellwert pendelt, können Sie so unnötig generierte Meldungen vermeiden.
Einstellung Verhalten Auto-Hand-Blockierung – Das Ereignis Leistungsflussumkehr wird abgesetzt. – Sofern die Z-Kompensation aktiviert ist, wird diese Funkti- on deaktiviert. – Die automatische Regelung wird blockiert. – Sie können keine Stufenschaltungen im Handbetrieb durchführen. Zielstufe – Das Ereignis Leistungsflussumkehr wird abgesetzt. –...
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TAPCON® 230 pro TAPCON® 240 TAPCON® 250 TAPCON® 230 expert TAPCON® 260 7 TRAFOGUARD® Wenn Sie mehrere Geräte im Parallellauf mit Bestandsgeräten betreiben wollen, müssen Sie bei jedem Gerät die Funktion Retrofit TAPCON® 2xx aktivieren. Abbildung 108: Parallellauf von 2 Geräten mit einem TAPCON® 2xx. Bei beiden Geräten muss die Funktion Retrofit TAPCON®...
Wenn Sie diesen Parameter aktivieren, müssen Sie das Vorzeichen des Pa- rameters „Phasenwinkelkorrektur“ bei den Wandlerdaten umkehren (von - zu + oder von + zu -). 8.2.9 Aktuelle Messwerte anzeigen Im Messwertbildschirm können Sie sich die aktuellen Messwerte anzeigen las- sen.
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– Wirkleistung – Scheinleistung Abbildung 111: Minimale und maximale Messwerte 1. Den Menüpunkt Information > Netz > Minimale und maximale Messwerte aufrufen. 2. Bei Bedarf die Schaltfläche Zurücksetzen auswählen, um die minimalen und maximalen Werte zurückzusetzen. Betrieb 12219291/00 DE...
8.3 Laststufenschalterregler 8.3.1 Regelung In diesem Abschnitt werden allgemeine Funktionen zur Regelung des Laststu- fenschalters beschrieben. 8.3.1.1 Verhalten bei Leitsystemunterbrechung (optional) Wenn Ihr Gerät mit einer Anbindung an ein Leitsystem (SCADA) ausgestattet ist, können Sie mit den nachfolgenden Parametern einstellen, wie sich das Ge- rät verhalten soll, wenn die Verbindung zum Leitsystem unterbrochen ist.
Referenz für SCADA-Unterbrechung Mit diesem Parameter können Sie einstellen, welches SCADA-System als Refe- renz für das Verhalten bei SCADA-Unterbrechungen verwendet werden soll. Sie können folgende Optionen wählen: – SCADA 1: Wenn die Verbindung zum Leitsystem SCADA 1 unterbrochen ist, reagiert das Gerät mit dem eingestellten Verhalten. –...
Das Gerät verarbeitet Befehle über digitale Eingänge oder Leitsystem nur, wenn es sich in der Betriebsart Remote befindet. Zudem müssen Sie den Parameter Remote-Verhalten [►Seite 56] entsprechend einstellen. Sie müssen die Parameter jeweils für die Wicklung 1 (W1) und die Wicklung 2 (W2) einstellen.
3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den geänderten Parameter zu speichern. Sollwertschrittweite einstellen 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Spannungsregler > Regelung > Sollwertschrittweite auswählen. 2. Sollwertschrittweite eingeben. 3. Die Schaltfläche Übernehmen auswählen, um den geänderten Parameter zu speichern. 8.3.2.1.4 Wirkleistungsabhängige Anpassung des Spannungssollwerts Die Funktion TAPCON®...
Abbildung 114: Wirkleistungsabhängige Anpassung des Spannungssollwerts Sollwert Minimaler Sollwert Gemessene Wirkleistung Maximaler Sollwert meas Wirkleistung bei minimalen Soll- Eingestellter Sollwert bei einer wert gemessenen Wirkleistung = 0 Wirkleistung bei maximalen Soll- wert Verhalten bei Überschreitung der Wirkleistung P Wenn die gemessene Wirkleistung P den eingestellten Parameter P über- meas...
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Um TDSC einzustellen, gehen Sie wie folgt vor: Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Spannungsregler > Span- nungsregelung auswählen. Sie müssen die Parameter jeweils für die Wicklung 1 (W1) und die Wicklung 2 (W2) einstellen. TDSC aktivieren Die Funktion TDSC ist nur aktiv, wenn das Gerät die Wirkleistung berechnen kann (korrekte Strommessung und Spannungsmessung) und die erforderlichen Parameter eingestellt sind.
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Das Gerät stellt Ihnen hierzu 3 verschiedene Sätze an Parametern zur Verfü- gung. Entsprechend der Auswahl des Sollwerts 1, 2 oder 3 verwendet das Gerät für TDSC den Parametersatz 1, 2 oder 3. Je nach der gemessenen positiven oder negativen Wirkleistung, basiert die Be- rechnung des Sollwerts auf 2 Geradengleichungen (siehe Beispiel in nachfolgen- der Abbildung).
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Verhalten bei Überschreitung der Wirkleistung P Wenn die gemessene Wirkleistung P den eingestellten Parameter P über- meas schreitet, wird der Wert U als Sollwert übernommen. Verhalten bei Unterschreitung der Wirkleistung P Wenn die gemessene Wirkleistung P den eingestellten Parameter P unter- meas schreitet, wird der Wert U...
TDSC Umax Mit diesem Parameter können Sie den maximalen Sollwert einstellen. Der maxi- male Sollwert wird aktiviert, wenn die gemessene Wirkleistung die eingestellte maximale Wirkleistung erreicht. TDSC Umin Mit diesem Parameter können Sie den minimalen Sollwert einstellen. Der mini- male Sollwert wird aktiviert, wenn die gemessene Wirkleistung die eingestellte minimale Wirkleistung erreicht.
Wenn Sie die Funktion Automatische Sommerzeit/Winterzeit [►Seite 64] verwenden und das Gerät die aktuelle Uhrzeit um 1 h vor oder zurück stellt, dann bleibt der aktuelle Sollwert so lange aktiv, bis die „neue“ Gerätezeit die nächste Startzeit erreicht. Dies gilt insbesondere dann, wenn durch die automatische Umschaltung der Sommerzeit/Winterzeit eine Startzeit über- sprungen wird.
8.3.2.1.6.4 Sollwerte für Profil "Feiertag" einstellen Sie können für das Profil „Feiertag“ je 24 Sollwerte und 24 Startzeiten eingeben. Abbildung 118: Spannungsregelung Feiertag Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Spannungsregler > Span- nungsregelung Feiertag auswählen. Sollwert 1...24 Mit diesen Parametern können Sie bis zu 24 unterschiedliche Sollwerte einstel- len.
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Um die minimale Bandbreite zu ermitteln, werden folgende Kennwerte des Transformators verwendet: Nennspannung U = 11000 V Stufenspannung in Stufenstellung 4 U = 11275 V Step4 Stufenspannung in Stufenstellung 5 U = 11000 V Step5 Verzögerungszeit T1 Die Verzögerungszeit T1 verzögert das Absetzen eines Schaltbefehls für einen definierten Zeitraum.
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A Regelgröße ist außerhalb der Band- B Regelgröße ist vor Ablauf der Verzö- breite. Verzögerungszeit T1 beginnt gerungszeit T1 in den Bereich der abzulaufen. Bandbreite zurück gekehrt. C Regelgröße ist außerhalb der Band- D Regelgröße bis zum Ablauf der Verzö- breite.
Für die Einstellung der Verzögerungszeit T2 müssen Sie folgende Vorausset- zungen beachten: – Der Wert der Verzögerungszeit T2 muss größer sein als die Schaltimpulsdau- – Der Wert der Verzögerungszeit T2 muss größer sein als die maximale Lauf- zeit des Motorantriebs. –...
8.3.2.2 Mehrere Parametersätze (optional) Wenn Ihr Gerät mit der optionalen Funktion „Mehrere Parametersätze“ ausge- stattet ist, dann können Sie für jeden Sollwert die zugehörigen Regelparameter (Bandbreite, Verzögerungszeiten usw.) einzeln einstellen. Abbildung 122: Spannungsregelung mit der Option „Mehrere Parametersätze“ 8.3.3 Regelparameter anzeigen Im Menüpunkt Regelparameter können Sie sich eine Übersicht der Regelpara- meter anzeigen.
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8.3.4.1 R-X-Kompensation Die R-X-Kompensation kann die Spannungsverluste in den Leitungen kompen- sieren und somit die korrekte Spannung beim Verbraucher sicherstellen. Hierfür sind die genauen Leitungsdaten erforderlich. Nachdem Sie alle Leitungsdaten eingegeben haben, berechnet das Gerät automatisch den ohmschen und in- duktiven Spannungsabfall und berücksichtigt diese bei der automatischen Spannungsregelung.
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Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Spannungsregler > Kompensa- tion auswählen. Kompensationsmethode Mit diesem Parameter können Sie die Kompensationsmethode einstellen. Ohmscher Widerstandsbelag Mit diesem Parameter können Sie den ohmschen Widerstandsbelag einstellen. Induktiver Widerstandsbelag Mit diesem Parameter können Sie den induktiven Widerstandsbelag einstellen. Leitungslänge Mit diesem Parameter können Sie die Leitungslänge einstellen.
Einstellungen Parameter Kompensation Name Wert Home Kompensationsmethode R-X-Kompensation Ohmscher Widerstandsbelag 0.0 Ohm/m Induktiver Widerstandsbelag 0.0 Ohm/m Ereignisse Leitungslänge 0.00 m Spannungserhöhung 0.0 % Spannungsgrenzwert 0.0 % Information Rekorder CHANGE REBOOT admin 03.02.2020 08:09 Einstellungen Abbildung 128: Kompensation Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Spannungsregler > Kompensa- tion auswählen.
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8.3.5.1.1 Stufengleichlauf Bei der Parallellaufmethode Stufengleichlauf arbeitet ein Spannungsregler als Master, alle anderen Spannungsregler arbeiten als Follower. Master Follower Stufenstellung CAN-Bus Abbildung 129: Stufengleichlauf Der Master übernimmt die Spannungsregelung und sendet über den CAN-Bus seine aktuelle Stufenstellungen an alle Follower. Die Follower vergleichen die empfangene Stufenstellung mit der eigenen Stufenstellung.
als Korrektur zur ermittelten Regelabweichung aufgrund der Messspannung ad- diert. Diese zusätzliche Regelabweichung können Sie mit dem Parameter Kreis- blindstromempfindlichkeit verringern oder vergrößern. Die Kreisblindstrommethode eignet sich für parallelgeschaltete Transformato- ren mit vergleichbarer Nennleistung und Kurzschlussspannung U sowie für Schaltgruppen mit gleicher und ungleicher Stufenspannung. Dabei ist keine In- formation über die Stufenstellung erforderlich.
Die Leistungsfaktormethode eignet sich für parallelgeschaltete Transformato- ren mit vergleichbarer Nennleistung und Kurzschlussspannung U sowie für Schaltgruppen mit gleicher und ungleicher Stufenspannung. Dabei ist keine In- formation über die Stufenstellung erforderlich. Für die Parallellaufmethode Kreisblindstromminimierung ohne CAN-Kommuni- kation müssen Sie folgende Parameter einstellen: –...
8.3.5.2 Parallellauf konfigurieren Im Menüpunkt Parallellauf können Sie die notwendigen Parameter für den Par- allelbetrieb von Transformatoren einstellen. Einstellungen Parameter Parallellauf Name Wert Home Parallellauf aktivieren Parallellaufmethode Master CAN-Bus-Adresse Ereignisse Kreisblindstromempfindlichkeit 0.0 % Kreisblindstromblockiergrenze 20.0 % Soll-Leistungsfaktor Soll-Belastungsart Induktiv Information Master/Follower Stromblockierung Maximale Stufendifferenz Master/Follower Schaltverhalten Sequentiell...
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CAN-Bus-Adresse Mit diesem Parameter können Sie dem Gerät eine CAN-Bus-Adresse zuweisen. Damit alle Geräte über den CAN-Bus kommunizieren können, ist eine individu- elle Kennung jedes einzelnen Geräts notwendig. Wenn Sie den Wert auf 0 stel- len, dann erfolgt keine Kommunikation. Kreisblindstromempfindlichkeit Mit diesem Parameter können Sie den Einfluss des Kreisblindstroms auf die Be- rechnung der Regelabweichung einstellen.
blindstromminimierung und stellt Ihnen die Sicherheitsfunktion der Kreisblind- stromblockierung zur Verfügung. Den Grenzwert stellen Sie mit dem Parameter Kreisblindstromblockierung ein. Master/Follower Schaltverhalten Mit diesem Parameter können Sie das Schaltverhalten für die Parallellaufmetho- de Stufengleichlauf einstellen. Sie können folgende Optionen wählen: –...
Kreisblindstrom Messeingang Nennwert Mit diesem Parameter können Sie Nennwert des Stromeingangs für die Mes- sung des Kreisblindstroms einstellen. Der eingestellte Wert entspricht 100 %. Vorzeichen Kreisblindstrom drehen Mit diesem Parameter können Sie das Vorzeichen des Kreisblindstroms drehen. 8.3.5.3 Parallellauferkennung über Gruppeneingänge (optional) Sie können bis zu 16 parallelgeschaltete Transformatoren in einer Gruppe oder in 2 Gruppen ohne Erkennung der Anlagentopologie steuern.
Topologie- Topologie- Topologie- Topologie- Master Client Client Client Abbildung 135: Funktionsprinzip Master ohne Spannungsregelung Den Spannungsregler mit Bankparallellauf können Sie ausschließlich als To- pologie-Client verwenden. Für die Funktion Topologie mit festem Master/Client müssen Sie folgende Para- meter einstellen. Parameter Topologie-Master Topologie-Client Topologie prim/sek primär/sekundär Name Gerät CAN-Adresse...
Beachten Sie, dass die Ereignisse Topologie-Master und Eigene Topologie weicht ab nicht standardmäßig über Leitsystem oder digitalen Ausgang ausgegeben werden. Wenn Sie diese Funktion nutzen möchten, dann müs- sen Sie die Ereignismeldungen mit einem Datenpunkt oder digitalen Aus- gang verknüpfen. Beachten Sie dazu den Abschnitt "Signale und Ereignisse verknüpfen"...
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Einstellungen Parameter Parallellauf Name Wert Home Parallellauf aktivieren Parallellaufmethode Master CAN-Bus-Adresse Ereignisse Kreisblindstromempfindlichkeit 0.0 % Kreisblindstromblockiergrenze 20.0 % Soll-Leistungsfaktor Soll-Belastungsart Induktiv Information Master/Follower Stromblockierung Maximale Stufendifferenz Master/Follower Schaltverhalten Sequentiell Fehler wenn keine Kommunikation Kein Fehler Rekorder Verhalten wenn keine Komm. Independent-Regelung Parallellauffehler Verzögerungsz. 10 s CHANGE REBOOT...
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8.3.5.5 Parallellauf Im Menü Parallellauf können Sie sich Informationen zu den Geräten anzeigen lassen, die über CAN-Bus verbunden sind. Beschreibung Parallellaufstatus: – - = Einzelbetrieb – = Parallellauf ist aktiv – = Parallellauffehler CAN-Bus-Adresse Grp. Parallellaufgruppe Methode Aktive Parallellaufmethode Stufe Aktuelle Stufenstellung Spannung Wirkstrom...
8.3.5.6 Gemessenen Kreisblindstrom anzeigen (optional) Sie können sich den gemessenen Kreisblindstrom und die daraus resultierende zusätzliche Spannungsabweichung für die Spannungsregelung anzeigen lassen. Information Laststufens...ler Gemessener...rom Gemessener Kreisblindstrom Home Scheinstrom am Messeingang 22.531 mA Vorzeichen Blindstrom am Messeingang Berechneter Kreisblindstrom -11.176 A Ereignisse Korrektur für Spannungsregelung Information...
Einstellungen Parameter Bandbreite...g U Name Wert Home Funktionsüberwachung Auto und Hand Hysterese 0.0 % Verzögerungszeit 15 min Ereignisse Bandbreite unten Hysterese 0.1 % Bandbreite unten Verzögerungszeit 2 s Bandbreite oben Hysterese 0.1 % Bandbreite oben Verzögerungszeit 2 s Information Rekorder CHANGE REBOOT admin 09.09.2020 14:10 Einstellungen Abbildung 141: Bandbreitenüberwachung U Den Menüpunkt Einstellungen >...
8.4 Aktivteil 8.4.1 Asset Intelligence Die Funktion Asset Intelligence dient dazu, aus den Daten der Sensoren die mit dem Gerät verbunden sind, mit Hilfe eines statistischen Modells mögliche Zu- stände des Transformators zu diagnostizieren. Dies soll Ihnen die Interpretation der erfassten Messwerte und der aufgetretenen Ereignismeldungen erleichtern. Je mehr Sensoren an Ihrem Transformator angeschlossen und mit dem Gerät verbunden sind, desto präziser kann das Gerät die Diagnose durchführen.
8.4.2 Temperaturüberwachung Sie können für jede gemessene/berechnete Temperatur verschiedene Grenz- werte einstellen. Ist die gemessene Temperatur größer als der Grenzwert > oder >>, löst das Gerät eine Ereignismeldung aus. Ist die gemessene Temperatur kleiner als der Grenzwert < oder <<, löst das Gerät eine Ereignismeldung aus. Den Menüpunkt Einstellungen >...
8.4.3 Temperaturverlauf anzeigen (optional) Sie können sich den zeitlichen Verlauf der gemessenen Temperaturen über die letzten 10 Tage anzeigen lassen. Abbildung 143: Temperaturverlauf Den Menüpunkt Information > Aktivteil > Temperaturen auswählen. 12219291/00 DE Betrieb ...
8.5 Laststufenschalter 8.5.1 Stufenstellungsüberwachung (optional) Für die Stufenstellungsüberwachung können Sie 2 Grenzwerte einstellen: – Pos< – Pos> Zu jedem Grenzwert können Sie folgende Parameter einstellen. – Grenzwert Verzögerungszeit – Grenzwert Verhalten Einstellungen Parameter Stufenst...ung Name Wert Home Anzahl Schaltungen 775571 Pos<...
Einstellung Verhalten Auto-Hand-Blockie- Die automatische Regelung führt keine Stufenschaltung in Richtung rung Stufe+ einer höheren Stufenstellung (Stufe+) durch. Sie können keine Stufenschaltungen im Handbetrieb in Richtung ei- ner höheren Stufenstellung (Stufe+) durchführen. Auto-Hand-Blockie- Die automatische Regelung führt keine Stufenschaltung in Richtung rung Stufe- einer niedrigeren Stufenstellung (Stufe-) durch.
Wenn Sie die Stufenstellung mehrfach ausgeben, dann können Sie dieses Ver- halten für jede Ausgabe separat einstellen. Den Menüpunkt Einstellungen > Parameter > Laststufenschalter > OLTC Da- ten auswählen. Stufenstellungsmeldung (analog) Mit diesem Parameter können Sie einstellen, welchen Wertebereich aus der Stufenstellungstabelle das Gerät für die Meldung der Stufenstellung über den Analogausgang verwenden soll.
Das obere Diagramm zeigt Ihnen an, wie häufig in eine bestimmte Stufenstel- lung geschaltet wurde und wie lange der Laststufenschalter in einer bestimm- ten Stufenstellung stand. Das untere Diagramm zeigt Ihnen den zeitlichen Ver- lauf der Stufenstellungen der letzten 10 Tage an. Abbildung 146: Schaltstatistik Den Menüpunkt Information >...
Ölwechsel und Reini- Ein Ölwechsel sowie eine Reinigung von Lastumschaltereinsatz, gung Ölgefäß und Ölausdehner muss durchgeführt werden. Wählerwartung Der Wähler des Laststufenschalters muss entsprechend der MR- Standards gewartet werden. Reinigen/Schmieren Der Laststufenschalter muss gereinigt und geschmiert werden. Ölprobe Eine Ölprobe muss entnommen und analysiert werden; die von MR vorgegebenen Grenzwerte für eingefülltes Isolieröl müssen...
Zeitdauer Mit diesem Parameter stellen Sie ein, wie lang dieses Intervall sein soll. Abhän- gig davon berechnet das Gerät den aktuellen Wartungsfortschritt. Datum nächste Wartung Mit diesem Parameter können Sie den Zieltermin für die nächste Wartung fest- legen. Abhängig davon berechnet das Gerät den aktuellen Wartungsfortschritt. Ereignis (gelb) Mit diesem Parameter können Sie einstellen, nach welchem Wartungsfortschritt (in Prozent) das Gerät eine Ereignismeldung (gelb) abgeben soll.
8.5.6.3 Wartungen durchführen und bestätigen Wenn Sie eine Wartung durchgeführt haben, können Sie diese am Gerät bestä- tigen und damit das Wartungsintervall zurücksetzen. Abhängig vom Wartungs- typ können Sie folgende Wartungsparameter eingeben: Wert Beschreibung Datum Datum der Wartung. Schaltungszähler Stand des Schaltungszählers zum Zeitpunkt der Wartung. Sie können den aktuellen Zählerstand oder einen kleineren Zählerstand eingeben.
Wartung bestätigen Um eine Wartung zu bestätigen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Wartungsassistent auswählen. Abbildung 149: Wartungsassistent 2. Die zu bestätigenden Wartungen auswählen. 3. Die Schaltfläche Weiter auswählen. 4. Die Wartungsparameter eingeben. Abbildung 150: Wartung durchführen und bestätigen 5.
Abbildung 151: Wartungsübersicht Den Menüpunkt Information > System > Wartung auswählen. 8.5.6.5 Wartungslogbuch anzeigen Im Wartungslogbuch werden Ihnen alle durchgeführten Wartungen angezeigt. Die Einträge werden automatisch erzeugt, wenn Sie eine Wartung mit dem Wartungsassistenten durchführen. Sie können zusätzlich eigene Einträge anle- gen.
Eintrag im Wartungslogbuch bearbeiten Sie können die Einträge im Wartungslogbuch bei Bedarf bearbeiten. Abbildung 153: Eintrag im Wartungslogbuch bearbeiten Um einen Eintrag im Wartungslogbuch zu bearbeiten, gehen Sie wie folgt vor: 1. Den Menüpunkt Einstellungen > Wartungslogbuch auswählen. 2. Die Schaltfläche auswählen, um einen Eintrag zu bearbeiten.
Bei mehrsäuligen Anwendungen können Sie für jeden Laststufenschalter eine eigene Seriennummer eingeben. 8.5.7.1 Stufenstellungsmeldung einstellen (optional) Wenn Sie die Stufenstellung des Laststufenschalters über einen Analogausgang oder digitale Ausgänge (BCD, Gray usw.) ausgeben, können Sie einstellen, ob das Gerät die Betriebsstellung oder die Stufenstellung für das Leitsystem ge- mäß...
Minimal zulässige Betriebstemperatur OLTC Dieser Parameter kann nur durch den Technischen Service der Maschinen- fabrik Reinhausen GmbH eingestellt werden. Mit diesem Parameter können Sie die untere Grenze der zulässigen Betrieb- stemperatur des Laststufenschalters einstellen. Ist die Betriebstemperatur klei- ner als der eingestellte Grenzwert, dann werden Stufenschaltungen blockiert. Die Ausschalthysterese beträgt 2 Kelvin.
Obere Grenze Warnung OLTC-Temperatur Mit diesem Parameter können Sie die obere Grenze der Warnmeldung für die Betriebstemperatur des Laststufenschalters einstellen. Die Ausschalthysterese beträgt 2 Kelvin. Untere Grenze Warnung OLTC-Temperatur Mit diesem Parameter können Sie die untere Grenze der Warnmeldung für die Betriebstemperatur des Laststufenschalters einstellen.
Überstrom I>> Mit diesen Parametern können Sie die Überstromüberwachung einstellen. Wei- tere Informationen finden Sie im Abschnitt Stromüberwachung [►Abschnitt 8.2.4, Seite 152]. 8.5.9 Minimale und maximale Stufenstellung anzeigen Sie können sich die minimal und maximal erreichte Stufenstellung sowie den zugehörigen Zeitpunkt anzeigen lassen. Sie können die Anzeige zurücksetzen, wodurch das Gerät erneut mit der Aufzeichnung beginnt.
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Name Beschreibung O: Stufenstellung Gray 08 Stufenstellungsmeldung als Gray-Code, Bit 8. O: Stufenstellung Gray 09 Stufenstellungsmeldung als Gray-Code, Bit 9. Tabelle 90: Ausgänge des Geräts zur Meldung der Stufenstellung als Gray-Code Die nachfolgende Tabelle zeigt beispielhaft die Codierung der Stufenstellung als Gray-Code für den Bereich von -35…+35.
Pos. Tabelle 91: Stufenstellungsmeldung als Gray-Code (Beispiel Pos. -35…+35) 8.5.11 Stufenstellungsmeldung als BCD-Code Das Gerät verwendet folgende Ausgänge zur Meldung der Stufenstellung als BCD-Code. Name Beschreibung O: BCD + Stufenstellungsmeldung als BCD-Code, Vorzeichen "+". O: BCD - Stufenstellungsmeldung als BCD-Code, Vorzeichen "-".
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Pos. BCD + BCD - BCD 20 BCD 10 BCD 8 BCD 4 BCD 2 BCD 1 12219291/00 DE Betrieb ...
Pos. BCD + BCD - BCD 20 BCD 10 BCD 8 BCD 4 BCD 2 BCD 1 Tabelle 93: Stufenstellungsmeldung als BCD-Code (Beispiel Pos. -35…+35) 8.5.12 Stufenstellungsmeldung als Dual-Code Das Gerät verwendet folgende Ausgänge zur Meldung der Stufenstellung als Dual-Code. Name Beschreibung O: Stufenstellung Dual + Stufenstellungsmeldung als Dual-Code, Vorzeichen...
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Name Beschreibung O: Stufenstellung Dual 64 Stufenstellungsmeldung als Dual-Code, Stellenwert O: Stufenstellung Dual 128 Stufenstellungsmeldung als Dual-Code, Stellenwert 128. Tabelle 94: Ausgänge des Geräts zur Meldung der Stufenstellung als Dual-Code Die nachfolgende Tabelle zeigt beispielhaft die Codierung der Stufenstellung als Dual-Code für den Bereich von -35…+35. Pos.
Pos. Tabelle 95: Stufenstellungsmeldung als Dual-Code (Beispiel Pos. -35…+35) 8.5.13 Stufenstellungsmeldung als dekadische Codierung Das Gerät verwendet folgende Ausgänge zur Meldung der Stufenstellung als dekadische Codierung. Name Beschreibung O: Stufenstellung Dekade - Stufenstellungsmeldung als dekadische Codierung, Vorzeichen "-". O: Stufenstellung Dekade 0 Stufenstellungsmeldung als dekadische Codierung, Einerstelle Wert 0.
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Name Beschreibung O: Stufenstellung Dekade 60 Stufenstellungsmeldung als dekadische Codierung, Zehnerstelle Wert 60. O: Stufenstellung Dekade 70 Stufenstellungsmeldung als dekadische Codierung, Zehnerstelle Wert 70. O: Stufenstellung Dekade 80 Stufenstellungsmeldung als dekadische Codierung, Zehnerstelle Wert 80. O: Stufenstellung Dekade 90 Stufenstellungsmeldung als dekadische Codierung, Zehnerstelle Wert 90.
8.6 Motorantrieb und Steuerschrank 8.6.1 Motorantrieb betätigen 8.6.1.1 Motorantrieb vor Ort betätigen Um den Motorantrieb vor Ort zu betätigen, gehen Sie wie folgt vor: Betriebsartschalter S32 oder S132 steht in Position LOC. Schwenktaster S3 in Richtung Höher oder Tiefer drehen. Der Motorantrieb führt die Schaltung aus.
Schaltrichtung U Mit diesem Parameter können Sie die Schaltrichtung für die Spannungsregelung einstellen. Dadurch können Sie das Verhalten des Geräts gemäß Ihrer Konfigu- ration von Laststufenschalter und Motorantrieb anpassen. Sie können folgende Optionen wählen: Einstellung Bedeutung Standard Gerät gibt ein Signal über den Ausgang Höher ab, um die Spannung zu erhöhen.
8.6.2.3 Zyklische Antriebsprüfung Die zyklische Antriebsprüfung dient dazu, die Funktion des Motorantriebs und der Sensorik automatisch zu überprüfen, wenn der Motorantrieb länger als 24 h nicht geschaltet wurde. Dazu wird der Antrieb minimal in beide Richtungen be- wegt. Der Laststufenschalter führt hierbei keine Schaltung durch. Sie können die zyklische Antriebsprüfung aktivieren oder deaktivieren und den Zeitpunkt der Prüfung einstellen.
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0 0 0 0 0 0 0 5 2 7 Tabelle 101: Umschaltbare Anzeige Den Menüpunkt Information > Motor und Steuerschrank > Antrieb auswäh- len. Erhöhung des Schaltungszählers Sie können den Schaltungszähler erhöhen, indem Sie eine Import-Datei auf das Gerät über das MR Reinhausen Kundenportal: https://portal.reinhausen.com herunterladen. Betrieb 12219291/00 DE...
Ausprägung/Detail Ursache Abhilfe Sensor nicht erreichbar Konfigurationsfehler – Betroffenen Sensor zu identifizieren [►Abschnitt – Ereignis-Nr. 3619, 3642, 3643 – Mehrere Sensoren haben die glei- 8.1.18.5, Seite 104] oder 3644 che Adresse – Sensorkonfiguration prüfen – Der Sensor wird bis zur Quittie- –...
10 Inspektion und Wartung In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Inspektion und Wartung des Pro- dukts. 10.1 Pflege 10.1.1 Steuerschrank reinigen Sie können das Gehäuse des Steuerschranks mit einem feuchten Tuch reinigen. Sie können den Steuerschrank innen mit einem trockenen Tuch reinigen. 10.1.2 Motorantrieb und Dichtmodul reinigen Sie können den Motorantrieb und das Dichtmodul mit einem feuchten Tuch rei- nigen.
10.2 Inspektion Führen Sie folgende Inspektionen innerhalb der genannten Intervalle durch: Intervall Maßnahme Detail Bei Kontrollarbeiten am Sichtkontrollen – Dichtungen des Steuerschranks prüfen. Transformator Kontaktieren Sie die Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, falls sich die Dichtungen nicht in einwandfreiem Zustand befinden. – Schmierung der Türscharniere und des Verschlussmechanismus prüfen.
10.3 Wartung 10.3.1 Motorantrieb warten Eine Wartung des Motorantriebs ist nicht erforderlich. Führen Sie bei Wartung des Laststufenschalters zusätzlich eine Funktionsüberprüfung des Motoran- triebs durch. 10.3.2 Heizung warten Nach einer Betriebsdauer von 20 Jahren müssen Sie die Heizung austauschen. Kontaktieren Sie hierzu die Maschinenfabrik Reinhausen GmbH. 12219291/00 DE Inspektion und Wartung ...
11 Demontage WARNUNG Lebensgefahr und Gefahr schwerer Körperverletzung! Ein unter Spannung stehender Transformator sowie unter Spannung stehen- de Komponenten des Laststufenschalter und des Motorantriebs können wäh- rend der Demontage zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen! Spannungsversorgung abschalten. Spannungsversorgung gegen Wiedereinschalten sichern. Spannungsfreiheit feststellen.
12 Entsorgung Beachten Sie für die Entsorgung die nationalen Entsorgungsvorschriften im je- weiligen Verwenderland. Bei Fragen zu Demontage und Entsorgung kontaktieren Sie bitte den Techni- schen Service der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH. 12219291/00 DE Entsorgung ...
13 Technische Daten 13.1 Steuerschrank 13.1.1 Abmessungen und Gewicht Breite x Höhe x Tiefe 550 mm x 800 mm x 300 mm Gewicht 100 kg Tabelle 106: Abmessungen und Gewicht 13.1.2 Zulässige Umgebungsbedingungen Betriebstemperatur -25…+50 °C Lagertemperatur -30…+70 °C Aufstellhöhe/Luftdruck Entsprechend 2000 m über NN Mögliche Korrosivitätska- C4 high;...
13.2.7 Digitale Eingänge DI 16-220V DI 16-220V Eingänge 2 x 8, steckerweise galvanisch getrennt Nennspannung 220 VDC Max. Betriebsspannung 253 VDC Logisch 0 ≤ 110 V Logisch 1 ≥ 165 V Eingangsstrom 0,3…0,7 mA bei 165…253 V Tabelle 129: Technische Daten der Baugruppe DI 16-220V Ab einer Umgebungstemperatur von 65 °C kommt es zum Derating. Be- treiben Sie in diesem Fall maximal 13 Eingänge gleichzeitig.
143 mm (5.63 in) 30 mm (1.18 in) 124 mm (4.88 in) Abbildung 163: Abmessungen DI 16-220V 13.2.8 Digitale Ausgänge DO 8 DO 8 Ausgänge (steckerweise galvanisch ge- 8 Relais trennt) 4 Gruppen je Modul Schaltspannung DC: 24 V, 48 V, 60 V, 110 V, 220 V AC: 110 V, 230 V Kontaktbelastbarkeit Min.: 5 VDC, 10 mA...
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VORSICHT Elektrischer Schlag! Die Ausgänge der Baugruppe DO sind steckerweise galvanisch getrennt. Eine Mischung von Spannungsbereichen (z. B. Kleinspannung und Niederspan- nung) oder verschiedener Phasen innerhalb eines Steckers kann zur Verringe- rung des Schutzes vor elektrischem Schlag führen. Innerhalb eines Steckers gleiche Spannungsbereiche verwenden. Innerhalb eines Steckers gleiche Phase verwenden.
143 mm (5.63 in) 30 mm (1.18 in) 124 mm (4.88 in) Abbildung 165: Abmessungen DO 8 13.2.9 Analoge Eingänge AI 4-T AI 4-T Eingänge (galvanisch getrennt) 2 x 2 Messbereich 40…400 Ω (Pt100) 400…4000 Ω (Pt1000) Genauigkeit 0,19% bei 0…+50 °C 0,4% bei -40…+70 °C Referenzstrom 0,25 mA...
Schnittstelle Beschreibung IREF3- Stromausgang 3 IN V3- Spannungseingang 3 IN V3+ Spannungseingang 3 IREF3+ Stromausgang 3 Nicht verwendet Nicht verwendet IREF2- Stromausgang 2 IN V2- Spannungseingang 2 IN V2+ Spannungseingang 2 IREF2+ Stromausgang 2 Tabelle 139: Stecker X2 (Gruppe 1) 143 mm (5.63 in) 30 mm (1.18 in)
13.2.11 Analoge Ausgänge AO 4 AO 4 Ausgänge (galvanisch getrennt) 4 x 1 Signalbereich Max. 0...10 V an min. 1 kΩ Last Max. 0/4…20 mA an max. 1 kΩ Last Genauigkeit 0,3% bei 25°C 0,4% bei 0°C bis 50°C 0,7% bei -20°C bis 70°C 0,8% bei -40°C bis 70°C Widerstandskontaktreihe Maximalwiderstand 100...600 Ω, max.
Glossar Betriebstemperatur RSTP Zulässige Temperatur in unmittelbarer Nähe des Gerätes Redundanzprotokoll nach IEEE 802.1D-2004 (Rapid während des Betriebes unter Berücksichtigung von Um- Spanning Tree Protocol) gebungseinflüssen, z.B. durch das Betriebsmittel und SCADA den Einbauort. Das Überwachen und Steuern technischer Prozesse mit- tels Computersystem (Supervisory Control and Data Ac- Elektromagnetische Verträglichkeit quisition)
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Please note: The data in our publications may differ from the data of the devices delivered. We reserve the right to make changes without notice. 12219291/00 DE - Tap Changer Control Betriebsanleitung - 06/25 THE POWER BEHIND POWER. Maschinenfabrik Reinhausen GmbH 2025...