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Heizung - Lambrecht Raine Betriebsanleitung

Niederschlagssensoren
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LAMBRECHT meteo
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AEM
Niederschlagsintensität seit letztem Abruf (SDI-12- oder RS-485-Schnittstelle): Die Mengendifferenz seit dem
letzten Abruf wird durch die Zeit seit dem letzten Abruf geteilt. Wenn der letzte Abruf vor unter 30 s war, wird
automatisch die Intensität der letzten Minute verwendet.
Niederschlagsmenge seit letztem Abruf (SDI-12- oder RS-485-Schnittstelle):
Mengendifferenz zwischen dem neuen und dem letzten Abruf
Minimale Niederschlagsintensität der letzten x Minuten (SDI-12- oder RS-485-Schnittstelle): Für x Minuten wird
jede Minute der Wert für die Intensität der letzten Minute mit dem der vorangegangenen verglichen und der
kleinere der beiden behalten.
Maximale Niederschlagsintensität der letzten x Minuten (SDI-12- oder RS-485-Schnittstelle): Für x Minuten wird
jede Minute der Wert für die Intensität der letzten Minute mit dem der vorangegangenen verglichen und der
größere der beiden behalten.
Mittlere Intensität der letzten x Minuten (SDI-12- oder RS-485-Schnittstelle): Zählt die Niederschlagsmenge
über x Minuten in 0,01 mm-Schritten und teilt das Ergebnis durch die x Minuten.
Varianz (SDI-12- oder RS-485-Schnittstelle): Varianz der Messwerte über 4 s
Die beiden Impulsausgänge können so konfiguriert werden, dass sie die Niederschlagsmenge mit Auflösungen
von 0,01...1 mm und mit Schließzeiten von 10...500 ms ausgeben (siehe Kap. 7 sowie Kap. 8.3). Alternativ können
sie so konfiguriert werden, dass sie den Status der Heizung (Heizung AN/AUS) oder die Existenz von Niederschlag
(Regen JA/NEIN) ausgeben. Der Analogausgang kann in den beiden Modi 0/4...20 mA oder 0...2,5/5 V DC verwendet
werden, um die Niederschlagsmenge auszugeben. Für weitere Informationen hinsichtlich des Funktionsumfangs
des Analogausgangs und seiner Reset-Funktion siehe Kap. 8.4.
Für weitere Informationen zur Nutzung des SDI-12-Protokoll über SDI-12- bzw. RS-485-Schnittstelle - Befehle
und Format der zurückgegebenen Werte - siehe Kap. 8.1 und Kap. 8.2.1. Für weitere Informationen hinsichtlich der
Konfiguration des rain[e] siehe Kap. 7. Zusätzlich zum SDI-12-Protokoll kann die RS-485-Schnittstelle auch im Talker-
oder WLASCII-Modus betrieben werden. Für eine Beschreibung dieser Betriebsmodi siehe Kap. 8.2.2 und 8.2.3.
5.1

Heizung

Für Anwendungen in Regionen mit saisonal oder permanent tiefen Temperaturen ist der rain[e] als beheizte
Version verfügbar. Die interne Heizung ist in zwei Teile aufgeteilt: Eine 80 W Heizmatte (bzw. 150 W Heizmatte bei
rain[e]400) entlang der Innenseite des Auffangtrichters des rain[e] schmilzt festen Niederschlag, und eine 60 W
Heizplatte unter dem Schutzgitter und des Sammelgefäßes verhindert vollständiges Vereisen des Abflusses. Bei
seiner Betriebstemperatur von -40...70 °C beträgt die Zieltemperatur der Trichteroberfläche des beheizten rain[e]
2 °C. Die Betriebsfähigkeit wird kontinuierlich kontrolliert und kann über die SDI-12-, RS-485-Schnittstelle oder den
Impulsausgang abgefragt werden (siehe Kap. 8.1 und 8.2 bzw. Kap. 7).
Die Heizung kann mithilfe des Konfigurations-Tools rain[e] Commander deaktiviert werden (siehe Kap. 7). In den
Werkseinstellungen ist die Heizung eingeschaltet. Die Heizung wird über ein separates Stromkabel versorgt.
Trichterheizung und Ablaufheizung können sehr heiß werden, wenn die Heizung bei geöffnetem Gehäuse
betrieben wird. Es besteht Verbrennungsgefahr! Es wird daher empfohlen, bei Reinigungs- und
Wartungsarbeiten den Stecker der Heizungsversorgung zu trennen.
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