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Rs-485-Schnittstelle; Sdi-12-Protokoll; Wl Ascii-Protokoll - Lambrecht Raine Betriebsanleitung

Niederschlagssensoren
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LAMBRECHT meteo
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AEM
Die Daten werden bis zum nächsten „C"-, „M"-, oder „V"-Befehl nicht überschrieben und können mehrfach
abgerufen werden.
Anmerkung zum SDI-12 „Pause" Signal
Da der rain[e] keinen Schlafmodus besitzt, muss er nicht aus einem solchen „geweckt" werden. Das bedeutet, er
ignoriert den „Pause"-Befehl. Darum müssen Beschränkungen, die mit dem „Pause"-Befehl zusammenhängen,
nicht berücksichtigt werden.
8.2

RS-485-Schnittstelle

Auf der RS-485-Schnittstelle stehen diese Protokolle zur Verfügung: SDI-12 (auf RS-485); WL ASCII; Talker.
Für das SDI-12-Protokoll gelten die üblichen Kommunikationseinstellungen:
Baudrate:
1200 Baud
Datenbits:
7
Parität:
even
Stoppbits:
1
Für die anderen Protokolle gelten folgende Kommunikationseinstellungen:
Baudrate:
19200 Baud
Datenbits:
8
Parität:
keine
Stoppbits:
1
8.2.1

SDI-12-Protokoll

Dies ist exakt dasselbe Protokoll mit denselben Befehlen wie das SDI-12-Protokoll über die SDI-12-Schnittstelle
(beschrieben in Kap. 8.1).
8.2.2
WL ASCII-Protokoll
Als Alternative zum SDI-12-Protokoll kann der rain[e] auch mit einem von LAMBRECHT definierten ASCII-Protokoll
über die RS-485-Schnittstelle antworten. In diesem Protokoll kann der Sensor alle 10 s angesprochen werden,
wobei empfohlen wird, mit Intervallen von 60 s zu arbeiten. Befehle im WL ASCII-Protokoll beginnen mit „<STX>"
(Start Text) und enden mit „<CR>" (Carriage Return) und „<LF>" (Line Feed). Da in diesem Protokoll keine Adressierung
möglich ist, kann es nicht im Bus verwendet werden sondern nur mit einzelnen rain[e].
Die Baudrate beträgt 19200 Bd und hat das Byte-Rahmenformat 8N1:
8 Datenbits; kein Paritätsbit (keine Parität); 1 Stoppbit
Starte Messung <STX>m<CR><LF>
Der Befehl „<STX>m<CR><LF>" fordert den Sensor auf, den Ausgabe-String aus den vorhandenen Messdaten
zu erstellen. Da der rain[e] kontinuierlich misst, werden während der Ausgabe-String-Erstellung anfallende
Messwerte in einen Zwischenspeicher gespeichert. Nachdem der String erstellt wurde, werden die Werte aus dem
Zwischenspeicher verarbeitet. Die Antwort erfolgt entsprechend der unten beschriebenen Syntax. Die Daten-
Felder sind mit einem Semikolon getrennt, und das Vorzeichen wird immer mit übertragen. Die jeweiligen Feldlängen
sind fest, führende nicht-signifikate Stellen werden nach dem Vorzeichen mit Leerstellen aufgefüllt.
Seite
38
| rain[e]
aem.eco
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