5.2 VORTITRATION
Bei der Vortitration wird das Restwasser auf der Innenfläche des Titriergefässes, das in der eingeschlossenen Luft ent-
haltene Wasser und die geringe Wassermenge aus dem Reagenz entfernt.
Der Titrator generiert Iod elektrolytisch innerhalb des Titriergefäßes und lässt das Restwasser damit reagieren, bis das
spezifizierte Endpunktpotential erreicht ist. Diese Einstellung ist mit der gewählten Methode verbunden. Nachdem sich
das Elektrodenpotential stabilisiert hat, geht der Titrator zur Driftanalyse über.
Wenn die Vortitration gestartet wird, wird der Rührer automatisch eingeschaltet, und Sie können die gewählte Methode
nicht ändern oder auf die Methodenparameter zugreifen.
Hinweis: Wenn die Vortitration länger als 30 Minuten dauert, schaltet der Titrator in den Standby-Modus. Möglicherwei-
se sind in Ihrem Titriersystem Fehler aufgetreten (Becherglas ist nicht richtig versiegelt, falsches oder fehlendes Reagenz,
nicht angeschlossene oder defekte Elektrode usw.). Überprüfen Sie das System und starten Sie die Vortitration erneut.
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