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PAW FC3.10 Montage- Und Bedienungsanleitung

Für frischwasserstationen
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Inhaltsverzeichnis
PAW GmbH & Co. KG
Böcklerstraße 11, 31789 Hameln, Germany
Tel: +49-5151-9856-0, Fax: +49-5151-9856-98
E-Mail: info@paw.eu, Web: www.paw.eu
Montage- und Bedienungsanleitung
Regler FC3.10
für Frischwasserstationen
06/2024
99E13331xx-mub-de - V09
1
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für PAW FC3.10

  • Seite 1 PAW GmbH & Co. KG Böcklerstraße 11, 31789 Hameln, Germany Tel: +49-5151-9856-0, Fax: +49-5151-9856-98 E-Mail: info@paw.eu, Web: www.paw.eu Montage- und Bedienungsanleitung Regler FC3.10 für Frischwasserstationen 06/2024 99E13331xx-mub-de - V09...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Allgemeines.........................6 Geltungsbereich der Anleitung................. 6 Bestimmungsgemäße Verwendung................. 6 Zielgruppe........................6 Sicherheitshinweise....................7 Montage und Installation [Fachmann]..............8 Montage des Reglers....................8 Elektrische Anschlüsse herstellen................11 Produktbeschreibung und Bedienung..............13 Regleransicht......................13 Bedientasten / Tastenkombination................13 Display / Anzeige......................14 Symbole........................15 Inbetriebnahme [Fachmann]..................
  • Seite 3 Inhaltsverzeichnis Service......................... 23 Regler...........................24 Warmwasser........................25 Funktionen........................26 Grundeinstellungen....................27 10.1 Sprache........................27 10.2 Datum.......................... 27 10.3 Uhrzeit......................... 27 10.4 Datum / Uhrzeit......................27 10.5 Automatische Sommer- / Winterzeit.................27 10.6 Inbetriebnahme*......................27 10.7 Software-Aktualisierung....................27 10.8 Display......................... 28 Internet-Modul......................30 11.1 Registrierung......................30 11.2 Netzwerk einrichten....................
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Erweiterte Einstellungen....................38 16.1 Fernzugriff / Schreibschutz..................38 16.2 Minimale Drehzahl*....................39 Funktionsbeschreibung..................... 40 17.1 Zirkulation........................40 17.2 Rücklaufeinschichtung (RL-Einschichtung)..............44 17.3 Gleitende Tww Regelung................... 45 17.4 Komfortfunktion......................46 17.5 Desinfektion........................47 17.6 Fehlerrelais........................49 17.7 Parallelrelais........................50 17.8 Hygienespülung / Blockierschutz................51 17.9 Pufferspeicher*......................51 17.10 Nachheizung*......................Installation Kaskadenregler..................53 18.1 Montage........................
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis 21.4 Automatik- / Handbetrieb..................66 21.5 Grundeinstellungen....................66 Funktionen im Kaskadenverband................67 22.1 Zirkulation........................67 22.2 RL-Einschichtung......................68 22.3 Komfortfunktion......................69 22.4 Thermische Desinfektion................... 69 22.5 Fehlerrelais........................70 22.6 Parallelrelais........................70 22.7 Hygienespülung / Blockierschutz................70 22.8 Pufferspeicher......................70 22.9 Nachheizung....................... 70 GLT / BMS-Anbindung....................71 23.1 Einzel-Frischwasserstation..................
  • Seite 6: Allgemeines

    1.1 Geltungsbereich der Anleitung Diese Anleitung beschreibt die Funktion, Installation, Inbetriebnahme und Bedienung des Frischwasser-Reglers FC3.10. Die mit [Fachmann] bezeichneten Kapitel richten sich ausschließlich an den Fachhandwerker. Für weitere Komponenten außerhalb der Station, wie z.B. Ventile, beachten Sie bitte die Anleitungen des jeweiligen Herstellers.
  • Seite 7: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise 2 Sicherheitshinweise Die Installation und Inbetriebnahme sowie der Anschluss der elektrischen Komponenten setzen Fachkenntnisse voraus, die einem anerkannten Berufsabschluss als Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bzw. einem Beruf mit vergleichbarem Kenntnisstand entsprechen [Fachmann]. Bei der Installation und Inbetriebnahme muss Folgendes beachtet werden: Einschlägige regionale und überregionale Vorschriften ●...
  • Seite 8: Montage Und Installation [Fachmann]

    Montage und Installation [Fachmann] 3 Montage und Installation [Fachmann] 3.1 Montage des Reglers HINWEIS Nachstehend ist ausschließlich die Installation des Reglers beschrieben. Befolgen Sie beim Installieren von externen Komponenten (Ventile etc.) die Anleitung des jeweiligen Herstellers. Nehmen Sie den Regler nicht in Betrieb, wenn sichtbare Beschädigungen bestehen. 1.
  • Seite 9 Montage und Installation [Fachmann] WARNUNG Gefahr für Leib und Leben durch Stromschlag! Trennen Sie vor dem Öffnen des Gehäuses den Regler von der ► Stromversorgung. Stellen Sie sicher, dass die Stromversorgung bei offenem Gehäuse nicht ► unbeabsichtigt eingeschaltet werden kann. Eingänge FriwaMini: Klemme Einzelbetrieb / Kaskadenbetrieb...
  • Seite 10 Montage und Installation [Fachmann] Ausgänge: Klemme Einzelbetrieb Kaskadenbetrieb Optional: Alarmrelais, Fehlerrelais, Kaskadenventil Nachheizen, Rücklaufeinschichtung Optional: Rücklaufeinschichtung, Rücklaufeinschichtung (Anschluss am Server 1) Alarmrelais, Fehlerrelais, Nachheizen Primär- / Sekundärpumpe Primär- / Sekundärpumpe PWM1 Primärpumpe Primärpumpe PWM2 Sekundärpumpe (Zirkulation) Sekundärpumpe (Zirkulation am Client) 99E13331xx-mub-de - V09 06/2024...
  • Seite 11: Elektrische Anschlüsse Herstellen

    Montage und Installation [Fachmann] 3.2 Elektrische Anschlüsse herstellen WARNUNG Gefahr für Leib und Leben durch Stromschlag! Stellen Sie sicher, dass bei den in diesem Abschnitt beschriebenen Arbeiten folgende Bedingungen erfüllt sind: Während der Installation sind alle zum Regler führenden Leitungen vom ►...
  • Seite 12 Montage und Installation [Fachmann] VORSICHT Gefahr der Beschädigung und Fehlfunktion! Nur Komponenten anschließen, welche die Ein- und Ausgänge des Reglers nicht überlasten; mehr Technische Daten . dazu auf dem Typenschild und im Abschnitt Bei Verwendung einer Zirkulationspumpe, insbesondere an der FriwaMega, ist unbedingt die Stromaufnahme der am Regler angeschlossenen Pumpe zu beachten und die Stromaufnahme mit dem Regler abzugleichen.
  • Seite 13: Produktbeschreibung Und Bedienung

    Produktbeschreibung und Bedienung 4 Produktbeschreibung und Bedienung 4.1 Regleransicht 4.2 Bedientasten / Tastenkombination Taste Beschreibung Zurück: Springt zurück auf die nächst höhere Ebene bzw. wieder auf die Systemübersicht Nach oben: Navigiert im Menü nach oben, erhöht Einstellwerte Nach unten: Navigiert im Menü nach unten, verringert Einstellwerte Bestätigen: Öffnet das Hauptmenü, springt in die nächst tiefere Ebene, bestätigt eingestellte Werte, aktiviert Funktionen 06/2024...
  • Seite 14: Display / Anzeige

    Produktbeschreibung und Bedienung Tastenkombination Beschreibung Zurück- und Bestätigen-Taste gedrückt halten Standby on Zurück-Taste 5 s gedrückt halten Standby off Bestätigen-Taste 30 s gedrückt halten Werkseinstellungen Software- Nach oben- und nach unten-Taste 5 s gedrückt halten (USB-Stick mit Aktualisierung Firmware-Version angeschlossen) 4.3 Display / Anzeige 99E13331xx-mub-de - V09 06/2024...
  • Seite 15: Symbole

    Produktbeschreibung und Bedienung 4.4 Symbole Symbol Beschreibung 3-Wege-Ventil mit Durchflussrichtung Checkbox (aktiviert / deaktiviert) Desinfektion aktiv Fehlermeldung Handbetrieb Pumpe Speicher Thermometer Wärmeübertrager Gleitende Tww Regelung aktiv Wasserentnahmestelle USB-Aufzeichnung aktiv Schreibschutz für Fernzugriff über WiFi Modul, GLT, Modbus Gateway Modbus Kommunikation aktiv SYNC Synchronisierung der Parameter innerhalb der Kaskade 06/2024...
  • Seite 16: Inbetriebnahme [Fachmann]

    Inbetriebnahme [Fachmann] 5 Inbetriebnahme [Fachmann] GEFAHR Gefahr für Leib und Leben durch Stromschlag! Montage und Führen Sie vor der ersten Inbetriebnahme die im Abschnitt ► Installation beschriebenen Maßnahmen vollständig durch. Wenn der Regler zum ersten Mal angeschlossen wird, erscheint auf dem Hauptbildschirm die Meldung "Bitte die Erstinbetriebnahme durchführen".
  • Seite 17: Datum

    Inbetriebnahme [Fachmann] 5.3 Datum Einstellen des aktuellen Datums. Zuerst den Tag, dann den Monat und zuletzt das Jahr. 5.4 Uhrzeit Einstellen der aktuellen Uhrzeit. Zuerst die Stunden, dann die Minuten. 5.5 Automatische Sommer- / Winterzeit Aktivieren / Deaktivieren der automatischen Sommer- / Winterzeitumstellung. im Auslieferungszustand ist dieser Punkt aktiviert.
  • Seite 18: Modbus Scannen

    Inbetriebnahme [Fachmann] 5.7 Modbus scannen* Die Identifizierung der Frischwasserstationen, welche im Kaskadenmodus betrieben werden, erfolgt über den Modbus scannen . Menüpunkt Durch den Punkt wird gekennzeichnet, nach welchem Reglertyp derzeit gesucht wird. *Dieses Untermenü erscheint, wenn unter "Reglertyp" der Client (ID1) ausgewählt wurde. 5.8 Solltemperatur Einstellen der gewünschten Solltemperatur des Warmwassers.
  • Seite 19: Beenden Ohne Protokoll

    Inbetriebnahme [Fachmann] 5.11 Beenden ohne Protokoll Beendet die Inbetriebnahme, ohne eine weitere Speicherung auf einem externen USB-Stick durchzuführen. Die während der Inbetriebnahme gemachten Einstellungen können jederzeit in den entsprechenden Untermenüs wieder geändert werden. Nach dem Durchlaufen der Inbetriebnahme ist der Regler einsatzbereit. Parameter Bedeutung Einstellbereich...
  • Seite 20: Menüeinstellungen

    Menüeinstellungen 6 Menüeinstellungen Durch Betätigung der Bedientaste "Bestätigen" öffnet sich das Menü des Reglers FC3.10. Die Menüleiste beinhaltet mehrere Untermenüs, in der Sie diverse Einstellungen ändern oder einsehen können. Die verfügbaren Menüpunkte der ersten drei Ebenen sind in Form eines Menübaums dargestellt und werden in den nachfolgenden Kapiteln ausführlich erklärt.
  • Seite 21 Menüeinstellungen *Einstellungen nur mit Installateur-Code sichtbar (siehe Kapitel "Bedienercode"). 06/2024 99E13331xx-mub-de - V09...
  • Seite 22: Status

    Status 7 Status Status befinden sich Untermenüs zur Im Menüpunkt Durchsicht aller Mess- / Bilanzwerte, Temperaturen und Volumenströme an den Sensoren, Relaiszustände, Betriebszeiten, Wärmemenge, Zapfvolumen, sowie zum Einblick in Fehlermeldungen. Zudem können Sie die Regler ablesen. aktuelle Firmware unter dem Punkt 7.1 Mess- und Bilanzwerte Dieser Menüpunkt beinhaltet die Informationen aller aktuellen Messwerte der Sensoren, deren minimalen und...
  • Seite 23: Meldungen

    Status Bestätigen -Taste zurücksetzen. Zusätzlich können Sie die Daten der Zeiträume über die 7.2 Meldungen Dieser Menüpunkt gibt Auskunft darüber, welche auftretenden Fehler der Regler diagnostiziert hat. Beim Auftreten eines Fehlers erscheint auf dem Display ein Symbol, zudem erscheint eine Fehlermeldung mit Informationen über den jeweiligen Fehler.
  • Seite 24: Regler

    Status 7.4 Regler Anzeige der aktuellen Software-Version sowie der in der Inbetriebnahme ausgewählten Frischwasserstation. 99E13331xx-mub-de - V09 06/2024...
  • Seite 25: Warmwasser

    Warmwasser 8 Warmwasser In diesem Menüpunkt können Sie die Temperatureinstellungen für die Warmwasserbereitung durchführen. Einstellmöglichkeiten für folgende Parameter stehen zur Verfügung: Solltemperatur : ist die eingestellte Warmwassertemperatur, die am Austritt der ● Frischwasserstation erreicht werden soll. Minimale Temperatur* : ist die untere Grenze für die Einstellung der Warmwassertemperatur. ●...
  • Seite 26: Funktionen

    Funktionen 9 Funktionen Dieser Menüpunkt enthält alle auswählbaren Funktionen sowie die dazugehörigen Einstellungen. Um Bestätigungs -Taste drücken. die gewünschten Funktionen zu aktivieren / deaktivieren, müssen Sie die Bestätigungs -Taste Daraufhin öffnet sich das jeweilige Untermenü, durch erneutes Drücken der können Sie die Funktionen aktivieren / deaktivieren. Im Beispiel lässt sich durch die ausgefüllte Checkbox Zirkulation aktiviert wurde.
  • Seite 27: Grundeinstellungen

    Grundeinstellungen 10 Grundeinstellungen In diesem Menü können Sie alle grundlegenden Einstellungen des Reglers vornehmen sowie Einstellungen der Inbetriebnahme aktualisieren / verändern. Das Menü gliedert sich wie folgt: 10.1 Sprache Einstellen der gewünschten Sprache (siehe Inbetriebnahme). 10.2 Datum Einstellen des aktuellen Datums. Zuerst den Tag, dann den Monat und zuletzt das Jahr. 10.3 Uhrzeit Einstellen der aktuellen Uhrzeit.
  • Seite 28: Display

    Grundeinstellungen 10.8 Display Dieses Untermenü beinhaltet alle Einstellungen, um die Bildschirmdarstellung an Ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Hierbei können Sie Parameter wie Helligkeit, Kontrast, Invertierung (Umkehrung) von Farben einstellen. Außerdem können Sie das Display sperren. Nach dem Aktivieren der Sperrfunktion wird der Bildschirm nach einer festgelegten Verzögerungszeit gesperrt und der Zugang in das Menü...
  • Seite 29 Grundeinstellungen Parameter Bedeutung Einstellbereich Werkseinstellung Kontrast Einstellen des Kontrastes -15 ... 15 Farbinversion Einstellen der Ja, Nein Farbinversion Bildschirmsperre Aktivieren der Ja, Nein Nein Bildschirmsperre Bildschirmsperre Einstellen der Verzögerung 1 ... 10 min 2 Minuten nach 06/2024 99E13331xx-mub-de - V09...
  • Seite 30: Internet-Modul

    Synchronisation der Uhrzeit mit dem Internet ● Dem Internet-Modul liegt zusätzlich eine Anleitung bei. Folgende Daten können Sie zusätzlich in dem Frischwasserregler FC3.10 einstellen: 11.1 Registrierung Die Registrierung wird benötigt, damit die Daten von der Frischwasserstation über das Internet abgerufen und Einstellungen vorgenommen werden können. Anhand der Registrierung wird die Station einem Benutzer innerhalb des Web-Dienstes zugeordnet.
  • Seite 31: Modbus-Einstellungen

    Modbus-Einstellungen* 12 Modbus-Einstellungen* Die Frischwasserstation kann über die Modbus-Schnittstelle des Reglers FC3.10 an die Gebäudeleittechnik angebunden werden. In diesem Menüpunkt können die Modbus- Übertragungsparameter wie Baudrate, Daten Bits, Stop-Bits, Parität etc. eingestellt werden. GLT / BMS-Anbindung " beschrieben. Detaillierte Informationen zur Einstellung sind im Kapitel "...
  • Seite 32: Usb

    13 USB Der Regler verfügt über eine Serviceschnittstelle (USB-Anschluss) für handelsübliche USB-Sticks. Um einen USB-Stick anzuschließen, entfernen Sie zunächst die EPP-Dämmung um den Regler herum. Lösen Sie anschließend die Schraube im unteren Bereich und entfernen Sie die weiße Frontblende. Der USB-Anschluss befindet sich rechts vom Display an der Seite des Reglers. VORSICHT Gefahr der Beschädigung und Fehlfunktion! Folgeschäden durch Verwendung von USB 3.x sind möglich.
  • Seite 33: Parameterverlauf Speichern

    13.5 Parameterverlauf speichern Dieser Menüpunkt ermöglicht das Speichern des Parameterverlaufs auf dem USB-Stick. Während des Daten kopieren , anschließend Kopiervorgang Speichervorgangs erscheint die Meldung abgeschlossen . 13.6 Logintervall Einstellen eines Logintervalls für die Datenaufzeichnung. Dieses sagt aus, in welchen Abständen Daten auf dem externen Speichermedium festgehalten werden sollen.
  • Seite 34: Eigenschaften

    13.9 Eigenschaften Anzeigen der Kapazität und des noch freien Speichers auf dem USB-Stick. Parameter Bedeutung Einstellbereich Werkseinstellung Datenträger entfernen Sicheres Entfernen des USB-Sticks Einstellungen laden Laden der Reglereinstellungen Einstellungen speichern Speichern der Reglereinstellungen Alarmverlauf speichern Speichern des Alarmverlaufs Parameterverlauf Speichern des Parameterverlaufs speichern Logintervall Einstellen des Logintervalls...
  • Seite 35: Automatik / Handbetrieb

    Automatik / Handbetrieb 14 Automatik / Handbetrieb In diesem Menüpunkt können Sie sowohl den Betriebsmodus aller verwendeten PWM-Ausgänge und Relais im Regler als auch eine Sensorsimulation einstellen. Bei der Sensorsimulation kann für einen Sensor eine bestimmte Temperatur eingestellt werden, um diese zu simulieren.
  • Seite 36 Automatik / Handbetrieb Parameter Bedeutung Einstellbereich Werkseinstellung Relais 1 Relais 1 Automatik, Handbetrieb Automatik (Ein, Aus) Relais 2 Relais 2 Automatik, Handbetrieb Automatik (Ein, Aus) Relais 3 Relais 3 Automatik, Handbetrieb Automatik (Ein, Aus) PWM 1 PWM-Ansteuerung der Automatik, Handbetrieb Automatik Primärpumpe (0,0 ...
  • Seite 37: Bedienercode

    Bedienercode 15 Bedienercode In diesem Menü können Sie den Bedienercode eingeben. Je nach Eingabe des Codes wird ein unterschiedlicher Zugang zum Einstellbereich des Reglers ermöglicht. Jede Stelle des vierstelligen Codes muss einzeln eingegeben und bestätigt werden. Nach dem Bestätigen erfolgt ein automatischer Sprung zur nächsten Stelle. Um Zugang zu allen erweiterten Bereichen der Installation zu erhalten, müssen Sie den Installations-Code 9856 oder 0011 eingeben.
  • Seite 38: Erweiterte Einstellungen

    Ein Fernzugriff ermöglicht eine Fernüberwachung, Datalogging sowie ein Auslesen der Parameter einer Frischwasserstation, ohne unmittelbare Nähe zur Station bzw. zum Regler. Alle Frischwasserstationen auf Basis des FC3.10 Reglers ermöglichen einen Fernzugriff, der unterschiedlich realisiert werden kann: GLT / BMS-Anbindung (Modbus RTU Protokoll) ●...
  • Seite 39: Minimale Drehzahl

    Erweiterte Einstellungen 16.2 Minimale Drehzahl* In diesem Menüpunkt können Sie die minimale Drehzahl der Primärpumpe anpassen. Die minimale Drehzahl ist ein wichtiger Einstellparameter, der ausschließlich für die Regelgüte im Schwachlastbetrieb (kleiner Zapfmenge) zuständig ist. Dieser minimale angesteuerte PWM-Wert soll die Umwälzung des Heizungswassers (der kleinste Volumenstrom) durch die Frischwasserstation garantieren.
  • Seite 40: Funktionsbeschreibung

    Funktionsbeschreibung 17 Funktionsbeschreibung 17.1 Zirkulation Mit Hilfe einer Zirkulationsfunktion wird das Trinkwasser in der Zirkulationsleitung auf die gewünschte Solltemperatur erwärmt. Die dafür vorgesehene Zirkulationspumpe wird über den PWM2-Anschluss durch den Regler gesteuert. Bei der ersten Inbetriebnahme der Zirkulationspumpe sollten Sie folgende Parameter spezifizieren, um den Betrieb der Frischwasserstation an der aktuellen Zirkulationsleitung anzupassen: PWM-Wert (0 ...
  • Seite 41 Funktionsbeschreibung HINWEIS Ein zusätzlicher externer Zirkulationssensor kann definiert werden. Dies kann sinnvoll sein, um die Laufzeiten der Zirkulationspumpe zu minimieren oder die Temperaturen schlecht durchströmter Leitungen sicher zu erfassen. Die Zirkulationsfunktion bietet 3 Betriebsmodi, die auch miteinander kombiniert werden können: Temperatursteuerung ●...
  • Seite 42 Funktionsbeschreibung Die Zeiteinstellung eines Tages kann auf einen anderen Tag kopiert werden. Zum Kopieren der Kopieren auswählen und danach den Tag oder die Tage Einstellungen müssen Sie den Menüpunkt Bestätigen auswählen, auf die die Einstellung kopiert werden soll. Zuletzt müssen Sie den Menüpunkt in der letzten Zeile auswählen, um das Kopieren abzuschließen.
  • Seite 43 Funktionsbeschreibung Das Erreichen der gewünschten Temperatur beendet die Anforderung vorzeitig. Falls diese erreicht wird, ist die Funktion dennoch für die eingestellte Pause der Anforderung gesperrt und kann erst wieder aktiviert werden, wenn diese abgelaufen ist. Parameter Bedeutung Einstellbereich Werkseinstellung Zirkulation aktiv Aktivieren der Funktion Ein, Aus Temperatursteuerung...
  • Seite 44: Rücklaufeinschichtung (Rl-Einschichtung)

    Funktionsbeschreibung 17.2 Rücklaufeinschichtung (RL-Einschichtung) Die Funktion dient dazu, die Temperaturschichtung im Speicher zu verbessern bzw. eine Durchmischung zu vermeiden. Da im Rücklauf sehr unterschiedliche Temperaturen herrschen können (wenn beispielsweise eine Zirkulation vorhanden ist), wird dieser mit Hilfe eines 3-Wege-Ventils an den Speicher angeschlossen. Dementsprechend wird der Rücklauf abhängig von der Stellung des 3-Wege-Ventils in den oberen oder unteren Teil des Speichers eingeschichtet.
  • Seite 45: Gleitende Tww Regelung

    Funktionsbeschreibung HINWEIS Differenz Modus eingestellt wird, verwendet der Regler den Sensoreingang S3 zur Wenn der Ermittlung der Speichertemperatur. Das 3-Wege-Ventil muss so eingebaut werden, dass im stromlosen Zustand die Durchflussrichtung auf den kälteren Speicherbereich geschaltet ist. Der Speichersensor muss im wärmeren Speicherbereich installiert werden. HINWEIS Wurde das 3-Wege-Ventil in den letzten 24 Stunden nicht betätigt, wird es automatisch einmal auf- und wieder zugefahren.
  • Seite 46: Komfortfunktion

    Funktionsbeschreibung Die Absenkung erfolgt, wenn die Vorlauftemperatur (T-VL) kleiner als die Solltemperatur (T-Soll) + 5 K ist. Die abgesenkte Solltemperatur wird dynamisch wie folgt bestimmt: Solltemperatur (neu) = Solltemperatur - 5 K. Nach einer erneuten Zapfung startet der Regler bei der abgesenkten Solltemperatur. Erst wenn die Vorlauftemperatur (T-VL) 12 K größer als die abgesenkte Solltemperatur ist, wird diese erneut um 5 K angehoben.
  • Seite 47: Desinfektion

    Funktionsbeschreibung Parameter Bedeutung Einstellbereich Werkseinstellung Komfortfunktion Aktivieren der Funktion Ein, Aus Pause Pause 1 ... 60 Min 10 Min ∆T Temperaturdifferenz 1 ... 15 K Pumpendrehzahl Ansteuerung 0 ... 100 % 25 % Primärpumpe Zeitsteuerung Dauerbetrieb Primärpumpe läuft Ein, Aus permanent Wocheneinstellungen Einstellung der Zeitfenster Montag ...
  • Seite 48 Funktionsbeschreibung Auch ein manueller Start der Desinfektion ist möglich. Wenn die Desinfektion startet, wird die Zirkulationspumpe gleichzeitig mit 100 % Drehzahl angesteuert und bleibt für die eingestellte Desinfektionsdauer eingeschaltet (nur wenn Zirkulation aktiviert wurde). Wenn die Zirkulation deaktiviert ist, wird während der Zapfung die Solltemperatur durch die Desinfektionstemperatur überschrieben- Die Primärpumpe wird während der Desinfektion so geregelt, dass die eingestellte Desinfektionstemperatur am Warmwasseraustritt gehalten wird.
  • Seite 49: Fehlerrelais

    Funktionsbeschreibung Parameter Bedeutung Einstellbereich Werkseinstellung Vorzeitig beenden Aktivieren des Ein, Aus automatischen vorzeitigen Beendens Desinfektionsverlauf Verlauf vergangener Desinfektionen 17.6 Fehlerrelais Fehlerrelais dient dazu, ein Relais im Fehlerfall zu schalten. So kann z.B. ein Signalgeber Die Funktion angeschlossen werden, der Fehlerfälle meldet. Wenn die Funktion aktiviert wird, schaltet der Regler das Relais im Fehlerfall.
  • Seite 50: Parallelrelais

    Funktionsbeschreibung 17.7 Parallelrelais Parallelrelais dient dazu, ein zusätzliches Relais zu schalten. Es kann ausgewählt werden, Die Funktion zu welchen Ereignissen das Parallelrelais geschaltet wird. Beispiel: Es wird das Parallelrelais R2 zur Primärpumpe gewählt. Immer, wenn der Regler ein Signal an die Primärpumpe sendet, wird das Relais R2 geschaltet.
  • Seite 51: Hygienespülung / Blockierschutz

    Funktionsbeschreibung 17.8 Hygienespülung / Blockierschutz Hygienespülung / Blockierschutz dient einerseits dazu, ein Festsetzen der Die Funktion Zirkulationspumpe nach längerem Stillstand zu vermeiden, andererseits im Kaskadenbetrieb dazu, die abwechselnd eingeschalteten Kaskadenstationen im Betrieb durchzuspülen. Dazu wird die Station alle 24 Stunden zu einer eingestellten Uhrzeit für eine eingestellte Dauer durchgespült.
  • Seite 52: Nachheizung

    Funktionsbeschreibung 17.10 Nachheizung* Wenn die Temperatur im Pufferspeicher nicht ausreichend hoch ist, so kann über ein eingestelltes Relais die Nachheizanforderung an einen Kessel weitergegeben werden. Wenn die Pufferspeichertemperatur kleiner oder gleich der Warmwassersolltemperatur + 3 K ist, schaltet das Relais ein. Die Nachheizanforderung wird an einen Kessel weitergegeben. Wenn die Pufferspeichertemperatur größer oder gleich der Warmwassersolltemperatur + 8 K ist, schaltet das Relais aus.
  • Seite 53: Installation Kaskadenregler

    Wenn zusätzlich ein MB3.10 Modbus-RTU-Modul angeschlossen wird, sollte dieses ausschließlich mit dem Client über die Bus-Leitung / Kommunikationskabel verbunden werden. Bitte entnehmen Sie die Details aus der separaten Bedienungsanleitung zum MB3.10 (PAW-Art. Nr. 1339002). In der folgenden Grafik ist ein Beispiel dargestellt, in dem eine 4-fach-Kaskade umgesetzt wurde.
  • Seite 54: Montage

    Installation Kaskadenregler 18.1 Montage Berücksichtigen Sie bei der Montage die Hinweise aus Kapitel 3.1 und 3.2. WARNUNG Gefahr für Leib und Leben durch Stromschlag! Trennen Sie vor dem Öffnen des Gehäuses den Regler von der ► Stromversorgung. Stellen Sie sicher, dass die Stromversorgung bei offenem Gehäuse nicht ►...
  • Seite 55 Installation Kaskadenregler 1. Entfernen Sie die weiße Frontblende des Reglers (1). 2. Entfernen Sie im nächsten Schritt die Zugentlastungen (2). 3. Entfernen Sie anschließend die Sensorleitungen der VFS/US Sensoren, des PWM-Signals und der Temperatursensoren aus dem Leiterplattensteckverbinder (3). 4. Demontieren Sie im nächsten Schritt die zwei Schrauben, um die Zwischenebene zu entfernen (4).
  • Seite 56 Installation Kaskadenregler Kaskadenventil (links) 3-Wege-Ventil (rechts) Braun - L (per Duo-Aderendhülse) Braun - L (per Duo-Aderendhülse) Schwarz - L (R1) Weiß - L (R2) Blau - N (R1) Blau - n (R2) Die Zirkulationspumpe muss mit dem Client elektrisch verbunden sein. Beide Pumpen (Primär- und Zirkulationspumpe) müssen mit Hilfe der Duo-Aderendhülsen an Relais 3 angeschlossen werden.
  • Seite 57 Installation Kaskadenregler 6. Es ist notwendig, bei dem ersten und letzten Teilnehmer der Modbus-Kommunikation die Jumper in die Pos. 2 (siehe obere Grafik) zu setzen. Daher stecken Sie die Jumper wie folgt: Anzahl Kaskadenmodul Client Server 1 Server 2 Server 3 Pos.
  • Seite 58: Erstinbetriebnahme Kaskadenregler

    Installation Kaskadenregler Falls der MB3.10 auch mitangeschlossen werden soll, stecken Sie die Jumper wie folgt: Anzahl Kaskadenmodul MB3.10 Client Server 1 Server 2 Server 3 Pos. 2 Pos. 1 Pos. 2 Pos. 2 Pos. 1 Pos. 1 Pos. 2 Pos. 2 Pos.
  • Seite 59 Installation Kaskadenregler Wenn der Regler als Client gekennzeichnet wurde, erscheint die abgebildete Meldung. Ordnen Sie den weiteren Modulen nun den richtigen Reglertypen zu. Wenn ein Regler als ein Server gekennzeichnet wurde, werden die Menüpunkte der Inbetriebnahme gekürzt, da die wesentlichen Parameter über den Client eingestellt werden.
  • Seite 60: Erweiterung Eines Einzelreglers Zum Kaskadenverbund

    Änderungen mit den Servern synchronisiert. 18.3 Erweiterung eines Einzelreglers zum Kaskadenverbund Wenn Sie bereits ein FC3.10 Frischwassersystem als Einzelregler betreiben und diesen zu einem Kaskadenverbund erweitern möchten, geben Sie zuerst den Installations-Code ein, siehe Kapitel 15. Grundeinstellung -> Inbetriebnahme erweitert und in Betrieb Anschließend kann der Verbund über...
  • Seite 61: Menüeinstellungen Kaskade

    Menüeinstellungen Kaskade 19 Menüeinstellungen Kaskade Durch Betätigung der Bestätigen-Taste öffnet sich das Menü des Reglers FC3.10. Die Menüleiste beinhaltet mehrere Untermenüs, in der Sie diverse Einstellungen ändern oder einsehen können. Die verfügbaren Menüpunkte der ersten drei Ebenen sind in Form eines Menübaums auf Basis des Clients dargestellt und werden im folgenden Kapitel beschrieben.
  • Seite 62 Menüeinstellungen Kaskade *Einstellungen nur mit Installateur-Code sichtbar (siehe Kapitel "Bedienercode"). **Einstellungen sind bei den Servern sichtbar. 99E13331xx-mub-de - V09 06/2024...
  • Seite 63: Untermenü Kaskade Am Client

    Untermenü Kaskade am Client 20 Untermenü Kaskade am Client Die wesentlichen Einstellmöglichkeiten wurden bereits in den Kapiteln 7 - 17 beschrieben. Der Menüpunkt "Modbus Gateway MC3.10" wird im Kapitel 23 "GLT / BMS-Anbindung" (siehe 23.2 Kaskade ist nur am Client ersichtlich und "Kaskade") ausführlich beschrieben.
  • Seite 64: Umschaltpunkt Aus

    Untermenü Kaskade am Client 20.3 Umschaltpunkt AUS* Hiermit lässt sich der Schwellwert einstellen, ab welchem Zapfvolumenstrom sich das aktive Modul ausschaltet und sich das Kaskadenventil schließt. Der Prozentwert bezieht sich auf den max. Durchfluss der aktiven Stationen. Beachten Sie die automatische Verknüpfung der Umschaltpunkte EIN und AUS, eine Änderung kann Auswirkungen auf das Ausregelverhalten haben.
  • Seite 65 Untermenü Kaskade am Client Parameter Bedeutung Einstellbereich Werkseinstellung Kaskadenumschaltpunkte Übersicht, ab welchem Volumenstrom sich ein Modul zu- oder abschaltet Umschaltpunkt EIN Schwelle, ab welchem 70 ... 100 % 80 % Volumenstrom sich das nächste Modul zuschaltet Umschaltpunkt AUS Schwelle, ab welchem 0 ...
  • Seite 66: Untermenüs Am Server

    Untermenüs am Server 21 Untermenüs am Server Am Server ist nach der Inbetriebnahme nur noch eine geringe Anzahl an Einstellmöglichkeiten vorhanden. 21.1 Status Mess- und Bilanzwerte werden pro Regler ermittelt und dargestellt. Zudem erhalten Sie Informationen zu den Fehlermeldungen, den eingestellten Serviceeinstellungen und der installierten Firmware- Version.
  • Seite 67: Funktionen Im Kaskadenverband

    Funktionen im Kaskadenverband 22 Funktionen im Kaskadenverband Um die Funktionen Zirkulation und RL-Einschichtung verwenden zu können, müssen die Module wie im nachfolgenden Bild (drei Frischwasserstationen: Client (links), Server 1 (Mitte) und Server 2 (rechts)) angeschlossen werden. 22.1 Zirkulation HINWEIS Die Einstellungen zum Zirkulationsmenü können nur über den Client im Kaskadenverbund eingestellt und überwacht werden.
  • Seite 68: Rl-Einschichtung

    Funktionen im Kaskadenverband Die Besonderheit der Temperatursteuerung bei der Kaskade ist die Auswahl eines neuen Sensors, welcher als T Kaltwasser Kaskade bezeichnet wird. T Kaltwasser Kaskade ist die höchste Temperatur der T-KW- Sensoren aller aktiven Module / Frischwasserstationen. externer Sensor ausgewählt werden. Alternativ kann ein Wenn ein externer Sensor ausgewählt ist, muss der Sensor am Client angeschlossen werden.
  • Seite 69: Komfortfunktion

    FriwaMini-Station kann zur genauen Überwachung der Temperatur im Rücklaufstrang ein Sensor verwendet werden, welcher am Eingang Server 1 - Sensor 2 angeschlossen werden kann. Menü -> Status -> Mess- / Die Messwerte der externen Sensoren können am SV1-FC3.10-Regler unter Bilanzwerte -> Sensoren ausgelesen werden. 22.3 Komfortfunktion Bei eingeschalteter Komfortfunktion wird der Wärmeübertrager des Bereitschaftsmoduls auf den...
  • Seite 70: Fehlerrelais

    Funktionen im Kaskadenverband Die Desinfektion wird als erfolgreich protokolliert, wenn während der Desinfektionsdauer die Temperatur am Kaltwassereintritt (mit Zirkulation) oder Warmwasseraustritt (ohne Zirkulation) die Desinf. erfolgreich nach Temperatur (Desinfektionstemperatur - 5 K) für die eingestellte Zeit überschritten hat. Wenn ein Modul aus dem Kaskadenverbund diese Bedingungen früher erfüllt, wird dessen Kaskadenventil geschlossen.
  • Seite 71: Glt / Bms-Anbindung

    Verwenden Sie bitte dafür das PAW Original-Kommunikationskabel RJ10 (Art.Nr. N00317) für den Anschluss des FC3.10 Reglers an die GLT / BMS. Stecken Sie den einen Stecker des Kabels in den RS-485 Port des FC3.10 Reglers. Verwenden Sie den anderen Stecker für die GLT / BMS-Anbindung.
  • Seite 72: Kaskade

    GLT / BMS sein. Timeout Parameter ist die Zeitspanne, in der mindestens eine Kommunikation zwischen GLT / BMS und den FC3.10 Regler stattfinden muss. Findet innerhalb dieser Zeitspanne keine Kommunikation statt, so wertet der FC3.10 Regler dies als "Timeout Fehler" aus. 23.2 Kaskade Eine Friwa-Kaskade (bis zu vier Module) kann ebenso wie eine Einzelstation nur als ein Busteilnehmer an die GLT angeschlossen werden.
  • Seite 73 Installationscode verbundenen Regler im Kaskadensystem und den angeschlossenen MB3.10 zuordnet. Wenn der MB3.10 (ebenso wie die FC3.10 Regler) erkannt wurde, wird dies in der entsprechenden Zeile mit OK erreicht haben, verlassen Sie das Menü über angezeigt. Nachdem alle Komponenten den Status Zurück .
  • Seite 74: Liste Der Modbus-Register

    Kommunikation zwischen GLT / BMS und dem MB3.10 stattfinden muss. Findet innerhalb dieser Timeout Fehler " aus. Zeitspanne keine Kommunikation statt, so wertet der FC3.10 Regler dies als " Werkseinstellungen können Sie den MB3.10 auf die Werkseinstellung zurücksetzen. Über den Eintrag Information wird die aktuelle Firmware und Bootloader Version des MB3.10...
  • Seite 75: Technische Daten

    Technische Daten 24 Technische Daten Allgemein Bemessungsspannung (Systemspannung) 230 V / AC, 50 Hz Eigenverbrauch < 2,5 W Eigenverbrauch Standby < 1 W Sicherungseinsatz 6,3 A Ausgänge Ausgänge R1, R2 Relais Schaltstrom Spannung 230 V / AC, 50 Hz Ausgang R3 Relais Schaltstrom Spannung...
  • Seite 76 Technische Daten Signalausgänge Anzahl Frequenz 200 Hz Spannung 10 V Strom (max.) 10 mA Modbus Anzahl Anschlüsse RJ10 Interner Bus Anzahl Anschlüsse RJ12 Einsatzbedingungen Schutzart IP 20 Schutzklasse Umgebungstemperatur 0 ... 50 °C bei freier Wandmontage Physikalische Werte Abmessungen L x B x H 164 x 112 x 55 mm Gewicht 390 g...
  • Seite 77: Fehlerbehebung

    Fehlerbehebung 25 Fehlerbehebung 25.1 Fehlermeldungen WARNUNG Lebensgefahr durch Stromschlag! Trennen Sie das Gerät sofort vom Netz, wenn ein gefahrloser Betrieb nicht ► mehr gewährleistet ist, z.B. bei sichtbaren Beschädigungen. Trennen Sie das Gerät vom Netz, bevor das Gehäuse geöffnet wird. ►...
  • Seite 78: Problemlösung

    Fehlerbehebung Alarm Mögliche Ursache Problemlösung Beschädigter Sensor 1 - Kurzschluss oder Ausfall des Sensors Ordnungsgemäßen Anschluss des Sensors überprüfen, ggf. Beschädigter Sensor 2 - Beschädigung des Sensors Sensor bei Defekt austauschen Beschädigter Sensor 3 Beschädigter Sensor 4 VFS / US V Fehler VFS / US T Fehler Ethernet Fehler - Modul getrennt...
  • Seite 79: Fehlersuche

    Fehlerbehebung 25.2 Fehlersuche 06/2024 99E13331xx-mub-de - V09...
  • Seite 80 Fehlerbehebung 99E13331xx-mub-de - V09 06/2024...
  • Seite 81 Fehlerbehebung 06/2024 99E13331xx-mub-de - V09...
  • Seite 82: Durchflusssensor Vfs 2-40 Prüfen

    Fehlerbehebung 25.3 Durchflusssensor VFS 2-40 prüfen WARNUNG Gefahr für Leib und Leben durch Stromschlag! Trennen Sie vor dem Öffnen des Gehäuses den Regler von der ► Stromversorgung. Alle Arbeiten am geöffneten Gerät dürfen nur von einer Fachkraft ausgeführt ► werden. Nur bei FriwaMini: 1.
  • Seite 83: Durchflusssensor Flowsonic Prüfen

    Fehlerbehebung Signalkonfiguration VFS 2-40 Bezeichnung Technische Beschreibung Leitung Temperatursignal 0,5 - 3,5 V gemessen zu Pin 3 Gelb Durchflusssignal 0,5 - 3,5 V gemessen zu Pin 3 Weiß Masse Grün Spannungsversorgung 5 V / DC Braun Pinbelegung Durchflusssignal Pinbelegung Temperatursignal 25.4 Durchflusssensor FlowSonic prüfen WARNUNG Gefahr für Leib und Leben durch Stromschlag!
  • Seite 84 Fehlerbehebung 3. Nehmen Sie die Spannung des Durchflusssensors mit dem Spannungsmesser auf und vergleichen Sie diese mit folgender Tabelle. Geringfügige Abweichungen sind zulässig. 4. Bringen Sie nach erfolgter Messung die Frontblende wieder an. Zuordnung Spannung - Durchfluss Spannung [V] 0,35 0,38 0,51 0,66 0,82 0,98 1,14 1,29 1,45 1,61 1,77 Durchfluss [l/min] 0 (Standby)
  • Seite 85: Entsorgung

    Entsorgung 26 Entsorgung HINWEIS Elektro- und Elektronikgeräte dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden. Zur Rückgabe stehen in Ihrer Nähe kostenfreie Sammelstellen für Elektroaltgeräte sowie ggf. weitere Annahmestellen für die Wiederverwendung der Geräte zur Verfügung. Die Adressen erhalten Sie von Ihrer Stadt- bzw. Kommunalverwaltung. Sofern das alte Elektro- bzw.
  • Seite 86: Haftungsausschluss

    Haftungsausschluss 27 Haftungsausschluss Sowohl das Einhalten dieser Anleitung als auch die Bedingungen und Methoden bei Installation, Betrieb, Verwendung und Instandhaltung des Reglers können vom Hersteller nicht überwacht werden. Eine unsachgemäße Ausführung der Installation kann zu Sachschäden führen in und Folge Personen gefährden.
  • Seite 87: Gewährleistung

    Gewährleistung 28 Gewährleistung Auf dieses Produkt hat der Kunde entsprechend den gesetzlichen Regelungen 2 Jahre Gewährleistung. Der Verkäufer wird sämtliche Fabrikations- und Materialfehler, die sich am Produkt während der Gewährleistungszeit zeigen und die Funktionsfähigkeit des Produktes beeinträchtigen, beseitigen. Natürliche Abnutzung stellt keinen Fehler dar. Eine Gewährleistung erfolgt nicht, wenn der Fehler von Dritten oder durch nicht fachgerechte Montage oder Inbetriebnahme, fehlerhafte oder nachlässige Behandlung, unsachgemäßen Transport, übermäßig Beanspruchung, ungeeignete Betriebsmittel, mangelhafte Bauarbeiten, ungeeigneten...
  • Seite 88 PAW GmbH & Co. KG Böcklerstraße 11 Art.Nr. 99E13331xx-mub-de 31789 Hameln, Germany Original-Anleitung www.paw.eu Technische Änderungen vorbehalten! Tel: +49-5151-9856-0 Printed in Germany – Copyright by PAW GmbH & Co. KG Fax: +49-5151-9856-98 06/2024 99E13331xx-mub-de - V09...

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