Inhaltszusammenfassung für Xylem SI Analytics TITRONIC 300
Seite 2
Gebrauchsanleitung ....................Seite 3 … 58 Wichtige Hinweise: Die Gebrauchsanleitung ist Bestandteil des Produktes. Vor der ersten Inbetriebnahme bitte sorgfältig lesen, beachten und anschließend aufbewahren. Aus Sicherheitsgründen darf das Produkt ausschließlich für die beschriebenen Zwecke eingesetzt werden. Bitte beachten Sie auch die Gebrauchsanleitungen für eventuell anzuschließende Geräte.
® Eigenschaften der Kolbenbürette TITRONIC Hinweise zur Gebrauchsanleitung Die vorliegende Gebrauchsanleitung soll Ihnen den bestimmungsgemäßen und sicheren Umgang mit dem Produkt ermöglichen. Für eine größtmögliche Sicherheit beachten Sie unbedingt die gegebenen Sicherheits- und Warnhinweise in dieser Gebrauchsanleitung! Warnung vor einer allgemeinen Gefahr: Bei Nichtbeachtung sind (können) Personen- oder Sachschäden die Folge (sein).
Technische Daten ® Kolbenbürette TITRONIC 1.3.1 (Stand 07.07.2020) Nach EMV-Richtlinie 2014/30/EU; Prüfgrundlage EN 61326-1 Nach Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU; Prüfgrundlage EN 61010-1: für Laborgeräte Nach RoHS-Richtlinie 2011/65/EU FCC Teil 15B und ICES 003 Ursprungsland: Deutschland, Made in Germany Folgende Lösemittel/Titrierreagenzien dürfen eingesetzt werden: ...
Seite 7
Steckverbindung mit integrierter Niederspannungsversorgung (12 V ⎓) im Gehäuseboden der Rührer/Pumpe: ® Kolbenbürette TITRONIC 300 für Magnetrührer TM 50 Gehäuse: Material: Polypropylen Fronttastatur: Kunststoff beschichtet Abmessungen: 13,5 x 31 x 20,5 cm (B x H x T), Höhe mit Wechseleinheit Gewicht: ca.
Warn- und Sicherheitshinweise Allgemein 1.4.1 Das Gerät entspricht der Schutzklasse III. Es ist gemäß EN 61 010 - 1, Teil 1 „Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte“ gebaut und geprüft und hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Anwender die Hinweise und Warnvermerke beachten, die in dieser Gebrauchsanleitung enthalten sind.
dadurch in die Zone unterhalb des Kolbens geraten und dort die verwendeten Materialien korrodieren oder anlösen (siehe 8 Wartung und Pflege der Kolbenbürette). Chemische- und biologische- Sicherheit 1.4.2 Für einen Einsatz mit potentiell biogefährdenden Substanzen ist das Gerät nicht vorgesehen. Die einschlägigen Vorschriften im Umgang mit den verwendeten Stoffen müssen eingehalten werden: die Gefahrstoffverordnung, das Chemikaliengesetz und die Vorschriften und Hinweise des Chemikalienhandels.
Aufstellen und Inbetriebnahme Auspacken und Aufstellen Das Gerät ist für Sie individuell zusammengestellt worden (das Grundgerät mit entsprechende Module und Zubehörteile), deshalb kann es zu Abweichungen in Bezug auf den beschriebenen Lieferumfang und die Zubehörteilen kommen. Den genauen Lieferumfang entnehmen Sie bitte der beigefügten Packliste. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an uns (Serviceadresse siehe Rückseite dieser Gebrauchsanleitung).
Anschluss und Montage der Kolbenbürette und des Magnetrührers TM 50 Das Niederspannungskabel des Netzteils TZ 1853 in die 12 V-Buchse „in“ auf der Rückseite des Gerätes einstecken (Abb. 2). Dann das Netzteil in die Netzsteckdose einstecken. Abb. 2 Das Netzteil ist leicht zugänglich zu platzieren, damit das Gerät jederzeit einfach vom Netz zu trennen ist. Der Rührer wird an der rechten Unterseite eingesteckt (Abb.
Einstellen der Landessprache Werkseitig ist als Sprache Englisch voreingestellt. Nachdem das Gerät eingeschaltet und der Startvorgang beendet ist, erscheint das Hauptmenü (Abb. 5). Abb. 5 Mit <SYS> oder <MODE> gelangen Sie zu den Systemeinstellungen («System settings » Der erste Menüpunkt ist die Einstellung der Landessprache (Abb. 6). Abb.
Dosieraufsatz mit Zubehör Abb. 8 7) TZ 2003 - Trockenrohr 8) TZ 3282 - Dosierschlauch ohne Dosierspitze und Halter, oder TZ 3620 - Dosierschlauch mit Dosierspitze und Halter 9) TZ 3802 - Schraubkappe GL 45 mit Bohrung, inkl. Adapter mit 2 Öffnungen für Trockenrohr und Ansaugschlauch 10) TZ 1748 –...
Montage der Bürettenspitze Die Bürettenspitze besteht aus dem Schaft mit Klemmverschraubung, dem Schlauch und der aufsteckbaren Spitze ( Anschlag Ringmarkierung Spitze Spitze Schlauch Schaft Klemmverschraubung Abb. 9).
Seite 15
Anschlag Ringmarkierung Spitze Spitze Schlauch Schaft Klemmverschraubung Abb. 9 Bürettenspitze - Montagereihenfolge: Schlauchende gerade abschneiden. Teile der Klemmverschraubung auf den Schlauch schieben. Schlauch durch den Schaft stecken. Das freie Schlauchende, über die Ringmarkierung, bis zum Anschlag der Spitze pressen. Spitze mit eingepresstem Schlauch auf den Schaft schieben. Spitze festhalten und Klemmverschraubung am Schaft fest drehen.
Erstbefüllen bzw. Spülen des kompletten Dosieraufsatzes 2.6.1 Beim Ablauf dieses Erstbefüll- bzw. Spülprogramms muss ein ausreichend dimensioniertes Abfallgefäß unter der Titrierspitze stehen. Das Erstbefüllen der Wechseleinheit erfolgt durch das Spülprogramm «Spülen». Abb. 10 Vom Hauptmenü (Abb. 10) gelangt man mit <MODE> in das Methoden-/Systemmenü. Durch 2 x <↑>...
Seite 17
Abb. 13 Abb. 14 Abb. 15 Abb. 16 Der Spülvorgang kann jederzeit mit <STOP> abgebrochen und mit <START> fortgesetzt werden. Wenn der Spülvorgang beendet ist, gelangt man mit 2 x <ESC> wieder zurück ins Startmenü.
® Das Arbeiten mit der Kolbenbürette TITRONIC Fronttastatur Abb. 17 Mit Ausnahme von alphanumerischen Eingaben (a-z, A-Z, 0-9) und einigen wenigen Funktionen, können alle Funktionen auch über die Fronttastatur (Abb. 17) ausgeführt werden. <MODE>: Auswahl der Methoden, Spülen, Systemeinstellungen <EDIT>: Ändern der aktuellen Methode, neue Methode, Methode kopieren und löschen <ESC>: Mit <ESC>...
Handtaster Der Handtaster (Abb. 19) wird bei der manuellen Titration benötigt. Er kann auch zum Start von Dosier- und anderen Methoden verwenden werden. Abb. 19 Modus Schwarze Taste Graue Taste Start der Titration, Einzelstufen und Füllen Manuelle Titration kontinuierliches Titrieren Stopp der Titration mit Auswertung Dosieren über Dosiermethode Start der Dosierung...
Menüstruktur Die in dieser Gebrauchsanleitung abgebildeten Menübilder dienen als Beispiel und können von der tatsächlichen Anzeige abweichen! Es gibt 4 Hauptmenüs: Start- oder Hauptmenü Methodenparameter Auswahl Methoden Systemeinstellungen. Nach dem Einschalten erscheint immer das Hauptmenü. Es wird immer die zuletzt verwendete Methode angezeigt (Abb.
Seite 21
Mit <MODE> gelangt man zu dem Methodenauswahlmenü (Abb. 22). Abb. 22 Die vorhandenen Methoden mit <↓> und <↑> anwählen und die Auswahl mit <ENTER>/<OK> bestätigen. Nach der Auswahl kommt man sofort mit der neu ausgewählten Methode zurück zum Hauptmenü. Ohne Auswahl einer Methode gelangt man mit <ESC> ebenfalls wieder zurück zum Hauptmenü. In die Systemeinstellungen (Abb.
Hauptmenü Nach dem Einschalten erscheint immer das Hauptmenü. Es wird immer die zuletzt verwendete Methode angezeigt (Abb. 25). Abb. 25 Manuelle Titration 3.6.1 Eine manuelle Titration ohne Handtaster ist nicht möglich. Abb. 26 Durch <START>, oder betätigen der schwarzen Taste am Handtaster, wird die manuelle Titrationsmethode gestartet.
Seite 23
Abb. 28 Die Waagedaten können mit der Fronttastatur oder der externen Tastatur eingegeben werden. Die Eingabe wird mit <ENTER>/<OK> bestätigt. Bei automatischer Waagedatenübernahme werden die Einwaagen aus einem Speicher ausgelesen. Sind keine Waagedaten im Speicher vorhanden sind, wird eine Meldung angezeigt (Abb. 29). Abb.
Seite 24
Mit der schwarzen Taste des Handtasters wird die Zugabegeschwindigkeit kontrolliert (Abb. 31). a) Mit einem einzelnen Tastendruck bis zur ersten Stufe wird ein Schritt ausgeführt. Je nach Aufsatzgröße sind das 0,005 ml (20 ml) oder 0,025 ml (50 ml). Angezeigt werden dann entsprechend 0.003 oder 0.006 ml beim Einzelschritt.
Dosierung 3.6.2 3.6.2.1 Dosierung mit Dosiermethoden Eine Dosiermethode wird mit <START> oder der schwarzen Taste des Handtasters gestartet (Abb. 33 und Abb. 34). Abb. 33 Abb. 34 Das dosierte Volumen wird kurz angezeigt (Abb. 35), bevor die Anzeige wieder zum Hauptmenü zurückspringt (Abb.
Die nächste Dosierung kann dann sofort gestartet werden. Die nächste Dosierung kann dann sofort gestartet werden. Der Aufsatz wird nicht automatisch nach der Dosierung gefüllt, es sei denn das maximale Zylindervolumen ist erreicht, oder die automatische Fülloption (immer) ist eingeschaltet. Der Aufsatz kann jederzeit mit <FILL>...
Methodenparameter Vom Hauptmenü aus gelangen Sie durch <EDIT> in die Methodenparameter (Abb. 39). Abb. 39 Methode editieren und neue Methode Bei Anwahl von «Methode editieren» und «neue Methode» gelangen Sie zur Änderung bzw. Neuerstellung einer Methode. Unter «neue Methode» wird immer nach der Eingabe der Methodennamens gefragt. Dies entfällt bei der Änderung einer bereits erstellten Methode (Abb.
Standardmethoden Im Gerät sind unter «Standardmethoden» eine Reihe fertiger Standardmethoden abgespeichert (Abb. 41). Abb. 41 Nach der Auswahl werden Sie direkt nach der Eingabe des Methodennamens gefragt (Abb. 42). Abb. 42 Sie können den Standardnamen übernehmen oder abändern. Danach kommen Sie zu «Methodenparameter ändern». Weiter mit ...
Methode löschen Nach Auswahl der Funktion wird gefragt, ob die aktuelle Methode gelöscht werden kann (Abb. 44). Sie müssen explizit «Ja» anwählen und dies mit <ENTER>/<OK> bestätigen. Abb. 44 Methodenparameter ändern Die Eingabe oder Änderung des Methodenamens (Abb. 45) wurde bereits in Abschnitt 4.1 und 4.3 beschrieben.
Ergebnis 4.5.2 Im Menü «Ergebnis» gibt es folgende Einstellmöglichkeiten (Abb. 47). Abb. 47 Der «Ergebnistext» kann bis zu 21 alphanumerische Zeichen inkl. Sonderzeichen enthalten (Abb. 48). Abb. 48 Die Eingabe wird mit <ENTER>/<OK> bestätigt. 4.5.2.1 Berechnungsformeln Die passende Berechnungsformel wird im Formelauswahl-Menü gewählt (Abb. 49). Abb.
Seite 31
Folgende Berechnungsformeln stehen bei der manuellen Titration zur Verfügung: Formel für Titration Hinweis (ml-B)*T*M*F1/(W*F2) Formel zur Berechnung der Konzentration einer Probe mit Berücksichtigung eines Blindwertes in (B-ml)*T*M*F1/(W*F2) Formel zur Berechnung der Konzentration einer Probe mit Berücksichtigung eines Blindwertes in ml. Rücktitration (Bsp. CSB, Verseifungszahl) (B*F3–ml*F1)*T*M/(W*F2) Formel zur Berechnung der Konzentration einer Probe mit Berücksichtigung eines Blindwertes,...
4.5.2.2 Einwaage und Vorlage (Probenmenge) Bei der Probenmenge (W) (Abb. 52) wird ausgewählt, ob eine Einwaage, eine Vorlage bei der Titration, oder eine Lösung angesetzt verwenden soll (Abb. 53). Abb. 52 Abb. 53 Es gibt folgende Optionen: «Einwaage manuell»: Die Einwaage in g wird beim Start der Methode abgefragt und manuell eingeben. ...
4.5.2.3 Formeleinheit Die Formeleinheit kann im Untermenü «Einheit» ausgewählt werden (Abb. 54). Abb. 54 Nach der Auswahl (z.B. «%») erscheint die Einheit auch als Information in der Anzeige (Abb. 55). Abb. 55 Durch das Betätigen der <INS> (Insert)-Taste der externen Tastatur können neue Einheiten hinzugefügt werden. 4.5.2.4 Dezimalstellen Die Anzahl der Dezimalstellen kann von 0 - 6 festgelegt werde.
4.5.2.5 Globale Speicher Wenn ein Titrationsergebnis später wieder verwendet werden soll wie z.B. der Faktor oder Titer einer Lösung oder ein Blindwert, kann dieser automatisch gespeichert werden. Die Erstellung eines globalen Speichers ist nur bei der Verwendung einer externen Tastatur möglich. Das Erstellen von einem globalen Speicher ist in den «Systemeinstellungen»...
Seite 35
M01 kann übernommen, oder mit einer Bezeichnung wie z.B. Blindwert oder Titer versehen werden (Abb. 60). Abb. 60 Dieser Wert kann dann in der Berechnungsformel verwendet werden (Abb. 61) Abb. 61 Der Blindwert, der z.B vorab titriert wurde, wird damit immer automatisch berücksichtigt (Abb. 62). Abb.
Dosierparameter 4.5.3 Die Dosierparameter (Dosiergeschwindigkeit, Füllgeschwindigkeit und max. Dosier-/Titriervolumen) werden für jede einzelne Methode festgelegt (Abb. 64). Dies gilt für beide Methodentypen, für die manuelle Titration (Abb. 65) und dem Dosieren (Abb. 66). Abb. 64 Abb. 65 Abb. 66 Die Dosiergeschwindigkeit in % kann von 1 bis 100 % eingestellt werden. 100 % entspricht der maximal möglichen Dosiergeschwindigkeit: Dosieraufsatz maximale Dosiergeschwindigkeit [ml/min]...
Probenbezeichnung 4.5.4 Für die manuellen Titration eine Probenbezeichnung eingeben werden (Abb. 67). Man kann eine «manuelle», «automatische» und «ohne» Probenbezeichnung einstellen. Abb. 67 Bei der manuellen Probenbezeichnung wird immer nach dem Start der Methode nach der Probenbezeichnung gefragt (Siehe dazu auch 3.6 Hauptmenü). Bei der automatischen Probenbezeichnung wird eine Stammbezeichnung festgelegt, die dann automatisch mit 01 beginnend durchnummeriert wird (in Abb.
Dokumentation 4.5.5 Die Dokumentation (Abb. 69) auf einem Drucker oder USB-Stick kann in drei verschiedenen Formaten eingestellt werden: «kurz» und «GLP» (Abb. 70). Abb. 69 Abb. 70 Methodentyp Kurzdokumentation Standarddokumentation GLP-Dokumentation Manuelle Titration Methodenname, Datum, Uhrzeit, Entfällt Wie Kurzdokumentation Probenbezeichnung, + Methodeninhalt Einwaage/Vorlage, Ergebnisse und Berechnungsformel...
Systemeinstellungen Abb. 71 Vom Hauptmenü aus (Abb. 71) gelangen Sie mit <SYS> in die Systemeinstellungen (Abb. 72). Abb. 72 Einstellung der Landessprache Die Einstellung der Landessprache wurde bereits in 2.4 beschrieben. Reagenzien - Dosieraufsatz Im Menü (Abb. 73) können Sie die Aufsatzgröße einstellen (20 oder 50 ml), einen Aufsatzwechsel durchführen und auch Reagenziendaten eingeben, die bei der manuellen Titration in der GLP Dokumentation ausgegeben werden Abb.
Aufsatzwechsel 5.2.1 Ein Wechseln der Dosiereinheit ist in der Regel selten erforderlich. Wenn durch einen Defekt oder nach einer Prüfung des Titriergerätes ein Wechsel erforderlich wird, ist die Dosiereinheit auszutauschen. Die Dosiereinheit ist ringsherum an 6 Stellen mit seitlichen Rippen ausgestattet, wobei eine dieser Rippen doppelt ausgeführt ist.
Seite 41
Jetzt den Dosiersausatz entriegeln (Abb. 77). Abb. 77 Nachdem der Aufsatz entriegelt ist, mit <ENTER>/<OK> bestätigen. Der Aufsatz fährt nun ganz hoch (Abb. 78). Abb. 78 Sie können den Aufsatz nun wechseln (Abb. 79). Abb. 79...
Seite 42
Aufsatz nach oben abziehen (Abb. 80) Abb. 80 und neuen Dosieraufsatz genauso wieder aufsetzen (Abb. 81). Die beiden Verstrebungen des UV-Schutzes müssen mit der Markierung an dem Gehäuse übereinstimmen! Abb. 81 Mit <ENTER>/<OK > bestätigen. Haben Sie die Aufsatzgröße gewechselt, können Sie nun die Größe auswählen (Abb. 82). Abb.
Wollen Sie die Reagenzien wechseln, kann Sie nun die Daten komplett zurücksetzen lassen (Abb. 83). Abb. 83 Danach fährt der Aufsatz wieder herunter (Abb. 84). Sie werden aufgefordert den Aufsatz zu verriegeln (Abb. 85). Abb. 84 Abb. 85 Reagenziendaten 5.2.2 Folgende Reagenziendaten können eingegeben werden: ...
Globale Speicher Die Verwendung der globalen Speicher wurde schon in 4.5.2.5 Globale Speicher beschrieben. RS-232-Einstellungen ® Unter dem Menü «RS232-Einstellungen» können die Geräteadresse des TITRONIC 300 festlegen und die Parameter der beiden RS-232-Schnittstellen unabhängig voneinander einstellt werden (Abb. 86). Abb.
Seite 45
Sie kann von 1200 - 19200 eingestellt werden (Abb. 89). Abb. 89 Die Parität kann zwischen «No» (Keine), «Even» (Gerade) und «Odd» (Ungerade) eingestellt werden. «No» ist voreingestellt (Abb. 90). Abb. 90 Die Datenbits können zwischen 7 und 8 Bit eingestellt werden. 8 Bit sind voreingestellt (Abb. 91). Abb.
Die Stopbits können auf 1, 1,5 und 2 eingestellt werden. 1 ist voreingestellt (Abb. 92 Abb. 92 Die RS-232-Parameter können auf die Werkseinstellung zurückgesetzt werden. Datum und Uhrzeit Die Uhrzeit ist Werkseitig auf die MEZ eingestellt. Bei Bedarf kann Sie verändert werden (Abb. 93). Abb.
Drucker Für den Anschluss von Druckern (Abb. 95) lesen Sie bitte 7.3 Drucker. Abb. 95 Geräteinformationen Hier erhalten Sie genaue Informationen zu Ihrem Gerät (Abb. 96). Abb. 96 Systemton Der Systemton kann ein- oder ausgeschaltet werden (Abb. 97). Abb. 97...
5.10 Datenaustausch Alle Methoden mit allen Parametereinstellungen und Globalen Speicher können auf einen angeschlossenen USB-Stick gesichert und wieder hergestellt werden. Man kann damit auch Methoden auf ein anderes Gerät transferieren. Mit «Einstellungen sichern» startet man die Methodensicherung (Abb. 98). Abb. 98 Während der Datensicherung erscheint unten am Display die Mitteilung „Backup Einstellungen“...
Seite 49
Das Speicherverzeichnis auf dem USB-Stick fängt mit dem Datum an, wann die Datensicherung stattgefunden hat (Abb. 101). Abb. 101 Bestätigen Sie die Auswahl mit <ENTER>/<OK>. Während dem Wiederherstellen der Datensicherung erscheint unten am Display die Mitteilung „Einstellungen werden wiederhergestellt“ in blau (Abb. 102). Abb.
5.11 Software Update Abb. 103 Für ein Update der Gerätesoftware (Abb. 103) wird ein USB-Stick benötigt auf der sich eine neue Version befindet. Die 2 benötigten Dateien müssen sich dazu im Root- Verzeichnis des USB-Sticks befinden (Abb. 104). Abb. 104 Stecken Sie den USB-Stick in einem freien USB-A Port, wartet Sie ein paar Sekunden und wählen dann die Funktion Software Update aus.
Seite 51
Nachdem das Update mit <ENTER>/<OK> gestartet wurde, erscheint folgende Anzeige (Abb. 106), Abb. 106 die nachwenigen Sekunden wechselt (Abb. 107). Abb. 107 Nach dem Update (ca. 2 - 3 Minuten) fährt das Gerät die Software komplett herunter und startet neu. Die Methoden werden bei dem Update nicht gelöscht! Sie können weiter verwendet werden.
Datenkommunikation über die RS-232- und USB-B-Schnittstelle Allgemeines ® Der TITRONIC 300 verfügt über zwei serielle RS-232-C-Schnittstellen zur Datenkommunikation mit anderen Geräten. Mit diesen Schnittstellen lassen sich mehrere Geräte an einer PC-Schnittstelle betreiben. Zusätzlich ist eine USB-B Schnittstelle vorhanden, die ausschließlich für die Anbindung an einem PC genutzt werden kann. Die RS-232-C-1 übernimmt die Verbindung zu einem angeschlossenen Rechner oder zum vorherigen Gerät der „Daisy Chain“...
Befehl Beschreibung Antwort aaAA automatische Vergabe der Geräteadresse aaMC1...XX Auswahl einer Methode „Bürette füllen“. Aufsatz wird gefüllt. aaBF aaBV dosiertes Volumen in ml ausgeben aa0.200 aaDA dosiere Volumen ohne Füllen, mit Addition des Volumens aaDB dosiere Volumen ohne Füllen, Nullstellen des Volumens aaDO dosiere Volumen mit Füllen, ohne Addition des Volumens aaGDM...
Anschluss von Analysenwaage und Drucker Anschluss von Analysenwaagen Da sehr häufig die Probe auf einer Analysenwaage eingewogen wird, ist es auch sinnvoll diese Waage an den ® TITRONIC 300 anzuschließen. Die Waage muss über eine RS-232-C-Schnittstelle verfügen und ein entsprechend konfiguriertes Verbindungskabel vorhanden sein. Für folgende Waagetypen gibt es bereits fertig konfektionierte Verbindungskabel: Waage TZ-Nummer...
Waagedateneditor Mit dem Druck auf die Funktionstaste «F5/Waagesymbol» ruft man den so genannten Waagedateneditor auf. Es erscheint eine Liste mit den vorhandenen Waagedaten (Abb. 109). Abb. 109 Die Waagedaten können einzeln editiert werden. Nach einer Änderung erscheint ein Stern vor der Einwaage (Abb. 110). Abb.
Wenn keine Waagedaten vorhanden sind erscheint die Meldung „keine Waagedaten“ (Abb. 112). Abb. 112 Drucker Ergebnisse, Kalibrierdaten und Methoden können auf folgenden Medien ausgedruckt werden: HP PCL kompatiblen Drucker (A4), farbig und monochrome (z.B. Laserdrucker) Seiko DPU S445 (Thermopapier 112 mm Breite) ...
Wartung und Pflege der Kolbenbürette Zum Erhaltung der Funktionsfähigkeit des Gerätes und der Richtigkeit des Volumens müssen regelmäßig Prüf- und Wartungsarbeiten durchgeführt werden Voraussetzung für die Richtigkeit des Volumens und Funktionsfähigkeit des Titriergerätes sind regelmäßige Überprüfungen. Die Richtigkeit des Volumens wird bestimmt durch alle Chemikalien führenden Teile (Kolben, Zylinder, Ventil, Titrierspitze und Schläuche).
Detaillierte Beschreibung der Prüf- und Wartungsarbeiten Mit einem weichen Tuch (und ggf. etwas Wasser mit normalem Haushaltsreiniger) abwischen. Eine undichte Verbindung ist an Feuchtigkeit oder Kristallen an den Verschraubungen der Schläuche, an den Dichtlippen des Kolbens im Dosierzylinder oder am Ventil sichtbar. Wird Flüssigkeit unterhalb der ersten Dichtlippe beobachtet muss in kürzeren Zeitabständen überprüft werden, ob sich die Flüssigkeit auch unter der zweiten Dichtlippe ansammelt.