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RUD Evers RM Kurzanleitung Seite 2

Montagehinweise / Gebrauchsanweisung
1. Verwendung nur durch Beauftragte und unterwiesene Personen,
unter Beachtung der BGR 500 (DGUV, Regel 100-500) und außerhalb
�������������������������� o rschriften.
2. Kontrollieren Sie regelmäßig und vor jeder Inbetriebnahme die
Anschlagpunkte auf Schraubensitz, starke Korrosion, Verschleiß, Verfor-
mungen etc.
3. Setzen Sie RUD-Ringmuttern nur mit Durchgangsschrauben bzw.
Gewindestiften ein, die mindestens der Güteklasse 8.8 entsprechen und
100 % rissgeprüft sind.
Geringere Werkstoffeigenschaften von Gewindestiften oder Durch-
gangsschrauben reduzieren die Tragfähigkeit!
Legen Sie den Anbringungsort konstruktiv so fest, dass die eingeleiteten
Kräfte vom Grundwerkstoff ohne Verformung aufgenommen werden.
4. Führen Sie die Lage der Anschlagpunkte so aus, dass unzulässige Bean-
spruchungen wie Verdrehen oder Umschlagen der Last vermieden werden.
a.) Ordnen Sie den Anschlagpunkt für einsträngigen Anschlag senkrecht
über dem Lastschwerpunkt an.
b.) Ordnen Sie den Anschlagpunkt für zweisträngigen Anschlag beider-
seits und oberhalb des Lastschwerpunktes an.
c.) Ordnen Sie den Anschlagpunkt für drei- und viersträngigen Anschlag
gleichmäßig in einer Ebene um den Lastschwerpunkt an.
5. Symmetrie der BelastungErmitteln Sie die erforderliche Tragfähigkeit des ein-
zelnen Anschlagpunktes für symmetrische bzw. unsymmetrische Belastung
entsprechend folgendem physikalischen formelmäßigem Zusammenhang:
W
G
LL
G
W
=
n x cos ß
LL
n
ß
Anzahl der tragenden Stränge ist:
Symmetrie
Zweistrang
Drei- / Vierstrang
(siehe auch Tabelle 1)
6. Plane Anschraubfläche muss gewährleistet sein. Das Mutter-
gewinde muss zu 100 % mit dem Bolzengewinde ausgefüllt sein.
Der montierte Gewindestift muss gewährleisten, dass die Aufla-
gefläche der Ringmutter auf der Anschraubfläche aufsitzen kann.
Werden die Ringmuttern ausschließlich senkrecht (in axial-Richtung des
Gewindes) belastet, können die entsprechenden Tragfähigkeitswerte aus
Tabelle 1 angesetzt werden.
7. Achtung: Drehbewegungen während des Transports müssen
vermieden werden!
Anschlagart
Anzahl der Stränge
Neigungswinkel ß
Faktor
Type metrisch
RM- M6
RM- M8
RM- M10
RM- M12
RM- M14
M14x1,5
RM- M16
M16x1,5
RM - M18
M18x1,5
RM- M20 + M22
M22x1,5
RM- M24 + M27
M24x2 / M27x2
RM- M30 + M33
RM- M36
RM- M39
RM- M42
RM- M48
M48x3
Tabelle 1
Evers GmbH • Graf-Zeppelin-Straße 10-12 • 46149 Oberhausen • Telefon (02 08) 99 475-0 • Telefax (02 08) 99 475-31 • E-Mail evers@eversgmbh.de • www.eversgmbh.de
= erf. Tragfähigkeit des Anschlagpunktes / Einzelstrang (kg)
= Lastgewicht (kg)
= Anzahl der tragenden Stränge
= Neigungswinkel des Einzelstranges
Unsymmetrie
2
1
3
1
1
90°
1
RUD-Ringmutter - für max. Gesamt-Lastgewicht in Tonnen, festgeschraubt
0,4 t
0,1 t
0,8 t
0,2 t
1 t
0,25 t
1,6 t
0,4 t
3 t
0,75 t
3,2 t
0,8 t
4,8 t
1,2 t
6 t
1,5 t
8 t
2 t
12 t
3 t
16 t
4 t
20 t
5 t
24 t
6 t
32 t
8 t
Heben • Sichern • Fördern • Verpacken
8. Das Anschlagmittel muss in der Ringmutter frei beweglich sein. Beim
An- und Aushängen der Anschlagmittel (Anschlagkette) dürfen keine
Quetsch-, Scher-, Fang- und Stoßstellen entstehen. Schließen Sie Be-
schädigungen der Anschlagmittel durch scharfkantige Belastung aus.
9. Bei stoßartiger Belastung oder Vibration, kann es zu unbeabsichtig-
tem Lösen kommen. Sicherungsmöglichkeiten: ����� Gewindesiche-
rungsmittel wie z.B. Loctite (an Einsatzfall angepasst, Herstellerangaben
beachten). Sichern Sie grundsätzlich alle Anschlagpunkte, die dauerhaft
am Befestigungspunkt verbleiben, z.B. durch Verkleben.
10. Temperatureinsatztauglichkeit:
Bei erhöhten Einsatztemperaturen muss die Tragfähigkeit der Ringschrau-
be wie folgt reduziert werden:
-40° bis 200°C
200° bis 300°C
300° bis 400°C
Temperaturen über 400°C (752°F) sind nicht zulässig. Beachten Sie je-
doch die möglichen Einsatztemperaturen der Durchgangsschraube bzw.
des Gewindestiftes.
11. RUD-Anschlagpunkte dürfen nicht mit aggressiven Chemikalien,
Säuren oder deren Dämpfen in Verbindung gebracht werden.
12. Machen Sie den Anbringungsort der Anschlagpunkte durch farbliche
Kontrastmarkierung leicht erkennbar.
13. Prüfen Sie durch einen Sachkundigen nach der Montage, sowie in
Zeitabständen die sich nach ihrer Beanspruchung richten, mindestens
jedoch 1x jährlich, die fortbestehende Eignung des Anschlagpunktes. Dies
auch nach Schadensfällen und besonderen Vorkommnissen.
Prüfkriterien zu Punkt 2 und 13:
 auf festen Sitz achten
 Die ������� der Ringmutter muss eben und ������
������������
 Vollständigkeit des Anschlagpunktes
 Vollständige, lesbare Tragfähigkeitsangabe sowie Hersteller-
zeichen
 Verformungen an tragenden Teilen wie Ringkörper und Gewindestift
 mechanische Beschädigungen wie starke Kerben, insbesondere
in auf Zugspannung belasteten Bereichen
 Querschnittsveränderungen durch Verschleiß > 10 %
 starke Korrosion
 Anrisse an tragenden Teilen
 Funktion und Beschädigung der Gewinde
Eine Nichtbeachtung der Hinweise kann zu personellen und materiel-
len Schäden führen!
2
90°
0°-45° / 45°-60°
2
0,8 t
1,6 t
2 t
3,2 t
Wir empfehlen für diese Art
6 t
6,4 t
die Verwendung eines
9,6 t
12 t
einstellbaren Anschlagpunktes!
16 t
24 t
32 t
40 t
48 t
64 t
keine Reduktion
minus 10 %
(392°F bis 572°F)
minus 25 %
(572°F bis 752°F)
2
unsymm.
0°-45° / 45°-60°
1
1,5
der Aufhängung
in Kraftrichtung
auf der
3/4
unsymm.
1
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