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Bedienungsanleitung OctaMic II Professioneller Mic / Line Preamp und AD-Konverter 8-Kanal Mikrofon / Line Vorverstärker mit Line Ausgängen 8-Kanal Analog zu AES / ADAT Interface 24 Bit / 192 kHz Digital Audio AES-3 24 Bit Interface...
Line-Signale bestens geeignet, was eine flexible Pegeleinstellung und Digitalisierung ver- schiedenster analoger Signalquellen erlaubt. Bei der Entwicklung des OctaMic II haben wir all unsere Erfahrung und die unserer Kunden ein- gebracht, um ein einzigartiges, exzellentes und qualitativ hochwertiges Gerät zu erschaffen. Als Nachfolger des OctaMic D bietet das Gerät die bewährte Funktionalität seines Vorgängers, ver-...
Garantie, und sind daher bei Beseitigung kostenpflichtig. Schadenersatzansprüche jeglicher Art, insbesondere von Folgeschäden, sind ausgeschlossen. Eine Haftung über den Warenwert des OctaMic II hinaus ist ausgeschlossen. Es gelten die All- gemeinen Geschäftsbedingungen der Firma Audio AG. 6. Anhang RME News und viele Infos zu unseren Produkten finden Sie im Internet: https://www.rme-audio.de...
Elektronikaltgeräte) ist dieses Produkt nach dem Gebrauch einer Wie- derverwertung zuzuführen. Sollte keine Möglichkeit einer geregelten Entsorgung von Elektronikschrott zur Verfügung stehen, kann das Recycling durch IMM electronics GmbH als Hersteller des OctaMic II erfolgen. Dazu das Gerät frei Haus senden an: IMM electronics GmbH Leipziger Straße 32 D-09648 Mittweida.
Impuls, der zur Zerstörung der Mikrofoneingangsstufe führen kann! Dieser Vor- gang sollte daher bei abgeschalteter Phantomspeisung stattfinden. Der OctaMic II fährt die Phantomspeisung in einer Sekunde weich von 0 auf 48 Volt hoch, was sowohl für das angeschlossene Mikrofon als auch den OctaMic II von Vorteil ist. Die Phantom- speisung des OctaMic II ist kurzschlussfest.
Befinden sich bei externer Synchronisation (Schalter 2 unten) beide Schalter 4 und 5 in unterer Position, ist die Funktion Follow Clock (FC) aktiv. Dann folgt der OctaMic II 1:1 der Eingangsclock. Eine weitere Konfiguration der aktuellen Sample Rate Range (Single, Double oder Quad Speed) ist dann nicht notwendig.
Dazu wird DIP-Schalter 1 nach oben und DIP-Schalter 2 nach unten gestellt. Der Syn- chronisationseingang des OctaMic II befindet sich auf AES 1 (siehe Kapitel 11.1), ist trafosym- metriert und galvanisch getrennt. Auch bei AES ist eine Synchronisation nicht nur bei gleicher Samplefrequenz, sondern auch bei halber, viertel, doppelter und vierfacher Taktrate möglich,...
Störgeräuschen über den 'offenen' negativen Eingang der symmetrischen Eingangsstufe kommen kann. Der OctaMic II bietet eine einstellbare Verstärkung von +6 dB bis +60 dB. Dies entspricht beim XLR-Eingang einer Empfindlichkeit von +13 dBu bis hinunter zu -41 dBu, bezogen auf Vollaus- steuerung des AD-Wandlers.
Die Pinbelegung folgt internationalen Standards. Spitze + oder hot, Ring – oder cold. Um den analogen Ausgang optimal an nachfolgende Geräte anpassen zu können, besitzt der OctaMic II einen Taster zur Wahl der gewünschten Referenz, mit dem der Ausgangspegel aller 8 Ausgänge gleichzeitig eingestellt wird.
Die meisten Consumergeräte mit Cinch-Eingängen (SPDIF) akzeptieren nur Signale mit dem Channel Status 'Consumer'. Der OctaMic II unterstützt nur Single Wire, im Bereich 32 kHz bis 192 kHz: insgesamt 8 Kanäle, 2 Kanäle pro AES-Leitung. Die effektive Samplefrequenz entspricht dem Takt der AES-Leitung.
AES/EBU Sync Der auf der D-Sub Buchse vorhandene Eingang AES 1 (Kanal 1/2) kann beim OctaMic II zwar nicht für Audio, wohl aber als Clockquelle genutzt werden. Der Eingang ist trafosymmetriert und galvanisch getrennt. Dank einer hochempfindlichen Eingangsstufe lässt sich unter Zuhilfenahme eines einfachen Kabeladapters (XLR/Cinch) auch SPDIF anlegen (siehe oben).
Multiplikation ist das Ersatz-Taktsignal stark schwankend, der Jitter erreicht mehrfach höhere Werte als der eines Quarzes. Das tatsächliche Ende dieser Probleme bietet die SteadyClock-Technologie des OctaMic II. Sie verbindet die Vorteile modernster und schnellster digitaler Technologie mit analoger Filtertechnik, und kann daher auch aus einer Wordclock von 44.1 kHz ein sehr jitterarmes Taktsignal von 22...
Glied in einer Kette mehrerer Geräte ist, ist der Schalter in die Stellung 'Terminiert' zu bringen (siehe Kapitel 9.1). Befindet sich der OctaMic II dagegen innerhalb einer Kette von mit Wordclock versorgten Gerä- ten, so wird das Wordclocksignal mittels T-Stück zugeführt, und an der anderen Seite des T- Stückes zum nächsten Gerät mit einem weiteren BNC-Kabel weitergeführt.
14.2 DS - Double Speed Nach Aktivierung des Double Speed Modus arbeitet der OctaMic II mit doppelter Samplefre- quenz. Die interne Clock 44.1 kHz wird zu 88.2 kHz, 48 kHz zu 96 kHz. Die interne Auflösung beträgt weiterhin 24 Bit.
SteadyClock wird daraus eine Clock mit weniger als 2 ns Jitter (blau). Mit den Eingangssignalen des OctaMic II, Wordclock und AES/EBU, ist ein solch hoher Wert sehr unwahrscheinlich. Es zeigt aber, dass SteadyClock grundsätzlich in der Lage ist mit solch extre- men Werten umzugehen.