1.2 Verwendete Warnhinweise VORSICHT Warnung vor Personenschäden� Leichte reversible Verletzungen sind möglich� 2 Sicherheitshinweise • Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut� - Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers� - Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anfor- derungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen�...
Dies ist ein Klasse-A Produkt� In Haushaltsumgebung kann dieses Produkt Rundfunkstörungen verursachen� ► Bei Bedarf EMV-Maßnahmen zur Abschirmung ergreifen� 3.3 Hinweis für SM0510 und SM2130 Der Betrieb in Überlast kann zu Kavitation führen� Der Betrieb mit Kavitation kann Schädigungen der druckführenden Teile verursachen�...
4.3 Verbrauchsmengenüberwachung (ImP) Das Gerät besitzt einen internen Mengenzähler (= Totalisator)� Er summiert fort- laufend die Verbrauchsmenge seit dem letzten Reset� Zur Überwachung der Ver- brauchsmenge können Impulssignale oder ein Schaltsignal ausgegeben werden� → 10.3.1 Mengenüberwachung durch Impulsausgabe (OUT1) → 10.3.2 Mengenüberwachung durch Vorwahlzähler (OUT1) 4.3.1 Anzeige und Zählweise des Mengenzählers Zählerstand: •...
Je nach Einstellung der Zählweise [FPro] wird für die Summierung der Durchfluss- menge Strömung in negativer Durchflussrichtung berücksichtigt (– +) bzw� nicht berücksichtigt (0+): FPro = 0 + – Q FPro = – + – Q Abb� 1: Berücksichtigung der Durchflussrichtung bei Summierung der Verbrauchsmenge + Q = Durchflussmenge in positiver Richtung - Q = Durchflussmenge in negativer Richtung V = Durchflussmenge absolut (= Summe aus negativem und positivem Durchfluss)
4.3.3 Verbrauchsmengenüberwachung durch Vorwahlzähler Es sind 2 Arten der Überwachung möglich, die über den Parameter [rTo] einge- stellt werden: [rTo] Ausgang Zählerreset OUT1 schaltet bei Erreichen Der Vorwahlzähler wird erst zurück- (→ 10.3.6) der unter [ImPS] eingestellten gesetzt Durchflussmenge� - wenn ein manueller Reset durch- geführt wird (→...
4.5 Schaltfunktion OUTx ändert seinen Schaltzustand bei Über- oder Unterschreiten der eingestell- ten Schaltgrenzen (Strömung oder Temperatur)� Dabei kann zwischen Hysterese- und Fensterfunktion gewählt werden� Beispiel für Durchflussüberwachung: Hysteresefunktion Fensterfunktion SP = Schaltpunkt SP = oberer Grenzwert rP = Rückschaltpunkt rP = unterer Grenzwert HY = Hysterese FE = Fenster...
4.6 Analogfunktion • Das Gerät gibt ein Analogsignal aus, das proportional ist zur Durchflussmenge bzw� zur Medientemperatur� • Das Analogsignal kann als Strom- oder Spannungssignal ausgegeben werden� • Innerhalb des Messbereichs liegt das Analogsignal bei 4���20 mA (Stromaus- gang) oder 0���10 V (Spannungsausgang)� •...
Seite 13
[mA] FOU=On 11,5 21,5 FOU=OFF cr.UL UL cr.OL -130 -120 [% MEW] [°C] [°F] Abbildung 1: Ausgangskennlinie Analogausgang nach Norm IEC 60947-5-7� Durchfluss (Ein negativer Durchflusswert bedeutet Strömung entgegen der mar- kierten Durchflussrichtung)� Temperatur Anzeigebereich unterschritten Anzeigebereich überschritten cr�UL: Erfassungsbereich unterschritten (Fehler) cr�OL: Erfassungsbereich überschritten (Fehler) FOU=On:...
4.7 Frequenzausgang Das Gerät gibt ein Frequenzsignal aus, das proportional ist zur Strömung� Innerhalb des Messbereichs liegt das Frequenzsignal bei Werkseinstellung zwi- schen 0 und 1 kHz� Das Frequenzsignal ist skalierbar: FrEP = Frequenzssignal in Hz, das bei Erreichen des oberen Messwertes FEP an OUT1 ausgegeben wird�...
4.8 Messwertdämpfung (dAP) Mit der Dämpfungszeit kann eingestellt werden, nach wieviel Sekunden bei einer plötzlichen Änderung des Strömungswertes das Ausgangssignal 63 % des Endwertes erreicht� Die eingestellte Dämpfungszeit bewirkt eine Beruhigung der Ausgänge, des Displays und der Prozesswertübertragung über die IO-Link- Schnittstelle�...
Beispiel: dST bei Hysteresefunktion Bedingung Reaktion 1 Durchflussmenge Q erreicht LFC dST startet, Ausgang wird aktiv 2 dST abgelaufen, Q hat SP erreicht Ausgang bleibt aktiv 3 Q fällt unter SP, bleibt aber über rP Ausgang bleibt aktiv 4 Q fällt unter rP Ausgang wird zurückgesetzt 5 Q erreicht erneut LFC dST startet, Ausgang wird aktiv...
Bedingung Reaktion 1 Durchflussmenge Q erreicht LFC dST startet, Ausgang wird aktiv� 2 dST abgelaufen, Q hat Gutbereich erreicht Ausgang bleibt aktiv 3 Q steigt über SP (verlässt Gutbereich) Ausgang wird zurückgesetzt 4 Q fällt wieder unter SP Ausgang wird wieder aktiv 5 Q fällt unter rP (verlässt Gutbereich) Ausgang wird wieder zurückgesetzt 6 Q erreicht erneut LFC...
Die zur Konfiguration des Gerätes notwendigen IODDs, detaillierte Informationen über Prozessdatenaufbau, Diagnoseinformationen und Parameteradressen sowie alle notwendigen Informationen zur benötigten IO-Link-Hardware und Software finden Sie unter www�ifm�com� 5 Montage VORSICHT Bei Medientemperaturen über 50 °C (122 °F) können sich einige Bereiche des Gehäuses auf über 65 °C (149 °F) erwärmen�...
Seite 19
► Gerät so einbauen, dass das Messrohr stets vollständig gefüllt ist� ► Ein- und Auslaufstrecken vorsehen� Damit werden Störeinflüsse durch Krüm- mungen, Ventile, Reduzierungen und Ähnliches kompensiert� Insbesondere gilt: Absperr- und Regelvorrichtungen dürfen sich nicht direkt vor dem Gerät befinden� 3 x D 1 x D S = Störeinfluss;...
5.2 Nicht empfohlene Einbaulage ► Folgende Einbaulagen vermeiden: Direkt vor einer fallenden Leitung� In einer fallenden Leitung� Am höchsten Punkt des Unmittelbar vor einem Rohrauslauf� Leitungssystems� An der Ansaugseite einer Pumpe� F = Durchflussrichtung...
5.3 Erdung Bei Einbau in ein nicht geerdetes Rohrsystem (z� B� Kunststoffrohre) muss das Gerät geerdet werden (Funktionserde)� Erdungsschellen für den M12-Stecker sind als Zubehör lieferbar (→ www.ifm. com)� 5.4 Einbau in die Rohrleitung Die Geräte mit G-Gewinde können mit Hilfe von Adaptern in die Rohrleitung eingebaut werden�...
Bei waagerechtem Einbau: Aufgrund konstruktiver Erfordernisse verbleibt nach Abstellen der Pumpe immer eine kleine Menge des Mediums im Messkanal� 6 Elektrischer Anschluss Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden� Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen�...
Seite 23
Pin 1 Pin 3 • Schaltsignal: Grenzwerte für Durchflussmenge • Impulssignal: Je 1 Impuls, wenn vorgegebene Durchflussmenge erreicht ist Pin 4 • Schaltsignal: Mengenzähler hat Vorwahlwert erreicht (OUT1) • Frequenzsignal für Durchflussmenge • Schaltsignal: Leerrohr-Erkennung • IO-Link • Schaltsignal: Grenzwerte für Durchflussmenge •...
7 Bedien- und Anzeigeelemente SMxxx0 SMxxx1 ▲ Enter ▼ 1-6: Indikator-LEDs SMxxx0: Prozesswertanzeige Einheit Aktuelles Durchflussvolumen pro Minute l/min Aktuelles Durchflussvolumen pro Stunde Aktuelle Verbrauchsmenge (= Zählerstand) seit dem letzten Reset 4 + 6 x 10 Verbrauchsmenge (= Zählerstand) vor dem letzten Reset 4 + 6 x 10 Aktuelle Medientemperatur...
LED leuchtet; LED blinkt * Die Verbrauchsmenge wird automatisch mit der Maßeinheit angezeigt, die die größtmögliche Genauigkeit bietet� 7-8: Indikator-LEDs für Schaltausgang LED 7: Schaltzustand OUT2 (leuchtet, wenn Ausgang 2 geschaltet ist) LED 8: Schaltzustand OUT1 (leuchtet, wenn Ausgang 1 geschaltet ist) 9: Alphanumerische Anzeige, 4-stellig •...
8.1.1 Erläuterung Hauptmenü Parameter Erläuterung und Einstellmöglichkeiten Oberer Grenzwert für Durchfluss an OUT1� Unterer Grenzwert für Durchfluss an OUT1� ImPS Impulswertigkeit = Durchflussmenge, bei der 1 Impuls ausgegeben wird� ImPR Konfigurieren des Ausgangs für Verbrauchsmengenüberwachung: YES (Impulssignal), no (Schaltsignal)� Oberer Strömungswert, bei dem OUT1 das Frequenzsignal FrEP ausgibt� FrEP Frequenzssignal, das bei Erreichen von FEP an OUT1 ausgegeben wird�...
8.2.1 Erläuterung Erweiterte Funktionen (EF) Werkseinstellung wiederherstellen Zurücksetzen des Verbrauchsmengenzählers (Totalisator) Untermenü Grundeinstellungen Untermenü Min-/Max-Speicher Untermenü Leerrohr Untermenü Simulation 8.2.2 Untermenü Grundeinstellungen (CFG) FOU1 Verhalten von OUT 1 im Fehlerfall FOU2 Verhalten von OUT 2 im Fehlerfall Anlaufüberbrückungszeit für Durchfluss-Überwachung (Startup delay) Schaltlogik der Ausgänge: pnp / npn Messwertdämpfung: Dämpfungskonstante in Sekunden Aktualisierungsrate und Orientierung der Anzeige...
8.3.1 Erläuterung Erweiterte Funktionen (EF) Werkseinstellung wiederherstellen Zurücksetzen des Verbrauchsmengenzählers (Totalisator) Untermenü Grundeinstellungen Untermenü Min-/Max-Speicher Untermenü Leerrohr Untermenü Simulation 8.3.2 Untermenü Min-/Max-Speicher (MEM) HI�F Maximal-Wert der im Prozess gemessenen Durchflussmenge LO�F Minimal-Wert der im Prozess gemessenen Durchflussmenge HI�T Maximal-Wert der im Prozess gemessenen Temperatur LO�T Minimal-Wert der im Prozess gemessenen Temperatur 8.3.3 Untermenü...
9 Inbetriebnahme Nach Einschalten der Versorgungsspannung und Ablauf der Bereitschaftsver- zögerungszeit von ca� 5 s befindet sich das Gerät im RUN-Modus (= normaler Arbeitsbetrieb)� Es führt seine Mess- und Auswertefunktionen aus und erzeugt Ausgangssignale entsprechend den eingestellten Parametern� • Während der Bereitschaftsverzögerungszeit sind die Ausgänge entsprechend der Programmierung geschaltet: - EIN bei Schließerfunktion (Hno / Fno) - AUS bei Öffnerfunktion (Hnc / Fnc)�...
10.1 Parametriervorgang allgemein 1� Wechsel vom RUN-Modus ins Hauptmenü [Enter] 2� Anwahl des gewünschten Parameters [▲] oder [▼] 3� Anzeige des eingestellten Parameterwertes [Enter] 4� Wechsel in den Einstellmodus [▲] oder [▼] > 1 s (Anzeige erst blinkend, dann dauerhaft) 5�...
10.1.2 Verriegeln / Entriegeln Das Gerät lässt sich elektronisch verriegeln, so dass unbeabsichtigte Fehleinga- ben verhindert werden� Auslieferungszustand: Nicht verriegelt� Die Verriegelung ist auch über ein IO-Link-fähiges Parametriertool möglich� Verriegeln ► Sicherstellen, dass das Gerät im normalen Arbeitsbetrieb ist� ► [▲] und [▼] gleichzeitig 10 s lang drücken bis [Loc] angezeigt wird. Entriegeln ►...
10.2.4 Frequenzsignal Durchfluss (OUT1) ► [OU1] wählen und FRQ einstellen� Hauptmenü: ► [FEP] wählen und Durchflusswert einstellen, bei dem die in FrEP einge- [OU1] stellte Frequenz ausgegeben wird� [FEP] ► [FrEP] wählen und die Frequenz einstellen� [FrEP] 10.3 Einstellungen für Verbrauchsmengen-Überwachung 10.3.1 Mengenüberwachung durch Impulsausgabe (OUT1) ►...
10.5 Benutzereinstellungen (optional) 10.5.1 Standard-Maßeinheit für Durchfluss ► [Uni] wählen und Maßeinheit festlegen� Menü CFG: [Uni] Die Einstellung wirkt nur auf den Durchflusswert� Die Verbrauchs- menge (Zählerstand) wird automatisch mit der Maßeinheit angezeigt, die die größtmögliche Genauigkeit bietet� 10.5.2 Standard-Anzeige ►...
10.5.10 Leerrohr-Erkennung zeitverzögern ► [dEP�E] wählen und Verzögerungszeit von 0…30 s einstellen, mit der Menü EPD: das Signal bei leerem Rohr ausgegeben wird� [dEP�E] ► [dEP�F] wählen und Verzögerungszeit von 0…30 s einstellen, mit der [dEP�F] das Signal bei gefülltem Rohr ausgegeben wird� 10.5.11 Leerrohr-Erkennung Grenzwert ►...
10.6.2 Simulationsmenü ► [S�FLW] wählen und zu simulierenden Strömungswert einstellen� Menü SIM: ► [S�TMP] wählen und zu simulierenden Temperaturwert einstellen� [S�FLW] ► [S�Tim] wählen und Dauer der Simulation in Minuten einstellen� [S�TMP] ► [S�On] wählen und Funktion einstellen: [S�Tim] - On: Die Simulation startet� Die Werte werden für die unter [S�Tim] ein- [S�On] gestellte Dauer simuliert�...
11.3 Einstellung der Parameter ablesen ► [Enter] drücken� oder drücken bis gewünschter Parameter angezeigt wird� ► [▲] [▼] Eventuell Wechsel ins Untermenü → 10.1.1� ► [Enter] drücken� > Das Gerät zeigt den zugehörigen Parameterwert� Nach ca� 30 s geht es zurück in den RUN-Modus�...